Jesko Matthes / 24.11.2018 / 15:00 / 9 / Seite ausdrucken

Her mit den sozialen Konstrukten!

Ich möchte eine Lanze brechen für eine Vorstellung, die um sich greift, und von der gern behauptet wird, sie sei falsch. Es handelt sich um die Vorstellung, etwas sei ein „soziales Konstrukt“. Dieser Ansatz ist zu einem linken Kampfbegriff verkommen, leider. Dabei kann man durchaus ein Verfechter dieses Begriffs sein und dennoch auf dem Boden der Tatsachen bleiben, und es ist am Ende sogar ziemlich einfach.

Zunächst ein gängiges Beispiel, wie der Begriff gern gebraucht – nach meiner Überzeugung missbraucht – wird: Im Gender-Diskurs heißt es sehr gern, das Geschlecht einer Person sei ein solches „soziales Konstrukt“. Damit wird zumeist gleichzeitig die Tatsache, biologisch und sozial eine Frau oder ein Mann zu sein, ins Reich der anerzogenen Fabel verwiesen, und nur Letzteres ist ein grober Fehler; denn dass eine Verhaltensweise auch deutlich von der Umwelt geprägt ist, bedeutet noch lange nicht, dass sie an sich unsinnig wäre. Bei genauerem Hinsehen sind wir umgeben von lauter „sozialen Konstrukten“. Um diese fällige Ausweitung der Kampfzone geht es mir.

Springen wir zwei, drei Jahrtausende zurück und sondieren vorab, wie alt der Begriff vom „sozialen Konstrukt“ wirklich ist. Im Westen ist die Sache einfach, wie so vieles geht sie wahrscheinlich zurück auf den Sokrates der Platonischen Dialoge, in denen es ständig um nichts als die sozial korrekten menschlichen Verhaltensweisen geht. In ultrakurzer Form bündelt das Ganze aber zuerst Aristoteles mit seinem viel zitierten Begriff des Menschen als einem ζῷον πολιτικόν /„zoon politikon“, einem „sozialen Tier“. Aristoteles ist sich also nicht zu fein, uns mit einem Bienenstock, einem Ameisenhaufen oder einem Rudel Wölfe zu vergleichen, einer Gemeinschaft, in der gemeinsame Ziele durch Zusammenarbeit erreicht und durchaus auch Konflikte zwischen verschiedenen Gruppen und innerhalb der eigenen Gruppe definiert und ausgetragen werden. Dieser Begriff vom „politikon“ als dem Sozialen und dem Politischen, dem, was die Gemeinschaft aller betrifft, ist also von Aristoteles absichtlich sehr weit gefasst. Er reicht von der Sexualität und Fortpflanzung bis hin zum Staatsziel eines Ameisenstaats oder der menschlichen Politik, umfasst schlicht alle Handlungsweisen, die durch Interaktion zwischen den Individuen auftreten.

Sozial und Säugetier

Diese Dinge organisieren sich in der Interaktion der Individuen von selbst; es dürfte allerdings die Menschen von den Tieren unterscheiden, dass sie sich erstmals dieser gegenseitigen Prägung bewusst werden und damit imstande sind, sich im Bedarfsfall auch von ihr zu distanzieren. Allerdings muss man mit Aristoteles den Blick wohl genauso auf das „zoon“, das Tier, richten, das gern unterschlagen wird. Denn noch vor aller gesellschaftlichen Prägung und Erziehung entstammt auch der Mensch dem Reich der Säugetiere, ist also mit einer Reihe von Grundbedürfnissen und Instinkten ausgestattet und pflanzt sich im Zusammentreffen der beiden Geschlechter fort. Bis heute ist es trotz aller Bemühungen der Reproduktionsmedizin dabei geblieben; die erste Bedrohung dieser Jahrmillionen alten Gegebenheit ist erst seit dem späten 20. Jahrhundert das Klonen. Aristoteles aber fasst beides Überkommene elegant in zwei Worten zusammen, dem vom tierischen Ursprung und dem vom sozialen Verhalten.

Auch der Osten hat seine Tradition vom „sozialen Konstrukt“, und in vieler Hinsicht ist sie radikaler als die westliche. So lehnt der Buddha mit seiner Lehre vom abhängigen Entstehen – pratityasamutpada – den Begriff eines unveränderlichen Individuums ab und versucht, auch das Entstehen des Bewusstseins und Denkens als abhängig von einer Kette von Grundbedürfnissen und Trieben aufzufassen, eine Einschätzung, die den Buddhismus heute auch bei Sozialwissenschaftlern und Naturwissenschaftlern beliebt macht, beschreibt sie doch einen Vorgang, den man sonst auch im Rahmen der Evolutionstheorie lange nur als „emergent“, damit rätselhaft und gleichsam also vom Himmel gefallen, auffassen konnte.

Am Rande sei bemerkt, dass auch das Christentum, das sehr wohl ebenfalls dem alten Osten entstammt, mit seinem diametral entgegengesetzten Bild vom Menschen als dem persönlichen Geschöpf eines persönlichen Gottes seine „sozialen Konstrukte“ kennt; viele – ich meine, nahezu alle – Reden Christi sind ein einziger Aufruf, aus diesen Konstrukten auszubrechen, ihre Tradition absichtlich abzubrechen und sich stattdessen Gott ganz direkt und unmittelbar auszusetzen und zuzuwenden.

Noch radikaler ist die Tradition vom „sozialen Konstrukt“ in China; Konfuzius ist der dort bis heute verehrte Lehrer, der den Menschen ganz allein aus seinem harmonischen Zusammenhang mit dem „Ganzen“ definiert und zumeist heute gern so interpretiert wird, dass jeder seine Rolle in und seine persönliche Verpflichtung gegenüber der Gemeinschaft hat, in der er oder sie lebt. Jedes chinesische Grundschulkind lernt das, es ist seine geistige Grundausstattung, noch lange bevor von Mao die Rede ist.

Ein Irrtum aus Irrtümern

Die Begriffe vom „sozialen Konstrukt“ sind dabei – je nach geistiger und spiritueller Tradition – allerdings sehr verschieden konnotiert: neutral bei Aristoteles, natur- und existenzphilosophisch beim Buddha, aber mit durchaus negativem Beigeschmack, denn letztlich gilt es im Buddhismus, sich von diesen gewachsenen Abhängigkeiten zu befreien, wenn auch in einem Zusammenhang, in dem Menschen gemeinsam danach streben, jenem der Lehre und der Mönchsgemeinde nebst den Laien, die sie unterstützen. Und zumindest funktionell ähnlich ist es auch bei Christus, der die vielfältigen und vergänglichen sozialen Abhängigkeiten ersetzen möchte durch eine Gemeinschaft hin zu Gott allein. Für Konfuzius hingegen ist das „soziale Konstrukt“ des Ganzen der einzig sinnvolle, positive, weil harmonische Kontext, in dem eine menschliche Gemeinschaft überhaupt existieren kann, noch außerhalb und vor allen Überlegungen über das Göttliche, das vom Menschen vor allem verlangt, die Ahnen zu ehren, die Teil des „sozialen Konstrukts“ waren, bevor „wir“ es geworden sind. Und so wird auch der Lehrmeister Kung bis heute verehrt.

Es ist aus meiner Sicht – einer politischen Sicht – sehr seltsam und sehr verständlich zugleich, dass im heutigen Westen der Begriff vom „sozialen Konstrukt“ in der Forschung – wenn man denn den Gender-Diskurs überhaupt eine Forschung nennen möchte – grundsätzlich negativ konnotiert wird. Verantwortlich für diesen Irrtum aus Irrtümern sind wohl in erster Linie die jahrtausendealte Schule des christlich geprägten Denkens und der individualistische Geist der Renaissance und der Aufklärung. Dieses Denken hat seine Risiken, und es bleibt risikobehaftet auch dann, wenn man Gott aus diesem Konzept völlig streicht. Dann steht der oder die Einzelne – tertium non dabitur – nur noch der Gesellschaft gegenüber, die irgendetwas am Individuum prägt und von ihm verlangt, ihm erst gibt und dann nimmt – und das ist, gemessen am hehren Ziel der Befreiung des Individuums, natürlich ein Zwang, ein durchweg negativer Vorgang.

Dumm nur, dass diese „Befreiung aus gesellschaftlichen Zwängen“ das Individuum gleichzeitig aus dem Zusammenhang reißt und in neue Zusammenhänge und Zwänge stellt. Denn wer diese angebliche Befreiung kritisiert, kann ja nur ein Konservativer sein, ein Rechter gar, auf jeden Fall ein Jemand, der am Alten hängt, am Tradierten. Genau das ist der Kondensationspunkt, an dem wir uns befinden. Das Gesamtgesellschaftliche, Tradierte wird konsequent als „soziales Konstrukt“ ins Reich der oktroyierten Fabel verwiesen, neben dem biologischen Geschlecht also auch Familie, Nation, Heimat und ihre Verteidigung: Die Liste ließe sich verlängern. Die Verfechter des Kampfbegriffs vom „sozialen Konstrukt“ übersehen dabei, dass ihr eigenes Konzept selbst ein solches Konstrukt ist und neue Konstrukte erzeugt. Diese neuen Konstrukte sind seltsam diffus, heißen dann also Multikulturalismus, Gender-Egalität, Globalisierung, soziale Buntheit und Vielfalt, und ihre Verfechter bilden eine zunehmend sich selbst homogenisierende, radikalisierende Gruppe, die nicht einmal imstande ist, zu erkennen, wie sehr auch sie nur das alte Spiel von der Gruppenzugehörigkeit spielt und welchen Konformitätsdruck sie auf andere ausübt.

Mächtige sind auch nur ein soziales Konstrukt

Da sind solche neuen Konstrukte die Legenden von der angeblich homogenen Gemeinschaft der Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender, die grundsätzlich fröhlich und tolerant sein sollen, sich im Diskurs aber oft genug todernst und übergriffig verhalten – so, als wäre ihr Leben nicht noch vor aller Gender-Diskussion zuerst ein ganz normales Leben aus Arbeit, Urlaub und Familie, die sie auch mehr oder minder alle haben, ganz unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung. Da gerieren sich Grüne als „modern“, fallen aber durch konsequent ultrakonservative Wissenschafts- und Technologiefeindlichkeit zurück hinter ihren eigenen Erkenntnishorizont. – Allesamt Leute, die nur den alten Gruppendruck durch einen neuen ersetzen. Wehe mir umso mehr, wenn ich mich ihnen nicht beuge, so wie Heinrich Manns „Untertan“ sich den alten Kampfbegriffen der Männlichkeit und der Nation beugte! Right or wrong, my country? – Right or wrong, my peer group.

Es ist albern, alte „soziale Konstrukte“ hinwegzufegen, nur um sie durch neue zu ersetzen, die für den stets propagierten Begriff der Freiheit des Individuums genauso gefährlich sind. Es ist natürlich, wenn Interessengruppen ihre Interessen vertreten, also bitte auch Genderverfechter und Grüne, das ist nicht mein Problem. Mein Problem ist deren aggressive Intoleranz. Warum sollte ich ihnen die hart erkämpften Freiheiten ihrer Rede lassen, sie mir meine, die mit den Begriffen von Heimat, Nation und wissenschaftlichem Fortschritt durchaus etwas Positives anfangen kann, dagegen nicht? Diese nun auch schon latent aggressive Frage führt zum Kern des Problems: Wer eine vielfältige Gesellschaft wie ein buntes Banner vor sich her trägt, muss auch meine Art dieser Vielfalt ertragen, sonst ist der Toleranzbegriff sinnlos wie der des Individuums und seiner Freiheit, und muss auch ertragen, dass diese Vielfalten miteinander in Konkurrenz und harte Auseinandersetzung treten um den Preis – in seinem doppelten Sinn – des gesellschaftlichen Erfolgs.

Diese multikulturelle Gesellschaft ist also kein Spaß. Sie setzt ihre Teile, jeden einzelnen Menschen von uns, dem Rest der Gesellschaft ganz allein aus und zwingt ihn in die Entscheidung für alte oder neue Zusammenhänge – und die Auseinandersetzungen einer solchen Gesellschaft werden erheblich zunehmen, je mehr der Multikulturalismus das Individuum den Konflikten mit jenen aussetzt, die ganz andere gesellschaftliche Maßstäbe haben. Die multikulturelle Gesellschaft ist die Ausweitung der Kampfzone.

Der einzige Versuch, dabei einigermaßen entspannt zu bleiben, ist der Ausgang von der Erkenntnis, dass wir alle von „sozialen Konstrukten“ umgeben sind, die da heißen mögen: Familie, Schule, Arbeit, Sportverein, Ehrenamt, politische Partei, Bundeskanzler, Kirche, Moschee, Synagoge, Freidenkerverband, Nation, Europa, Wirtschafts- und Finanzkreislauf, Börsenkurs, Zeitung, Blog, Internet, LGBT-Parade, Chef, Bundeswehr – you name it.

Was also hilft? – Lehnen Sie sich zurück: Nichts von alledem ist grundsätzlich gut oder böse. Bleiben Sie sich treu. Seien Sie ein Demokrat, das heißt: Seien Sie tolerant gegenüber Toleranten und intolerant gegenüber Intoleranten. Vertreten Sie ihre Interessen konsequent, schließen Sie sich der Gruppe an, die ihre Interessen vertritt, akzeptieren Sie, dass andere Menschen andere Interessen haben, und lassen Sie vor allem die Mächtigen mit ihrer Stimme im Alltag und an der Wahlurne spüren, ob Ihnen deren Denken und Tun für den Zusammenhalt einer so vielfältigen, bunten Gesellschaft gefällt oder nicht. Die Mächtigen brauchen Sie nämlich noch mehr als umgekehrt. Und sie wissen es. Das ist das soziale Konstrukt namens demokratische Kontrolle.

Ein Tipp als Ausgangspunkt: Auch die Mächtigen sind nur ein soziales Konstrukt, vergänglich wie wir alle.

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Leserpost

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Rolf Lindner / 24.11.2018

Das tatsächliche “soziale Konstrukt”, ist das, was uns Menschen von Tieren unterscheidet. Es gibt aus diesen “sozialen Konstrukten” heraus aber Menschen, die das evolutionär Übernommene zum “sozialen Konstrukt” erklären, und das mit zitierter Intoleranz gegen Andersmeinende. Zum Glück kennen Tiere keine Gendertheoretiker, sonst wären vielleicht noch viel mehr ausgestorben.

Marcel Seiler / 24.11.2018

Gefällt mir! Und zwar nicht nur das Ergebnis, sondern die tiefgründige Herleitung. Danke!

Marc Blenk / 24.11.2018

Lieber Herr Matthes, dass Welten wieder mal eingerissen werden, ohne zu wissen, was dafür in den das Vakuum fließt, ist das Chaosmoment, von dem so viele Linke so begeistert sind in der Phase höchster Dekadenz. Das hat viel mit Denkfaulheit zu tun. Man bringt es nicht einmal mehr zu einer gesellschaftlichen Theorie (weshalb bspw. ein multikulturelle Gesellschaft Vorzüge hätte gegenüber einer homogenen). Man lässt den politischen Zug der Zeit fatalistisch fahren. Interessanterweise findet eine Kritik bestehender Verhältnisse dabei gar nicht mehr statt. Links bedeutet heute im Gegenteil ganz konservativ die bestehenden Verhältnisse gegen gestaltungsfreudige Menschen zu verteidigen, die sich mit der fatalistischen Alternativlosigkeit schon allein aus demokratischem Bewusstsein heraus nicht abfinden wollen. Die Linke dagegen hat jeden Anspruch nach Gestaltung aufgegeben. Ob nun Migration oder Bevölkerungswachstum, für heutige Linke ist da nichts zu machen. Und die Folgen hätten wir auszuhalten (auch das Ende des Sozialstaats). Vielleicht hat die Linke inzwischen das Selbstverständnis entwickelt,  selbst soziales Konstrukt zu sein und eine imaginäre Gemeinschaft. Wie auch immer, auch der Geist ist damit von der Linken abgewandert.

Emmanuel Precht / 24.11.2018

“schließen Sie sich der Gruppe an, die ihre Interessen vertritt” - So verstehe ich das “Liebe den Nächsten wie Dich selbst”. Denjenigen der meinen Interessen nahe steht. Wohlan…

Dirk Jungnickel / 24.11.2018

Ein hervorragender Beitrag , J. Matthes. Herzlichen Dank. Die “aggressive Intoleranz”  könnte man auch Ideologie nennen. Ideologien sind die Wurmfortsätze der Philosophie, wie der Multikulturismus , der quasi zur neuen verordneten Staatsreligion wird. Ein soziales Konstrukt, dem wir vehement widerstehen sollten.

Wilfried Cremer / 24.11.2018

Das Schämen für die Herkunft entsorgt die Scham vor Gott. Scheinbar.

Alexander Mazurek / 24.11.2018

Wenn nicht das Sein das Sollen bestimmt, sondern das beliebige Wollen, was als eine der “Errungenschaften” der Aufklärung gilt, dann ist jedes darauf basierende “soziale Konstrukt” nur ein gefährliches Hirngespinst, Pippi Langstrumpf lässt grüßen, 2x2=9! Haben die Versuche der entgleisten “Aufklärer” den alten Adam durch einen neuen, besseren zu ersetzen, nicht schon zu viele Tote gekostet? Nein? Marchons, marchons! Qu’un sang impur abreuve nos sillons! Es ist ja nur “unreines” Blut, was sie vergießen, in bester Absicht.

Ruedi Tschudi / 24.11.2018

Auch ein Mächtiger muß zum Scheißen die Hosen ausziehen.

Ronald Henss / 24.11.2018

Nonsensedebatte! Kann irgendjemand irgendeinen Begriff nennen, der kein soziales Konstrukt ist? Kein einziger Begriff ist vom Himmel gefallen.

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