Nun hat es auch Børge Brende erwischt: Der Interimspräsident des Weltwirtschaftsforums (WEF) musste am 26. Februar wegen seiner Kontakte zu Jeffrey Epstein zurücktreten. Im Rückblick auf das diesjährige Treffen des Weltwirtschaftsforums in Davos, das bezeichnenderweise unter dem Motto „A Spirit of Dialogue” stand, hatte Brende am 23. Januar noch mitgeteilt: „Es sind Zeiten der Unsicherheit, aber auch der Möglichkeiten; kein Moment zum Rückzug, sondern ein Moment zum Engagement. Beim Weltwirtschaftsforum geht es nicht darum, auf aktuelle Ereignisse zu reagieren. Es geht darum, die richtigen Bedingungen zu schaffen, die es uns ermöglichen, voranzukommen.“
So richtig vorangekommen ist Brende dann nicht, dafür BlackRock-Gründer Larry Fink und Roche-Chef André Hoffmann umso mehr, die seit August vergangenen Jahres übergangsweise das Forum leiten. Beide haben nämlich just den Zusatz „ad interim“ gestrichen. Offenbar wollen sie nun doch länger bleiben. Allerdings hat Ex-Präsident Klaus Schwab daraufhin prompt Einspruch erhoben. Wie der Schweizer „SonntagsBlick“ unter Berufung auf einen WEF-Sprecher berichtet, hat sich Schwab bereits schriftlich an die Eidgenössische Stiftungsaufsicht gewandt und die Behörde ersucht, dass sie die Nachfolgevereinbarung mit Christine Lagarde behandle. Schließlich ist Lagarde nach wie vor Schwabs Favoritin für seine Nachfolge und Schwab hat mit ihr im April 2025 ein entsprechendes Abkommen abgeschlossen. Noch ist die derzeitige Präsidentin der Europäischen Zentralbank allerdings nicht von ihrem Amt freigestellt. Die Zeit wird wohl eher für Fink und Hoffmann spielen als für Schwab. Zumal sie gerade auf ihr erstes erfolgreich gemanagtes Davos-Event verweisen können.
Bei seinem insgesamt 56. Jahrestreffen waren laut WEF nämlich fast 3.000 Führungskräfte aus 130 Ländern anwesend, darunter 400 Spitzenpolitikern, 65 Staats- und Regierungschefs und rund 830 der weltweit führenden CEOs und Vorstandsvorsitzenden. Ein durchgängiges Thema der Gespräche sei – so die rückblickende WEF-Pressemitteilung – die grundlegende Bedeutung von Vertrauen gewesen. Die Führungskräfte warnten demnach vor den Gefahren eines Vertrauensverlusts sowohl in Institutionen als auch in die globale Politik und erklärten, dass dies die Fähigkeit untergrabe, auf gemeinsame Herausforderungen wie Ungleichheit, Konflikte und die Klimakrise zu reagieren. Hehre Worte, die nicht ganz zu Brendes unfreiwilligem Abgang passen.
Verändertes Selbstbild des WEF
Tatsächlich war das Treffen aber vor allem eines: eine Donald Trump-Show. Mit dem Effekt, dass wieder alle Augen auf Davos gerichtet waren, während das Forum in den vergangenen Jahren an Attraktivität eingebüßt hatte. Die möglicherweise wichtigste Botschaft Trumps dort war die Ankündigung eines neuen Friedensrats, der weltweit Konflikte lösen soll und damit in direkte Konkurrenz zu den Vereinten Nationen tritt. Was immer aus der Initiative wird, das Signal war klar: Die UNO ist längst nicht so mächtig, wie sie gerne wäre. Gleichzeitig erklärte UN-Generalsekretär Antonio Guterres, dass die Organisation vor dem unmittelbaren finanziellen Kollaps stehe. Die Lage werde sich in naher Zukunft sogar weiter verschlechtern, warnte Guterres.
Dass Trump überhaupt nach Davos reiste, hat den Hintergrund, dass es sich um das erste WEF ohne Spiritus Rector Klaus Schwab handelte, der bekanntlich im vergangenen Jahr geschasst wurde. Unter anderem eben von Larry Fink (Achgut berichtete). Mit dem Rauswurf Schwabs einher ging eine Neuausrichtung des Forums weg von woker Ideologie. Davon hatte Trump ausdrücklich sein Kommen abhängig gemacht. Doch wie weit geht die Neuausrichtung wirklich? Nachdem sich die Rauchschwaden des WEF-Spektakels wieder etwas verzogen haben, lohnt es sich, die offiziellen Publikationen des WEF zu lesen. Denn die sind weit aufschlussreicher als das Davos-Theater selbst: Ist aus ihnen doch zu entnehmen, welchen Kurs das mächtige globale Wirtschaftsnetzwerk hinter den Kulissen tatsächlich fährt.
Ein Blick auf die Webseite zeigt zunächst, dass sich das Selbstbild des WEF verschoben hat. Unter „Who we are“ sucht man einen Namen vergeblich: wiederum den von Klaus Schwab. In der Selbstdefinition des Forums heißt es lediglich: „Seit 1971 steht das Weltwirtschaftsforum an der Schnittstelle zwischen Geopolitik und Zusammenarbeit und ist davon überzeugt, dass der einzige gangbare Weg darin besteht, Führungskräfte aus verschiedenen Sektoren, Regionen, Ideologien und Generationen miteinander zu verbinden, um globale Herausforderungen zu verstehen und die Welt gemeinsam voranzubringen. Wir sind die vertrauenswürdige Plattform für öffentlich-private Zusammenarbeit – auf der Beziehungen und Vertrauen aufgebaut, Erkenntnisse vertieft und Kooperationen initiiert werden.“
Außerdem wird darauf verwiesen, dass das Forum als gemeinnützige Organisation zwar seinen Hauptsitz in Genf hat, aber auch Niederlassungen in New York, San Francisco, Peking und Tokio. Mit anderen Worten: Es geht um sogenannte öffentlich-private Partnerschaften (Public-private-Partnership, kurz: PPP) rund um den Planeten. In der Realität bedeutet das: Im Interesse der 1000 weltweit führenden Unternehmen, die das WEF nach eigenen Angaben vertritt, sollen die Regierungen der einzelnen Nationalstaaten ihre Kompetenzen in immer höherem Maße an supranationale Organisationen und Konzerne abtreten.
Vollständiger Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft
So teilt das WEF in seiner Selbstbeschreibung beispielsweise weiter mit, dass es eine zentrale Rolle im Bereich der globalen Gesundheit gespielt habe, insbesondere durch die Mitgründung der Impfallianz GAVI und die Förderung der Global Health Initiative. Beide Initiativen vertreten nun aber gerade nicht die Interessen der Weltbevölkerung, sondern arbeiten vor allem der Pharmaindustrie zu. So war die GAVI maßgeblich an dem fatalen Corona-„Impfprogramm“ der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beteiligt, durch das die mRNA-Technologie unter Umgehung bisheriger Sicherheitsstandards rücksichtslos auf den Markt katapultiert wurde. Was letztlich zum Austritt der USA aus der GAVI führte, während die EU noch im Juni vergangenen Jahres gemeinsam mit der Gates-Stiftung und weiteren GAVI-Sponsoren eine „hochrangige Geberkonferenz“ in Brüssel ausrichtete.
Dabei sagten die Geber der GAVI mehr als 7,7 Milliarden Euro zu. Für den Zeitraum von 2026 bis 2030 sind insgesamt sogar 10,2 Milliarden Euro vorgesehen. Mehr als 2 Milliarden Euro dieses Betrags werden von der EU und ihren Mitgliedstaaten bereitgestellt. Davon entfallen über 127 Millionen Euro auf Partnerschaften mit dem Privatsektor, die sich ausschließlich auf die Durchführung von Impfungen konzentrieren. Im vergangenen „strategischen Zeitraum“ der GAVI, der die Jahre 2021 bis 2025 umfasste, hatte die EU der GAVI ebenfalls bereits mehr als 6,5 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Bei der aktuellen GAVI-Strategie 2026 bis 2030 handelt es sich laut EU-Kommission um den „letzten Impuls, um die globalen Ziele für Immunisierung und Gesundheitssicherheit noch vor Ablauf der Frist für die UN-Nachhaltigkeitsziele 2030 zu erreichen“. Zur Erinnerung: Diese sogenannten Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030, die im Jahr 2015 von den Vereinten Nationen beschlossen wurde, laufen auf den vollständigen Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft mit dem Ziel der Klimaneutralität hinaus. Was entsprechende Geschäftsfelder erschließt und gigantische Gewinne verspricht. Nach wie vor. Auch wenn die Rüstungsindustrie zwischenzeitlich massiv aufgeholt hat.
Doch nicht nur der Pharmabranche, der Rüstungsindustrie und dem Klimamarkt dient das WEF, sondern ausdrücklich auch dem Digitalsektor. So unterstützt es laut Selbstbeschreibung beispielsweise die EDISON Alliance, die Führungskräfte aus dem privaten und öffentlichen Sektor zusammenbringt, um angeblich den Zugang zu digitalen Dienstleistungen in den Bereichen Gesundheitswesen, Finanzen und Bildung zu verbessern. Dadurch soll die „digitale Inklusion“ von einer Milliarde Menschen erreicht werden. Eine weitere Milliarde Menschen will das WEF durch seine „Reskilling Revolution“ auf die künftigen Anforderungen des Arbeitsmarktes vorbereiten, indem es ihnen neue Fähigkeiten (Skills), Kompetenzen und Qualifikationen vermittelt, die im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) und des „grünen Wandels“ erforderlich sind. Außerdem betont das WEF in seiner Selbstdarstellung, dass die Gemeinschaften und Partnerschaften des Forums das ganze Jahr über zusammen kommen und „Weitsicht, Forschung und Zusammenarbeit“ kombinieren, um die globalen Herausforderungen von wirtschaftlicher Stabilität über „digitales Vertrauen“ bis hin zur „Klimaresilienz“ anzugehen. Das WEF beschränkt sich also bei weitem nicht auf die Davos-Show.
Unter den Publikationen, deren Frequenz nach dem vorübergehenden Stillstand im Zuge des Führungswechsels wieder zugenommen hat, sticht wie in jedem Jahr der „Global Risks Report“ hervor, der am 14. Januar im Vorfeld des Davos-Treffens veröffentlicht wurde. Der gut 100 Seiten starke Bericht basiert nach WEF-Angaben auf einer Umfrage unter mehr als 1300 Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. In diesem Jahr liest er sich wie das Protokoll eines globalen Kontrollverlusts. Regeln und Institutionen, die lange Zeit die Stabilität gesichert haben, sind laut den WEF-Experten zunehmend in eine Sackgasse geraten oder erweisen sich als wirkungslos. Rund die Hälfte der Befragten rechnet in den kommenden zwei Jahren mit einer turbulenten Weltlage. Das sind 14 Prozent mehr als im Vorjahr. Weitere 40 Prozent erwarten zumindest unruhige Zeiten.
Der Klimamarkt bleibt attraktiv
Als „globales Risiko” bezeichnet das WEF die Möglichkeit des Eintretens eines Ereignisses, das, falls es eintritt, negative Auswirkungen auf einen erheblichen Teil des globalen BIP, der Weltbevölkerung oder der natürlichen Ressourcen hätte. Im Vorwort wird darauf verwiesen, dass sich das WEF in der Report-Ausgabe von 2023 bereits mit dem Thema „Polykrise“ befasst hatte, bei der mehrere globale „Risiken“ aus verschiedenen Bereichen gleichzeitig auftreten (Achgut berichtete). Als Lösung für diese „Polykrise“ schlug das WEF damals vor, ein neues System für Energie, Klima und Natur zu installieren, indem Regierungen mit Unternehmen und Stiftungen noch enger kooperieren. Dieser Lösungsansatz der öffentlich-privaten Partnerschaften zieht sich wie ein roter Faden durch sämtliche Berichte: Schließlich geht es dem WEF darum, seinen Klienten – also den 1000 einflussreichsten Unternehmen der Welt – möglichst lukrative Geschäftsfelder zu erschließen oder gleich ganz neu zu erschaffen. Und da stehen politische Vorgaben wie beispielsweise zur Arzneimittelsicherheit manchmal eben im Weg. Weswegen die Politik mit ins Boot geholt oder gleich ganz unterlaufen werden muss.
2024 wurde dann „Desinformation“ als das größte weltweite Risiko der kommenden zwei Jahre dargestellt (Achgut berichtete). Was nur konsequent ist: Kritische Berichterstattung kann diese öffentlich-privaten Partnerschaften empfindlich stören. Auch das war während der Coronajahre gut zu beobachten: Stimmen, die vor den immensen realen Gefahren der mRNA-Technologie warnten, wurden massiv unterdrückt, damit sie nicht das Impf-Geschäft vermasselten. 2025 rückten zwar zwischenstaatliche Konflikte in den Fokus der akuten Krisen, aber „Desinformation“ und Extremwetter/Klimawandel belegten als kurz- und langfristige „Krisen“ weiterhin vordere Plätze. 2026 sind nun „Geoökonomische Konfrontationen“ zum größten Risiko für die kommenden beiden Jahre erklärt worden, gefolgt von „Desinformation“. Der wirtschaftliche Abschwung und die Inflation sind beide um acht Plätze auf Rang 11 beziehungsweise 21 im Zweijahreshorizont nach vorne gerückt. Dagegen sind Umweltrisiken nach unten priorisiert worden, wobei sie allerdings im Zehnjahreshorizont weiterhin die größten „Risisken“ sind. Hier belegen „Extreme Wetterereignisse“ und „Verlust der biologischen Vielfalt und Zusammenbruch von Ökosystemen“ die ersten beiden Plätze.
Diese Verschiebung weg von Umweltbelangen vollzieht sich laut dem aktuellen WEF-Bericht trotz der angeblich wissenschaftlichen Prognosen zu den negativen Auswirkungen des Klimawandels. So schätzt der Emissions Gap Report 2025 des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, dass die globalen Temperaturen innerhalb des kommenden Jahrzehnts um mehr als 1,5 °C über das vorindustrielle Niveau steigen werden. Heißt für das WEF: Der Klimamarkt bleibt attraktiv. So geht das WEF denn auch davon aus, dass sich der Widerstand gegen Klimaschutzmaßnahmen als nur vorübergehend erweisen könnte, wenn sich beispielsweise die politischen Anreize wieder ändern oder wenn bedeutende technologische Durchbrüche bei der Bekämpfung der Auswirkungen des Klimawandels erzielt werden. Während 2024 Investitionen in Höhe von 2,1 Billionen US-Dollar in den Übergang zu einer „kohlenstoffarmen Wirtschaft“ verzeichnet wurden, verlangsamte sich allerdings das Wachstum der Finanzmittel für saubere Energien im Vergleich zu den Vorjahren etwas.
„Koalitionen der Willigen“
Derzeit gewinne – so das WEF – eine globale Initiative an Dynamik, die sämtliche Maßnahmen umfasst, um die Energieversorgung zu erhöhen, darunter eine verstärkte Nutzung fossiler Brennstoffe zusätzlich zu erneuerbaren Energiequellen. Diese Dynamik könne sich mittelfristig sogar noch verstärken, da der Energiebedarf in den kommenden Jahren potenziell stark ansteigen werde. Dazu werde insbesondere der rasche Ausbau der KI-Infrastruktur beitragen. Bis 2030/2035 könnten allein Rechenzentren bis zu 20 Prozent des weltweiten Stroms verbrauchen und damit die bereits überlasteten Stromnetze zusätzlich belasten. So wird beispielsweise geschätzt, dass allein in den USA der Strombedarf von KI-Rechenzentren innerhalb des nächsten Jahrzehnts um das 30-fache steigen könnte. Da die stark steigenden Energiepreise bereits jetzt Auswirkungen auf einige Gemeinden in der Nähe von kürzlich errichteten Rechenzentren hätten, könnte auch der lokale Widerstand dagegen zunehmen.
Beispielsweise könnte während eines Stromausfalls die Wasserversorgung, die von digitalisierten Netzwerken abhängt, beeinträchtigt werden, und Kernkraftwerke, die Wasser zur Kühlung benötigen, könnten gezwungen sein, ihren Betrieb einzuschränken. Die so verursachten Unterbrechungen der Strom- oder Wasserversorgung könnten das tägliche Leben der Bürger belasten. Die kritische Infrastruktur moderner Volkswirtschaften werde ebenfalls immer anfälliger für chronische Klimarisiken wie den Anstieg des Meeresspiegels und akute Extremwetterereignisse. Extreme Hitze könnte etwa die Stromnetze aufgrund des sprunghaften Anstiegs der Nutzung von Klimaanlagen überfordern.
Da kritische Infrastrukturen zunehmend digitalisiert, automatisiert und vernetzt werden, könnten industrielle Steuerungssysteme unzureichend gesichert und überwacht sein und somit störungsanfällig werden. Das Risiko cyber-physischer Ausfälle steige, beispielsweise durch Cyberangriffe, die Schwachstellen in der Software des Energiemanagements ausnutzen. Das Schöne an diesen Horrorszenarien ist in den Augen des WEF natürlich, dass sich an alldem hervorragend verdienen lässt. Anders lässt es sich auch kaum erklären, dass das WEF zwar schon seit über 50 Jahren heldenhaft für eine bessere Welt kämpft, diese aber dennoch angeblich immer schlechter wird, weswegen das WEF sie wiederum verbessern muss. Kein Wunder, dass es beim WEF auf Kritik stößt, wenn die Nationalstaaten auf ihren Kompetenzen beharren. Entsprechend ist in dem Bericht wörtlich zu lesen: „Da Nationen zunehmend nationale Interessen über kollektives Handeln stellen, stellen sich drängende Fragen hinsichtlich der Fähigkeit der internationalen Gemeinschaft, gemeinsame Herausforderungen wie Klimawandel, globale Gesundheit und wirtschaftliche Stabilität zu bewältigen.“
Wie können es Staaten aber auch wagen, ihre nationalen Interessen über „kollektives Handeln“ stellen? Merken sie denn nicht, dass sie dadurch supranationale Organisationen wie das WEF stören? Sie sollten besser einmal auf die Vorhersagen des Forums hören. Im Bericht wird nämlich erklärt: „Im Global Risks Report 2025 haben wir das Risiko einer Eskalation der geoökonomischen Spannungen hervorgehoben und dabei auf eine Reihe spezifischer Risiken im Zusammenhang mit Handel und Zöllen hingewiesen.“ Es sei klar gewesen, dass sich ein Trend zur globalen geoökonomischen Fragmentierung abzeichnen werde. Heute sei dieser Trend fest etabliert. Na also: Das WEF hat auf die wachsende Gefahr durch Zölle schon in seinem letzten Bericht hingewiesen und Recht behalten. Daher sollten die Staaten nun auch dem aktuellen Ratschlag des WEF folgen, der da lautet: „Koalitionen der Willigen können eine entscheidende Rolle bei der Stärkung der Unterstützung für bestehende multilaterale Institutionen spielen. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass Akteure aus dem öffentlichen und privaten Sektor sowie der Zivilgesellschaft weiterhin zusammenarbeiten, um bestehende multilaterale Institutionen zu unterstützen, wo immer dies möglich ist.“
Politische Weichenstellungen
Um dienstbare Organisationen wie die UNO vor allzu großer Kritik zu bewahren, setzt das WEF dann ganz in deren Sinne zunächst auf die Bekämpfung von „Desinformation“ als – so wörtlich – „Schlüssel zum Wiederaufbau des Vertrauens in Institutionen“. Hier sind Sätze zu lesen wie: „Angesichts der zunehmenden Komplexität der Technologie sollten die Bemühungen zur Verbesserung der Qualifikationen in Bereichen wie der digitalen Kompetenz beschleunigt werden.“ Während sich die Bürger traditionell auf staatliche Institutionen, Wissenschaft und Medien verlassen hätten, um sich zu informieren, verändere die weit verbreitete Nutzung sozialer Medien nämlich völlig die Art und Weise, wie Informationen abgerufen und interpretiert werden. Bei der Politikgestaltung solle daher auch die Unterstützung der Identifizierung authentischer Inhalte berücksichtigt werden, um „das digitale Vertrauen zu stärken“ – etwa durch digitale Wasserzeichen. Dadurch könnte ein Blockchain-basiertes „Informationsökosystem“ gebildet werden.
Immerhin schlüsselt der Bericht auch echte Problemfelder realistisch auf. So wird zugestanden, dass die Folgen der Finanzkrise von 2008 und der COVID19-Pandemie die soziale Mobilität erschwert hätten. In 18 der 37 OECD-Länder seien die Reallöhne bislang unter ihrem Niveau im ersten Quartal 2021 geblieben. In den kommenden zwei Jahren müsse ein hoher Schuldenberg refinanziert werden, da fast 45 Prozent der Staatsanleihen der OECD-Länder fällig würden, was zum Teil auf umfangreiche Neuemissionen während der Pandemie in den Jahren 2020 bis 2021 zurückzuführen sei. Gleichzeitig müsse bis 2027 etwa ein Drittel der weltweiten Unternehmensschulden refinanziert werden, von denen ein steigender Anteil für Zinszahlungen auf bestehende Schulden verwendet werde. Zudem würden viele Mitglieder der Babyboomer-Generation in den Ruhestand gehen und Arbeitsplätze durch Technologie ersetzt werden, was zu einem Rückgang der Beiträge in die Rentenfonds führen werde.
Dazu kämen politische Weichenstellungen. So planten die USA ein historisches Ausgabenprogramm, das das Haushaltsdefizit von 5,6 Prozent des BIP im Jahr 2025 auf 5,9 Prozent im Jahr 2026 und 6,0 Prozent im Jahr 2027 erhöhen soll. Dies werde dazu beitragen, dass die Staatsverschuldung, die sich in öffentlicher Hand befindet, von derzeit 100 Prozent des BIP (30 Billionen US-Dollar) bis 2035 stetig auf 120 Prozent (53 Billionen US-Dollar) ansteigen und damit den bisherigen Höchststand von 106 Prozent aus dem Jahr 1946 übertreffen werde. Auch Deutschland habe im März 2025 seine Verfassung geändert, um eine massive Ausweitung der Staatsausgaben mit Schwerpunkt auf Infrastruktur und Verteidigung außerhalb seiner Schuldenbremse zu ermöglichen.
In einem konkreten Szenario des Berichts wird jedoch davon ausgegangen, dass sich die Stimmung der Anleger gegenüber führenden KI-Unternehmen wenden könnte, nämlich dann, wenn Zweifel daran aufkämen, ob sich die enormen Investitionen in KI-Kapitalausgaben überhaupt auszahlen werden. Die weltweiten Gesamtausgaben für KI werden für 2025 auf 1,5 Billionen US-Dollar geschätzt und sollen bis 2026 auf 2 Billionen US-Dollar steigen, wobei zu den wichtigsten Segmenten generative KI-Smartphones, KI-optimierte Server, KI-Dienste, KI-Anwendungssoftware, KI-Verarbeitungshalbleiter und KI-Infrastruktursoftware zählen. Allein die Investitionen der acht größten US-Cloud-Dienstleister in Rechenzentren beliefen sich 2024 auf 258 Milliarden US-Dollar und werden sich bis 2032 voraussichtlich auf 525 Milliarden US-Dollar mehr als verdoppeln.
Tokenisierung sorgt für Transformation des globalen Finanzsystems
Dabei befürchten die Autoren, dass zukünftige Quantencomputerangriffe alle digitalen Vertrauensinfrastrukturen untergraben könnten. Es könnte zur massenhaften Entschlüsselung privater Daten kommen, wodurch personenbezogene Daten wie etwa medizinische Daten sowie Daten zum geistigen Eigentum gefährdet sein könnten. Außerdem könnten alle Formen der digitalen Authentifizierung entschlüsselt werden und somit beispielsweise auch digitale Identitäten, Online-Wallets und Kreditkarten. Das könnte zu einem systemischen Zusammenbruch des digitalen Vertrauens und einer plötzlichen Abkehr von sensiblen digitalen Diensten im Bank- oder Gesundheitswesen führen. Auch Wahlen könnten betroffen sein und das Misstrauen gegenüber staatlichen Institutionen weiter vertiefen. Geheimdienstberichte und diplomatische Korrespondenz könnten ebenfalls in großem Umfang über Nacht von einer Regierung oder einem Unternehmen gehackt werden.
Bemerkenswert, dass dies alles so deutlich im WEF-Bericht steht – gelten derartige Befürchtungen, wenn sie das gemeine Volk anstellt, doch schnell als Verschwörungstheorien. Und es geht noch weiter: Da nationale Sicherheitsüberlegungen die Wirtschaftspolitik dominieren würden, könnte sich die Rolle der Zentralbanken von einer engen Fokussierung auf Inflationsziele hin zu einer Priorisierung der Staatsfinanzierung verlagern. Wie bitte: Die Zentralbanken sollen sich vor allem der Staatsfinanzierung verschreiben? Wie gut, dass das digitale Zentralbankgeld bereits in den Startlöchern steht, das sich bestens programmieren und steuern lässt! Auch der Begriff „Tokenisierung“ fiel auf dem WEF 2026 nicht gerade selten und es fanden Veranstaltungen dazu statt wie zum Beispiel das Panel „Is Tokenization the Future?“.
Die Deutsche Bank erklärt diesen Begriff wie folgt: „Bei einer Tokenisierung werden Geld und Vermögenswerte als digitaler Token auf einer Blockchain gespeichert.“ Digitale Token seien sozusagen digitale Besitzurkunden zum Beispiel für Immobilien, Aktien, Anleihen, aber auch für Kunst oder sogar Musik. Unter Blockchains werden wiederum digitale Datenbanken verstanden, die Daten chronologisch und unveränderlich in einer Kette von Blöcken speichern. Ein wesentlicher Vorteil der Tokenisierung bestehe darin, dass mehrere Personen eine Sache anteilig besitzen könnten und Menschen Zugang zu Investitionen bekämen, die ihnen vorher verwehrt geblieben seien – etwa Investitionen in Kunst oder teure Immobilien.
Auch Larry Fink selbst ist ein großer Fan der Tokenisierung und sieht darin den nächsten großen Wachstumsmotor. Nicht zuletzt für sein eigenes Unternehmen. Im Interview mit CNBC erklärte er, dass die Tokenisierung traditioneller Vermögenswerte erst am Anfang stehe, aber den Beginn einer grundlegenden Transformation des globalen Finanzsystems darstelle. Versteht sich, dass es zum Nachweis der Kreditwürdigkeit dann auch „vertrauenswürdige“ digitale Identitäten geben muss. Wie praktisch, dass die EU allen ihren Bürgern bis Ende 2026 eine „europäische Brieftasche für die Digitale Identität“ zur Verfügung stellen will. Dadurch können die Bürger dann umso leichter ihre Ersparnisse etwa in die Rüstungsindustrie investieren. Ganz so, wie es sich die EU wünscht.
KI als dunkle Materie
Da klingt es sich beinahe wie Selbstironie, wenn die WEF-Autoren die „Risiken“ von Digitalisierung und KI geradezu überzeichnen. Demnach könnten durch KI generell menschliche Fähigkeiten verkümmern, und es sei unklar, ob der Weg in die Zukunft ein goldenes Zeitalter für Kreativität, Freizeit und Lernen sein werde oder ein Abdriften in Sinnlosigkeit, Apathie und gesellschaftlichen Verfall. Im Extremfall könne die Kontrolle über viele Aspekte der Gesellschaft an die KI abgegeben werden. Darüber hinaus bedrohe KI etwas noch Ungreifbareres: den Wert des Menschseins. Wenn kognitive Aufgaben, kreative Arbeit und sogar soziale Interaktion automatisiert werden, sei unklar, was überhaupt noch typisch menschlich ist.
Im Bildungssystem könne die Integration von KI ohne weitere Anpassungen die Entwicklung des kritischen Denkens beeinträchtigen. Auch Einsamkeit sowie eine Reihe von psychischen Problemen könnten durch KI verstärkt werden. Menschen könnten mit zunehmender Intelligenz der KI sogar selbst immer dümmer werden. Und noch weitere Gesundheitsgefahren seien mit KI verbunden: Da sogenannte generative KI-Modelle bis zu 4.600 Mal mehr Energie verbrauchen als herkömmliche Software, könnten sie zu einer Verschlechterung der Luftqualität und zu Umweltverschmutzung durch Produktion, Stromerzeugung und Entsorgung von Elektronikschrott führen. Allein in den Vereinigten Staaten könnte dies bis 2028 zu einer Belastung für die öffentliche Gesundheit in Höhe von über 20 Milliarden US-Dollar pro Jahr führen.
KI-generierte „Deepfakes“ könnten ein Informationschaos auslösen, das den sozialen Zusammenhalt untergraben könnte, da sie es den Bürgern unmöglich machen würden, Wahrheit von Täuschung zu unterscheiden. Das Ergebnis könnte eine fragmentierte Öffentlichkeit sein, in der der Konsens über grundlegende Fakten zerbreche. Wahlen könnten angefochten werden, denn jeder Skandal könnte als Deepfake abgetan werden und jeder Deepfake könnte echt sein. Zudem hätten Russland und die Ukraine die Grenzen des Einsatzes von KI in militärischen Konflikten erweitert. KI-Technologien spielten nun unter anderem in den Bereichen Geoinformationen, autonome Systeme und Cyberkriegführung eine wichtige Rolle. KI werde zunehmend Einfluss darauf nehmen, wie Militärs Bedrohungen wahrnehmen, Entscheidungen treffen und Maßnahmen ergreifen. Ausfälle von KI-Systemen könnten sich über ganze Befehlsketten und Abschreckungssysteme ausbreiten.
Ohne die aktive Beteiligung des Menschen könnten KI-gestützte Plattformen Bedrohungen falsch identifizieren, auf verzerrte Daten reagieren oder sich unter Bedingungen außerhalb ihrer Trainingsparameter unvorhersehbar verhalten. Gegner könnten „Datenvergiftung“ – das Einbringen korrupter Daten während des Modelltrainings – als verdeckte Waffe einsetzen, um militärische KI-Systeme zu untergraben. Wenn Menschen in den Prozess eingebunden seien, müssten allerdings zusätzliche Risiken berücksichtigt werden. Als Waffen eingesetzte generative KI-Modelle könnten zum Beispiel Durchführungsanordnungen fälschen oder überzeugende synthetische Aufnahmen vom Schlachtfeld erstellen. Traditionelle Abschreckungsmaßnahmen, die auf menschlicher Überlegung und diplomatischen Kanälen beruhen, könnten versagen, wenn Algorithmen Maßnahmen einleiten, bevor die Staats- und Regierungschefs handeln können.
Höhere Inflation, Steuern und Zölle
Trotz all dieser Risiko-Warnungen hält das WEF aber selbstverständlich an KI und Digitalisierung als gigantischem Markt fest. Angeblich dürfe dabei auch niemand benachteiligt werden. Scheinbar altruistisch heißt es: „Investitionen in die öffentliche digitale Infrastruktur und die Gewährleistung sprachlicher, geografischer und sozioökonomischer Inklusivität bei der Gestaltung von KI und dem Zugang dazu sind unerlässlich, um die Entstehung einer global marginalisierten KI-Unterschicht zu vermeiden.“ Das WEF als chronischer Weltretter setzt sich also wieder einmal dafür ein, dass keine „marginalisierte KI-Unterschicht“ entsteht! Gleichzeitig hält es an Begrifflichkeiten fest, die schon von Schwab propagiert wurden, wie etwa an dem der „Vierten Industriellen Revolution“. Damit ist eine tiefgreifende Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft durch die Verschmelzung physischer, digitaler und biologischer Welten gemeint. Am 22. Januar teilte das WEF zum Beispiel mit, dass es fünf neue Zentren für die „Vierte Industrielle Revolution“ in Frankreich, Großbritannien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Indien einrichten wird. Diese Zentren sollen mit Regierungen und der Industrie zusammenarbeiten, um praktische politische Rahmenbedingungen und Pilotprojekte zu entwickeln. Dabei geht es um KI-Innovationen, die Energiewende, Cyber-Resilienz und „Zukunftstechnologien“. Die lukrativsten Geschäftsfelder sieht das WEF derzeit also offenbar in Bereichen wie KI, IT-Sicherheit, Tokenisierung, Rüstung, „Gesundheit“ und nach wie vor Klimatechnologien.
Und das Forum hält in seinem Risikobericht natürlich auch an seinem Patentrezept fest: den PPPs. Insbesondere für den Ausbau einer „widerstandsfähigen öffentlichen Infrastruktur“ seien öffentlich-private Partnerschaften in den nächsten zehn Jahren von entscheidender Bedeutung. Eine enge Zusammenarbeit und der Informationsaustausch zwischen dem öffentlichen Sektor und privaten Infrastrukturanbietern auf nationaler und grenzüberschreitender Ebene seien unabdingbar. Allerdings würden sich Unternehmen derzeit auf einem schmalen Grat bewegen. In einer zunehmend multipolaren Welt stünden sie vor weitreichenden strategischen Entscheidungen darüber, in welchen Ländern sie weiterhin tätig sein wollen, mit welchen Regierungen und politischen Ansichten sie sich verbinden wollen und wie sie zu Themen, die politisch sensibel geworden sind, Stellung nehmen und handeln sollen. Das Reputationsrisiko werde im Risikomanagement von Unternehmen eine immer zentralere Rolle spielen, zumal Politik und Maßnahmen in durchaus unterschiedliche Richtungen neu ausgerichtet würden. Heißt übersetzt: Was auf dem US-Markt politisch erwünscht ist, ist es auf dem EU-Markt vielleicht gerade nicht.
Auch in der Januar-Ausgabe des Chief Economists’ Outlook wird betont, dass die „Integration“ künstlicher Intelligenz sowohl Chancen als auch Risiken für die Weltwirtschaft in sich berge. Dieser „Ausblick der Chefökonomen“ basiert laut dem WEF auf neuesten Forschungsergebnissen zur Politikentwicklung sowie auf Umfragen unter führenden Chefökonomen aus dem öffentlichen und privaten Sektor. Die rasche Einführung von KI sei demnach sowohl Grund für Optimismus als auch Katalysator für Umbrüche. Fast drei Viertel (72 Prozent) der Befragten erwarten in den nächsten zwei Jahren einen moderaten (66 Prozent) oder erheblichen (6 Prozent) Stellenabbau durch KI. Die Chefökonomen wurden auch gebeten, die Strategien zu bewerten, die Regierungen wahrscheinlich anwenden werden, um hohe Schuldenstände zu bewältigen. In den Industrieländern werden höhere Inflation, Steuern und Zölle als wahrscheinlichste Strategien angesehen. Fast die Hälfte (47 Prozent) hält es jedoch für wahrscheinlich, dass die Regierungen auch private Ersparnisse und Investitionen zur Finanzierung der Staatsverschuldung einsetzen. Europa wird nach Ansicht der Chefökonomen im kommenden Jahr voraussichtlich die schwächsten Wachstumsaussichten aller Regionen haben. Für Deutschland wird ein Wachstum von 1 Prozent im Jahr 2026 nach nur 0,1 Prozent im Jahr 2025 prognostiziert.
Eine einzige Spielwiese zur Gewinnmaximierung
Übrigens war Brende unter anderem darüber gestolpert, dass er sich im September 2018 mit Epstein per Mail darüber ausgetauscht hatte, dass das WEF als globales öffentlich-privates Netzwerk die UNO ersetzen könnte. Im Juni 2019 unterzeichneten WEF und UNO dann eine Partnerschaftvereinbarung zur Beschleunigung der Umsetzung der Agenda 2030. Darin ging es einmal mehr um die Themenbereiche Klimawandel, Gesundheit und Digitalisierung sowie die Finanzierung der Agenda 2030. Zum Thema Gesundheit hieß es zum Beispiel: „Die Zusammenarbeit zwischen den Vereinten Nationen und dem Forum wird sich auf die Bewältigung wichtiger neuer globaler Gesundheitsbedrohungen konzentrieren, darunter Antibiotikaresistenz, psychische Gesundheit und andere Themen, die stärkere Partnerschaften und Maßnahmen verschiedener Interessengruppen erfordern.“ Eines dieser „anderen Themen“ war dann einige Monate später bekanntlich die „Corona-Pandemie“.
Die EU kooperiert ebenfalls aufs engste mit dem WEF, wie etwa in der 2025 ins Leben gerufenen Initiative „Führungskräfte für europäisches Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit“. Diese „Multistakeholder-Führungsgruppe“ des Weltwirtschaftsforums besteht laut WEF aus wichtigen Führungskräften aus dem öffentlichen und privaten Sektor, der Zivilgesellschaft sowie Expertenorganisationen und will die „strukturellen Herausforderungen“ angehen, die die Produktivität und das Wachstum Europas hemmen. Einer dieser Führungskräfte ist Wopke Hoekstra, EU-Kommissar für Klimaschutz, Netto-Null-Emissionen und sauberes Wachstum. Auch Henna Virkkunen ist dabei, EU-Exekutiv-Vizepräsidentin für Technologische Souveränität, Sicherheit und Demokratie. Seite an Seite mit etwa Fatih Birol, dem Vorsitzenden der International Energy Agency, mit Anna Borg, der Vorstandsvorsitzenden von Vattenfall, und mit Christian Sewing, Vorstandsmitglied der Deutschen Bank. PPP par excellence!
Für Fink und Seinesgleichen ist die Welt eine einzige Spielwiese zur Gewinnmaximierung. Nationalstaaten stehen da nur im Weg. Wenn aber Deutschland sein Grundgesetz bewahren und nicht immer mehr zum Spielplan der zunehmend totalitär agierenden supranationalen Organisationen werden will, muss es damit aufhören, seine nationalstaatlichen Kompetenzen an übergeordnete Ebenen abzugeben. Deutschland müsste zum Beispiel schnellstmöglich aus der WHO austreten. Damit ist allerdings mit der jetzigen Bundesregierung nicht zu rechnen.
Beitragsbild: Simon Mannweiler / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

„Heimlich, still und leise: Das WEF baut weiter die Welt um“ –
Was ist daran heimlich? Steht doch buchstäblich alles auf deren Website.
Vor zwei Stunden auf Youtube: „Die ganze Starkbierprobe | Auf dem Nockherberg 2026 | BR Kabarett & Comedy“.
Ich bin entsetzt! Wir sind im Krieg und an der Front sterben Menschen. Und hier wird der Alkoholismus zelebriert, der schon die Russen zu Jelzin geführt hat und danach FOLGERICHTIG zu Putin.
Der Bundeskanzler:Innen will die Bundeswehr an die Front im Iran schicken. Sorry, er hat wohl vergessen jemanden zu fragen, der sich damit auskennt. Frau:Innen und Bundeskanzler:Innen sind für das Militärische einfach nicht geeignet. Ist es wirklich wahr, dass in Deutschland dieser Bundeskanzler:In der/das höchste militärische Vorgesetzte jeders Bundeswehr-Angehörig:Innen plus Reservist:Innen ist?
Vielleicht überraschen uns ja die Menschen in BA-WÜ mit ihrem Wahlverhalten. Na ob der Cem nicht erst als Kriegsdienstverweigerer und jetzt als Krieg Begeisterter seine jungen Wähler unterschätzt, die nicht für Seölnsky dessen Seilschaften in fremden Schützengräben verkrüppelt oder getötet werden wollen und ob die Union nicht doch noh unterschätzt, das den Wählern ihre Rüstungskonzerne zum bomben Basteln abschrecken? Abgebrüht vom Wählerverhalten wie ich bin, dank Wahlfälscher bei Briefwahlen und ÖRR Stimmungsmacher, wer weiß, ob BAWÜ NICHT doch noch mal nachdenkt. Wenn sogar Omas und Opis mit Rollator für diesen grünen Krieg Wahnsinn dienen sollen? Denken müssen die BAWÜ selber und nach ihrem Gewissen wählen. .
Jeder, der die Chance hatte in der Schule noch ein solides Grundwissen zu erwerben, jeder der sich für Dokumentationen über Mutter Erde interessiert, der weiß was Bohrkerne über unseren Mutter Erde aussagen, wie die Jahreszeiten den Rhytmus der Natur beeinflussen, bei den politischen Dürre Expert*ininnen, wie die Grüne Katrin, Doppelname Bindestrich weiß, das es 4 Jahreszeiten gibt, das die Geschöpfe der Erde anatomisch geprägt sind, das sind nicht nur abgewertete Merkmale, weiß das nicht alle Hetero sind, weiß das weibliche und väterliche Chromosomen das wesen des Kindes in die Wege legen und prophezeit ständig losgelöst von den Fakten wie unsere Hitzetod Warnerin von den Grünen, das das Orakelei ist Der weiß Klimawandel gab es auf Mutter Erde schon vor Existenz der Existenz der Menschheit. Das Klimawandel Finanzprodukt wurde 2005 in Brüssel in das Leben gerufen. MARTIN LUTHER lässt grüßen, der gegen den Ablasshandel des Klerus kämpfte, es müssen rechte ähm linke Narren sein dem grünen Aberglauben erlegen, wenn sie RAUBBAU UND PLÜNDERUNG von Mutter Erde nicht unterscheiden können von einem Finanzprodukt für die Umverteilung von Geldern und sich dem AKTUELLEN ABLASSHANDEL ergeben. Es hat Auswirkungen, wenn man wie in China dem Ozean Land abtrotzt, es hat Auswirkungen, wenn man große Teile des Regenwaldes vernichtet, wenn man Dr. Wald für Windräder und Solarparks schändet, nein wir glauben brav, weil Brüssel das will, das Eurokraten Einfluss auf das Klima haben.
Also bei Rothschild Merkel ist mir 2015 bei Ihrer Rede vor der UNO gerutscht, das war alles so wirres Plan Zeug, die ganze Welt ernähren und globale Banken wie Rothschild streben nach einem Welt Imperium, wo sie ihre Untertanen dirigieren. Der Braten roch schon damals danach, vor dem selbst Mar und Engels warnten, die schlimmste Form der Ausbeutung ist der STAATAMONOPOLISTISCHE KAPITALISMUS/SOZIALISMUS, auch wenn man zur Verwirrung dies mit immer neuen Begriffen zur Ablenkung definierte. Hier will eine kleine Elite von KONZERNEN; FINAZOLIGARCHEN UND GEKAUFTER PRESSE UND POLITIKERN; sich über die Völker und Bürger als Untertanen erheben, Mao lässt grüßen. La Garde passt wie die Faust aufs Auge, ehemalige Mitarbeiterin des IWF zur Wächterin der EZB wurde, deshalb wollte Merkel unbedingt Jens Weidmann verhindern und wettete rotzfrech 2014 mit ihm, das sie D. verpfänden kann. Nur über finanzielle Abhängigkeit der Bürger ist es möglich sie wie Untertanen zu behandeln. Der NEOFEUDALADEL lässt grüßen Mir liegt auf der Zunge ein Zitat von AK Schmidt: „wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen“, doch dieser Bilderberger und WEF Clan wird vorher noch viel Zerstörung anrichten. Die EU der Gründerväter, wie Orban, Kohl, Genscher, wurde seit der SPD Grünen Regierung zerstört, mit Merkel völlig zertrümmert. Man kann nur hoffen, das dieses Brüsseler EU Babylon einstürzt. Trump ist der Einzige, der sich entschieden wehrt, aktuell gegen die chinesische Vorherrschaft in den USA und Putin, der die orthodox christliche Tradition, große Geschichte und Kultur verteidigen will. Das Putin viele Ecken und Kanten hat, wissen wir, aber er kämpft für das Fortbestehen von Russland. Das schlimmste, was dem WEF passieren kann, ist wenn Putin und Trump Kompromisse zum Frieden in Europa finden.
@Bremmhuber Sepp / 06.03.2026
„Da haben Sie jetzt soviel geschrieben Frau Binnig. Für nichts und wieder nichts. Vertane Zeit!“ --- Wie meinen Sie das?
Rainer Niersberger / 06.03.2026
„Es geht um mehr, viel mehr, nämlich die Frage, was diese Elite so vorhat, wenn man sie nicht vorher von der Macht entfernt.“ --- Es geht u. a. um die Errichtung eines Neofeudalismus. Die Hauptwaffe, welche gegen uns bereits in Anschlag gebracht wurde, ist das CBDC. Sobald das Bargeld (nahezu) verschwunden sein wird, werden wir versklavt sein. Die Mainstreamgläubigen werden wahrscheinlich immer die relative Mehrheit abbilden. Nietzsche zu lesen, kann tröstlich wirken.