Die linke israelische Zeitung Haaretz berichtete dieser Tage über zwei israelische beziehungsweise israelisch kontrollierte Cyber-Intelligence-Firmen, TargetTeam und Rayzone, die nach Darstellung des Blattes Systeme zur Ortung und teilweisen Deanonymisierung von Starlink-Nutzern anbieten. Starlink ist das Satelliten-Internet von Elon Musk, das rund um den Planeten fuknktioniert, egal ob in der Wüste oder auf hoher See. So ein System hat natürlich auch viele militärische Implikationen.
TargetTeam, in Zypern registriert und nach den Berichten von israelischen Branchenveteranen gegründet, vermarktet demnach ein System namens „Stargetz“. In einer Vorführung, die Haaretz gesehen haben will, soll das System nahezu eine Million Starlink-Terminals weltweit überwacht haben; rund 200.000 Terminals seien dabei bereits „deanonymisiert“ worden. Die Zahlen aus dieser Vorführung sind ausdrücklich nicht unabhängig verifiziert. Rayzone soll eine vergleichbare Fähigkeit als Teil einer größeren Datenanalyse-Suite anbieten; die Firma steht laut Berichten (was die Vermarktung anbetrifft) unter Aufsicht des israelischen Verteidigungsministeriums.
Das Entscheidende ist nicht, dass Starlink „gehackt“ worden wäre. Gerade das behaupten die Firmen den Berichten zufolge nicht. Der Clou ist profaner und, gerade deshalb, unheimlicher: Die Ortung soll nicht durch das Brechen von Verschlüsselung oder das Abfangen von Satellitensignalen funktionieren, sondern durch Datenfusion – also durch das Zusammenführen von Werbe-IDs, App-Tracking, Browsing-Spuren, Social-Media-Nutzung, Mobilfunkdaten und anderen kommerziell oder halblegal verfügbaren Datensätzen. Ein Starlink-Terminal ist auf einem Schiff oft nur der Zugangspunkt; die eigentlichen Spuren erzeugen die Telefone der Crew, sobald sie über dieses Terminal Apps öffnen, Werbung laden, Nachrichten verschicken oder Videos ansehen.
Damit verschiebt sich die Logik maritimer Überwachung. Früher galt und es wird auch oft praktiziert: Wer sein Automatic Identification System (AIS) ausschaltet, verschwindet zumindest teilweise vom Bildschirm. AIS ist nach den Regeln der International Maritime Organization für große Handelsschiffe vorgeschrieben; Schiffe mit AIS sollen es grundsätzlich ständig betreiben, außer in eng begrenzten Sicherheitsfällen. Das System übermittelt Identität, Position, Kurs, Geschwindigkeit und weitere Navigationsdaten an andere Schiffe und Küstenbehörden.
Sanktionsbrecher und Schmuggler manipulieren oder unterbrechen AIS-Signale längst routinemäßig. Das US-Finanzministerium warnt in seiner Sanktionsleitlinie für die maritime Industrie ausdrücklich vor der Manipulation von Schiffspositionsdaten, Dokumentenfälschung, verschleierten Eigentümerstrukturen, langen AIS-Ausfällen, Spoofing und illegalen Ship-to-Ship-Transfers. In einem OFAC-(Office of Foreign Assets Control)-Beispiel wird ein Fall beschrieben, in dem AIS-Daten, Schiffslogs und Satellitenbilder genutzt werden, um den mutmaßlich verschleierten Ursprung iranischen Rohöls aufzudecken.

„The crew still needs porn and TikTok“
Die Starlink-Ortung wäre in diesem Umfeld ein neuer Sensor. Nicht das Schiff meldet sich, sondern die Menschen an Bord verraten es. Haaretz formuliert es so: „The ship can hide, but the crew still needs porn and TikTok.“
Mehr als 80 Prozent des internationalen Warenhandels nach Volumen werden per Schiff transportiert; die UNCTAD nennt den Seeverkehr das Rückgrat des Welthandels. Und auf diesen Schiffen arbeiten Menschen, oft monatelang isoliert, weit weg von ihren Familien. Gewerkschaften und Seefahrtsorganisationen haben seit Jahren dafür gekämpft, dass Internetzugang an Bord nicht als Luxus, sondern als Teil sozialer Grundversorgung behandelt wird. Die International Transport Workers’ Federation begrüßte 2022 Änderungen an der Maritime Labour Convention, die soziale Konnektivität einschließlich Internetzugang stärker verankern sollten; ihr Sprecher verwies darauf, dass lange Arbeit auf See isolierend sei und fehlender Kontakt zur Außenwelt schwerwiegende Folgen für das Wohlbefinden von Seeleuten haben könne. Eine Sailors’-Society-Auswertung beschreibt Internetzugang als wichtig, um Verbindungen zu Angehörigen zu halten, Isolation zu reduzieren, das Wohlbefinden zu stärken und damit auch operative Leistung und Bindung der Crew zu verbessern.
Aber das ist kriegsstrategisch brisant: Starlink ist nicht nur ein militärisches Kommunikationsmittel, nicht nur eine Hilfe für Dissidenten oder Katastrophengebiete, sondern zunehmend auch ganz gewöhnliche Infrastruktur für Schiffe, Crews und Offshore-Betrieb. Wo früher ein Schiff ohne AIS in der Weite des Ozeans verschwand, kann heute ein Smartphone, das über Starlink Instagram, Telegram, TikTok oder eine Wetter-App aufruft, ein Muster erzeugen. Nicht zwingend in Echtzeit, nicht zwingend gerichtsfest, aber womöglich gut genug, um einen Verdacht zu erhärten, einen Suchraum zu verkleinern oder einen illegalen Ship-to-Ship-Transfer zu rekonstruieren.
Der offensichtlichste Anwendungsfall ist die russische Schattenflotte. Seit den Sanktionen gegen russisches Öl nutzt Moskau ein Geflecht aus alten Tankern, Briefkastenfirmen, Flaggenwechseln, zweifelhaften Versicherungen und verdeckten Transfers, um Öl weiter auf den Weltmarkt zu bringen. Der Wissenschaftliche Dienst des Europäischen Parlaments beschreibt diese Flotte als Antwort auf westliche Sanktionen und nennt als typische Täuschungsmethoden Ship-to-Ship-Transfers, AIS-Blackouts, Spoofing, falsche Positionsdaten, Namens- und Identitätswechsel. Wenn ein Tanker seine Transponder ausschaltet, aber Dutzende Telefone an Bord regelmäßig über Starlink online gehen, entsteht eine zweite Spur. Sie könnte Reedereien, Versicherern, Hafenstaaten oder Sanktionsbehörden helfen, jene Lücke zu schließen, die AIS-Manipulation bewusst schafft.
Der maritime Schmuggel von Elfenbein, Nashornhorn und Tropenholz
Dasselbe gilt für iranisches Öl. OFACs maritime Sanktionsleitlinie nennt gerade den Persischen Golf, Hochrisikogewässer, falsche Herkunftsdokumente, AIS-Ausfälle und verschleierte Ship-to-Ship-Transfers als Warnsignale bei der Umgehung von Iran-Sanktionen. Eine zusätzliche Starlink-Spur könnte hier nicht das ganze Ermittlungsbild ersetzen, aber sie würde das Puzzle ergänzen: AIS sagt nichts, Satellitenbilder zeigen vielleicht zwei Schiffe nebeneinander, Handelsdokumente behaupten „Oman“ – und die Daten aus den Endgeräten der Besatzung zeigen, dass ein Starlink-Terminal genau dort aktiv war, wo kein ehrliches Schiff hätte sein sollen.
Auch beim Fentanyl ist die Verbindung weniger exotisch, als sie auf den ersten Blick wirkt. Fentanyl-Schmuggel ist nicht nur ein Grenzproblem zwischen Mexiko und den USA, sondern eine Lieferkettenfrage. Ein Forschungsprojekt des National Security Data and Policy Institute der University of Virginia beschreibt die Fentanyl-Versorgungskette als Logistik- und Strafverfolgungsproblem: Vorläuferchemikalien würden überwiegend aus China und Indien über mexikanische Pazifikhäfen importiert; Manzanillo steche als wichtiger Ankunftshafen hervor. Die Autoren betonen, dass bessere Kontrolle an bestimmten Häfen überproportionale Wirkung haben könne, weil die Herausforderung darin liege, illegal abgezweigte Chemikalien in legitimen Lieferketten zu erkennen. Starlink-Ortung könnte dazu beitragen, verdächtige Schiffe, Umladungen oder Logistikknoten mit anderen Daten zu korrelieren – besonders dort, wo AIS-Lücken, ungewöhnliche Routen und bekannte Risikokorridore zusammentreffen.
Ähnlich verhält es sich bei Wildtierkriminalität. Der maritime Schmuggel von Elfenbein, Nashornhorn, Pangolinschuppen und Tropenholz läuft oft über dieselben globalen Handelsadern wie legale Waren. Eine vom World-Bank-geführten Global Wildlife Program veröffentlichte Best-Practices-Studie beschreibt die Lieferkette für Elfenbein und Nashornhorn von Afrika nach Asien und nennt Häfen wie Mombasa, Daressalam, Sansibar und Kampala als wichtige Zielpunkte von Anti-Schmuggel-Projekten. Sie betont, dass nur ein sehr kleiner Anteil der Container kontrolliert wird und dass große Mengen gefährdeter Wildlife-Produkte wie Pangolinschuppen, Nashornhorn, Elfenbein und Hartholz in Millionen von Frachtcontainern verborgen über See transportiert werden. Eine Starlink-Spur würde auch hier nicht den Zoll ersetzen. Aber sie könnte helfen, Bewegungsmuster von Schiffen, Umschlagplätzen, Besatzungen und Kommunikationsclustern sichtbar zu machen, die bisher in den blinden Flecken des Systems lagen.
Chinas illegaler Fischfang
Noch deutlicher ist der Fall der Fischerei. Illegale, ungemeldete und unregulierte Fischerei bedroht nach NOAA-Angaben Ökosysteme, nachhaltige Fischbestände und die wirtschaftliche Sicherheit rechtstreuer Fischer; die Behörde identifizierte in ihrem Bericht unter anderem die Volksrepublik China wegen IUU-Fischerei und verwandter Probleme. Der Wissenschaftliche Dienst des Europäischen Parlaments beschreibt Chinas Fernfischereiflotte als global präsent, besonders vor Westafrika und Südamerika, und weist ausdrücklich darauf hin, dass „going dark“, also das Abschalten von AIS, eine bekannte IUU-Praxis ist, die ein vollständiges Lagebild verhindert. Eine 2022 in Science Advances veröffentlichte Studie schätzte, dass AIS-Abschaltungen bis zu sechs Prozent der kommerziellen Fischereiaktivität – mehr als 4,9 Millionen Stunden – verschleiern können.
Hier könnte Starlink-Ortung besonders wirksam sein. Illegale Fischerei operiert oft weit draußen, an den Rändern exklusiver Wirtschaftszonen, in Gebieten mit schwacher Kontrolle und geringer staatlicher Präsenz. Wenn Fangschiffe ihre Transponder ausschalten, aber Crews über Starlink kommunizieren, streamen oder Apps nutzen, kann daraus ein neues maritimes Lagebild entstehen. Es wäre nicht die romantische Vision des freien Internets auf See, sondern ihr sicherheitspolitischer Zwilling: Jede Verbindung ist auch ein Signal.
Das macht die Technologie moralisch ambivalent. Sie kann Sanktionsbrecher, Schmuggler, Drogenkartelle, illegale Fischer und Umweltverbrecher sichtbarer machen. Sie kann helfen, die Schattenflotte Russlands und Irans zu verfolgen, gefährliche alte Tanker zu identifizieren, illegale Umladungen zu rekonstruieren und maritime Lieferketten robuster gegen organisierte Kriminalität zu machen. Aber sie kann ebenso Journalisten, Oppositionelle, Helfer, Flüchtlinge, Seeleute und Zivilisten enttarnen, für die Satelliteninternet die letzte Verbindung zur Außenwelt ist. Amnesty International warnte in Reaktion auf den Haaretz-Bericht, dass solche Fähigkeiten Risiken für Journalisten, Aktivisten und Zivilisten in Konfliktzonen und während Internetabschaltungen bergen; in solchen Situationen sei Starlink oft der letzte Kanal, um Hilfe zu rufen.
Der Staat muss kein Kabel anzapfen, keinen Satelliten hacken und keinen Trojaner installieren
Das eigentlich Neue ist deshalb nicht nur die Ortung von Starlink. Neu ist die Verschmelzung dreier Welten, die bisher getrennt erschienen: maritime Sicherheit, kommerzielle Werbeüberwachung und geopolitische Sanktionen. Die Werbeindustrie hat über Jahre ein System aufgebaut, in dem Telefone, Apps und Nutzerprofile permanent verwertbare Spuren erzeugen. Geheimdienstnahe Firmen verwandeln diese Spuren nun in ein Aufklärungsprodukt. Der Staat muss kein Kabel anzapfen, keinen Satelliten hacken und keinen Trojaner installieren. Er kauft oder kombiniert Daten, die der digitale Alltag ohnehin erzeugt.
Das Meer war nie leer, aber es war lange groß genug, um Dinge zu verbergen und zumindest zeitweise zu verschwinden. Nun kann Starlink Schiffe sichtbar machen, die unsichtbar sein wollen. Für Sanktionspolitik, Umweltkontrolle und Kriminalitätsbekämpfung ist das eine Chance, für Privatsphäre, Menschenrechte und zivile Kommunikation ist es eine Warnung. Und für Militärs womöglich ein entscheidender strategischer Vorteil, wie derzeit in kriegerischen Auseinandersetzungen mit Iran oder Russland, die automatisch eine globale Dimension bekommen. Die Zukunft der maritimen Überwachung wird nicht nur von Radar, Satellitenbildern und AIS entschieden, sondern von der Frage, wer die Daten der Besatzungen kaufen oder absaugen, korrelieren und gegen sie verwenden darf – oder es einfach tut.
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@Herrmann : Die Verbindungsdaten der Starlink-Satelliten sind keine öffentlich zugänglichen Daten, die man über Ads erhält. Sie müssen schon innerhalb der Legende bleiben. Allenfalls Apps, die Zugriff auf die GPS-Daten haben. könnten genutzt werden. Um das abzustellen, reicht es, die Lokalisierung am Handy zu verbieten, die auf einem Schiff ohnehin keinen Sinn hat. Android hat eine neue Funktion, eine blaue LED, die anzeigt, dass eine aktive App auf die GPS-Position zugreift. Wie sicher das ist, bleibt Ihr Geheimnis, aber durch Abschalten der GPS-Funktion geht das ins Leere, wenn eine App darauf zugreifen will.
Die Erkennung liegt in den Smartphones/Watches/Tablet/Spielekonsolen und den dazugehörigen Nutzerprofilen. Endgeräte sind über feste MAC Adressen (kann man zwar manipulieren, tut aber keiner) und auslesbare Seriennummern in den Prozessoren eindeutig zu identifizieren. Die Verbindung zu einer Person die das Endgerät nutzt, erfolgt über das Nutzerprofil, das man zum Erwerb von Apps/Software anlegen und mit Kontoverbindung/Zahlungsmöglichkeiten versehen muss, sowie bei Smartphones zusätzlich über den Telefonvertrag, wo die Telefonnummer ja immer an einen Anbieter mit eben solcher Zahlungsmöglichkeit gekoppelt ist. Surft man mit dem Endgerät dann im Netz, hinterlässt man Spuren in Form von IP Adressen (die man wohl mit VPN verschleiern kann), aber eben auch mittels das Nutzerprofil zuzuordnender Werbe ID. Passt das dann noch zur auslesbaren Seriennummer des Endgerätes, kann man weltweit identifiziert/geortet werden, so lang der Akku Saft hat. Rausnehmen kann man ihn ja nicht mehr. Ist das Ding noch angezapft, kann man sogar mithören und zuschauen, was der Nutzer da gerade wo treibt. Darum fordere ich seit Jahren ein absolutes Totalverbot von solchen Endgeräten in sicherheitskritischen Bereichen. Das heißt im Krisenfall (also jetzt!) nicht nur Totalverbot bei Militär und Geheimdiensten, sondern auch bei der Polizei! Insbesondere bei Polizei im Personenschutz! Man kann die dann nämlich auf etwa 5 Meter genau orten und mit einer Drohne oder Rakete direkt wegballern, ohne dass die da irgendetwas gegen machen könnten. Ich habe schon tausend mal versucht denen das zu erklären, dass ich als gefährdeter Geheimnisträger kein Telefon mitnehmen und deshalb im Falle eines Angriffs auch nicht die Polizei rufen kann, weil ich sonst vom Feind als „Sitting Duck“ überall zu orten bin und deshalb zwingend einen Waffenschein brauche. Aber dafür sind insbesondere diverse überhebliche „Experten“ in deren Abteilungen einfach zu blöd, haben aber dummerweise immer das letzte Wort.
@ Horst Oltmannsohn – „ Es gibt ja Berichte von Journalisten, die sich z.B. im Donbass aufgehalten haben und “versehentlich„ ihr iPhone eingeschaltet haben.“ – Rußland soll „auf diesem Wege“ einige Spitzenoffiziere verloren haben, vor allem zu Beginn des Ukr-Rußland-Krieges. Faulheit kann halt Leben kosten, dauerte wohl einige Zeit, bis diese Kreise das kapierten. Israel hat ja offensichtlich entsprechende Technik auch gegen Hamas- und Hisbollahführer eingesetzt. Zur Umgehung dieses Risikos hatten selbige ja ua. „Pager“ angeschafft, die sodann wiederum mit Sprengstoff manipuliert in Umlauf gebracht wurden.
Das bedeutet, daß die Einhaltung des Sabatts gefährlich wird, ein tagelang inaktiven Account hält ja ansonsten heutzutage niemand mehr aus. Die Sache mit Starlink ist für die Entwicklung der Ereignisse im Iran entscheidend, NetBlock führt alle Netzeingriffe auf. Gut 13 Wochen, um nach der Goebbelsmethode sämtlich Verbrechen als „Greuelpropaganda“ auszuweisen, Menschen zu kujonieren, die „falsche Medieninhalte“ nutzen oder teilen…. Systeme wie Stargets und ihre Methoden zur Decouvrierung bislang verborgener „Machenschaften“ werden oft zur PR, wie vorher die Darstellung Israels als Impfweltmeister, oder das andauende Herunterspielen der Fähigkeiten Russlands. Tatsache ist allerdings, daß es gelungen ist, die russischen und chinesischen Flugabwehrkomponenten in 24h zu pulverisieren, warum aber läuft Starlink nicht? Derzeit demaskiert sich die iranische Elite durch die Art der Nutzung, dabei sind sie womöglich so sichtbar wie Koi-Karpfen. Würde das Internet wieder anlaufen, könnte man kaum noch verhandeln und die Revolutionäre könnten nach dem einflussreichen Bauerndichter und Vogelfreund Mao wieder wie Fische im Wasser schwimmen. Das Internet drängt assymetrische Kriege in Gewässer zurück, wo nicht triviale Informationsquellen versiegen. Ein zynisches Kalkül, auf Kosten des iranischen Volkes, ansonsten bleibt allerdings fraglich, wie lange ein Regime auf das Internet verzichten kann, ohne den Anschluß nicht buchstäblich zu verlieren und sich allein auf Empfehlungen zu verlassen, die bereits der Führer für empfehlenswert und für ausreichend hielt, indem er zeitlebends betonte, er brauche „so oder so“ nur 30% fanatische Anhänger. Ewig funktionierte dieses „so oder so“ nicht, semantisch hieß es etwa dasselbe wie später alternativlos.
@Thomin Weller : >>In fast jedem KfZ lungert nun der Gates in Echtzeit.<<
## Haha, in meinem Nicht. Ich bin doch kein Lutz und kein Horst.
Hätte man noch einfügen können: Nutzt eine Zielperson ein verschlüsseltes VPN über eine Satellitenverbindung wie Starlink, kombiniert das System VPNz mit dem Schwestertool Stargetz. Während VPNz die VPN-Schicht analysiert, ordnet Stargetz die physikalischen Satellitensignale und Beams dem genauen Standort am Boden zu.
@Jörg Themlitz Diese politische MIK Verbrecherkast meint das die Menschen vergessen. Die Vernichtung von CompuServe ~1996, sie hatten verschlüsselte Daten in ihrem Netz!, wurde parallel mit dem größte Raubzug der deutschen Geschichte der Klerofaschisten begleitet. Die Privatisierung der gesamten Telekom. Es waren mehrere Billionen Euro Sachwerte die fürn Appel und Ei privatisiert wurden. Passend die Pleite von Apple im Jahr 1997.
Der Gründer von Akamai Daniel C. Lewin war im Pentagon eingeladen und sollte Zugänge für sein Backbone Netzwerk schaffen wie ich in einem Artikel damals gelesen habe. Er weigerte sich und landete per Zufall 9/11 im Hochhaus.
Ich gehe davon aus das Starlink diverse europäische Patente verletzt.
Was will man erwarten von dem in ausgerechnet Bürgerbräukeller München/Bayer Patentamt, eine US besetzte Zone, anderes erwarten als Wegsehen? Kein wunder das in Bayern ALLE relevanten Daten aller Bundesbürger, Staat zusammen fließen bsp. IMAGI-Grundbuchamt, DATEV, Microsoft. Klar muss jedes Bundesland MS Betriebssysteme einsetzen.
Ich habe mir inzwischen eine Verschleierung für Starlink ausgedacht, ein seegebundener Honeypot, eine Starlink-Schlampe, offenes ende, Daten im Meer versenken.
P.S. Zum Thema Telekom, FELA Ausschreibung, einfach mal in Wiki den Beitrag Wiki „Prometheus (Forschungsprogramm)“ durchlesen. Guugel versucht den immer zu verstecken. „PROgraMme for a European Traffic of Highest Efficiency and Unprecedented Safety“ In fast jedem KfZ lungert nun der Gates in Echtzeit.