Martina Binnig, Gastautorin / 12.12.2023 / 06:00 / Foto: Pixabay / 72 / Seite ausdrucken

Hausbesitzer CO2-frei im Schuldenturm – wer stoppt die EU?

Die aktuelle Überarbeitung der Gebäude-Richtlinie der EU ändert nichts daran, dass hier ein Monster an Bauvorgaben, Überwachungstechnik und Staatsplanung auf Hausbesitzer zurollt. Die horrenden Kosten dafür sind ein sicherer Weg, die Wohnungsnot weiter zu steigern. Eigenheimbesitzer können nur auf die Zeit hoffen und auf wachsenden Widerstand. 

Am 7. Dezember einigten sich der Rat und das Parlament der Europäischen Union auf einen „Vorschlag zur Überarbeitung der Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden“. Die Neufassung der sogenannten EU-Gebäuderichtlinie (Energy performance of buildings directive, kurz: EPBD), die Mindestanforderungen an die Gesamtenergieeffizienz neuer und bestehender Gebäude enthält, war von der EU-Kommission am 15. Dezember 2021 vorgestellt worden.

Die Richtlinie ist Teil des Pakets „Fit für 55“, durch das die Netto-Treibhausgasemissionen in der EU bis 2030 um mindestens 55 Prozent gesenkt und sämtliche Gebäude bis 2050 Nullemissionsgebäude sein sollen. Laut EU-Kommission entfallen nämlich auf Gebäude 40 Prozent des unionsweiten Energieverbrauchs, gut 50 Prozent des Gasverbrauchs (hauptsächlich für Heizung, Kühlung und Warmwasser) und 36 Prozent der energiebedingten Treibhausgasemissionen. Aktuell seien etwa 35 Prozent der Gebäude in der EU älter als 50 Jahre und fast 75 Prozent nicht energieeffizient.

Gleichzeitig betrage die durchschnittliche jährliche Quote der energetischen Renovierungen jedoch nur etwa ein Prozent, wobei davon ausgegangen wird, dass 85 bis 95 Prozent der heutigen Gebäude 2050 noch stehen werden. Folglich wird in der überarbeiteten Richtlinie betont: „Beim derzeitigen Tempo würde die Dekarbonisierung des Gebäudesektors Jahrhunderte dauern. Das Auslösen und die Unterstützung von Gebäuderenovierungen, einschließlich des Übergangs zu emissionsfreien Heizungsanlagen, ist daher ein zentrales Ziel dieser Richtlinie.“

Dekarbonisierung des Gebäudesektors

Problematisch an den EU-Vorgaben ist allerdings nicht zuletzt die Definition der Energieeffizienzklassen: Sie sind nicht einheitlich festgelegt, sondern auf den jeweiligen Gebäudebestand eines Landes bezogen. So entspricht etwa der Buchstabe G den 15 Prozent der Gebäude in einem EU-Mitgliedstaat, die die schlechteste Gesamtenergieeffizienz aufweisen. Häuser, die in Deutschland in einer schlechten Effizienzklasse eingestuft werden, würden in vielen anderen  EU-Staaten wesentlich besser abschneiden. Wäre die Richtlinie tatsächlich wie ursprünglich geplant umgesetzt worden, hätten Wohngebäude in der EU ab 2030 mindestens die Gesamtenergieeffizienzklasse E und ab 2033 mindestens die Klasse D erreichen müssen, wodurch in Deutschland ab 2033 etwa drei Millionen Häuser nicht mehr bewohnbar gewesen wären. 

Die Reform der Richtlinie sieht nun vor, dass bei Wohngebäuden der Energieverbrauch bis 2030 im Schnitt um 16 Prozent und bis 2035 um 20 bis 22 Prozent sinken soll. 55 Prozent der Energieeinsparungen sollen durch die Renovierung von Gebäuden mit der schlechtesten Energieeffizienz umgesetzt werden. Die Mitgliedstaaten können aber selbst entscheiden, wie sie diese Ziele erreichen wollen. 

Damit ist die Sanierungspflicht für Wohnhäuser zwar zunächst vom Tisch, und Hausbesitzer können ein wenig aufatmen, doch an dem Ziel, dass sämtliche Gebäude in der EU bis 2050 klimaneutral sein müssen, wird nicht gerüttelt. Neubauten sollen sogar schon ab 2030 und Gebäude in öffentlicher Hand bereits ab 2028 emissionsfrei sein. Für Nicht-Wohngebäude gilt weiterhin, dass 16 Prozent der am wenigsten energieeffizienten Gebäude bis 2030 und 26 Prozent bis 2033 renoviert werden müssen.  

Bis 2040 Verbot für Öl- und Gasheizungen 

Nach wie vor ist in der überarbeiteten Richtlinie von der „Dekarbonisierung des Gebäudesektors“ die Rede. Wörtlich heißt es: „Für die Dekarbonisierung des Gebäudesektors ist der schrittweise Ausstieg aus fossilen Brennstoffen im Bereich der Wärme- und Kälteversorgung von besonderer Bedeutung. Daher sollten die Mitgliedstaaten in ihren Gebäuderenovierungsplänen ihre nationalen Strategien und Maßnahmen zum schrittweisen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen im Bereich der Wärme- und Kälteversorgung aufführen, und ab 2025 sollten im Rahmen des nächsten mehrjährigen Finanzrahmens keine finanziellen Anreize für die Installation von mit fossilen Brennstoffen betriebenen Heizkesseln mehr vorgesehen werden.“ Bis 2040  muss die Nutzung von Heizungsanlagen, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden, vollständig eingestellt werden. 

Gleichzeitig sollen ein geringerer Energieverbrauch und die verstärkte Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen eine wichtige Rolle bei der Verringerung der Energieabhängigkeit der EU spielen. Schon 2020 hatte die EU-Kommission im Rahmen des europäischen Grünen Deals, durch den die Kommission Europa bis 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent der Erde machen will, eine Strategie für eine Renovierungswelle vorgelegt. Darin ist das Ziel formuliert, dass die Renovierungsquoten bis 2030 mindestens verdoppelt werden müssen. Im Rahmen des REPowerEU-Plans, mit dem die EU-Kommission im Mai 2022 auf „die Belastungen und Störungen auf dem globalen Energiemarkt“ reagiert hat, „die durch Russlands Invasion in die Ukraine verursacht wurden“, sind zusätzliche Vorschläge für eine verstärkte Nutzung der Solarenergie in Gebäuden enthalten. 

Die EU-Mitgliedstaaten müssen künftig dafür sorgen, dass neue Gebäude für Fotovoltaik- oder Solarthermieanlagen auf dem Dach geeignet sind und die Installation von Solarenergieanlagen zum Standard wird. Auf bestehenden öffentlichen Gebäuden und Nichtwohngebäuden müssen ab 2027 schrittweise Solaranlagen installiert werden, sofern dies technisch, wirtschaftlich und funktionell machbar ist. Die Bestimmungen treten je nach Gebäudetyp und -größe zu unterschiedlichen Zeitpunkten in Kraft. Möglich sind auch finanzielle Anreize für Hybridlösungen, wenn ein Gaskessel etwa zusammen mit einer Wärmepumpe betrieben wird.

„Nationale Gebäuderenovierungspässe“

EU-Energiekommissarin Kadri Simson erklärte zur Einigung auf die Gebäuderichtlinie: 

Die Verbesserung der Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden ist für unser Ziel der Klimaneutralität von entscheidender Bedeutung und mit konkreten Vorteilen für die Bürgerinnen und Bürger verbunden. Renovierungen sind Investitionen in eine bessere Zukunft. Sie verbessern die Lebensqualität, ermöglichen es den Menschen, ihre Ersparnisse für andere Dinge zu nutzen, und unterstützen die Wirtschaft. Ich bin zuversichtlich, dass wir mit dieser Einigung eine Renovierungswelle in der gesamten Union anstoßen und gleichzeitig die Vielfalt des Gebäudebestands der EU erhalten können.

Und Wopke Hoekstra, EU-Kommissar für Klimapolitik, fügte ebenso optimistisch hinzu:

„In einem klimaneutralen Europa müssen wir in der Lage sein, unsere Wohnungen und Gebäude mit minimalen Emissionen zu heizen und zu kühlen. Die dafür erforderlichen Technologien haben wir. Nun müssen wir das Geschäftsumfeld zur Förderung energetischer Renovierungen verbessern. Die neue Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden trägt dazu bei, zusätzliche Finanzmittel zu mobilisieren und die Wertschöpfungsketten im Baugewerbe anzukurbeln. Gemeinsam können wir Hauseigentümer und Unternehmen dabei unterstützen, durch Renovierungen Kosten zu senken und sich auf eine klimaneutrale Zukunft vorzubereiten.“

Mit der überarbeiteten Richtlinie sollen die Mitgliedstaaten nun eine klare Rechtsgrundlage erhalten, um „auf der Grundlage der Treibhausgasemissionen, der Art des verwendeten Brennstoffs oder des Mindestanteils der für die Heizung genutzten erneuerbaren Energien Anforderungen an Wärmeerzeuger festzulegen“. Es sollen sowohl „nationale Gebäuderenovierungspläne“ als auch „nationale Gebäuderenovierungspässe“ eingeführt und zentrale Anlaufstellen eingerichtet werden, die Eigenheimbesitzer, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und „alle Akteure in der Wertschöpfungskette für Renovierungen“ gezielt beraten. Dabei sollen die Ausweise über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden auf einem gemeinsamen EU-Muster beruhen. Immerhin können die Mitgliedstaaten bestimmte Kategorien von Wohn- und Nichtwohngebäuden, darunter historische Gebäude oder Ferienwohnungen, von den Verpflichtungen ausnehmen. 

Sie leben hoch, die neuen Fünfjahrespläne!

Darüber hinaus soll die Verbreitung „nachhaltiger Mobilitätslösungen“ gefördert werden, indem Ladepunkte für Elektrofahrzeuge und Fahrradparkplätze – auch für Lastenfahrräder – zum Standard für neue und renovierte Gebäude werden sollen. Wörtlich heißt es:

„Durch den Übergang zu einer sanften Mobilität wie dem Radfahren können die verkehrsbedingten Treibhausgasemissionen erheblich verringert werden. Wie im Klimazielplan für 2030 dargelegt, wird die Erhöhung der Anteile sauberer und effizienter privater und öffentlicher Verkehrsträger, etwa des Fahrrads, die verkehrsbedingte Umweltverschmutzung deutlich verringern und für jeden Einzelnen und die Kommunen mit großen Vorteilen verbunden sein.“

Alle fünf Jahre muss jeder Mitgliedstaat einen Gebäuderenovierungsplan erstellen und der EU-Kommission vorlegen. Die EU-Kommission behält sich also die Kontrolle vor. So ist in der Richtlinie zu lesen:

„Die nationalen Gebäuderenovierungspläne sollten auf einer harmonisierten Vorlage beruhen, damit die Vergleichbarkeit der Pläne gegeben ist. Um die erforderlichen ehrgeizigen Ziele zu gewährleisten, sollte die Kommission die Entwürfe der Pläne bewerten und Empfehlungen an die Mitgliedstaaten richten.“

Da das Ziel der Richtlinie, nämlich eine Verbesserung der Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden und eine Verringerung der Treibhausgasemissionen von Gebäuden, wegen „der komplexen Struktur des Gebäudesektors und des Unvermögens der nationalen Immobilienmärkte, den Herausforderungen auf dem Gebiet der Energieeffizienz hinreichend zu begegnen“, allein auf Ebene der Mitgliedstaaten nicht verwirklicht werden könne, solle die EU auf Unionsebene tätig werden können. Die Rechtsgrundlage dafür sei Artikel 194 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV), der die Union ermächtigt, Maßnahmen zu erlassen, die erforderlich sind, um die Ziele der Union im Bereich der Energiepolitik zu verwirklichen. 

Überwachung über alles!

Bei der Kontrolle auf EU-Ebene sollen digitale Lösungen helfen: „Durch die Digitalisierung des Energiesystems ändert sich die Energielandschaft rasant, beginnend bei der Integration erneuerbarer Energien über intelligente Netze bis hin zu intelligenzfähigen Gebäuden. Im Zuge der Digitalisierung des Gebäudesektors sind die Konnektivitätsziele und die Vorgaben der Union für den Aufbau von Kommunikationsnetzen mit hoher Kapazität wichtig für intelligente Haustechnik und gut vernetzte Gemeinschaften.

Es sollten gezielte Anreize gesetzt werden, um intelligenzfähige Systeme und digitale Lösungen in der baulichen Umgebung zu fördern. Damit wären neue Möglichkeiten für Energieeinsparungen verbunden, indem Verbrauchern genauere Informationen über ihre Verbrauchsmuster gegeben werden und der Netzbetreiber in die Lage versetzt wird, das Netz effizienter zu verwalten.“ Und weiter: „Die Überwachung des Gebäudebestands wird durch die Verfügbarkeit von Daten erleichtert, die mit digitalen Instrumenten erhoben werden, wodurch sich die Verwaltungskosten verringern. Daher sollten nationale Datenbanken für die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden eingerichtet und die darin enthaltenen Informationen an die Beobachtungsstelle für den EU-Gebäudebestand übermittelt werden.“

Datensicherheit wird eher relativ gesehen. So wird gefordert: „Um einen wettbewerbsorientierten und innovativen Markt für intelligente Gebäudedienste zu fördern, der zu einer effizienten Energienutzung und der Integration von erneuerbarer Energie in Gebäude beiträgt und Investitionen in Renovierungen unterstützt, sollten die Mitgliedstaaten sicherstellen, dass betroffene Parteien direkten Zugang zu den Daten der Gebäudesysteme haben. Um übermäßige Verwaltungskosten für Dritte zu vermeiden, erleichtern die Mitgliedstaaten die vollständige Interoperabilität der Dienste und des Datenaustauschs innerhalb der Union.“ 

Soll vor allem der Mittelstand zur Kasse gebeten werden?

Außerdem müssen die Mitgliedstaaten Schutzvorkehrungen für Mieter treffen, um „dem Risiko der Zwangsräumung schutzbedürftiger Haushalte aufgrund unverhältnismäßiger Mieterhöhungen nach einer Renovierung entgegenzuwirken“. So wird ausgeführt:

„Gebäude mit schlechter Energieeffizienz sind oftmals mit Energiearmut und sozialen Problemen verbunden. Schutzbedürftige Haushalte sind besonders stark von steigenden Energiepreisen betroffen, da sie anteilig mehr für Energieerzeugnisse ausgeben. Durch die Senkung übermäßiger Energierechnungen können Gebäuderenovierungen Menschen aus der Energiearmut befreien und auch Energiearmut verhindern.

Gleichzeitig haben Gebäuderenovierungen ihren Preis, und es muss unbedingt sichergestellt werden, dass die sozialen Auswirkungen der Kosten von Gebäuderenovierungen, insbesondere auf schutzbedürftige Haushalte, begrenzt werden. Bei der Renovierungswelle sollte niemand zurückgelassen werden, sie sollte als Gelegenheit genutzt werden, um die Lage schutzbedürftiger Haushalte zu verbessern, und es sollte ein gerechter Übergang zur Klimaneutralität sichergestellt werden. Daher sollten finanzielle Anreize und andere politische Maßnahmen vorrangig auf schutzbedürftige Haushalte, von Energiearmut betroffene Menschen und Menschen, die in Sozialwohnungen leben, ausgerichtet sein, und die Mitgliedstaaten sollten Maßnahmen ergreifen, um Zwangsräumungen aufgrund von Renovierungen zu verhindern.“

Soll also vor allem der Mittelstand zur Kasse gebeten werden? Auch das „Virtue signalling“, also das Zurschaustellen moralischer Korrektheit, wird in der Richtlinie bedacht: „Gebäude, die von öffentlichen Einrichtungen genutzt werden, und Gebäude mit starkem Publikumsverkehr sollten durch Einbeziehung von Umwelt- und Energieaspekten ein Vorbild darstellen, weshalb regelmäßig Energieausweise für sie erstellt werden sollten.

Die Unterrichtung der Öffentlichkeit über die Gesamtenergieeffizienz sollte durch Anbringung dieser Energieausweise an gut sichtbaren Stellen unterstützt werden; dies gilt insbesondere für Gebäude einer bestimmten Größe, in denen sich öffentliche Einrichtungen befinden oder starker Publikumsverkehr herrscht, wie Rathäuser, Schulen, Ladengeschäfte und Einkaufszentren, Supermärkte, Gaststätten, Theater, Banken und Hotels.“

Wahrscheinlich wird das Heizen mit Gas und Öl in den kommenden Jahren durch die CO2-Bepreisung ohnehin so teuer, dass den meisten Mittelständlern nur die Wahl zwischen Pest oder Cholera bleibt: Entweder entscheiden sie sich für horrende Heizkosten oder für die „freiwillige“ kaum bezahlbare Gebäudesanierung. Dennoch: Nach der Kompromisslösung für das Renaturierungsgesetz (keine verpflichtende Wiedervernässung von Moorgebieten für Landwirte) und den Widerstand gegen das Pestizidgesetz (Gefährdung der Ernährungssicherheit) wurden die ideologischen Ambitionen der EU-Kommission immerhin ein weiteres Mal zumindest teilweise ausgebremst. 

Foto: Pixabay

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Christoph Schriever / 12.12.2023

Wenn Wasserstoff eine alternative Energiewirtschaft böte, dann hätten wir diese spätestens seit dem Krieg. Denn es ist technisch viel einfacher aus Wasser Wasserstoff zu gewinnen als aus Rohöl Benzin. (Zeppelin Hindenburg gab es nur deswegen). Die Gewinnung von Wasserstoff ist nicht das Problem. Die Lagerung und die Leitung von Wasserstoff ist das Problem. Wasserstoff ist hochgradig flüchtig, es entweicht sogar aus Edelstahlbehältern durch die Poren des Stahls, läßt sich also nicht verlustfrei hältern/lagern. Wasserstoff ist extrem explosiv. Ein kleiner Funke und man hat eine Bombe. Ein Wasserstoff betriebenes Auto würde im Falle eines Unfalls einen Krater von mehreren Metern in den Erdboden und die Umgebung reißen. Wasserstoffwirtschaft funktioniert nicht und wird niemals funktionieren, solange wir auf diesem Planeten außer Wasserstoff auch noch Sauerstoff haben. Die Idee der Wasserstoffwirtschaft ist eine völlige Utopie. Auf so eine Idee können nur Leute kommen, die auch glauben das CO2 ein Treibhausgas ist. CO2 ist schwerer als Luft. Es kann allein deswegen niemals in die Atmosphäre gelangen. CO2 bleibt in Bodennähe und wird dort als unentbehrliche Pflanzennahrung von eben diesen Pflanzen auf 0,04 niedrigen Volumenprozent der Luft gehalten. Warum 0,04? Weil Pflanzen einen noch niedrigeren Wert nicht verwerten können. Eine höheren Wert gibt es nicht - auch nicht wenn sämtliche Ölfelder der Erde gleichzeitig brennen - weil die Pflanzen jeden Mikroprozentpunkt mehr sofort in Wachstum umwandeln und daraus Kohlenstoff für die eigene Masse und Sauerstoff für die Atmung von Tieren und Menschen aufspalten. Die Grünen sind „erfolgreich“ weil die Deutschen schon vor Pisa dumm gehalten wurden. In anderen Ländern haben es die Grünen schwerer, weil dort Chemie und Physik entweder einen höheren Stellenwert in der Bildung haben oder weil dort Hunger, Kälte und daraus folgend schlichte Logik eine größere Rolle spielen. Zu Letzterem kommen wir Deutschen absehbar aber auch noch.

Wolfgang Richter / 12.12.2023

Ich warte erst mal ab, wie “unsere” Behörden den Remmos -und ähnlicher Klientel in unseren diversen Städten- klar machen, daß die gerade von der Dame Justitia zurück übereigneten Immobilien entsprechend “aufzuhübschen” sind. Ein Staat, der Regeln aufstellt, die faktisch nicht zu realisieren sind, hat sich -frei nach Sarrazin- damit selbst abgeschafft.

Heinrich Wägner / 12.12.2023

Wir leben längst in einer UDSSR ?? , Marco Cado. Jetzt kommt die Gesundheitspolizei. Geschulte Damen und Herren in Uniform die den alten weißen Herren auf seinen Gesundheitszustand prüfen darf.Heute gelesen , Schulterblick ,Schürzengriff Augen usw. Nein, die DDR war kein Staat wo alles rechtens zuging. Die Normannenstrasse und Mielkelager wo ich meine Erfahrungen machen durfte. Aber mit Schnauze halten und auch Wenigen zu Frieden sein konnte man ganz gut leben. Dank meiner frühen Geburt brauche ich es nicht mehr erleben was kommt und mir ein zurück in ein Land wünschen in dem man einen wenigstens noch leben ließ  wenn man ....... Das , was ich jetzt erleben muss ,hätte ich nichts da gegen in einen DDR Pflegeheim unter meines Gleichen ,wenn auch etwas bescheidener ,aber menschlicher den Rest erleben würde. Ich kann alles gut beurteilen , denn ich habe das Ende von Adolf noch mit erlebt. Als Kind gehunger und gefroren. 40 Jahre die Partei hat immer recht und jetzt den selben Scheiß  im neuen Gewand noch abstrakter und wir lieben euch doch alle so lange eure Liebe uns alles in der Hand halten läßt.  Nein ,Danke das hatte ich schon und alles live. Und wenn ich daran denke was Dann meinen Urenkel blüht wenn sie nicht noch schnell werschwinden mit meinen Enkel…dann habe ich wohl was falsch gemacht als ich Nachwuchs schaffte der heute sagt… Papa bitte nicht noch mal den Scheiß. Und für die mitlesenden der alten Sorte .Meine Pakete und Briefe wurden auch immer geöffnet und gelesen .Für mich nichts Neues. 

Andrea Nöth / 12.12.2023

@Jupp Schmitz. Wenn es bei Ihnen kalt ist, liegt es nicht grundsätzlich an der Gasheizung, es sei denn, sie ist viel zu klein konzipiert. Man kann die Nachtabsenkung raus schalten und man kann die Solltemperatur hochdrehen. Die meisten Heizungen haben zusätzlich einen Außenfühler. Wenn’s draußen auf warm umschlägt senken diese Automatiken die Vorlauftemperaturen selbständig ab. Sie können das alles selbst einstellen, da brauchen sie keinen Techniker. Wenn das Warmwasser nicht reicht, ist Ihr Kessel zu klein oder auch da wieder, die Kesselsoll-Temperatur ist einfach nur zu niedrig eingestellt. Klar - wenn ich friere sind alle Heizungen sparsam. Ihr Installateur wird die niedrigsten Betriebswerte eingestellt haben - deswegen müssen Sie sich halt selbst langsam hochtasten. Wir mussten auch die Nachtabsenkung rausnehmen, ist nämlich auch nicht effektiv, wenn die Wohnung komplett auskältert und wenn Sie nachts wach werden, weil sie frieren sind sie bereits erkältet. Im Übrigen haben die Meisten Heizungen einen Knopf: ‘Mach mal schnell extra Brauch-Warmwasser’ dann fährt sie hoch und in einer halben Stunde haben sie die gewünschte selbst eingestellte Solltemperatur. Nicht vergessen - 1xpro Woche Kessel extra heiß machen gegen Legionellen. Besser teuer als krank. Frohes Baden. Ich heule unserer alten Buderus-Ölheizung hinterher, weil sie über Jahre viel weniger Wartung benötigt hat als die Viessmann Brennwert-Gasheizung.

Gerd Heinzelmann / 12.12.2023

Sie sich selbst? Ein Unterhaken der deutschen Bürger mit Olaf wird immer unwahrscheinlicher. Und ohne Olaf wird das nichts mit der falschen Apoptose Europas. Aber vielleicht habt ihr ja noch jemanden im Petto? Überflüssig zu erwähnen, die Autorin ist natürlich nicht gemeint.

Ralf Berzborn / 12.12.2023

@ marcuscato Wer treibt diesen Wahnsinn voran und warum spielen Regierungen, Medien und Kirchen dabei so dienstbar mit? :” Meine Hoffnung ist , und die stirbt bekanntlich zuletzt ,  daß mit der Klimalüge eine wie auch immer geartete soziale Gerechtigkeit , durch eine Konsumsteuer herbeigeführt werden soll , ähnlich der   Ökosteuer , da solch genudgte Sozialismen jedoch meist zu Leistungsungerechtigkeiten führen lehne ich diese ohne einen Systemwechsel komplet ab . Sie verstoßen gegen die partnerschaftlichen Axelrodprinzipien und sind daher ( früher oder später )  zum Scheitern nach Ausbeutung und Schmerz verurteilt . Basissozial korridorliberal kapitalverpflichtend

W. Renner / 12.12.2023

Mit neuen, verbesserten Wahnvorstellungen, wird die EU nicht nur das CO2, sondern auch deren Bewohner aus den Häusern bekommen.

Sam Lowry / 12.12.2023

@Uta Buhr: Vollste Zustimmung. Danke für Ihren Kommentar. Hier ist es leider ähnlich, plus schlechter Krankenhäuser und Ärzte…

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