In einem längeren ZDF-Spezial über das Corona-Virus kam auch der hauseigene Wissenschaftsexperte Prof. Harald Lesch ausgiebig zu Wort. Auf die Frage des Moderators, mit welchen Veränderungen man in der Gesellschaft "langfristig rechnen" müsste, ob "etwas hängenbleiben" werde, antwortete Lesch: "Die Entschleunigung war noch nie so schnell", noch nie sei diese Gesellschaft so schnell auf Null heruntergebremst worden. Was eben passiert sei, "werden wir nicht vergessen und hoffentlich daraus eine ganze Menge an Lehren ziehen". Wir würden lernen müssen, was für unsere Dasseinsvorsoge wichtig wäre, dass "wir ein Teil der Natur" sind, was bedeutet: "Solche Epidemien werden, möglicherweise durch den Klimawandel angetrieben, häufiger über uns kommen..." (Ab 41:00)
So kann man es sagen. Man kann auch sagen, dass Gewalt möglicherweise durch Brutalität angetrieben wird. Möglicherweise auch nicht. Lesch sagt nicht, dass "solche Epidemien" wie Corona durch den Klimawandel angetrieben werden, er insinuiert nur, dies könnte der Fall sein. Was ihn nicht davon abhält, sich später darüber zu echauffieren, dass die meisten Leute zwischen Hypothesen und Tatsachen nicht unterscheiden könnten und deswegen auf "fake news" hereinfallen würden.
Die meisten Leute werden das Wörtchen möglicherweise schnell vergessen und sich nur noch daran erinnern, dass Epidemien wie Corona durch den Klimawandel angetrieben werden. Und wer den Klimawandel, zumal den menschengemachten, infrage stellt, der trägt dazu bei, dass Epidemien dieser Art häufiger über uns kommen könnten.
Egal, ob das eine Hypothese oder eine Tatsache ist, es ist das, was Prof. Harald Lesch unter "Wissenschaft" versteht. Möglicherweise.

Herr Prof. Lesch hat das getan, was allgemein von den leicht esoterischen Natur(!)-Wissenschaftlern häufig, vielleicht nicht zu Unrecht gefordert wird: Er ist aus seinem Elfenbeinturm heraus gekommen und hat sich daran gemacht, den Leuten die schrecklichen Finsternisse des Alls da draußen zu schildern, samt ein bisschen Quantenphysik, nach dem Motto: Warum fällt die Welt eigentlich nicht wie ein schwarzes Loch in sich zusammen, wo doch ein Atomkern(!) - nur der - genauso dicht ist. Warum besteht die Materie, und damit auch wir allesamt zu klar über 99% aus schlichtweg Nix? Wobei es das Vakuum auch in sich hat ... . Wer kennt schon den Casimir-Effekt? Wo man ihn kritisieren muss, ist: Wenn er schon richtig erkennt, dass wir Teil der Natur sind, dann ist nicht das Klima schuld, wenn es uns dreckig geht, sondern wir selbst sind es, wegen unserer viel zu großen Zahl. Also: Wir sind ein quantitatives Problem, kein qualitatives. DAS hat er entweder nicht erkannt oder er sagt es nicht, um nicht anzuecken. Nach einem Vortrag von ihm an der LMU München fragte ich ihn in der anschließenden Diskussion: Wie viele solcher Planeten wie dem unseren gibt es nach gängiger Meinung in Fachkreisen allein in unserer Galaxie? Er nur: O GotttoGott. Stimmt natürlich: SEHR wenige, bei 100, vielleicht 200 Milliarden leuchtender Objekte meinte er : Ein paar tausend. Ich hielt ihm vor, nach meiner Kenntnis höchstens 100, eher nur ein paar Dutzend. War er auch zufrieden. Fazit: Aufpassen auf unser Kleinod, das mit einem Affenzahn um die Sonne rast (ca 30 km/s), seit Urzeiten, und wehe, das ändert sich. Halten wir den Mann in Ehren - was glauben manche, was los ist, wenn ich erst anfange zu dozieren? Da bleibt kein Auge trocken, garantiert. Wassalam.
@Johannes Schuster - "...... und man tut so, als wäre die Sache so gewiss wie mit der Erderwärmung durch Menschenhang." Ach, Herr Schuster, hätten Sie diesen Satz nicht völlig unnütz eingebaut, ich wäre voll auf Ihrer Seite. beste Grüße
Gerade gelesen: Geht zum Teufel böse Frau. Wer ist damit gemeint ?
Das Pferd ist tot Harald. Steig ab! Die Leute lachen schon.
Der Lesch erzeugt mittlerweile Geräusche, die sich anhören wie Worte. Ein hoher Anspruch an den Inhalt wird vorgeGAUKelt wie es ein Pfau tut, der sein Rad schlägt, bemüht, Eindruck zu schinden. Man fällt darauf herein: keine Worte nur Lauterzeugung im Labertaschenformat.
Herr Lesch ist zu einer Plaudertasche verkommen. Schade.
@ Johannes Schuster. Endlich mal eine vernünftige Einschätzung. Sie deckt sich mit den Aussagen von Dr. Wolfgang Wodarg, Lungenfacharzt mit fundierten Kenntnissen über Viren etc. Man findet gute Informatinen auf seiner Webside. Ein sehr vernünftiger und glaubwürdiger Mann. Den Schwätzer Lesch konnte ich noch nie ertragen.