Lieber Henryk,
Du bist ein Unikum, das wissen die Menschen und die Steine. Im Shiva-Tempel bei Pune wollten mehr Pilger mit dir in ihrer Mitte fotografiert werden als mit dem ortsansässigen Stein-Lingam, der zwar ähnlich groß war wie du, dem man aber die wundersamen Kräfte des unendlichen und kosmischen Bewusstseins nachsagt. Du meintest noch schelmisch: „Wenn die wüssten!“
Am Grimsvötn hast du dich mit einer Schlafmaske vor den hellen Sommernächten Islands abgeschottet. Dabei hast du glatt verpasst, dass uns der Vulkan inzwischen das Licht ausgeschaltet hatte: In eine undurchdringliche Aschewolke gehüllt, mussten wir uns über Stunden Meter für Meter, Straßenpfosten für Straßenpfosten mit dem Leihwagen aus der Düsternis herauskämpfen. Beim Türöffnen an der rettenden Tankstelle sagtest du feierlich: „Asche auf mein Haupt.“
Niemand, der dich kennt, wird nicht mindestens eine Begebenheit miterlebt haben, in der du der Gegenwart des Absurden einen blasphemisch-ironischen Kommentar abgerungen hast. Dafür lieben wir dich und erfreuen uns deiner Freundschaft. Das Lapidare und Humorvolle ist dir so nah wie das Tragische und Menschliche. Du hast immer die Worte für beides gefunden.
Wie du heute hier auf Achgut lesen kannst, sind deine Freunde zahlreich und in bester Stimmung – wir feiern dich. Herzlichen Glückwunsch von uns allen zu Deinem Achtzigsten!
Dirk und Fabian im Namen der Redaktion
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Henryk M. Broder ist der Tucholsky unserer Zeit. Zwischen ätzend und al dente, immer grandios. Danke dafür!
Hans-Hermann Tiedje, Journalist und Medienmanager
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Henryk hat meistens früher recht
Als ich Henryk 2008 bei einem Italiener in Charlottenburg zum ersten Mal traf, fragte er mich irgendwann, ob wir beide verrückt seien oder ob es die anderen sind. Ich hielt das damals für eine rhetorische Frage. Inzwischen wissen wir: Es war eine frühe Diagnose – und dabei sollte der eigentliche Wahnsinn erst 2015 beginnen.
Henryk besitzt diese seltene, für seine Umgebung nicht immer angenehme Gabe, zu merken, dass etwas nicht stimmt, während alle anderen noch erklären, warum es vollkommen richtig ist. Menschen, Moden und Machtverhältnisse durchschaut er mit einer Geschwindigkeit, die seine Gegner regelmäßig dazu zwingt, ihn zunächst für unmöglich und einige Jahre später für selbstverständlich zu halten. Dazu kommt eine Sprache, die präzise, komisch und im Bedarfsfall tödlich ist.
Man vergleicht ihn mit Karl Kraus und Kurt Tucholsky. Das ist ein ehrenvoller Vergleich – vor allem für Kraus und Tucholsky.
Gelegentlich durfte ich nicht nur mit Henryk streiten, lachen und essen, sondern auch für ihn vor Gericht kämpfen. Besonders schön war jener Augenblick, als das Bundesinnenministerium unter Nancy Faeser tatsächlich auf die Idee kam, es könne sich mit Broder anlegen. Es endete – natürlich – mit der Niederlage des Staates. Das Ergebnis fasste Michael Hanfeld in der FAZ erfreulich knapp zusammen: „Broder demütigt Innenministerium.“ Es gibt Überschriften, die keiner Verbesserung bedürfen.
Henryk hat außerdem die Vorworte zu meinen beiden letzten Büchern geschrieben. Ich rede mir bis heute ein, dass sie auch ohne ihn Bestseller geworden wären. Der Mensch braucht Illusionen.
Manche Leute mögen Henryk nicht. Das ist ihr gutes Recht und gelegentlich sogar eine nützliche Information über sie selbst. Ich jedenfalls habe ihm sehr viel zu verdanken – als Autor, als Anwalt und vor allem als Freund. Und auf die alte Frage von 2008 habe ich inzwischen eine Antwort: Wir sind es nicht.
Alles Gute zum Geburtstag, mein Freund. You will never surrender.
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Lieber Herr Broder, Sie sind einer der Gerechten, derentwegen Gott Berlin nicht zerstört. Alles Gute zum 80. Geburtstag!
Stefan Frank, Achgut-Autor
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Großen Dank an den humorbewaffneten Flügel des common sense sagt Wolfgang Röhl.
Wolfgang Röhl, Achgut-Autor
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Niemand verpackt unbequeme Wahrheiten so vergnüglich scharfsinnig wie unser Henryk. Die Mischung aus klugem Geist, feinem Gespür und tiefschwarzem Humor ist unschlagbar. Mazal tov ad 120, lieber Henryk, die Welt braucht Dich! Umarmung, Malca
Malca Goldstein-Wolf, im Ehrenamt geschäftsführendes Mitglied des deutschen Präsidiums von Keren Hayesod
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Henryk is one of the truly greats. Only Joseph Roth comes to mind, but Henryk has boatloads more humor. Such an honor to be his friend for 40 years. But I demand 40 more years. Happy birthday, Henryk, on your way to 120!
Leon de Winter, Schriftsteller und Filmschaffender
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Broder ist ein echtes Urgestein, eine Legende zu Lebzeiten. Eines der wenigen Originale in einer Medienwelt, die längst von der Bildungskatastrophe heimgesucht ist. Seine Markenzeichen: Verstand gegen Ideologie, (Geschichts-)Wissen gegen Idiotie. Ad multos annos feliciter, lieber Henryk M. Broder.
Peter Hahne, TV-Moderator und Bestseller-Autor
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Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, lieber Henryk! Ich erinnere mich noch gut, wie vor etwa einem halben Jahrhundert Artikel von dir zu denen gehörten, die mich als erste in meinem Linkssein nachdenklich gestimmt haben (das Nachdenken hat dann bei mir ziemlich lange gebraucht ...). Und so hat es mich natürlich außerordentlich gefreut und stolz gemacht, dass du jetzt auch in dem von mir mitherausgegebenen Buch mit dem Untertitel „Warum wir nicht mehr links sind“ einen Beitrag beigesteuert hast – wie es deine markante Art ist: kurz und knackig, mit beneidenswerter Leichtigkeit beim Schreiben. Vielen Dank für alles, natürlich auch für unsere Achse!
Ulli Kulke, Achgut-Autor
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Ich habe Henryk M. Broder kurz nach der Wende kennengelernt und sehe mich noch heute an seinem Küchentisch sitzen in der Wohnung gleich beim Rathaus Schöneberg: der kleine Ost-Reporter und HENRYK M. BRODER. Es gibt niemanden unter den journalistischen Kollegen, bei dem ich so oft im Stillen gedacht habe, wie froh ich bin, Zeitgenosse von ihm zu sein. Wie oft schien der Irrsinn in Politik und Medien über uns zusammenzuschlagen, und wie oft war dann Henryk mit einem Kommentar genau auf den Punkt, brachte die Welt wieder ins Lot oder setzte zumindest ein Zeichen, dass der Ungeist nicht das letzte Wort behält. Henryk steht für mich in der Tradition der großen Publizisten des 20. Jahrhunderts, und ich bin stolz, ihn kennen zu dürfen. Das meine ich so ernst, wie ich es sage. Und wenn es die Zeit zulässt, können wir auch gern weiter an seiner Schlagzeuger-Karriere arbeiten, die ihn von den Jazz-Kellern in Reykjavik über meinen bescheidenen Trommel-Salon bis dahin geführt hat, wo der Puls dieser Tage gemacht wird. Nicht Modest, sondern immer Broder! In diesem Sinne Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, alles Gute, viel Gesundheit und dass wir uns von den Flitzpiepen nicht den Spaß verderben lassen!
Ralf Schuler, NIUS-Redakteur, ehemaliger Leiter der Parlamentsredaktion von BILD
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Wie dankbar ich der kleinen Zweigstelle der Wittener Stadtbücherei war, als ich mit 16 Jahren das Buch „Danke schön. Bis hierher und nicht weiter.“ in den Regalen entdeckte. So etwas hatte ich bis dahin noch nie gelesen – so luzide, so witzig. Seitdem verschlang ich alles, was ich aus Henryks Feder in die Finger bekam. Wer sonst verzichtete so konsequent auf hochtrabende Worte und sprach klar und unerschrocken und meist auch herrlich komisch aus, was gesagt werden musste? Ein scharfsinniger Journalist und freier Geist ist er bis heute geblieben, ein liebenswürdiger Mensch auch. Bin froh und dankbar, dass ich ihn schließlich kennenlernte und irgendwann sogar gewissermaßen zu seiner Gang gehörte. Und er ein Vorwort zu meinem Buch schrieb. Mehr geht nicht. Zum 80. wünsche ich Dir, lieber Henryk, dass Du wunderbare Zeiten mit Deinen Enkeln genießen kannst und noch möglichst vielen Leuten, die es verdient haben, mit Deinen Texten Magengeschwüre bereitest. Simply the Best. Mazal tov bis 120 – und danke für alles!
Claudio Casula, Autor und NIUS-Redakteur
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Am 8. Oktober 2009 reiste ich auf dem Höhepunkt der Angriffe wegen meines Interviews in Lettre international mit dem Zug von Frankfurt nach Berlin. In meinem Abteil traf ich einen älteren Herrn mit Rucksack, wir waren allein im Abteil. Er kam gerade aus Indien und stellte sich als Henryk Broder vor. Dass ich ihn nicht kannte, schien er mir nicht zu verübeln. Wir unterhielten uns sehr gut. Über das Lettre-Interview hatte er bereits gelesen und bekam während der Fahrt durch verschiedene Anrufe aus meinem Büro den Stand der Dinge voll mit. Noch im Zug stellte er eine Telefonverbindung mit Necla Kelek her. Ich hatte ihr Buch „Die fremde Braut“ gelesen. Es passte zu den Integrationsproblemen, die ich in Berlin festgestellt hatte. So kamen wir ins Gespräch, und sie stellte zehn Monate später „Deutschland schafft sich ab“ in der Pressekonferenz des Verlages den Medien vor.
Seit dieser Zugfahrt hielt sich mein Kontakt zu Henryk Broder. Mit unterschiedlichem Temperament und andersartigem Zugang schienen wir doch an ähnlichen Themen zu arbeiten – er eher mit dem Florett der Satire und ich eher mit dem Säbel der Statistik. Henryk Broder ist sensibler als ich. Er leidet mehr unter den Verhältnissen, und so fiel es mir gelegentlich zu, ihn aufzurichten.
Für eine Äußerung war ich ihm besonders dankbar. Am Tag der Pressekonferenz für „Deutschland schafft sich ab“, dem 30. August 2009, hatte ich unglücklicherweise der Bild-Zeitung ein Streitgespräch mit Michel Friedman zugesagt. Auf seine bodenlose Polemik antwortete ich schließlich „Also Herr Friedman, manchmal sind sie wirklich ein Arschloch.“ Daraufhin war das Gespräch beendet. Henryk Broder erklärte dazu später in der Bild-Zeitung, Sarrazin habe Unrecht, Michel Friedman sei kein Arschloch, er sei ein Riesenarschloch. So war die Sprengwirkung meiner Kritik gleichsam durch ihre ironische Überhöhung entschärft worden.
Ich bewundere Henryk Broder für seinen unermüdlichen Einsatz im Dienst der Wahrheit und des Guten, und wünsche ihm und uns zu seinem achtzigsten Geburtstag, dass er seine Röntgenstrahlen der kritischen Satire noch lange auf unsere Gesellschaft richten möge, um deren Lebenslügen und faule Stellen für möglichst viele Menschen transparent zu machen.
Thilo Sarrazin, ehmaliger SPD-Finanzsenator im Berliner Senat und ehemaliges Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank
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80 Jahre – ist das zu fassen! Lieber Henryk, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Der Lobpreisungen werden heute viele sein, weshalb ich hier keine weitere Eule nach Athen tragen muss, sondern ganz egoistisch sage: Ohne Dich und Deine Ermutigung hätte ich wohl nie eine Zeile geschrieben! Ich hätte also viel Zeit sparen und damit zubringen können, mongolische Briefmarken zu sammeln, mich tätowieren zu lassen oder dem Gras beim Wachsen zuzusehen. Ein fürchterlicher Gedanke! Deshalb: Danke für alles, mein lieber Mentor! Lass Dich feiern und möge es ewig so weitergehen! – Dein Roger
Roger Letsch, Achgut-Autor und Kontrafunk-Redakteur
Lieber Henryk,
Wir saßen dort zu dritt. Drei Menschen in einem einfachen Imbiss. Wir haben gegessen, gelacht und geredet. Über alles Mögliche. Über das Lustige und das Traurige, über das Berührende, über das, was wir lieben, und über das, was wir fürchten. Es war so profan und doch so heilig.
Irgendwann hatte ich diesen merkwürdigen Gedanken: Was ist das eigentlich für ein unglaublicher Moment in der Geschichte? Wir drei sind hier. Alles, was vorher war, hat zu diesem Moment geführt. Der ganze Urknall, die Entstehung des Universums, der Sterne und der Planeten, die Dinosaurier, ihr Erscheinen und ihr Aussterben, die Kometeneinschläge, die Entstehung des Lebens, die Entwicklung der Arten, die Entstehung des Menschen. Millionen Jahre Evolution, die ersten Menschen, ihre Begegnungen und Auseinandersetzungen, die Neandertaler, die Zivilisationen, Kriege und Frieden, all die Zufälle und Entscheidungen, die Begegnungen und Trennungen, die Irrtümer und Erfolge der Menschheitsgeschichte – alles führte zu diesem Moment. Drei Menschen in einem Imbiss.
Ich bin für diesen Moment unendlich dankbar. Ich bin dankbar, dass es Dich gibt, dankbar, dass unsere Wege sich gekreuzt haben. Und dankbar für die Möglichkeit, mit Dir nicht nur über die großen Dinge zu sprechen, sondern auch einfach an einem Tisch zu sitzen, zu essen, zu lachen und das Leben zu teilen.
Du bist da. Und das ist wunderbar.
Lieber Henryk, ich wünsche Dir zu Deinem 80. Geburtstag von Herzen, dass Du uns noch sehr, sehr lange erhalten bleibst.
Mögest Du 120 werden.
Alles Liebe
Gerd Buurmann, Achgut-Autor, Podcaster und Schauspieler
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Lieber Henryk,
80 Jahre! Eigentlich ein Alter, in dem man milder, ruhiger und altersweise werden soll. Ich hoffe sehr, dass Du Dich auch weiterhin erfolgreich dagegen wehrst.
Für mich bist Du einer der klügsten Journalisten und Autoren dieses Landes. Und ich bin der tiefen Überzeugung, dass es unserem Land guttun würde, wenn Du unser nächster Bundespräsident würdest. Das wäre vermutlich für viele Menschen unbequem, aber alles wäre sehr viel unterhaltsamer, geistig anregender und mit Sicherheit weniger langweilig.
Ich schätze Deinen klaren Verstand, Deine scharfe Zunge und Deinen unverwechselbaren hin und wieder sehr schwarzen Humor. Vor allem aber schätze ich Deinen Mut, Dich dem jeweils herrschenden Konsens nicht einfach anzuschließen. Du warst und bist ein Stachel im politischen und gesellschaftlichen Diskurs. Und Stacheln haben nun einmal die unangenehme Eigenschaft, dass man sie spürt.
Dass Du damit in all den Jahrzehnten nicht nur Freunde gewonnen hast, versteht sich fast von selbst. Wer kritisch denkt, Widersprüche benennt und sich weigert, in die gerade angesagten Schubladen zu passen, wird heute schnell selbst in eine gesteckt. Besonders beliebt ist dabei die rechte Ecke. Dass auch Du immer wieder dort abgestellt wirst, sagt manchmal mehr über diejenigen aus, die die Etiketten verteilen, als über denjenigen, dem sie aufgeklebt werden.
Vielleicht ist die Zahl Deiner Gegner deshalb auch eine ganz eigene Form der Anerkennung. Offensichtlich hast Du ziemlich viel richtig gemacht.
Was ich an Dir besonders bewundere, ist Dein journalistisches Handwerk. Du hast es von der Pike auf gelernt und übst es bis heute aus. Wenn man Deine Texte liest, merkt man, dass da einer selbst gelesen, selbst gedacht, selbst gezweifelt und schließlich selbst geschrieben hat. Dein Wortwitz lässt sich nicht simulieren. Dein Spott kommt nicht aus einer Maschine. Und hinter einem scheinbar beiläufigen Satz stecken manchmal Jahrzehnte des Lesens, Beobachtens und Nachdenkens.
Das ist selten geworden.
Du bist für mich deshalb nicht einfach Journalist. Du bist ein Meister Deines Handwerks, einer, der Sprache beherrscht und weiß, dass ein kluger Gedanke noch besser wird, wenn man ihn in einen Satz packt, über den der Leser erst lacht und dann, manchmal etwas widerwillig, nachdenken muss.
Und dafür möchte ich Dir auch ganz persönlich danken. Du hast mich oft zum Lachen und noch viel öfter zum Schmunzeln gebracht. Deinen Zynismus, jedenfalls die gute, kluge Sorte davon, weiß ich sehr zu schätzen. Vielleicht auch deshalb, weil Humor manchmal die einzige vernünftige Antwort auf den Irrsinn der Welt ist.
Lieber Henryk, ich wünsche Dir zu Deinem 80. Geburtstag vor allem Gesundheit, Neugier, Freude und noch sehr viele Jahre mit klarem Kopf, spitzer Feder und möglichst wenig Altersmilde.
Bleib noch sehr lange auf diesem Planeten und ein Stachel.
Und bleib vor allem Henryk.
Von Herzen alles Liebe zum 80. Geburtstag!
In Liebe für die Freiheit!
Deine
Seyran
Seyran Ateş, Rechtsanwältin und Imamin der liberalen Ibn-Rushd-Goethe-Moschee
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Furor eines jungen Mannes
Henryk Broder zum Achtzigsten
Mein Freund Henryk Broder ist das Kind von zwei jüdischen Shoa-Überlebenden und schon von daher ein kostbarer Mensch. Er zeigte bereits als kleiner Junge alle Anzeichen eines witzigen, zuweilen scharfen Verstandes. Ihm wurde zudem das Talent zuteil, sich exzellent ausdrücken zu können, und zwar ausgerechnet in der deutschen Sprache, die Goethe, Heine und Tucholsky sprachen, aber auch die Wächter der Konzentrationslager, in denen Henryks Eltern fast ihr Leben verloren hätten.
Henryk hat Sprache früh als Waffe verstanden, um sich in dieser Welt zu behaupten. Aus der Konstellation seines In-die-Welt-Kommens ist verständlich, dass er in seiner Jugend das wurde, was man „links“ nennt, ein Bürgerschreck, ein Revoluzzer der 68er Bewegung. Sein rastloser Geist erlaubte ihm nicht, dort hängen zu bleiben. Er durchschaute früh die abgrundtiefe Heuchelei der deutschen Linken, er erkannte, dass die Linke potenziell judenfeindlich ist, geschickt verborgen hinter anti-kapitalistischen, anti-amerikanischen und anti-zionistischen Ressentiments. Die Edition Achgut veröffentlicht daher zu Henryks achtzigstem Geburtstag seinen Klassiker Der ewige Antisemit von 1986, in dem er als einer der ersten Intellektuellen in Europa den Antisemitismus der Linken analysierte.
Das hat ihm unzählige Feinde eingebracht. Es hat ihn in bestimmten Kreisen bis heute „unmöglich“ gemacht. Und das habe ich an Henryk immer bewundert: dass er, wenn es um das Aussprechen einer von ihm erkannten Wahrheit geht, nie davor zurückschreckt, sich Feinde zu machen. Er folgt der Wahrheit und Logik des Schreibens, die eine andere ist als die der gesellschaftlichen Verabredungen. Jeder Schreibende kennt den Sog des eigenen Textes, der in eine unerwartete, manchmal „gefährliche“ Richtung driftet, und das Erkennen der politischen Folgen, das einen plötzlich überkommt. Dann kann man einlenken, den Strom der Gedanken abwürgen und politisch korrekt einhegen, oder ihm trotzig folgen. Oft mit schmerzhaften Konsequenzen. Wie oft ist Henryk vor deutschen Gerichten verklagt worden? Er nimmt es auf sich und noch mehr. Alle, die seinen Widerstand gegen die drückende Korrektheit der Dummen in sich selbst spüren, lieben ihn dafür.
Wenn man Broders Texte liest, glaubt man nicht, dass er dieser Tage 80 wird. Sie haben noch immer den Furor eines jungen Mannes. Er hat Deutschland unendlich viel gegeben: aufregende, animierende Gedanken in Zeiten, in denen das geistige Leben Deutschlands einzuschlafen drohte, in denen die Ätherdämpfe der Schreib- und Denkverbote durch die immer dünner werdenden Lüfte schwebten, als die Mutigen rar wurden und die Feigen unverschämt. Broders Proteste und Provokationen haben vielen Menschen Trost gespendet in Augenblicken der Entmutigung in einem geistig verdämmernden Land.
Die Politiker dieses Landes sind zu ängstlich oder zu korrupt, um diesen Widerstandskämpfer angemessen zu ehren. Dennoch, Henryk, Verehrer hast Du millionenfach. Was Du jetzt brauchst, ist Heiterkeit und Gesundheit. Damit Du das mosaische Alter von 120 Jahren erreichst, das wir Juden einander wünschen. Damit wir noch einmal zusammen in der Wüste spazieren gehen können und über Gott und die Welt reden, auch über das verrückte, ferne Land, dem Du Dich verschrieben hast.
Chaim Noll, Achgut-Autor
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Mein Gott, wer, wenn nicht du? Wer sollte uns sonst die Leviten lesen, mit scharfem Schwert durch die Reihen schreiten und die Heuchler und Gutmenschen mit einem listigen Lächeln niedermetzeln? Wer wenn nicht du, der trotz allem offenbar nicht den Glauben an das Gute in den Menschen und auch nicht seinen bissigen Humor verloren hat? Es gibt nur wenige, die mit so viel Freude und Übermut und doch mit Klugheit in die Schlacht ziehen, anstatt unbequemen Fragen und Menschen aus dem Weg zu gehen.
Als du deine ersten Bücher veröffentlicht hast, übte ich noch lesen und schreiben, ich verzeihe deswegen jeden unverschämten Blick auf deiner Augenhöhe in meinen Ausschnitt und oute mich hiermit als official HMB-Groupie seit ich einst „Hurra, wir kapitulieren!“ in die Finger bekam. Alles Gute, lieber Henryk M. Broder, mögest du noch 100 werden, alleine nur um all jene zu ärgern, die darauf hoffen, dass du endlich die Klappe hältst.
Birgit Kelle, Chefredaktorin von Statement Daily
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Hoch lebe Henryk! Seit Jahrzehnten liebe ich seine Stimme und will sie noch lange hören. Diese abgründige Brillanz und Ehrlichkeit! Und immer schwebt Ironie und Lebensfreude über dem Abgrund des Wahnsinns, den er analysiert, vor allem in Sachen Deutsche Politik.
Giuseppe Gracia, Herausgeber schweizer monat
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Henryk M. Broder wird 80 – und noch immer schafft er etwas, das im heutigen Medienbetrieb selten geworden ist: Er widerspricht. Pointiert, unbequem und mit einem Humor, der seine Gegner bisweilen härter trifft als jedes lange Argument.
Für uns bei Audiatur-Online ist Broder seit vielen Jahren eine wichtige Stimme – gerade wenn es um Israel, Antisemitismus und die bemerkenswerte europäische Neigung geht, ausgerechnet Juden erklären zu wollen, wie sie sich zu verteidigen haben.
Lieber Herr Broder, bleiben Sie streitbar, neugierig und vor allem politisch inkorrekt. Gerade davon könnte der öffentliche Diskurs heute deutlich mehr vertragen. Herzlichen Glückwunsch zum 80. Geburtstag, beste Gesundheit und viele Grüsse aus der Schweiz!
Gerardo Raffa, Redaktionsleiter Audiatur-Online
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Lieber Henryk,
mach einfach so weiter. Du strahlst weit über die Berliner-Hauptstadt-Journaille hinaus. Ich wurde zum Fan durch das einst sehr unterhaltsame Fernsehformat „Entweder Broder – Die Deutschland-Safari“ mit Hamed Abdel-Samad. Durch diese Dialoge in dem wunderbar aufgemotzten Auto begann ich mich als Neuköllner erstmals für meine Nachbarn, die Moslem Brüder, zu interessieren. Wie inspirierend doch Humor sein kann...
Weit weg von der Schreibenden Zunft, in den Tiefen der Technik, habe ich 2015 in meinem Blog einen kritischen Beitrag zum „Joint Comprehensive Plan of Action“ geschrieben. Damals noch mehr als heute gelobt, aber in seinen Konsequenzen noch immer nicht verstanden. Eigentlich nur für Insider geschrieben und keine Resonanz erwartend, bekam ich von Henryk eine e-mail. Daraus entspann sich ein reges hin und her am Computer, bis tief in die Nacht. Plötzlich war ich irgendwie Gastautor bei der Achse...
Noch heute ist mir diese „Gartenlaube“ ans Herz gewachsen. Es weht noch immer deren kritischer Wind durch die elektronischen Medien. Gern auch mit Themen, die gerade nicht so angesagt sind in der Szene: Israel und die USA mit ihren Kriegen zum Beispiel: Stets mit Solidarität für das sich wehrende Israel, die weit über die deutsche Stolperstein-Kultur hinausgeht, ohne den Beifall heischenden tumben Anti-Amerikanismus, der gerade in Berlin so tief verwurzelt ist....
Also trink ein schönes Glas Wein, feier das Leben und mach bloß so weiter...
Alles Gute vom „NukeKlaus“.
Klaus-Dieter Humpich, Achgut-Autor und Kernenergieexperte
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Lieber Henryk M. Broder, ich bin Fan. Längst aus dem Alter raus, Fan irgendjemandes zu sein, Ihr Fan bleibe ich. Ich beschrieb das sogar einmal auf der Achse. Machen Sie bitte die nächsten 80 Jahre frisch und intelligent weiter!
Gunter Weißgerber, Achgut-Autor und ehemaliger Vorsitzender der sächsischen Landesgruppe der SPD-Bundestagsfraktion
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Ich schätze Henryk M. Broder, weil er unerschrocken den linken Kulturbetrieb, die politische Korrektheit anprangert und sich gegen die Irrungen der postkolonialen Linken wendet. Wenn er beklagt, dass echte politische Diskurse durch einen erzwungenen Haltungsextremismus ersetzt werden, dann erinnert er mich an Philippe Murays Begriff des „Reich des Guten/L’Empire du Bien“.
Henryk Broder ist ein bewusster Aufklärer gegen die linke Meinungshegemonie. Er beklagt mit Recht (ich kenne dies aus Libyen) den importierten Antisemitismus aus dem Nahen Osten und Nordafrika, bei dem eine Kultur nach Europa gelangt ist, in der mörderischer Hass auf Juden zum Alltag gehört. Die Anfeindungen des linken medialen und politischen Mainstreams verstehe ich als Gütesiegel für seine intellektuelle Aufrichtigkeit. Aus meiner Sicht sollen so unliebsame Wahrheiten über die Schattenseiten der Migration und den islamischen Antisemitismus verschleiert werden.
Ich wünsche Henryk M. Broder noch viele Jahre beste Gesundheit und unerschöpfliche Schaffenskraft für seine für uns alle wichtige Arbeit.
Volker Seitz, ehemaliger Diplomat und Botschafter der Bundesrepublik Deutschland
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Henryk Broder gehört zu denen, die ein Noch-klüger-Werden dank gemachter Erfahrungen und davon nahegelegter Reflexionen durchaus nicht gescheut haben. Zöge er – gerade vor Kameras – nicht die Rolle eines verschmitzten Altkauzes der eines raunenden Mahners und Warners vor, dann klängen seine weisen Sätze oft schneidend – und wären längst nicht so unterhaltsam. Möge es uns vergönnt sein, den Broder-Sound noch lange zu hören! Und zu seinem 90. Geburtstag schriebe ich dann gern eine umfassende Laudatio … Bis dahin: alles erdenklich Gute an Gesundheit und Lebensfreude! – Ihr Werner J. Patzelt
Werner J. Patzelt, Politikwissenschaftler
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Ich bin so froh, dass Henryk M. Broder in seiner ihm eigenen Bescheidenheit nicht nach Island ausgewandert ist.
Zum 80. wünsche ich ihm, dem astronomischen Kleinkörper, nach dem der Asteroid 236800 benannt ist, vor allem schwerelose Lebenszeit in Hülle und Fülle, auf Erden, versteht sich.
Lt. Wiki sind Asteroiden größer als Meteoroiden, aber kleiner als Zwergplaneten. Sie haben „im Gegensatz zu den Zwergplaneten definitionsgemäß eine zu geringe Masse, um in ein hydrostatisches Gleichgewicht zu kommen und eine annähernd runde Form anzunehmen,…“ Ganz genau wie Henryk M. Broder…
Sabine Mertens, Achgut-Autorin
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Ein herzliches Shalom von seinen 36.000 Freunden im Verein Deutsche Sprache für unseren hochverehrten Mitstreiter Henryk Broder zu seinem 80. Geburtstag! Zu einem guten Verstand gehört ein gutes Deutsch.
Walter Krämer, Vorsitzender des Vereins Deutsche Sprache e. V.
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Welche wunderbare Personalunion aus Neugier, Spürsinn, Polemik, Liberalität, Empathie, Geradlinigkeit, intellektueller Schärfe, Esprit, Hellsichtigkeit. Möge sie uns noch sehr lange erhalten bleiben.
Josef Kraus, Achgut-Autor, ehemaliger Präsident des Deutschen Lehrerverbandes und Broder-Fan spätestens seit dessen Buch „Hurra, wir kapitulieren“ (2006)
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Henryk M. Broder hat die Kunst, anbetungswürdig Göttliches und satanisch Fürchterliches mit alltäglichen Petitessen wie einem Krümel auf dem Schuh in einem Satz zu verbinden und dadurch größte Themen handhabbar-verständlich darzustellen, zu einer unverwechselbaren Meisterschaft entwickelt. Kein Philosoph mit Segelschein hat je mehr journalistische Bodenhaftung gezeigt und bei aller Belehrung seines Publikums auch noch Lächeln gemacht. Seine thematischen Lern- und Wandlungsfähigkeiten lassen manchen Zwanzigjährigen daneben wie einen Greis erscheinen. Herzlichen Glückwunsch zum Achtzigsten!
Carlos A. Gebauer, Vorsitzender des 2026 gegründeten Javier-Milei-Instituts für Deregulierung in Europa
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Chapeau, mon ami!
Henryk M. Broder wird achtzig. Ja, wie ist das denn passiert? Auf einmal ist man alt und hat es gar nicht gemerkt, oder?
Altersmilde ist jedenfalls nicht der Begriff, der einem als erstes in den Sinn kommt, wenn man an ihn denkt. Er war nie so nett, das zu sagen, was gerade erwartet wird. Er widerspricht, provoziert und stellt jene Fragen, denen andere lieber ausweichen. Damit hat er nicht nur die Achse des Guten über viele Jahre geprägt, sondern auch einen wichtigen Beitrag zu einer offenen und streitbaren Öffentlichkeit geleistet.
Es ist ja kein Zufall, dass es Achgut überhaupt gibt: Broder gehörte mit dazu, als einige Unbequeme beschlossen, sich ihre eigene Bühne zu bauen und sich etwas zu leisten, was immer kostbarer wurde: Eine eigene Meinung!
Sein Mut zur Unabhängigkeit, sein unbestechlicher Blick auf die Widersprüche unserer Zeit und natürlich sein unverwechselbarer Sprachwitz sind einzigartig. Broder beherrscht eine selten gewordene Kunst: Er kann einen Gedanken so zuspitzen, dass man zunächst lacht – und einen Augenblick später merkt, wie ernst die Sache eigentlich ist.
Er ist so zum Unikat geworden. Wenn man sagt: „Das ist ein echter Broder“, weiß jeder, dass damit ein scharfzüngiger Satz gemeint ist, der exakt den Kern des Problems trifft.
Es gibt aber noch etwas, was mir am Herzen liegt und was viele vielleicht nicht kennen: Das Bild des bärbeißigen Grantlers, das er gerne vermittelt, ist nur eine Seite. Aber es gibt auch die andere, die überaus liebenswürdige und höfliche.
Und neben allem anderen und vor allem ist er eines geblieben: Ein Mensch!
Von Herzen alles Gute zum Geburtstag, lieber Henryk!
Annette Heinisch, Rechtsanwältin
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Henryk, l’irrésistible
In meiner Kindheit las ich neben Karl May vor allem auch Asterix. Sein Schöpfer René Goscinny, der mit 51 Jahren viel zu früh starb, erfand die Figur des irrésistible Gaulois, der sich mit seinen Dorfbewohnern dem Imperium permanent widersetzten. Ihre Waffe: Ein Zaubertrank.
Ich beleidige Henryk M. Broder nicht, wenn mir anlässlich seines 80. Geburtstags immer wieder dieses gallische Dorf in den Sinn kommt, das – es sei mir erlaubt – auch als Metapher für die Achse des Guten dienen kann. Sein Wirken: Ohrfeigen austeilen, sein Zaubertrank: Der Witz, der Humor (darf man ihn jüdisch nennen?), der Scharfsinn, die Unverfrorenheit.
Ich bin ein Spätzünder… ich las Asterix noch, als ich längst im linksradikalen Sumpf hängengeblieben war. Henryk M. Broder half mir beim Ausstieg, den er längst vollzogen hatte. Und er verschaffte mir die Eintrittskarte in die Achse, das neudeutsche gallische Dorf der irrésistibles, das einer ausser Rand und Band geratenen Gesellschaft und allen Boykottaufrufen standhält.
Und wie auch bei René Goscinny reisten Henryk und seine Kumpanen in die Welt, verteilten den Zaubertrank, fanden Gleichgesinnte und gründeten weitere Widerstandsnester. Wenn das kein Geburtstagsgeschenk ist!
Alain Pichard, Achgut-Autor und Lehrer
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Als Jugendlicher bzw. Adoleszenter ČSSR-(weiß noch jemand, wo das lag?)Flüchtling fand ich in den 60er und 70er Jahren Broders Texte z. B. in Konkret zu links aber sehr geistreich und witzig. Inzwischen weniger links (Gott sei Dank) aber noch geistreicher und witziger! Vielen Dank dafür, Henryk!
Jan Tomaschoff, Karikaturist und Buchautor
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Als ich meine langgeglaubten politischen Dogmen auf den Prüfstand stellte, war Henryk Broder da und sprach mir aus der Seele. Etwas später entdeckte ich die Achse des Guten, die meine politische Heimat wurde. Danke, lieber Henryk! Und alles Gute, viel Glück, Gesundheit und Zufriedenheit zum runden Geburtstag, wünscht, mit musikalischen Grüßen, Hans Scheuerlein.
Hans Scheuerlein, Achgut-Autor
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An Henryk Broder ist vieles beeindruckend. Vor allem aber ist er einer der wenigen, der es fertig bringt, exakt so gut reden zu können wie er schreibt. Wenn ich das eines Tages nur halb so gut hinbekomme wie er, wäre ich wahnsinnig stolz. Es ist ein Privileg, ihn zu kennen und ihm zuhören zu dürfen. Einer der ganz Großen, die wir in Deutschland haben. Happy Birthday, Herr Broder!
Anabel Schunke, Autorin
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Lieber Henryk,
oder Henrik, Hendrik oder Henry oder Hendryk oder wie immer all die originellen Schreibweisen Deines Vornamens lauten mögen, die Dich seit 80 Jahren begleiten und von jenen falsch geschrieben wird, die zu dumm oder zu faul zum Recherchieren sind und/oder Dich schlicht nicht leiden können: Alles Gute zu einem Geburtstag, den, statistisch gesehen, nur 7% aller Deutschen feiern können, weil sich die anderen 93% vorher von der Richtigkeit ihrer Religion persönlich überzeugen wollten. 80 Jahre allein sind noch kein Kunststück. Diese bei klarem Verstand und eloquenter Rhetorik feiern zu können, das ist ein Kunststück.
Für mich als einer Deiner Autoren ist es eine große Ehre, für die Achse schreiben zu dürfen und Dich persönlich kennengelernt haben zu dürfen. Das wiederum habe ich sogar 99,99% aller Deutschen voraus. Wobei „Kennenlernen“ aufgrund von ein paar Begegnungen und Gesprächen bereits zu viel gesagt ist. Ich kann also nichts über DEN Henryk M. Broder schreiben, was nicht andere mit tieferem Einblick schon besser geschrieben hätten und das nicht in Lobhudelei ausartet, was Dich, so schätze ich Dich ein, sowieso wenigstens elend langweilt. Wenn nicht gleich anekelt. Der Henryk M. Broder, den ich getroffen habe, ist ein charmanter und eloquenter Mann (fragen Sie da mal den Schatz), den ich einst erleben durfte, wie er einen allzu aufdringlichen Verehrer in zwei Minuten verbal filetierte. Was mir einerseits Bewunderung, andererseits Erschrecken abnötigte. Schön war diese kommunikative Operation am offenen Herzen nicht. Aber lehrreich. Für mich als sicher auch eloquenten Menschen ein klares Signal: Leg Dich nicht mit ihm an, wenn Du keine Niederlagen verkraften kannst oder am Schluss wie ein Idiot dastehen willst. Ich als Zuschauer habe jedenfalls sehr gelacht. So innerlich.
Mit 80 weiß man ganz sicher, dass die eigene Zeit begrenzt ist und man die paar Sommer noch genießen sollte, statt immer und immer wieder in die Manege der politischen Auseinandersetzung zu steigen und da mit wirklich dummen und allzu oft linksdrehenden Menschen zu argumentieren. Und dies bei vollem Bewusstsein und in dem Wissen, dass dies ein sowieso sinnloses Unterfangen ist. Aber es lesen, hören und schauen ja auch immer Kinder mit und zu und seien wir ehrlich: Es macht auch jedes Mal Spaß, sie platschend fallen zu sehen. Dafür macht man es ja!
Nächstes Ziel: Dieter Hallervorden mit seinen 91 überholen, ohne dabei „Honig im Kopf“ zu haben, wie es „Didi“ passiert ist. Palimpalim. Das wünsche ich Dir und uns Autoren. Und außerdem immer ein gutes Glas Wein in Griffnähe, wenn Dummheit und Ignoranz um Dich herum zu sehr toben. Und dass Du nicht von denen verklagt wirst, die Dir argumentativ nichts entgegenzusetzen hatten. Sie sind alle so weinerlich geworden. Die elenden Lauchs. Viel Spaß noch in der Freiluftanstalt Deutschland! Schön, dass Du da bist. Go on. Mazel tov.
Thilo Schneider, Achgut-Autor
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Henryk M. Broder ist nun 80 Jahre alt. Ich hörte in einem Interview, dass er diesen Geburtstag eher ruhig, hauptsächlich mit seinen Enkeln, feiern möchte und deshalb mache ich es kurz und werde mich nur bedanken. Danke, für die vielen Inspirationen die mir gegeben werden, dadurch, dass ich an seinen Gedanken und Beschreibungen, auch von seinen Lebensstationen, teilhaben darf.
Quentin Quencher, Achgut-Autor
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Lieber Henryk,
man sagt ja im deutschen Journalismus oft ehrfürchtig oder genervt: „Der Broder“. Allein dieser bestimmte Artikel zeigt schon, dass Sie keine normale Person mehr sind, sondern eine eigene Institution.
Genau deshalb will ich Sie an dieser Stelle gar nicht erst mit den üblichen Vokabeln belästigen. Ich vermute, das Wort „unbeugsam“ wird Ihnen an diesem Donnerstag ohnehin so oft um die Ohren geflogen sein, dass Sie am liebsten erste Klasse nach Sibirien flüchten würden – einfach nur, um Ihre Ruhe vor den ganzen Laudatoren zu haben.
Lassen wir also das Pathos. Reden wir lieber über das Wesentliche: über gutes Essen und historische Verpflichtungen.
Bei unserer Begegnung auf der 20-Jahr-Feier der Achse des Guten haben Sie mir von einem ganz besonderen Lokal erzählt. Einem Ort, an dem schon Kemal Atatürk gesessen und die Welt seziert hat, und Sie meinten, wir sollten uns genau dort einmal zusammenfinden. Ich habe das nicht vergessen. Und wenn man es genau nimmt, gibt es für ein Treffen in Atatürks kulinarischem Schatten wohl keinen besseren Vorwand als Ihren 80. Geburtstag.
Was ich an Ihnen – abseits der großen publizistischen Manege – am meisten schätze, ist etwas, das in Deutschland fast vollständig ausgestorben ist: die absolute Abwesenheit von intellektueller Langeweile. Wenn Sie schreiben, dann tun Sie das nicht, um einen moralischen Schönheitspreis zu gewinnen oder um einer Herde zu gefallen. Sie tun es, weil Sie eine diebische Freude daran haben, die Dinge schlicht so zu benennen, wie sie sind. Und weil Sie genau wissen: Das Salz gehört in die Suppe, nicht ins Auge.
Ich gratuliere Ihnen von ganzem Herzen zu diesem runden Meilenstein, lieber Henryk. Bleiben Sie uns als das erhalten, was Sie am besten können: der unberechenbarste Kopf der deutschen Publizistik, bei dem man nie weiß, welche argumentative Volte als Nächstes kommt.
Ich freue mich auf unser baldiges Treffen im Lokal des Genossen Mustafa Kemal. Da wird dann nicht lange verhandelt – Sie sind mein Gast!
Auf den Achtzigsten von „Broder“, dem Broder, lieber Freund!
Ihr Dener
Ahmet Refii Dener, Achgut-Autor, Unternehmensberater und Jugendcoach
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Lieber Henryk,
80 Jahre, welch ein gesegnetes Alter! Wie schön, dass Du noch da bist. Wie oft warst Du schon mit Deinen messerscharfen Gedanken und Deinem oft bitterbösen und manchmal rabenschwarzen Humor zur Stelle, wenn der Wahnsinn epidemisch zu werden drohte. Bitte bleib uns allen noch lange als Freund, Mitstreiter und Impulsgeber erhalten! Wie sagte Leon de Winter dereinst so treffend: „Es gibt diese Momente, und dann hat man auf einmal diesen glücklichen Gedanken: Aber es gibt ja noch Henryk!“
Stefan Klinkigt, Achgut-Lektor und -Autor
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Lieber Henryk M. Broder, shalom aleichem, zum 80. Geburtstag wünsche ich Ihnen alles erdenklich Gute, Glück, Schaffenskraft, Frohsinn und natürlich viel Gesundheit!
Hoffentlich gibt es bald wieder ein Achse-Treffen, denn ich benötige ein Selfie von uns beiden, gemeinsam! :-)
Alles Gute aus tiefem Herzen! Vorzüglichtse Grüße!
Stephan Kloss, Achgut-Autor
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Heute hat der Publizist Henryk M. Broder Geburtstag. Ob und wie er diesen Tag feiert, weiß ich nicht. Aber dass andere das tun, finde ich fantastisch! Hätte ich zu entscheiden, würde ich manche seiner Bücher und Kolumnen in den Pflichtteil der Deutschlehrpläne aufnehmen. Denn aus Broders Texten kann man einen ungetrübten Blick auf die Wirklichkeit, ein untrügliches Gespür für Schieflagen, gedankliche und emotionale Klarheit, die Kunst des punktgenauen Formulierens dieser Gedanken und Gefühle, Stilmittel von der feinen Ironie bis hin zum derben Sarkasmus, das präzise Setzen von Pointen, die wichtige Fähigkeit treffsicherer Polemik und gutes Deutsch lernen. Bücher wie „Der ewige Antisemit“ von 1986 und „Hurra, wir kapitulieren“ von 2006 sind Meilensteine der Antisemitismusforschung und der Zeitgeschichte. Dass ein Menschenfreund wäre, wer seine Worte in Bonbonpapier wickelt, ist ein leider weit verbreiteter Irrtum. Ich halte Broder für einen der wenigen Humanisten seiner Generation. Deshalb ist heute ein Feiertag, dem jedes Jahr noch viele folgen mögen!
Sylke Kirschnick, Achgut-Autorin
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Lieber Henryk,
zu Deinem grandiosen 80. Geburtstag gratuliere ich Dir von ganzem Herzen.
Seit nunmehr 45 Jahren bin ich Dein kompromissloser Fan. In all diesen Jahrzehnten hast Du unsere Medienlandschaft mit einer intellektuellen Schärfe geprägt, die heute leider selten geworden ist. Deine stete Argumentation zeichnet sich durch eine einzigartige Klarheit aus. Wo andere um den heißen Brei herumreden, sprichst Du Wahrheiten gelassen und unerschrocken aus. Du zerlegst Absurditäten mit Deinem unverwechselbaren Geist, Deiner brillanten Ironie und Deinem messerscharfen Verstand. In einer Zeit voller Konformismus bleibt Deine Stimme ein unverzichtbares, mutiges Korrektiv.
Für mich persönlich ist es eine tiefe und aufrichtige Ehre, nicht nur Deine Texte zu lesen, sondern Dich zu meinen Freunden zählen zu dürfen. Die Gespräche und die Verbundenheit mit Dir bedeuten mir unendlich viel.
Neben all den beruflichen Erfolgen, Deinen hochverdienten Auszeichnungen und Deiner medialen Brillanz gibt es aber ein Fundament, das noch viel wichtiger ist: Deine Familie. Du kannst verdammt stolz sein auf Deine tolle Ehefrau, Deine wunderbare Tochter und Deine drei Enkelkinder, die Dein Leben bereichern. Sie sind Dein wahrer Heimathafen und Dein größtes Glück.
Ich wünsche Dir für das neue Lebensjahr und die kommenden Jahrzehnte Gesundheit, unerschöpfliche Energie und dass Du uns noch sehr lange mit Deiner klaren Stimme erhalten bleibst. Lass Dich im Kreise Deiner Liebsten gebührend feiern!
In tiefer Freundschaft und Bewunderung, Dein Nathan
Norman Nathan Gelbart, Rechtsanwalt
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Lieber Herr Broder,
Ihnen begegnete ich zum ersten Mal persönlich, als Sie mir unerschrocken bei der Feier zum 20-jährigen Bestehen von Achgut das erste große Stück der sahnigen Geburtstagstorte überreichten, mitsamt Tortengabel. Was sicher ein amüsantes Bild war, denn ich stand mit meiner Größe von über 1,80 Meter mitten im Raum und hatte auch noch Schuhe mit hohen Absätzen an.
Später saßen wir an einem der aufgestellten Bartischchen zusammen. Und nachdem Sie erfahren hatten, dass ich die neue „Achgut-Geologin“ bin, verrieten Sie mir, dass ein Studium der Geowissenschaften für Sie auch in Frage gekommen wäre. Und wir redeten über Island, und welch faszinierenden Blick auf das Innenleben unseres Planeten diese Insel auf der Bruchzone zwischen Nordamerika und Euroasien uns geben kann.
In diesem persönlichen Gespräch lernte ich Sie als - für mich - überraschend sanften Mann kennen.
Ich wünsche Ihnen zum 80. Geburtstag alles erdenklich Gute.
Uta Böttcher, Achgut-Autorin
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Lieber Henryk,
heute schreiben sehr viele Menschen über Dich. Sie schreiben, was Du ihnen bedeutest. Sie erzählen von Deiner Arbeit, Deinen Texten, Deinem Humor, Deinem Witz, Deiner Klugheit und von Deinem unbestechlichen, kritischen Geist. Sie würdigen all das, was Du in all den Jahren gesagt, geschrieben und angestoßen hast. Und sie haben so recht mit ihrem Lob.
Ich aber möchte heute an etwas anderes erinnern.
Du warst vor ein paar Jahren einmal für ein Interview in Köln. Meine Frau und ich haben Dich danach besucht, und später sind wir in einen Dönerladen hinter Deinem Hotel gegangen. Dort haben wir uns hingesetzt und uns durch alles geschlemmt, was die Küche hergab.
Wir saßen dort zu dritt. Drei Menschen in einem einfachen Imbiss. Wir haben gegessen, gelacht und geredet. Über alles Mögliche. Über das Lustige und das Traurige, über das Berührende, über das, was wir lieben, und über das, was wir fürchten. Es war so profan und doch so heilig.
Irgendwann hatte ich diesen merkwürdigen Gedanken: Was ist das eigentlich für ein unglaublicher Moment in der Geschichte? Wir drei sind hier. Alles, was vorher war, hat zu diesem Moment geführt. Der ganze Urknall, die Entstehung des Universums, der Sterne und der Planeten, die Dinosaurier, ihr Erscheinen und ihr Aussterben, die Kometeneinschläge, die Entstehung des Lebens, die Entwicklung der Arten, die Entstehung des Menschen. Millionen Jahre Evolution, die ersten Menschen, ihre Begegnungen und Auseinandersetzungen, die Neandertaler, die Zivilisationen, Kriege und Frieden, all die Zufälle und Entscheidungen, die Begegnungen und Trennungen, die Irrtümer und Erfolge der Menschheitsgeschichte – alles führte zu diesem Moment. Drei Menschen in einem Imbiss.
Ich bin für diesen Moment unendlich dankbar. Ich bin dankbar, dass es Dich gibt, dankbar, dass unsere Wege sich gekreuzt haben. Und dankbar für die Möglichkeit, mit Dir nicht nur über die großen Dinge zu sprechen, sondern auch einfach an einem Tisch zu sitzen, zu essen, zu lachen und das Leben zu teilen.
Du bist da. Und das ist wunderbar.
Lieber Henryk, ich wünsche Dir zu Deinem 80. Geburtstag von Herzen, dass Du uns noch sehr, sehr lange erhalten bleibst.
Mögest Du 120 werden.
Gerd Buurmann Autor und Theatermensch
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Im Achgut-Buchshop erhältlich:
„Der ewige Antisemit – Über eine Leidenschaft, die nicht vergeht“ von Henryk M. Broder, Achgut Edition 2026, hier bestellbar.

Ganz herzlichen Glückwunsch, Herr Broder, und alles erdenklich Liebe und Gute. Machen Sie bitte noch lange so weìter, bis zum, hab ich heute gelernt, hunderzwanzigsten, warum aucĥ nicht, und schenken uns Einsichten und Lachen und Schmunzeln. Freu mich auf Ihren nächsten Text.
Lieber Herr Broder,
ich wünsche Ihnen von Herzen alles Gute zum Geburtstag. Möge das neue Lebensjahrzehnt nur Gutes für Sie bereithalten.
Happy Birthday wünscht
Roya Bouchehrian
Von Saab-Fahrer zu Saab-Fahrer – herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Herr Broder!
Lieber Herr Broder,
herzliche Glückwünsche zu Ihrem Geburtstag. Bleiben Sie vor allem gesund. Behalten Sie Ihren Humor, der uns trotz dieser Zeiten in denen man denkt, viele sind verrückt geworden, immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann. Danke für Ihre Arbeit.
Danke, Herr Broder. Ihre Beiträge im SPIEGEL, als er noch kein linksgrünes Verlautbarungsblatt war, Ihre Bücher, die ich leider (noch) nicht alle gelesen habe, Ihre und Herrn Abdel Samads Deutschland-Safari, Ihre Präsenz in Talkrunden des ÖRR, bevor Sie dort noch nicht boycottiert waren, Ihre Kolumnen in der WELT und bei WELT TV und Ihre Beiträge und Formate bei der Achse des Guten haben mich immer fasziniert, und zwar wegen Ihrer besonders brillanten Kombinationsfähigkeit von Inhalt, Stil, Schlagfertigkeit und Humor. Bleiben Sie noch sehr lange so aktiv – das wünsche ich Ihnen und mir.
Wolfgang Schröder
@Robert Schleif, Sie sind genial. Darf ich das Relotiuscover etwas verbessern? Es müsste konsequenterweise „Der gefährlichste Jude Deutschlands“ heissen.
Endlich finde ich den passenden „Leserbriefkasten“: Daher – in Ermangelung eines virtuellen Edelback- oder Naschwerks und eines dto. Spitzenerzeugnisses der Floristik – hier und jetzt meine herzlichsten Glückwünsche: Bleiben Sie, verehrter Herr Broder, bitte noch lange kerngesund und mit Ihrer blitzenden verbalen Klinge so wunderbar und beneidenswert treffsicher wie eh und je: Ad multos annos!
Ihr W. Rommel