Das, was deutsche Bürger jüdischen Glaubens längst tagtäglich auf den Straßen und Plätzen deutscher Städte feststellen, hat jetzt eine Antisemitismus-Studie des Landesamtes für Verfassungsschutz Hessen mit ihren Ergebnissen untermauert. Die Studie „Auf der Straße gegen den gemeinsamen Feind“ der wissenschaftlichen Analysestelle Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit (PAAF) zeigt zum ersten Mal, dass die Islamisten und Linksextremisten in Deutschland gemeinsam in aggressiv-kämpferischer Weise jüdisches Leben bedrohen. Militanter Israelhass und Antisemitismus gehen meist von diesem Teil des politischen Spektrums aus.
Die Untersuchung besagt, dass Antisemitismus im linksextremistischen Milieu und im Islamismus besonders stark verbreitet ist und auch gezielt instrumentalisiert wird. Somit ist er als Querschnittsnarrativ in den extremistischen Phänomenbereichen zu beobachten. Während Rechtsextremismus im Protestgeschehen nach dem 7. Oktober 2023 nicht festgestellt werden konnte, verbreiten Islamisten und Linke antisemitische Narrative als zentrales Mobilisierungsthema gezielt im öffentlichen Raum, so die Studie.
Sehr langsam dämmert es den offiziellen Vertretern des Staates und der jüdischen Gemeinden beziehungsweise des Zentralrats der Juden in Deutschland, wer Bürger jüdischen Glaubens am meisten bedroht, herabwürdigt und dämonisiert. Hessens Innenminister Roman Poseck betonte bei der Vorstellung der Studie:
„Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 für Hessen weist einen sprunghaften Anstieg antisemitischer Straftaten nach dem 7. Oktober 2023 auf, der sich seitdem auf einem konstant hohen Niveau hält. Zwischen 2022 und 2025 gab es einen Anstieg von 107 auf 347 Fälle, also um 224 Prozent. Das ist eine besorgniserregende Entwicklung. Es beschämt mich zutiefst, was Jüdinnen und Juden 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges in Deutschland ertragen müssen.“ Poseck betont: „Antisemitismus ist eine der größten Bedrohungen für unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt – besonders aus dem Islamismus und dem linksextremistischen Spektrum.“
Der Vorsitzende des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Hessen Daniel Neumann nahm auch an der Vorstellung teil. Er betonte die Wichtigkeit der neuen Studie und zeigte sich erfreut darüber, dass nun auch linker und islamistischer Judenhass Beachtung finden. Der Präsident des Landesamts für Verfassungsschutz Bernd Neumann würdigte bei der Vorstellung die beeindruckende Arbeit, die Anika Schleinzer und ihre Mitarbeiterin Franziska Maria Piontkowski geleistet haben. „Es gab immer wieder Hinweise zu Verbindungen zwischen Linksextremisten und Islamisten, aber das ist bisher nicht in dieser Tiefe untersucht worden“, betonte der LfV-Präsident. Die Leiterin der Studie Anika Schleinzer wiederum stellte fest, dass im Islamismus der Hass auf Israel und die jüdischen Bürger stellenweise als religiöse Pflicht dargestellt wird.
Zusammenarbeit des deutschen und türkischen Linksextremismus
Das Forschungsprojekt hat das propalästinensische Protestgeschehen in Hessen zwischen 7. Oktober 2023 und 6. Februar 2024 untersucht. Dort kam es bereits am Tag des Terrorangriffs zu antisemitischen Vorfällen und extremistischer Agitation. Untersucht wurde, wie und von wem Israelfeindlichkeit und Antisemitismus geäußert wurden. Daraus ergab sich die Fragestellung, ob sich Akteure mit unterschiedlichem ideologischem Hintergrund über diese sogenannten Brückennarrative – quasi den ideologischen gemeinsamen Nenner – angenähert haben.
Im Ergebnis kommt die Studie zu folgenden Kernaussagen:
„- Israelfeindlichkeit und Narrative eines israelbezogenen Antisemitismus spielen im Protestgeschehen eine zentrale Rolle: in Form antisemitischer Vorurteile und in Form subtiler Andeutungen, die man als sogenannte ‚Umwegkommunikation‘ bezeichnet. Hierdurch werden die Grenzen des gesellschaftlich Akzeptierten verschoben und antisemitische Denkmuster letztlich normalisiert.
- Gewalt gegen Juden wird verharmlost, gerechtfertigt und unterstützt, indem der barbarische Überfall als ‚gelungene Widerstandsaktion‘ gefeiert und der Widerstand als notwendig dargestellt wird.
- Israel wird im Narrativ des ‚Völkermordes‘ dämonisiert und dabei der Angriff auf das Land völlig ausgeblendet.
- Israelhass und Antisemitismus fungieren als Brückennarrative für deutsche und türkische Linksextremisten, Anhänger säkularer Palästinenser-Organisationen sowie islamistischer Gruppierungen. Dies hat zu einer Annäherung und faktischen Zusammenarbeit zwischen antiimperialistisch ausgerichteten Gruppierungen des deutschen und türkischen Linksextremismus geführt.
- Israelfeindliche und antisemitische Erzählungen werden öffentlichkeitswirksam verbreitet. Dadurch wird die Gewalt gegen Juden verharmlost, legitimiert oder sogar glorifiziert. Für jüdisches Leben in Deutschland bedeutet dies eine deutlich zugespitzte Bedrohungslage.
- Es werden bewusst antisemitische Narrative eingesetzt, die an Stereotype des klassischen Antisemitismus anknüpfen und damit den Hass auf Israel und auf Juden befördern.“
Realität endlich zu Funktionären durchgedrungen
Für die Studie wurden Erkenntnisse und Lagebilder sowie Bilder, Plakate, Flyer, Parolen, Social-Media-Posts und Reden, die während des Protestgeschehens verbreitet wurden, auf ihren israelfeindlichen und antisemitischen Gehalt untersucht. Der Untersuchungszeitraum endete mit dem 6. Februar 2024, als in Frankfurt am Main die erste Demonstration des sogenannten Kufiya-Netzwerks stattfand. „Das war der erste große realweltliche Zusammenschluss von extremistischen und nicht-extremistischen Gruppierungen, der beobachtet werden konnte. Es war deutlich zu erkennen, dass man sich zusammentut und über die gleiche Rhetorik zusammenfindet“, erklärte Anika Schleinzer. „Aber es war schon vorher klar zu sehen, dass sich extremistische Akteure massiv in die Proteste auf der Straße eingemischt haben. Diese Gruppierungen waren stark an Organisation und Gestaltung der einzelnen Veranstaltungen beteiligt.“
Also das, was die Spatzen von den Dächern der jüdischen Gemeinden, Synagogen und religiösen Zentren schon lange gesungen haben, ist jetzt in die höchsten Politikkreise, zu den Funktionären des Zentralrates der Juden in Deutschland und in die Wissenschaft vorgedrungen: Die meisten gewaltsamen antisemitischen, antijüdischen und antiisraelischen Vorfälle und die härteste antisemitische Agitation ist seitens der inländischen und ausländischen Linksextremisten und Islamisten in Deutschland zu erwarten.
Auch schon eine Studie der Uni Bielefeld (2017) hat festgestellt, dass das Empfinden der jüdischen Bürger in Deutschland sich signifikant von den staatlich propagierten Zahlen unterscheidet. Während der Staat jede antisemitische Propaganda-Straftat wie das Hakenkreuzmalen (auch wenn es ein Afghane an der Wand seines Flüchtlingswohnheims anbrachte) als „Straftat von rechts“ zählt, empfinden es die Bürger jüdischen Glaubens so, dass körperliche Angriffe und antisemitische Beleidigungen zu circa 80 Prozent von Linksextremen und Islamisten kommen. Auch linker Antisemitismus sei gegenüber rechtem überrepräsentiert. Die aktuelle Studie hat unmissverständlich gezeigt, dass Gefahr für jüdisches Leben in Deutschland zum großen Teil von Islamisten und Linken ausgeht.
Unheilvolle Allianz zwischen Linken und Islamisten
Auf der Bundesebene ist DIE LINKE dabei, von aggressiven Antisemiten, die sich als „Antizionisten“ bezeichnen, übernommen zu werden. Die Linken in Niedersachsen bezeichnen sich als „Antizionistischen Landesverband“ und verabschiedeten in Anwesenheit von Fraktionschefin Reichinnek in Hannover einen Beschluss gegen „den heute real existierenden Zionismus“. Darin werden auch Vorwürfe angeführt, wonach die israelische Regierung im Gazastreifen einen „Genozid“ betreibe und in Israel und den besetzten Gebieten „Apartheid“ herrsche. Mit Blick auf Israels Vorgehen in den Palästinensergebieten ist darin die Rede von einem „politischen Zionismus, der sich durch Rassismus, Besatzungspolitik und militärische Gewalt auszeichnet“.
Eine unheilvolle Allianz zwischen Linken und Islamisten in Deutschland zeichnet sich ab. Die Islamisten, Antisemiten und sogenannten „Antizionisten“ strömen unaufhaltsam in DIE LINKE ein. Schon Ende September könnten sie nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin einen regierenden Bürgermeister stellen, der sich „antizionistisch“ geriert. Auch jetzt schon gibt es in der Bundestagsfraktion der LINKEN mehrere Akteure, die antisemitische und „antizionistische“ Agitation und Propaganda verbreiten.
Diese deutschen und internationalen antisemitischen Kräfte, die sich inzwischen an den deutschen Universitäten austoben, die Hörsäle und Institute mithilfe von Uni-Rektoren verwüsten, jüdische Studenten selektieren und krankenhausreif schlagen, um sie von Diskussionsveranstaltungen fernzuhalten, – diese BDS-Bewegung ging in letzter Zeit zu schwerwiegenden Straftaten über, die sich gegen die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und Europas richten.
Zuletzt ist die Verwüstung der israelischen Firma Elbit Germany in Ulm zu erwähnen. Die Räumlichkeiten der Firma, die die deutsche Verteidigungsfähigkeit mit ihren innovativen Technologien wiederherstellt und stärkt, wurden verwüstet, die Computer und Messanlagen zerstört, es entstand ein Schaden von mehr als einer Million Euro. Vergangene Woche begann der Prozess gegen fünf deutsche und europäische „Antizionisten“ vor dem Oberlandesgericht Stuttgart-Stammheim, das sich neben dem gleichnamigen Hochsicherheitsgefängnis befindet.
Und schon am ersten Tag hat sich die Ohnmacht des deutschen Staates manifestiert. Die Anwälte und Unterstützer der sogenannten „Ulmer 5“ haben im Hochsicherheitsgericht randaliert und ohne Erlaubnis des Richters durcheinandergeredet. Statt den Saal zu räumen und die Verhandlung fortzusetzen, wurde für zwei Wochen vertagt. Man stelle sich vor, es wären rechte Tatverdächtige, Sympathisanten und Anwälte, die sich so in Stammheim aufgeführt hätten? Was wäre in der Republik los? Das ist symptomatisch: Solange der Staat auf dem linken Auge blind ist, wird die neue Studie des Verfassungsschutzes Hessen nur bedingt die Verhältnisse in Deutschland korrigieren können.
Alexander Beresowski, geb. 1965 in Odessa, ist Kaufmann und Journalist. Er ist ehemaliges Vorstandsmitglied der jüdischen Gemeinde Stuttgart und war bei Radio Dreyeckland tätig. Er ist Mitglied des Vereins „Juden in der AfD“.
Als ob das nicht alle seit vielen Jahren ohnehin gewusst hätten. Und die größten Schreier in Politik und Medien wissen es am allerbesten.
Die allergrößte Leistung der Sozialisten und Kommunisten nach dem zweiten Weltkrieg war es, den Faschismus, Antisemitismus und generell jeglichen Hass, den Rechten anzulasten und permanent weiter vorzuwerfen.
So hat man und lenkt man immer noch von den eigenen Schandtaten ab, und beschäftigt das Volk mit der Verfolgung und Denunzierung des angeblichen Demokratiefeindes.
Während man selbst seit Jahrzehnten die westliche Zivilisation zu zerstören versucht. Bald ist es gelungen.
Einen ganz herzlichen Gruß nach Hessen. Man muss schon zugeben, dass da auch versuchte Kontakte zwischen Islam und „rechts“ da waren/sind und bisweilen auch anschlagen. Aber nicht im Ansatz so massiv wie links. Die auf der rechten Seite haben für fremden Einfluss im Land nun mal nicht wirklich was übrig und der Zionismus ist zudem auch noch eine nationalstaatliche Angelegenheit, was rechts eher für internationale Verbrüderung sorgt als links. Die linke Seite ist da in Richtung Islam viel offener, weil es um „Spaltpilze“ geht. Und die liberale Seite leider auch, weil die islamische Welt in Geld und Ressourcen ersäuft, die man gerne anzapfen will. Aber über Geld redet man eben nicht und damit auch nicht darüber, dass so mancher seine geschäftlichen Interessen über die Verfassung stellt.
Mag sein, dass eine kleine Gruppe radikalisierter Muslime – die der Autor Islamisten nennt – sowie ein paar Linksradikale mit ihrer antisemitischen Agitation besonders auffallen. Die Politik der Regierung Netanyahu wird jedoch von den in Deutschland lebenden Muslimen, also gut 6% der Bevölkerung, mehrheitlich abgelehnt. Wenn schon in Deutschland, wo man sich mit Kritik an Israel zurück hält wie kaum irgendwo sonst, die Kompromisslosigkeit des Vorgehens der israelischen Regierung kaum mehr vermittelbar ist, müsste man sich fragen, welchen Beitrag diese zum wiederaufkommenden Antisemitismus in Europa leistet.
Um es mal mit Loriot zu sagen: „Ach was…!“ Wer hätte das gedacht? Man, werden wir ver…schaukelt.
Wie überraschend. Besonders für Soros „Open Society“ und jüdische Hilfsorganisationen, welche die Islamisierung Europas massiv fördern und finanzieren. „Europa wird nicht mehr die monolithische Gesellschaft des letzten Jahrhunderts sein. Juden werden im Mittelpunkt von dem stehen. Es ist einen große Transformation, die Europa zu bewältigen hat. Den Juden wird es übel genommen, das sie dabei eine führende Rolle übernehmen.“ Barbara Lerner Spectre; „Wer einen palästinensischen Staat verhindern will, muss die Hamas unterstützen und Geld an sie überweisen. Das ist unsere Strategie.“ Netanyahu; „Hamas und Hisbollah sind Teil der weltweiten Linken. Das ist wichtig, das zu verstehen.“ Judith Butler. Wenn man sich auf die Binde einlässt, das auch der NationalSOZIALISMUS zur weltweiten Linken gehört, bleibt nur ein Frage übrig: Was ist dann eigentlich Rechts? Und warum muss Rechts und nicht etwa Links bekämpft werden?
Sind alle Antisemitismusforscher & Antisemitismusbeauftragte inkompetent & unfähig?
Sie hätten als erste den links-islamischen Antisemitismus merken müssen!
Statt dessen untersuchten sie die Sätze von rechten, konservativen, nicht-linken Politikern mit der Lupe nach Sachen die man irgendwie als antisemitisch hätte interpretieren können.
Sie framten sogar Islamkritik als „antisemitisch“.
Den brutalen, blutigen, barbarischen Antisemitismus vor ihren intellektuell abgehobenen Nasen merkten sie nicht.
Alles nur Politpseudowissenschaftler, deren Berufung darin liegt nicht-linke politischen Gegner „anzubräunen“?
Ist „anbräunen“ eine Wissenschaft?!
Wir sollten die Qualifikationen linker Historiker hinterfragen. Können sie überhaupt objektiv sein?
Es hätte allen Juden spätestens in Folge des 7. Oktober 2023 klar sein müssen, dass die Linken nicht ihre Freunde sind.
Viele „Berufsjuden“ machten sich sogar mit linken & islamischen Antisemiten gemeinsam über diejenigen her, die den Mut hatten den linken & islamischen Antisemitismus offen als erste anzusprechen.
Genannte „Berufsjuden“ agierten faktisch antisemitisch!
Der linke und der islamische Antisemitismus sind heute symbiotisch. Wir können vom links-islamischen Antisemitismus reden.
Gibt es AUCH einen jüdischen Antisemitismus? Einen jüdischen Antisemitismus aus Dummheit?
Ich halte die Juden für das klügste Volk der Welt. Ich verstehe aber nicht, warum sie gerne ihre dümmsten Vertreter zu ihren offiziellen Repräsentanten machen?
Ich kann es nur damit erklären, dass die Linken alle Minderheitenvertretungen infiltrieren und usurpieren.
Linke Ideologen schwingen sich gerne zu Minderheitenvertretern auf, um die jeweilige Minderheit für links-politische Zwecke zu missbrauchen.
Das sieht man auch in der LGBTKUH-Bewegung.
Ich bin ein Judenfanboy, aber manches verstehe ich einfach nicht.
Ich schätze die normalen Juden, die „Berufsjuden“ schätze ich gar nicht.
Herr Broder, übernehmen Sie den Zentralrat der Juden.