Während russische Panzer auf Kiew zurollen, schwadroniert sich unser politisches Spitzenpersonal um Kopf und Kragen. Eine Auswahl.
„Denn so richtig können wir der Ukraine nicht helfen, und wir helfen ihr auch nicht. Aber die Sanktionen früher zu verhängen, hätte auch nicht geholfen." (Robert Habeck, Wirtschaftsminister und non-helping bystander)
„Man muss ehrlich sagen: Wir wurden eiskalt belogen. Der Kanzler wurde belogen, ich vom russischen Außenminister, die gesamte internationale Gemeinschaft." (Annalena Baerbock, Außenministerin und beleidigte Leberwurst)
„Ich appelliere noch einmal an Präsident Putin: Ziehen sie ihre Soldaten aus der Ukraine zurück.“ (Olaf Scholz, Bundeskanzler und Allgemeinplatzwart)
„Berlin steht an der Seite der Ukraine. Mit der Beleuchtung des Brandenburger Tors senden wir ein deutliches Signal, gemeinsam mit weiteren europäischen Städten.“ (Franziska Giffey, Regierende Bürgermeisterin von Berlin und Zeichensetzerin)
„Die Welt hat wirklich Besseres zu tun, als sich mit den Großmachtfantasien von Putin zu beschäftigen. Wir müssen den Klimawandel bekämpfen, wir müssen die Pandemie bekämpfen, wir müssen neue Pandemien verhindern.“ (Karl Lauterbach, Gesundheitsminister und Tunnelblicker)
„Wir sind nicht für Waffenlieferungen an die Ukraine, da hat sich auch nichts dran geändert.“ (Nancy Faeser, Innenministerin und Pazifistin)
„Die Bundesregierung hat eine klare, eine restriktive Rüstungsexportpolitik… und in dieser Politik werden wir auch weiter agieren, aber auch weiterhin die Ukraine unterstützen, so wie wir das schon sehr, sehr lange machen, das wird alles ausgelotet… Aber wenn man sich anschaut, dass wir seit 2014 die Ukraine unterstützen, um gesellschaftliche Strukturen zu stärken, damit eben auch Entwicklungen möglich sind, das ist ein klares Bekenntnis… Und jetzt geht es darum, auch deutlich zu machen, dass wir solidarisch an der Seite des ukrainischen Volkes stehen.“ (Christine Lambrecht, Verteidigungsministerin und Heißluftproduzentin)
„Ich bin so wütend auf uns, weil wir historisch versagt haben.“ (Annegret Kramp-Karrenbauer, ehemalige Verteidigungsministerin und Allgemeinschuldbekennerin)
„Militärisch lassen sich Probleme nicht lösen. Eine neue Eiszeit mit Krieg und Wettrüsten würde nicht nur europäische Friedensordnung zerstören, sondern auch Ressourcen kosten, die wir für riesige Herausforderungen bei Klimaschutz, Infrastruktur, globalen Problemen dringend brauchen.“ (Ralf Stegner, Bundestagsabgeordneter und Prioritätensetzer)
Beitragsbild: Illustration Rudolf Wildermann

@lutzgerke / 25.02.2022 – „ Und Europa erweiterte fröhlich gen Osten.“ --- Wie wäre es stattdessen mit folgender Formulierung: Der Osten hat sich freudig in die geöffneten Arme des Westens geschmissen!
Das Herbeireden einer „starken Bundeswehr“, wie es manche Foristen hier mit Verve tun, ist doch mit Verlaub etwas naiv und lächerlich. Was hätten wir denn mit einer solchen für Verhandlungsspielräume mit Putin? Hätten wir ihm mit dem Marschbefehl für Leopardpanzer ernsthaft gedroht? Im Gegenteil, damit wäre die Situation zu einem Flächenbrand ausgeweitet, bei dem das Schlachtfeld Deutschland geworden wäre. Ein paar taktische Atomwaffen, abgefeuert auf die deutschen Industriezentren hätten gereicht, D in die Steinzeit zu bomben. Und das alles wegen eines kleptokratischen Systems in der Ukraine? Also bitte, ein Krieg im Herzen Europas anzuzetteln, wäre keine ernsthafte Handlungsalternative. Der Westen hat seit den 90er Jahren kontinuierlich Russland brüskiert, so dass diese Überreaktion Putins irgendwann erwartest war. Ukraine und die Beitrittsfantasien zur EU und in die NATO haben das Fass zum Überlaufen gebracht. So einfach und doch so katastrophal für die betroffenen Menschen ist das.
@Lubomir Rehak: „Aber es gibt auch Leute, die statt zu reden der Ukraine mit den Taten helfen. Unser Wiener Bürgermeister hat nach Kiew drei LKW voll beladen mi FFP2 Masken geschickt.“
Bitte sagen Sie mir, dass das jetzt ein Scherz von Ihnen ist! O,k. ich habe nachgeschaut, es ist wohl kein selbstgelegtes Entenei von Ihnen. Will man damit sicherstellen, dass die Ukrainer wirklich am richtigen Tod sterben? Tod durch Schrapnell o.k., aber bloß kein Corona? Wird jetzt der brave ukrainische Soldat mit FFP2 Maske zwischen den Linien hecheln und wird Österreich (und Deutschland wird sicher nicht nachstehen) der Ukraine ihre Solidarität kündigen, wenn die Medien berichten sollten, dass die Ukrainer im Luftschutzkeller (Achtung: Innenraum!!!) ohne FFP2 Maske ausharren? Ich hab jetzt übrigens Kopfschmerzen wegen Corona, weil ich gerade aus Vorzweiflung mit dem Kopf auf die Tischplatte schlug.
Dieser Krieg produziert in Deutschland viele Gedemütigte und Beleidigte. Die Klimahysteriker beispielsweise. Sie haben die Post-Coronazeit soooo sehr herbeigewünscht und waren mit ihren Klebeaktionen auch auf einem richtig guten Weg, da pfuscht ihnen Putin rein. Und plötzlich sitzen sie tatsächlich im Knast. Oder die Gender-Mainstream-Fraktion, die keiner mehr ertragen kann. Sie sind plötzlich nicht mehr progressiv und systemrelevant, sondern lächerlich und überflüssig.Und Lauterbach ist tödlich beleidigt, dass Putin ihm die Corona-Show versaut. Auch der Kampf gegen Rechts erweist sich als unbrauchbar, nachdem nun hochoffiziell festgestellt wurde, dass in Deutschland gar keiner mehr kämpfen kann. Lediglich die Willkommenskultur-Fetischisten freuen sich auf die riesigen Flüchtlingsströme. Leider haben die Ukrainer den falschen Glauben und wollen vermutlich auch keine armen, doofen Opfer sein. Also auch hier nur Frust.
Wir hissen die deutsche Kriegsflagge, „Weißer Adler auf weißem Grund“. Getragen wird sie von einem Oberstleutnant, der auf einem Einhorn daherreitet und ein Regenbogentrikot trägt, hinter ihm kommen die Staatstragenden Fraktionen in ebensolchen Regenbogengewändern. Diese gewaltige Streitmacht werfen wir den Russen entgegen und treiben Putin aus der Ukraine.
Ich habe gehört, russische Panzer stehen bereits im Vorgarten von Stegners Ralf in…wo immer der auch wohnt. Die Bundeswehr kann leider nicht helfen, da sie den Raub von der Uckermerkel ihrem Geldbeutel ahnden muß. Unbestätigten Gerüchten, wahlweise auch Gerüchen zufolge, wurde der Ex-Mann der Ex-FDJlerin zu einer Vernehmung einbestellt… Oder so ähnlich. Ich stelle jetzt erstmal den Vanille-Wodka kalt und lerne den Bariton-Part von „Ey uchnem“…
Was ist das denn? Sind deren Redenschreiber alle in Quarantäne? Oder die Redenschreiber der Redenschreiber entlassen worden? Man stelle sich mal vor, die berühmtesten Musikbands aller Zeiten hätten allesamt Alben veröffentlicht, die nur aus Plattencovern bestanden?! Karl Lauterbach wurde sicher wieder nur falsch zitiert, so ähnlich wie es Correctiv zuletzt bei seiner Aussage richtig gestellt hat, nach der er in Wikrlichkeit nie zugegeben hat, dass die Intensivstationen zu keinem Zeitpunkt überlastet waren. Er meinte nämlich: ‚Wir müssen Putin mit Klimawandel und Pandemien bekämpfen!‘