
Im Achgut-Buchshop erhältlich:
„Wer, wenn nicht ich – Henryk M. Broder“ von Henryk M. Broder, Achgut Edition 2019, hier bestellbar.

Zeigen Sie bitte Ihre Wertschätzung für unabhängigen Journalismus und
ermöglichen Sie, dass Achgut.com weiterhin unangepasst und kritisch sein kann!
Leserbriefe können nur am Erscheinungstag des Artikel eingereicht werden. Die Zahl der veröffentlichten Leserzuschriften ist auf 50 pro Artikel begrenzt. An Wochenenden kann es zu Verzögerungen beim Erscheinen von Leserbriefen kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Mein alter Herr wäre heute 102 Jahre alt geworden. Und wenn er nicht als alter Matrose in der Nordsee verstreut worden wäre, er würde heute mit Schallgeschwindigkeit im Grab rotieren. Den Zweiten Weltrkieg hatte er mitgemacht und uns gewarnt: „Das kommt alles wieder! Nur dieses mal seid ihr dran“. Er hatte wohl irgendwie recht. Aber es erwischt nun mal fast jede Gesellschaft auf diesem Planeten im ewigen Auf und Ab. Jetzt sind wir eben mal wieder dran mit der Krisenbewältigung. Und da funktioniert aussitzen eben nicht. Also tun wir was. Aber wem erzähle ich das hier. Auf diesem Blog wird seit Jahren fleißigst gearbeitet. Und da muss ich jetzt wohl endlich mal ein Dankeschön aussprechen. :-)
@Ilona Grimm: Ich hätte da noch 132,00 Euro im Monat möglich. Meine Idee: 2-3 mal im Monat 2 Paletten Sangria und Zigaretten besorgen lassen. Geht leider nicht. Was günge: 3 Besuche im Demenzcafé (wie kommen die Besucher dorthin?). Neue Idee: Dort Memory um Geld spielen. Montag mal nachhören… MFG
„Gehorche dem Rat, und nimm Zucht an, dass du hiernach weise seiest.“ – Bibel
Kepler glaubte, das Weltall sei ein Monochord und daß in den extremen Bewegungen (im Perihel) der Planeten in gewisser Weise die musikalischen Tonarten ausgedrückt sind.
Die Erde singt MiFaMi, so daß man schon aus diesen Silben entnehmen kann, daß auf unserem Wohnsitz „Miseria et Fames“ herrschen. Ein Leben unter Barbaren ist halt kein Sanatorium.
Warum diese Beschränktheit ausgebrochen ist und man glaubt, im Kollaps die Seligkeit zu finden, bleibt das ewige Mysterium und unbegreiflich.
Mir persönlich ist nicht klar, was man sich von einem derart banalem gesellschaftlichen Dasein verspricht?
Die wissen nicht woher, die wissen nicht wohin, das einzige Ziel der Bande ist das Chaos.
Im übrigen hatten die ersten kritischen Bücher über das Dritte Reich vielsagende Titel wie „Die autoritäre Anarchie“. Der „Nazi“ war auch in der NSDAP im Gebrauch und wurde für die besonders rücksichtslosen Zeitgenossen verwendet, die an anderer Leute Stuhl sägten, um sich mit den Einsatz der Ellenbogen hemmungslos bereichten.
Die Idiotie liegt daran, daß die Nazis gleichgesetzt werden mit Zucht und Ordnung. Das war das letzte, womit man die identifizieren konnte, eher mit Unbeholfenheit und ideologischer Verblendung.
Zucht und Ordnung gehörten zur Lehre heiliger Weiser wie Laotze und Konfuzius, Stoikern wie Seneca und Horaz, Intellektuellen wie Kant, Hegel, Ibsen, Dichtern wie Shakesspeare, Goethe und Schiller.
„Es gibt keine Charaktereigenschaft, die hartnäckiges Mühen und angestrengte sorgsame Zucht nicht bezwingen würde.“ – Seneca
„Die zum Denken erforderliche Zucht, die dazu gehört, um Irrtümer zu begreifen, besitzt die Mehrheit des lesenden Publikums nur unvollständig.“ – Henrik Ibsen
Na ja, die Welt geht halt nicht an ihrer Intelligenz zu Grunde. Ist ja auch was.
Ich bitte um Nachsicht für das Unterschlagen Bayerns in meinem Aufteilungsvorschlag!
Als preußisch geborener Wahlbayer mit einer rund drei Jahrzehnte umfassenden Ansässigkeit im Fünfseenland war ich bei meiner Kommentierung etwas betriebsblind -Bayern war und ist für mich gedanklich immer schon gesetzt! Das wunderbare Land wäre ein Kernelement einer zukünftigen alpenländischen Republik!
@Harald Hotz: Wie stellen Sie sich das denn vor?
Feiern, einfach nur feiern und Spaß haben?
Das geht nicht.
Wer soll denn die Sicherheitsmaßnahmen bezahlen?
Personen- und Taschenkontrollen, Merkel-Lego und so weiter…
Nein, das ist vorbei und kommt nicht wieder.
@Puur van Smaak: „Es ist aber eher der Tag der Offenen Moschee.“ Ehrlich gesagt, verehrter Mitforist, mir wäre, wenn es sich denn logistisch einrichten ließe, ein TAG DES OFFENEN MOSCHEE-KELLERS zwecks ‚sicherheitsorganischer‘ Besichtigung und ggfs. Sicherstellung der dort verwahrten ‚Instrumente zur Umma-Erweiterung‘ erheblich sympathischer…
Heute ein youtube-Einspieler bei dem hochgeschätzten Anthony Lee aus dem Vereingten Königreich: Ein bestens „getarnter“ Pseudo-Interessent fragt dort im orientalischen Platz-Gewimmel einer Großstadt, in welcher Moschee er denn eine dschihadistische „Ausbildung an der Waffe“ absolvieren könne. Zur Antwort gibt’s gleich mehrere eifrig ausgestreckte Arme/Hände in drei/vier verschiedene Richtungen – d.h. jede Menge „Auswahl“! In dem Sinne – ein dreifaches „Allahu-Allahu – walla-walla!“…
Respekt. Kluger Vortrag. Ihre Düsternis muss ich leider teilen.