Der Bundespräsident geizt nicht mit Orden. Nach der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an die Anti-Israel-Kämpferin Felicia Langer bekommt demnächst ein Herr aus Frankfurt am Main das Kreuz, der sich als literarischer Feingeist und Verleger von Hölderlin einen Namen gemacht hat: Karl Dietrich Wolff (genannt KD).
Er leitete einst ein Unternehmen namens Verlag Roter Stern, was zu dieser Zeit nicht ehrenrührig war. Doch führende Genossen aus dem Freundeskreis, der diesen Verlag betrieb, haben nicht nur ein paar linksradikale Jugendsünden verzapft, sonder Dutzende Menschen ermordet. Und ich kann mich nicht entsinnen, dass KD Wolff jemals öffentlich erklärt hätte, dass ihm dies leid tun würde.
Der zweite Mann im Verlag Roter Stern war Wilfried Böse, der das Personal für die Revolutionären Zellen rekrutierte. Böse entführte eine Air France Maschine nach Entebbe und war der erste Deutsche nach 1945, der wieder jüdische Geiseln selektierte. ( http://de.wikipedia.org/wiki/Wilfried_Böse )
Zur Führungsriege des Verlags gehörte auch der Killer Johannes Weinrich.
http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Weinrich_(Untergrundkämpfer)
Weinrich und Böse arbeiteten im Auftrag dieses Herrn:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ilich_Ram%C3%ADrez_Sánchez
Während KD Wolff die Werke von Kim Il Sung ( http://de.wikipedia.org/wiki/Kim_Il_Sung ) verlegte, dessen Musterland er im Kursbuch Nr. 30 “Der Sozialismus als Staatsmacht” (1972) pries.
Mehr als ein paar kleine Jugendsünden, oder?
Aber zweifellos der richtige Mann für einen Köhler-Orden.