Spätestens jetzt, wo der Druck zunimmt (Stichwort Impfpflicht), ist es unerlässlich, umfassend informiert zu sein. Dazu sollte man „Das Impfbuch“ von Raymond Unger lesen.
Wollte man es jemandem verübeln, dass er kein Buch zum Thema Corona lesen möchte? Figaro hier, Figaro da – egal, welches Medium man seit bald zwei Jahren öffnet: Corona ist schon da, meist in Form des Balbier von Lauterbach. Und der ist seit dem Nikolaustag 2021 am Ziel seiner feuchtesten Träume.
Lesen bildet und unterhält. Es ist allerdings schwierig geworden, entspannende Lektüre zu finden. Klassische Comics werden heute ins Woke „neu übersetzt“. Ein Buch über Wald und Flur, das ich gerne gekauft hätte, wurde bis zur Unleserlichkeit zergendert. Zum Glück liegt vor mir ein gut dreiviertel Meter hoher Stapel, den es noch zu lesen gilt.
Daneben ein kleinerer Stapel von eben erst Gelesenem. Und obendrauf ein Buch zu Corona. Ja, das musste sein. Natürlich ist ein Buch zu diesem Thema schwere Kost, ein freundliches Grundrauschen im Hintergrund, in Form von entspannender Musik oder einer schnarchenden Katze, kann beim Lesen sehr hilfreich sein. Erst recht, wenn es sich über 260 Seiten mit einem bestimmten Aspekt der Ereignisse um das Virus aus Wuhan befasst, einem Aspekt, der uns alle in den kommenden Wochen existenziell bedrohen wird: mit dem Aspekt der so genannten Impfung in Form von Zwang.
„Das Impfbuch“ heißt der 260 Seiten umfassende Band von Raymond Unger. Unger (*1963) lebt in Berlin und ist als politischer Autor und bildender Künstler tätig. Seine zuvor erschienenen Bücher „Die Wiedergutmacher“ (2018) und „Vom Verlust der Freiheit“ (2021) analysieren die moralischen Übersteuerungen deutscher Politikansätze in der Klima-, Migrations- und Pandemie-Problematik. Als ehemaliger Naturheil- und Psychotherapiepraktiker besitzt Unger zwanzig Jahre medizinische Berufserfahrung, ist also nicht etwa nur ein interessierter Laie, so wie ein Tierarzt oder ein Schweinegrippeverfechter.
Wer die Gurtpflicht mit einem Impfzwang gleichsetzt, kann nicht bei Verstand sein
Das Impfbuch dokumentiert in vier Haupt- und zahlreichen Unterkapiteln, um was es geht: „Die Risiken“ (der Impfung), „Das Narrativ“ (was man uns alles weismacht), „Die Politik“ (Cui bono?) und „Die Medien“ (die willigen Helfer). Kurz gesagt, es fasst zusammen, mit was und warum man das Volk (besser: viele Völker der Welt) seit nunmehr zwei Jahren im Griff hält. Ende vermutlich offen.
„Mit offenem Geiste gelesen, ist dieses Buch für Ungeimpfte wie für Geimpfte gleichermaßen interessant. Denn ob bislang noch gar nicht oder bereits einfach oder zweifach geimpft: Inzwischen fällt vielen Menschen auf, dass sich die Ungereimtheiten zur COVID-19-Impfung häufen.“, beginnt Raymond Unger die Einleitung zu seinem Buch. Ja, auch ich gehörte zu denen, die anfangs, ohne groß nachzudenken, das Virus als echte Bedrohung ansahen. Das legte sich nicht sofort, aber bald. Zu offensichtlich traten Fragen auf, zu denen es keine überzeugenden Antworten gab und gibt. Und dann das Personal, aus dem sich die Exponenten der Plandemie rekrutieren: Mal offen gefragt – wer kann diese Leute wirklich ernst nehmen? Ja, ich weiß, viele, allzu viele tun es. Die kann ich auch nicht ernst nehmen.
Skepsis und Zweifel haben sich bei mir im Verlauf der letzten anderthalb Jahre massiv verstärkt, und ich bin nun alles andere als ein Gegner moderner, evidenzbasierter Medizin, erst recht kein genereller Gegner des Impfens in toto. Auch dass die Rothschilds, Bill Gates oder Echsenmenschen hinter allem stecken, halte ich eher für unwahrscheinlich, die sind viel zu sehr damit beschäftigt, neue Mixturen für die täglichen Chemtrails zusammenzurühren, die über der flachen Erde versprüht werden.
Es fällt inzwischen vielen Menschen auf, dass es all diese Ungereimtheiten und Widersprüche gibt, aber „viel“ ist relativ. Richtiger muss es heißen: „viel zu wenigen“. Allzu skeptisch bin ich, was die Bereitschaft zum offenen Geist insbesondere bei den Impfbefürwortern ist. Ich kenne keinen, der offen für einem Austausch von Argumenten wäre. Ich erlebte es täglich, selbst bei Freunden seit Jahrzehnten – längst habe ich es drangegeben, mich mit Anhängern der Spritzung zu unterhalten; sie erkennen ja nicht einmal den Unterschied zwischen dem, was sie argumentativ als segensreiche Impfung (Masern, Pocken, Tetanus) lobpreisen und dem, was sich hinter der mRNA-Technologie verbirgt. Dabei sind die „impfen = impfen“ Vertreter noch nicht mal die Schlimmsten – wer, wie man immer wieder hören und lesen kann, die Anschnallpflicht im Auto mit einem Covid-19-Impfzwang gleichsetzt, kann nicht bei Verstand sein. Davon gibt es leider allzu viele. Ich mache keine Kompromisse mehr. Jeder kann sich selbst injizieren lassen, was er will, im Leben käme ich nicht darauf, es ihm auszureden, und wenn es Heroin wäre. Ich klage nicht mal, wenn ich so jemandem seine nachfolgenden Behandlungskosten mitfinanzieren muss – so etwas nennt man Solidaritätsprinzip. Wer aber für eine Impfpflicht plädiert und damit auch mich dieser zweifelhaften „Therapie“ zwangsweise aussetzen will, ist mein Feind.
Die nächste Impfung kommt bestimmt
Auch wenn Raymond Unger von offenem Geiste bei Ungeimpften schreibt – ich behaupte, dass kaum ein Impfbefürworter bereit sein wird, das Buch zu lesen und sich mit den darin zu findenden Informationen auseinanderzusetzen, selbst wenn inzwischen zahlreiche Fakten Zweifel am Sinn der Spritze nähren, sodass eigentlich jeder... eben. Eigentlich. Die in meinem Umfeld dogmatischsten Vertreter der Spritzung versuchen nun, ihre eigene Verunsicherung dadurch zu bekämpfen, dass sie besonders hardlinig für die allgemeine Impfpflicht eintreten. Der Gedanke dahinter: „Wenn ich mich schon habe austricksen lassen, dann hat eben keiner das Recht, ungestochen davonzukommen. Erst recht nicht die, die schlauer waren als ich!“ Und so bastelt man sich sogar eindeutige Anzeichen für die dramatische Zunahme von Impfschäden schön: Es sind immer nur Einzelfälle, es gibt keine Beweise, es gab eine Vorerkrankung, XY hat gesagt, es hat in der Zeitung gestanden, dass alles seine Ordnung hat...
Jeder, der sich nicht stechen lassen möchte (aus welchen Gründen, ist egal, mögen sie noch so schräg sein, es ist sein Recht) findet in Raymond Ungers Buch alles, was er an Fakten und Hintergrundwissen braucht, um seine Position zu bekräftigen. Die eingesetzte Technologie und die Wirkungsweise des Spike-Proteins werden erklärt, die bekannten Gefahren und Erkrankungen bis hin zum plötzlichen und unerwarteten Tod werden dargestellt und die so harmlos als „Nachschlag“ zu den beiden vorhergegangenen Stichen verkaufte „Booster-Impfung“ als das entlarvt, was sie ganz im Gegenteil ist. Denn bereits Sucharit Bhakdi hatte gewarnt: „Je häufiger eine COVID-19-Impfung wiederholt wird, desto schwerer können die Impf-Nebenwirkungen ausfallen.“ Wie sich dann auch bald zeigte. Und mit Zündstufe 3 ist ja längst nicht die Immunität erreicht. Inzwischen gilt man nach einigen Monaten wieder komplett als ungeimpft. Ein Status, der zwar in Bezug auf eine mögliche Erkrankung keinen Unterschied zu geimpft macht, der aber eines ganz sicher bedeutet: Die nächste Impfung kommt bestimmt. Arm frei, sonst erscheint Lauterbach!
„Mit der Neudefinition, messenger-RNA-Gentechnik als Impfung bezeichnen zu können, brach für die Pharmaindustrie ein goldenes Zeitalter an. Musste man früher noch Jahrzehnte an Ganzvirusimpfstoffen forschen und diese über viele Jahre in Hühnereiern anzüchten, kann man die heutigen Impfstoffe quasi am Computer designen und für wenige Eurocent über eine Art Impfdrucker herstellen.“ Selbst engagierten Kritikern der mRNA-Technik dürfte längst nicht alles bekannt sein, wie und warum das Corona-bedroht-die-Welt Szenario konstruiert ist. Maßgeblich daran beteiligt ist die WHO. Fragt sich, in wessen Auftrag oder Interesse. Ungers Impfbuch bietet dem Leser das nötige Hintergrundwissen, denn „der Glaube, das Corona-Narrativ sei allein ein perfider Plan der westlichen Pharmaindustrie, um sehr viel Geld zu verdienen, greift viel zu kurz.“
Es wird beim Einzelnen Kraft und innere Überzeugung brauchen
Fakt ist: Man will uns nun endgültig und entgegen allen früheren Versprechen zwingen, sich das mRNA-Produkt injizieren zu lassen. Ja, zwingen. In Australien gibt es bereits Internierungslager für Ungehorsame, in Österreich ist die Impfpflicht beschlossen, weitere Länder werden folgen, allen voran der soeben eröffnete Sprengel des grotesken Karl Lauterbach. Um sich dem zu widersetzen, wird es beim Einzelnen Kraft und innere Überzeugung brauchen. Nur wer seriös und umfassend informiert ist über das, was uns droht, hat es leichter, diese Kraft aufzubringen. Und dabei hilft Raymond Ungers „Impfbuch“. Bloß ein diffuses Unwohlsein bei dem Gedanken, sich gegen eine ominöse Epidemie spritzen zu lassen, reicht nicht! Dazu sind die Kräfte, die uns zwingen wollen, zu stark. Geldstrafen, Internierung, Haft – das volle Programm ist angedroht, und wer einen Zwangsgebührenverweigerer monatelang ins Gefängnis steckt, wird das erst recht mit Ungeimpften tun. Wir müssen wirklich verinnerlichen, was man uns da antun will! Verinnerlichen mit Wissen und Bauchgefühl! Das Wissen steckt in diesem Buch.
Ich kenne leider allzu viele, die der (vermeintlichen) Ruhe zuliebe kapituliert haben. „Ich wollte meine Bewegungsfreiheiten zurück...“ Drauf geschissen. Inzwischen seid ihr mit dem Gift im Körper auch kaum freier als die, die sich bisher noch verweigert haben, und nach Ablauf eures persönlichen Haltbarkeitsdatums wieder genauso unfrei wie die Ungeimpften. Und weil das inzwischen selbst schlichten Gemütern auffallen könnte, hetzt man diese nun gegen die auf, die sich noch nicht haben einsacken lassen: „Verweigern? Ich melde mich freiwillig, um euch Impfverweigerer zum Wohl der Allgemeinheit notfalls mit Waffengewalt und an den Haaren ziehend aus dem Haus zu holen.“ So etwas bekommt man von Impf-Fanatikern öffentlich zu lesen.
Die von oben gesteuerte Spaltung der Gesellschaft lässt solche Leute zur Hochform auflaufen. Unter dem Hashtag #QuerdenkerSindTerroristen findet man unfassbare Aufrufe und Drohungen, die ausgerechnet von denen, die sich sonst so engagiert gegen „Hass und Hetze“ aussprechen, nicht nur geduldet, sondern sogar gefördert werden. Wir erinnern uns alle noch an die vor wenigen Monaten kursierenden Todeslisten. Unger schreibt dazu: „Liest man die vielen Hass-Tweets, wird sofort deutlich, dass die Texte aus Versatzstücken von Politikern und Personen des öffentlichen Lebens stammen, die ,Impfverweigerer‘ zuvor als Menschen zweiter Klasse diffamiert hatten.“
Umfassend informiert zu sein, ist das Mindeste
Nun also ist Karl Lauterbach Minister. Ein Jammer für seine Fans: Er kann in Zukunft nicht mehr täglich in Talkshows auftreten. Doch dafür kann er jetzt den Impfzwang durchsetzen und Kritiker (mund)tot machen, vereint mit Presse, Funk und Fernsehen. „She's a witch! Burn her!“, schreit der hirnlose Pöbel in Monty Pythons „Holy Grail“. Deren heutige Nachfahren sind um keinen Cent besser.
Lauterbach als Gesundheitsminister – da verliert jede noch so exotische Virus-Variante ihren Schrecken. Kappa Lambda lässt Delta, Omikron und wie sie sonst noch getauft wurden, zu harmlosen Schnupfenerregern schmilzen. Konsequent ist die Ernennung ja, das muss man Scholz und seinen Sympathisanten lassen. Wo Baerbock Außenminister und Lindner Finanzminister werden und Roth irgendwas mit Kultur machen darf, ist alles, wirklich alles möglich.
Nie war es wichtiger als jetzt, über den Komplex „Covid-Impfung“ umfassend informiert zu sein. Umfassend informiert zu sein, ist das Mindeste, wenn es um die Frage geht, ob man sich dem multimedial verbreiteten Corona-Narrativ ergibt und sich spritzen lässt, oder ob man darum kämpft, sich zu diesem Schritt nicht zwingen zu lassen, ganz gleich, aus welchen Gründen. Wer diese Therapie in Ordnung findet und sich davon etwas erhofft – niemand hat das Recht, ihn zu kritisieren. Dasselbe muss auch umgekehrt gelten! So wie das Recht auf körperliche Unversehrtheit. Und zwar aller.
Dass es nun heißt, ausgerechnet Ungeimpfte würden Geimpften dieses Recht streitig machen, ist so ziemlich das dümmste Narrativ, das ich mir denken kann. Erschreckend ist leider, dass dieses Narrativ so bereitwillig von einer Mehrheit im Volk angenommen wurde. Das sagt viel, wenn nicht alles über das Volk und seine Demokratiefähigkeit aus.
Raymond Unger, „Das Impfbuch: Über Risiken und Nebenwirkungen einer COVID-19-Impfung", Scorpio Verlag, Gebundene Ausgabe, 240 Seiten, ISBN-10 3958034616 bzw. ISBN-13 978-3958034617, 15,00 Euro
Herr Bechlenberg,
ich habe diesen Ihren Buchtipp als Anschaffungsempfehlung nun eben an die zuständigen Stadtverwaltungsangestellten in der lokalen Bücherei schriftlich durchgestochen. Ha jo, möge er alsbald neben von den Stadtverwaltungshelferlein angeschafften und absichtsvoll exponierten Lektüren wie :
„Fehlender Mindestabstand -
Die Coronakrise und die Netzwerke der Demokratiefeinde“,
seine 2G-Zutrittsberechtigung hinter der neurotischen Feindkennung finden und dort . . . explotieren!
Kleiner Nachtrag: Gemäß des Leitsatzes der Aufklärung „Sapere aude – Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ (Immanuel Kant) möchte ich Euch, liebe Leser der Achse sehr das Video des Gesprächs von Gunnar Kaiser mit Raymond Unger über sein neues „Impfbuch“ ans Herz legen. Seht es Euch an bevor SiliconValley es zensiert!
@Richard Loewe :„Flieht aus Deutschland. Solange es noch geht. Hier in den Staaten ist die Plandemie gegessen.“ Aber erstmal …. :„Vollständig Geimpfte dürfen wieder in die USA reisen. Ausnahmen für Genesene gibt es den bislang vorliegenden Informationen zufolge nicht. Die Regeln im Einzelnen: Als vollständig geimpft gilt man zwei Wochen nach der letzten erforderlichen Spritze.“ ( Quelle ADAC ) . Oder meinen Sie über die Südgrenze , quasi als blonder Mexikaner ?
In einer Sache stimme ich Ihnen absolut zu Herr Bechlenberg: Auch ich habe es von Anfang an akzeptiert, wenn sich andere für die Impfung entschieden haben. Nicht mal im Traum wäre mir eingefallen, auf den betreffenden anderen deswegen einzuwirken. Man kann Bedenken äußern, aber sollte drüber stehen können, wenn der andere anders tickt als man selber. Ich versuche grundsätzlich, meine Mitmenschen nicht allzu sehr mit meinen Ansichten zu belästigen. Als Gegenleistung erwarte ich das dann aber auch von den anderen! Wer mich zu nötigen -oder auch nur auf penetrante Art und Weise zu überzeugen versucht- der ist bei mir unten durch. Das gilt in vielen Bereichen. Nicht nur beim leidigen Covid-Thema. Fanatische Impfzwangbefürworter kenne ich zum Glück nur wenige, obwohl fast alle Erwachsenen in meinem Umfeld geimpft sind.
Es überrascht mich allerdings, dass Sie Tierärzte als „interessierte Laien“ bezeichnen, und Naturheilkundler und Psychotherapeuten als Experten in Sachen Corona-Impfung. Ich weiß, welchen TA Sie meinen, aber so kann man das dennoch nicht sagen. Selbst bei den Virologen, Mikrobiologen, Epidemiologen driften die Meinungen teilweise extrem auseinander. Obwohl gerade die „es doch wissen müssten“. Auch als Experte kann man auf dem Holzweg sein und auch der Laie kann den richtigen Riecher haben. Aber eigentlich traue ich persönlich einem TA ein bisserl mehr Fachkompetenz zu diesem Thema zu, als einem Naturheilkundler. Aber wie gesagt: so ganz verallgemeinern kann man das nicht. Als Akif Pirincci damals in Ungnade fiel, weil er gegen die Grenzöffnung wetterte und bei Pegida-Veranstaltungen vorsprach, spotteten manche aus dem linken Lager er sei doch bloß Autor von Katzenromanen. Den könne man ohnehin nicht ernst nehmen. Auf so ein argumentatives Niveau sollte man sich generell möglichst nicht herablassen.
….wenn nicht alles über das Volk und seine Demokratiefähigkeit aus. Lieber Herr Bechlenberg, hier stoßen Sie eine Diskussion an, die einen am Ende nach meiner Einschätzung nur in Verzweiflung zurück lässt. Die Frage ist die, ob die Demokratie in ihrer ursprünglichen Form überhaupt noch in der heutigen Mediewelt Ihrem ursprünglichen Sinne entsprechen kann. Die Verfassungsväter konnten das Internet nicht vorher sehen, wohl aber den Sargnagel, der aus einer unbegrenzten Amtszeit besteht und am Ende die Parteien in die Lage versetzen, sich das System zur Beute zu machen. Alle Posten werden mit Parteisoldaten besetzt, so genannte Quereinsteiger werden überhaupt nicht mehr in Erwägung gezogen, es geht nur noch um Versorgung der eigenen Klientel und Zugang zu den Fleischtöpfen, ein System, dass Claudia Roth zur Kultur Staatsministerin ernannt, hat den Leistungsgedanken lächerlich gemacht. Da das Volk nicht klug und die Mächtigen nicht gut sind, müsste eine Verfassung genau diese Risiken berücksichtigen und das System einerseits vor spontaner und manipulierbarer Volkserregung schützen und die Mächtigen mit entsprechenden Barrieren an der heimlichen Machtübernahme hindern. Dieses ist leider nicht gelungen und aus sich heraus kann sich so ein System nicht selber reformieren. Wenn ein Parlament Grundgesetzartikel mit einfacher Mehrheit aussetzen kann, ist diese Verfassung/Grundgesetz keinen Pfifferling wert. Wir leben längst in einer Oligo/ochlokratie, der Übergang in die Idiocracy wurde längst eingeleitet.
@Roland Hübner : „Darf man denn das Buch lesen? Und ist der Besitz dieses Buches nicht strafbar? (wie z.B. Mein Kampf, Kinderpornographie usw)“ Es wird als kommentierte Ausgabe erscheinen ( 99% Kommentar / 1% Originaltext , also Titel und Druckhinweise ) . Herausgeber Prof. Dr. Lauterbach . Gemäß IfSG .
Vorhin las ich im Minimalmutmedium BILD, dass eine hasserfüllte Meute über Prof. Streeck herfällt, der in eine öff. Coronakommission berufen wurde. Böse Angriffe, Hassrede, verbale Tritte unter die Gürtellinie. Darunter auch der ZDF-Sportreporter Norbert König (Streeck sei „Das Letzte“). Offenbar sind diese Hater in den zurückliegenden Monaten derart auf Linie geeicht worden, dass schon ein mm Abweichung Raserei erzeugt. Interessanterweise haben sich viele von denen zuvor dafür eingesetzt, Wissenschaftlern mehr Respekt zu zollen – gilt wohl nur für die Wissenschaftler auf Linie. Wie Herr Broder sinngemäß sagte: warum war 1933 möglich? Antwort: weil die damals so waren wie ihr heute seid. – Was die hasserfüllte Meute wohl mit einem Raymund Unger machen würde, sollten sie ihn physisch zu fassen bekommen?