News-Redaktion / 14.01.2019 / 14:00 / 8 / Seite ausdrucken

Hurrikane nehmen nicht zu

Für eine Zunahme der Hurrikan-Aktivität im Zuge der globalen Erwärmung gibt es kaum Beweise. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Veröffentlichung der britischen Denkfabrik Global Warming Policy Foundation (GWPF).

Paul Homewood hat im Namen der GWPF die Datenlage zusammengefasst: Bereits 2013 konstatierte der „Weltklimarat“ IPCC in seinem fünften Sachstandsbericht, dass die Zahl der Tropenstürme und Hurrikane im Nordatlantik im Laufe der letzten 100 Jahre nicht zugenommen habe. Andere Aufzeichnungen stützen diese Beobachtung. So zeigen Daten der amerikanischen Nationalen Ozean- und Atmosphärenbehörde NOAA, dass die Frequenz von Hurrikanen und starken Hurrikanen (≥ Kategorie 3), die das Festland der USA erreicht haben, seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1851 nicht zugenommen hat.

2017 galt dank der Stürme Harvey und Irma als Super-Hurrikan-Jahr. Tatsächlich richten Hurrikane erheblich größere ökonomische Schäden an, als noch vor ein paar Jahrzehnten. Trotzdem war 2017 im historischen Vergleich kein ungewöhnliches Jahr. In den Jahren 1893 und 1909 erreichten zum Beispiel gleich drei starke Hurrikane das Festland der USA.

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Enrique Mechau / 14.01.2019

Die üble Mär des “Klimawandels” ist eine solch großartige Geschäftgrundlage für unglaublich viele Leute, sodass sie uns noch mehrere Jahre Beschäftigen wird. Schon vor wenigen Jahren wurde der Untergang aller Küstenstädte vorhergesagt. Stand heute? Auch das “absaufen” der Pazifikinseln wurde prognostiziert. Stand heute? Hamburg ist immer noch dort wo es schon immer war. Die Pazifikinseln auch, aber die Insulaner haben ein neues Geschäftsmodell; abzocken von Subventionen, speziell der EU. Da werden dann bilder von einem (von den Einheimischen selbst) vermüllten Strand, mit Wasserlinie an den Palmen, gezeigt als Beweis für die “ständigen ” Überflutungen (die natürlich nie stattfanden). Selbst der DWD muss (im Rahmen des Katastrophenschutzes hatte ich mehrfach Kontakte) zugeben, dass Wetteraufzeichnungen von ca. 130 Jahren (in Deutschland und beileibe nicht Weltumspannend) nur eine statistische Ungenauigkeit im Vergleich zu den letzten , sagen wir einmal 20.000 Jahren Klimageschichte. Am Wetter ändern glücklicher Weise auch die Dummschwätzer und Endzeitprpheten nichts; der Rest ist großes Geschäft und Profilierungsmaßnahme für viele Blindgänger die damit - natürlich auf unsere Kosten - ihren Hobbies nachgehen und uns ständig kujonieren.

Klaus Klinner / 14.01.2019

Kann mit jemand erklären warum hier immer wieder versucht wird den (gut)gläubigen Bürger durch objektive Fakten zu verwirren? Schließlich sind allein Glauben und Haltung gefragt und nicht irgendwelches banales naturwissenschaftliches Wissen! Sie wollen doch wohl nicht, dass der Bürger anfängt an der als gültig erklärten Klimareligion zu zweifeln?

Bernhard Krug-Fischer / 14.01.2019

“Tatsächlich richten Hurrikane erheblich größere ökonomische Schäden an, als noch vor ein paar Jahrzehnten. ” Ach nee, welch ein Wunder. Früher hat man ein Auto für 15.000 $ bekommen, heute zahlt man 60.000 $, Die Häuser wurden teurer, Straßen, Brücken etc. wurden teurer, mit den ökonomischen Schäden beweißt man gar nichts!

Frances Johnson / 14.01.2019

Gehäufte Hurricanes: Unmittelbar folgend auf den vorausgegangenen El Niño. Selbiger 2015/16 wird gern als Super-El Niño bezeichnet, weil er stark und lang anhaltend war. Zwei starke Hurricanes darauf folgend könnten möglicherweise hierdurch erklärt werden, genau wie auffallend starke Taifune während des Phänomens. Untersuchen Sie das Phänomen selbst mit Graphiken. Sie werden erstaunt sein über den evidenten zeitlichen Zusammenhang. Die ganze Bastelei am CO2 und andere Spielarten brächte nichts, außer Kosten, wenn El Niño und La Niña verantwortlich wären. Interessant sind außerdem Untersuchungen über küstennahen untersseeischen Vulkanismus westlich von Südamerika und Berichte über die anscheinend vermehrte Aktivität im Bereich des Ring of Fire und den von einigen Forschern vermuteten Zusammenhang zu einem stärkeren El Niño. Die Berichte werden weitgehend totgeschwiegen, weil sich damit keine Kugel Eis verdienen ließe. Man könnte nur zusehen und Tsunami-Warnsysteme verstärken.  Um alle Phänomene und ihren Zusammenhang besser beleuchten zu können, bräuchte es eine völlig freie wissenschaftliche Debatte mit Neugier und ungetrübtem Blick. Leider haben wir diese nicht. Ich bedaure das sehr, zumal das Thema interessant ist. Mit Hysterie ist ihm nicht gut gedient.

dieter schimanek / 14.01.2019

Prof. Latif der Klimaprophet und Liebling aller Medien, hat vor ein paar Wochen nach einem Blick in seine Glaskugel behauptet: “In Zukuft wird es kaum noch schneien.” Ich glaube, das ist widerlegt.

Udo Kemmerling / 14.01.2019

Wieso das Wort “kaum” benutzen, wenn es “keine” heißen müßte. Der durchschnittliche Angehörige der Klimakirche neigt zu pathologischer Leichtgläubigkeit, wenn die Päpste seiner Religion in verbalen Halluzinationen schwelgen. Warum ihm mit dem Wort kaum auch nur einen winzigen Ausweg lieger, um “ABER” zu plärren. Ich habe mir vor nicht allzu langer Zeit selbst die Mühe gemacht, die Statistiken der Hurrikans der letzten hubdertundwas Jahre durchzugehen. Da ist GAR NICHTS!!!!!!!!!!! Nicht “kaum” sonder NICHTS!!!!! Wie es auch sonst keinerlei Klimakatastrophe auf diesem grünenden und blühenden Planeten gibt. Also, natürlich, ich vergaß, ja, doch… in Österreich schneit es!

Florian Bode / 14.01.2019

Die gleichbleibende Zahl oder die Abnahme von Hurricanen ist ein Beweis für den anthropogenen Klimawandel durch Dieselfahrer. Ich habe beim PIK angerufen und der Schellnclown hat es mir bestätigt.

Andreas Rühl / 14.01.2019

Womit auch nichts gesagt ist. Vielleicht neutralisieren sich zwei oder mehrere Faktoren, vielleicht wissen wir über die Entstehung von Wirbelstürmen schlicht zu wenig, vielleicht sorgt der Klimawandel gerade dafür, dass weniger Hurricans das amerikanische Festland erreichen… vielleicht, vielleicht. Jeder Fakt, der mit Klima und Wetterereignissen zu tun hat, ist offenbar beliebigen “Deutungen” aussetzbar oder “auslegbar”. Wo etwas “ausgelegt” wird, geht es nicht um Naturwissenschaft, sondern um Religion, Literatur, Jurisprudenz, geht es um Interpretationen, Meinungen, Glaubenssätze. Verifizierbar ist davon nichts. Allenfalls ist eine Meinung vertretbar, verletzt eine Schlussfolgerung keine Denkgesetze oder sind die Methoden der geistigen Disziplin richtig angewandt worden (wobei es dennoch kein richtiges Ergebnis gibt, sondern nur ein Ergebnis, das unter Beachtung der Regeln gefunden wurde). Die “Klimadebatte” ist eine Debatte um Glaubensfragen und allgemein gilt: je weniger eine Glaubensfrage auf empirisch sicherer Grundlage steht, desto heftiger die Debatte darum, desto fanatischer. Man denke nur an die abseitig anmutetende Heftigkeit, mit der um die Frage der “Gnadenwahl” im 16. Jahrhundert gestritten wurde. Gerade weil naturgemäß ein Mysterium vorliegt (und jede sichere Kenntnis davon auch aus Sicht der Streitenden ausgeschlossen war), war der Streit von Hass dominiert, bis endlich zur Waffe gegriffen wurde. Wenn ich “Klimaforscher” wäre, wäre ich auch von der Strategie der “Beweisführung mittels verifizierter Tatsachen” abgerückt. Die Fakten müssen gleichgültig werden, damit die Glaubenssätze umso überzeugender dargelegt werden können. Und es muss in jedem Fall eine Gefahr drohen, die, wie die ewige Verdammnis, keine 2. Chance eröffnet. Kurzum: mit Fakten gewinnt man die Klimadebatte nicht, sondern verliert sie.

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