Wolfgang Meins / 12.07.2022 / 06:10 / Foto: Imago / 53 / Seite ausdrucken

Hanau-Attentat – Der Eiertanz des Gutachters

Es lässt sich fachlich ziemlich klar beantworten, ob der Attentäter von Hanau aus rassistischen Motiven sein Attentat beging oder aus einer klar erkennbaren paranoiden Schizophrenie heraus. Das tut dem offiziellen Rassismus-Narrativ aber nicht gut. Eine Fachpublikation des Gutachters des Generalbundesanwaltes spricht da Bände. 

Es sieht ganz so aus, als sollte mit dieser Wortmeldung der letzte Vorhang in der Tragödie um die Aufklärung der Motive des Attentäters von Hanau, Tobias R., gefallen sein. Wie die interessierte Öffentlichkeit bereits im November 2020 via Spiegel erfuhr, hatte der Generalbundesanwalt (GBA) den seit 2010 emeritierten Psychiatrieprofessor Henning Saß, einen renommierten gerichtlichen Sachverständigen, mit einem psychiatrischen Gutachten über Tobias R. beauftragt. Dieses (posthum) erstattete Gutachten ist seinerzeit weder veröffentlicht worden, noch hat der GBA dazu bis heute öffentlich Stellung bezogen.

Auch in der abschließenden Erklärung des GBA zur Einstellung der Ermittlungen vom 16.12.2021 wird dieses Gutachten mit keinem Wort erwähnt, sondern nur lapidar festgestellt: „Als Ergebnis der Ermittlungen ist festzuhalten, dass Tobias R. (seine Taten) aus einer rassistischen Motivation heraus“ begangen habe. Im Klartext: Die psychische Störung des Tobias R. – bekanntlich eine schwere paranoide Schizophrenie – soll bei der Tat keine relevante Rolle gespielt haben; ursächlich war laut GBA eine krankheitsunabhängige, rassistische Gesinnung. 

Das deckt sich zwar mit der praktisch unmittelbar nach der Tat und bis heute anhaltenden, so gut wie einhelligen politmedialen Einschätzung, steht aber doch in einem gewissen Gegensatz zu den Ergebnissen des GBA-Gutachters Saß, der sich nun kürzlich selbst zu Wort gemeldet hat – in Form einer frei zugänglichen und recht ausführlichen Fach-Publikation. Zum öffentlichen Beschweigen seiner Expertise durch den GBA äußert Saß sich nicht und verschweigt dem Leser darüber hinaus sogar, für den GBA in dieser Sache bereits ein Gutachten erstellt zu haben. Das ist auch deshalb verstörend, weil Saß in seinem Artikel ganz offensichtlich auch Informationen aus den Ermittlungsakten des GBA verwendet. Etwas kryptisch weist er in diesem Zusammenhang lediglich auf „Materialien“ hin, „die ursprünglich im Rahmen einer Begutachtung gewonnen wurden“, und behauptet, sich als „Grundstock“ auf „zumindest zeitweise allgemein“ zugängliche Quellen gestützt zu haben. Woher seine nicht aus diesem „Grundstock“ sprudelnden Quellen stammen, verschweigt er dem Leser. 

Um es vorwegzunehmen: Im Kern, aber auch nur im Kern, bestätigt Saß die Einschätzung des Autors dieser Zeilen und eines Kollegen, wenn er ganz zum Schluss, zwar etwas verhuscht und verklausuliert, aber letztlich doch eindeutig resümiert, dass „krankheitsbedingt“ (Anm.: gemeint ist eine paranoide Schizophrenie) es dem Täter an der „Fähigkeit zur einsichtsgemäßen Handlungssteuerung fehlte“. Wäre es also – bei einem noch lebenden Angeklagten – zu einem Prozess gekommen, hätte das Gericht sehr wahrscheinlich eine Schuldunfähigkeit des Täters festgestellt.

Eine lückenhafte und tendenziöse Zusammenfassung

Viele Leser von wissenschaftlichen Artikeln begnügen sich bekanntlich mit der Lektüre der Zusammenfassung. Insofern wird von allen Beteiligten zu Recht großer Wert darauf gelegt, dass in der Zusammenfassung auch und vor allem die zentralen Ergebnisse einer Studie aufgeführt werden. Im hier vorliegenden Fall ließ man es aber durchgehen, dass Saß in der Zusammenfassung seine zentrale forensisch-psychiatrische Beurteilung – krankheitsbedingtes Fehlen der Handlungssteuerung – unerwähnt lässt. Selbst der Begriff Schizophrenie taucht dort nicht auf. Stattdessen ist blumig und selbst im Lichte seiner Argumentation höchst fragwürdig die Rede von einem „in einer Liebesenttäuschung“ entstandenen „Verfolgungswahn, der später durch fremdenfeindlich-völkische Ideologien und Verschwörungsdenken ergänzt wurde“. 

Damit nähern wir uns dem Hauptproblem des Artikels, das sich im ebenso schwülstig wie gewichtig daherkommenden Titel andeutet: „Zur Amalgamierung von Psychose, rassistischer Ideologie und Verschwörungsdenken beim Terrorakt von Hanau“. Zudem hält dieser Titel nicht, was er verspricht – doch dazu später mehr. Zunächst eine Anmerkung zu eher handwerklichen Problemen, die einem erfahrenen Sachverständigen eigentlich nicht unterlaufen sollten: Saß lässt jede kritische Distanz zu seinen Quellen vermissen, vor allem zu den von der Bundesanwaltschaft befragten Zeugen.

Eine gewisse Zurückhaltung wäre hier aber angezeigt gewesen, hat doch der GBA bereits wenige Stunden nach der Tat sich auf Rassismus und Fremdenfeindlichkeit als die hier zentralen Tatmotive festgelegt. Mit einer ergebnisoffenen und unvoreingenommenen Ermittlung ist das nur schwer vereinbar. Zumal diese Festlegung massiv verstärkt wurde durch ein politmediales Dauerfeuer, von dem Zeugen – etwa frühere Mitschüler oder Arbeitskollegen des Täters – natürlich nicht völlig unberührt bleiben, weshalb sie in ihrem Rückblick auf den Attentäter bestimmte Begebenheiten nun möglicherweise systematisch anders deuten, etwa als schon damals zu beobachtende Hinweise auf Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. 

Amalgam ist auch nicht mehr das, was es mal war

Mit dem in der Überschrift verwendeten Begriff „Amalgamierung“ will Saß dem Leser erkennbar vermitteln, dass es sich bei Tobias R. aus psychiatrischer Sicht um etwas ganz Besonderes handelte: keinesfalls um eine Person mit einer Feld-Wald-und-Wiesen-Schizophrenie, sondern um einen speziellen Fall von zwar eindeutig, wie er durchaus eingesteht, schizophreniebedingter (v.a. paranoider) Symptomatik, die aber fest, ja geradezu untrennbar – eben wie ein Amalgam – mit einer krankheitsunabhängigen rassistischen Ideologie verbunden gewesen sei. Eine überzeugende Beweisführung gelingt Saß allerdings nicht. Es bleibt letztlich eine fixe Idee. 

Zunächst stellt Saß zutreffend fest, dass Tobias R. seit Ende 2001/Anfang 2002 an einer paranoiden Schizophrenie litt, die sich bis ins Jahr 2004 mehrfach deutlich durch einschlägige Symptome bemerkbar gemacht habe. Die damaligen Themen seines paranoiden Wahns seien gewesen: „Überwachung, Beobachtung, Bespitzelung und Verfolgung“, teils unter Beteiligung von Stasi und CIA – also das übliche Programm. Nachvollziehbar schildert Saß dann für die Jahre vor dem Geschehen in Hanau vom 19. Februar 2020 „das Bild einer eingeschränkten, kargen Lebensform ohne intensivere soziale Kontakte, Freundschaften oder gar Partnerbeziehungen“. Hinweise auf paranoide Wahnsymptome seien ab 2005 bis Frühjahr 2019 dann nicht mehr dokumentiert. 

Im Reich der Spekulation

Aber das heißt bei dieser Erkrankung nicht zwingend, dass nicht bestimmte, abgeschwächte Elemente des früheren Wahnsystems im Denken und Erleben des Tobias R. als eine Art Hintergrundrauschen oder auch Matrix weiterhin vorhanden waren, in die Ereignisse und Erlebnisse eingeordnet wurden. Für diesen Zeitraum stößt also eine posthume Begutachtung, die hier ohne irgendwelche psychiatrischen Behandlungsunterlagen und kenntnisreiche Zeugen, wie etwa eine Ehefrau oder einen langjährigen engen Freund, auskommen muss, an enge Grenzen. Was in diesen Jahren im Kopf des Tobias R. – ungeachtet seiner nahezu durchgehenden Berufstätigkeit – tatsächlich vorgegangen ist, weiß niemand. Man befindet sich hier ganz überwiegend im Bereich der Spekulation, was Saß klar zu benennen versäumt. 

Ab dem Frühjahr 2019, das wiederum schildert Saß problemlos nachvollziehbar, nahm die Schizophrenie bei Tobias R., vorrangig in Gestalt wahnhaften paranoiden Erlebens, wieder rasant Fahrt auf, was im November bekanntlich zu je einer wirren Anzeige des Tobias R. beim Generalbundesanwalt und der Staatsanwaltschaft Hanau führte, die folgenlos blieben. In diesen Anzeigen habe sich, so Saß zutreffend, ein von Verfolgungs-, Beeinträchtigungs- und Größengedanken bestimmtes Wahnsystem gezeigt. Im Gegensatz zu den einige Wochen später, zeitnah zur Tat von Tobias R. erarbeiteten Manifesten hätten in den beiden Anzeigen laut Saß „Inhalte rassistischer und fremdenfeindlicher Art“ kaum eine Rolle gespielt.  

Die aus fachlicher Sicht deutlich wahrscheinlichste Erklärung für diese, insgesamt geringen, inhaltlichen Unterschiede zwischen Anzeigen und Manifesten ist doch wohl, dass in den Wochen vor der Tat die Schizophrenie – vor allem das wahnhafte Erleben in Verbindung mit akustischen Halluzinationen in Form von Stimmenhören – noch einmal an Dynamik zugelegt hat. Im Rahmen dieser finalen Zuspitzung wurden weitere Themen in das Wahnsystem integriert, die, isoliert betrachtet und wenn man denn will, als fremdenfeindlich bezeichnet werden können, etwa wenn von „ausländischen Volksgruppen“ die Rede ist, die ebenfalls zu vernichten seien. 

Taktische Gründe

Eine Erweiterung des Wahnsystems bei florider Schizophrenie ist nichts Besonderes. Dabei zeigen Kranke mit einem vorrangig paranoiden Wahn nun einmal eine Affinität zu Themen, in denen neben Geheimdiensten häufig auch das wahnhaft ins Bedrohliche verzerrte Fremde eine bedeutsame Rolle spielt – weniger dagegen die deutsche Oma von gegenüber, zumindest, so lange es sich bei ihr nicht um einen Spitzel von IS, CIA oder, jetzt wahrscheinlich hoch im Kurs stehend, Putin handelt.  

Saß hingegen gibt sich allen Ernstes davon überzeugt, dass Tobias R. sein angeblich schon länger bestehendes fremdenfeindlich-rassistisches Gedankengut bei den beiden Anzeigen im November 2019 aus „taktischen Gründen“ verschwiegen habe – eine ausgesprochen steile These. Um welche taktischen Gründe es sich dabei gehandelt haben soll, erläutert er allerdings nicht näher. Und wie soll überhaupt eine solche Trennung bzw. ein bewusstes Verschweigen bei einer „Amalgamierung“, also einer bombenfesten Verbindung von Wahn und fremdenfeindlich-rassistischer Gesinnung, funktionieren?

Die Suche nach fremdenfeindlich-rassistischem Gedankengut

Aber das ist nur ein Teil der äußerst fragwürdigen Argumentation von Saß. Der andere Teil berührt die Frage, ob denn bei Tobias R. bereits in den Jahren vor dem Attentat eine (krankheitsunabhängige) fremdenfeindlich-rassistische Gesinnung bestand. Denn nur dann hätte seine Theorie des Verschweigens aus „taktischen Gründen“ zumindest einen Hauch von Plausibilität. Dementsprechend widmet Saß dem „fremdenfeindlich-rassistischen Gedankengut“ des Attentäters ein eigenes Kapitel, dessen Umfang sich allerdings umgekehrt proportional zum Erkenntnisgewinn verhält. 

Hier einige typische Beispiele: „Bei der Durchsuchung des Elternhauses fand sich im Wohnzimmer eine ganze Reihe von Büchern mit rechtskonservativem und nationalistischem Inhalt.“ Ob es im Wohnzimmer auch andere Bücher gab, ob es sich dabei nicht ausschließlich um die Literatur des Vaters handelte oder ob darunter sich auch die „laut Akten“ von Tobias R. zwischen 2013 und 2019 bestellten „Militariaschriften“ befanden, lässt Saß ebenso offen wie die Frage, wofür das im Hinblick auf eine rassistisch-fremdenfeindliche Gesinnung denn nun genau sprechen soll. 

Allerdings, so Saß gewichtig, habe Tobias R. laut Zeugenaussagen „allgemeine Äußerungen gegen nichtintegrierte Ausländer gemacht“. Frauen mit Kopftuch „hätten in Deutschland nichts zu suchen“. Ein Arbeitskollege habe ca. 2009 „ausländerkritisches Verhalten“ beobachtet, etwa die Weigerung, Fußballspiele der deutschen Nationalmannschaft im TV anzuschauen, „da dort nur noch Araber und Afrikaner spielen würden“. Ein schönes Beispiel für eine wahrscheinlich wenig valide Zeugenaussage.

Denn, wie sich sofort ermitteln lässt, spielten 2008/9 weder Araber noch Afrikaner in der Nationalmannschaft, sondern nahezu ausschließlich Deutsche, die zudem auch deutsch aussahen. Der einzige Verdächtige wäre der in Esslingen geborene „Deutschtürke“ S. Tasci gewesen. Resümierend kommt Saß dann auch nicht umhin festzustellen, dass „über dezidiert rassistische und fremdenfeindliche Einstellungen oder Äußerungen wenig bekannt geworden“ sei. Kurz gesagt: viel heiße Luft, wenig Substanz. Oder: Die Beweislage über eine bereits länger vor der finalen Tat vorhandene rassistische oder fremdenfeindliche Gesinnung steht auf äußerst wackligen Füßen – um es zurückhaltend zu formulieren. 

Mut ist ein rares Gut

Für den kritischen und informierten Zeitgenossen ist kaum zu übersehen, dass Saß – wie wahrscheinlich auch in seinem nicht veröffentlichten Gutachten für den GBA – einen fachlich nicht solide fundierten, sondern am ehesten aus anderen Motiven geleiteten Versuch unternimmt, die Mär vom rassistischen Attentäter aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig kommt er, auch wenn es ihm erkennbar schwerfällt, angesichts der erdrückenden Beweislage nicht umhin – ganz so weit sind wir noch nicht –, die unübersehbare schwere paranoide Schizophrenie und eine dadurch nicht mehr mögliche „einsichtsgemäße Handlungssteuerung“ anzuerkennen. 

Es verwundert schon sehr, dass diesem hier besprochenen Artikel von den Herausgebern kein Editorial an die Seite gestellt wurde, in dem sowohl konkurrierende Einschätzungen zu Tobias R. und seiner Tat als auch das Schweigen der deutschen Psychiatrie zur politischen Instrumentalisierung eines psychisch kranken Straftäters hätten thematisiert werden können. Aber das erfordert in heutigen Zeiten doch schon etwas Mut, und der ist ein rares Gut. 

Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Wolfgang Meins ist Neuropsychologe, Arzt für Psychiatrie und Neurologie, Geriater und apl. Professor für Psychiatrie. In den letzten Jahren überwiegend tätig als gerichtlicher Sachverständiger im sozial- und zivilrechtlichen Bereich.

Lesen Sie zum exemplarischen Fall von Hanau von Wolfgang Meins auch:

Der Täter von Hanau – eine Diagnose

Neues zum Hanau-Attentat: Der Vater und die Angehörigen

Hanau-Attentäter: Der Generalbundes-Anwalt antwortet

Zum Stand der Ermittlungen gegen den Hanau-Attentäter 

Der Hanau-Attentäter, die Psychiatrie und das Schweigen

Attentat von Hanau – das Narrativ wackelt, aber hält

Die Krankheiten der Attentäter von Würzburg und Hanau

Indubio Folge 102 – Hanau und das Schweigen der Psychiater

Foto: Imago

Sie lesen gern Achgut.com?
Zeigen Sie Ihre Wertschätzung!

via Paypal via Direktüberweisung
Leserpost

netiquette:

Helmut Driesel / 12.07.2022

  Also wenn ein Hund ein Kind beißt, dann wollen alle, das der eingeschläfert wird. Weil es ein Tier ist, das keine Würde hat. So etwas wie Einsicht zeigen, kann ein Hund sehr wohl. In begrenztem Maße und innerhalb seiner Lebenswelt. Er kann auch Vertrauen zeigen. Wenn er bestraft werden soll, dann um ihn zu erziehen, nicht aus Sühne um der Gerechtigkeit willen. Ein Menschentier, das trotz der Würde, die ihn qua Geburt zugesprochen ist, aber aufgrund mentaler Defizite nicht einsichtsfähig ist, nimmt der Strafe ihren Sinn. Fragen kann man, ob die Tat einen Sinn hatte, einen patriotischen in diesem Fall, und wenn ja, ob diese Sinnhaltigkeit der Tat den Grad an Einsichtsfähigkeit herauf setzt. Oder ob der Täter sich der patriotische Dimension seiner Tat vielleicht nicht bewusst war. Die katholischen Kinder- und Jungfrauenverehrer haben auch einen entsprechend amalgamierten Hintergrund, der sie juristisch unantastbar macht. Den wahnhaft zu nennen, verstößt nach Wölki gegen das verfassungsrechtliche Gebot der Religionsfreiheit. Es ist aber derselbe Hintergrund, vor dem sie einst die Judenverfolgung unterstützten und heute nach schweren Waffen für Selensky rufen. Oder sie feiern gerade in München Olympia nach. Dieser Hintergrund rechtfertigt pauschal Gemeinnützigkeit, was will man mehr.

S. Malm / 12.07.2022

Sieht so aus, als wüßte Henning Saß, welch Lied er zu singen hat, um weiterhin ordentlich mit Brot versorgt zu werden.

Heinrich Wägner / 12.07.2022

Warum interessiert das überhaupt noch? werter J.@Heini . Ja die A ist wohl auch nicht das was sie mal war. Wärend bei T. R. und vielen Anderen samt Komendaren auf das eingegangen wird was relevant für unsere Zeit ist,herrscht Schweigen. Interessante Texte ,schön lang . Für das arme Sch.. der/das sich bald den A.. abfrieren wird ,erfrischendes Resümee sie schreiben es werter Herr Dollhopf mehr aber auch nicht. Genau so ist es Herr Pappe . Die Kartoffel werden wieder wie zu meinen Kindertagen mit gesenkten Kopf ...... das war ja furchtbar,wenn wir das gewusst hätten.

Klaus Keller / 12.07.2022

„Fähigkeit zur einsichtsgemäßen Handlungssteuerung fehlte“...Seine Einsichten führten zur Tat würde ich sagen. Er folgte eben seinen Einsichten und nicht denen der städtischen Verwaltung. - Mich interessiert warum jemand aus rassistischen Motiven seine Mutter erschießen sollte. Zum anderen, ob beim Täter auch ein Schädel CT gemacht wurde. Hirnorganische Veränderungen können unabhängig von der Grunderkrankung zu Verhaltensänderungen führen. Ein psychiatrisches Gutachten ohne die Anwendung bildgebender Verfahren ist m.E. unvollständig. (Ich war als FKP i.d. Psych. tätig. u.a. in Hanau bis 2007) - Hinweise auf paranoide Wahnsymptome seien ab 2005 bis Frühjahr 2019 dann nicht mehr dokumentiert… bedeutet vermutlich nur das er unauffällig war und ggf nicht einmal ambulant behandelt wurde. Für eine stationäre Behandlung wäre das Klinikum Hanau zuständig gewesen. Die psych. Abteilung des Klinikums hatte 2007 immerhin 100 stat. Behandlungsplätze. - Zur Amalgamierung: Man könnte auch von einem multifaktoriellen Geschehen sprechen, was üblicher Weise der Fall ist, da die Persönlichkeitsentwicklung des Einzelnen und Entwicklungen in der Gesellschaft ganz allgemein immer eine Rolle spielen. Ein Mensch mit einer Schizophrenie ist sicherlich krank aber idR nicht nur krank sondern auch krank. Und das sich in seiner Persönlichkeit gesellschaftliche Konflikte spiegeln ist so wahrscheinlich wie im Rest der Bevölkerung. Die Erkrankung erlaubt es ihm aber u.U. nicht mehr angemessen damit umzugehen. Wie im vorliegenden Fall. Man kann rassistische Züge und Schizophrenie sehr gut kombinieren, wie sich eine Schizophrenie mit so ziemlich allem kombinieren lässt. - Interessant ist hier ggf eher was aus diesem Vorfall gemacht wird. Die politische Instrumentalisierung einer Straftat ist vermutlich immer mit Risiken verbunden. PS Den Angehörigen zu sagen das es die Tat eines Verrückten war, hilft unter Umständen. Denn eine vernünftige Erklärung warum die Opfer sterben mussten gibt es nicht.

Roland Stolla-Besta / 12.07.2022

Herr Meins, Sie mögen ja durchaus fundierte Argumente im Falle des Hanauer Attentäters anführen, aber Sie sollten doch mittlerweile dank der Wissengschaftlhuber wissen, daß indigene Attentäter prinzipiell psychisch pumperlgsund und nur unsere vor allem muselmanischen messerstechenden Neuzugänge durchwegs seelisch gestört sind. Aber die bereichern uns doch kulturell, haben Sie denn das noch nicht begriffen?

Olaf Manns / 12.07.2022

Als die Meldung in der Türkei seine Wogen zog, schrie die Ehefrau des Herrn Doktor Krall,Chef der Degussa, aus der Küche zu ihm rüber, er soll mal bitte schnell kommen.Anlass war ein live Interview von Augenzeugen, die auf Einladung von TRT Istanbul dorthin gereist waren, in dem DREI Augenzeugen gewohnt aufgeregt berichteten, das DREI Männer mit schwarzer Kleidung und Skimaske durch die Straßen zogen.Ein Zeuge hatte sogar Sprechkontakt mit einem der Bewaffneten, er fragte mit seiner Enkelin auf dem Arm, ob er die Straße überqueren dürfe, um zu seiner Wohnung zu gelangen.Dazu muss man wissen,das Markus Krall mit einer türkischstämmigen Frau verheiratet ist.Es gibt auch eine um die 20Personen zählende whatsapp-Gruppe aus der Zeit, die, teilweise verängstigt weinend bei den Sprachaufnahmen, die Szenerie aus verschiedenen Standorten moderierten, teils aus dem Auto, teils aus den Nachbarhäusern.Ausserdem gibt es wieder mal keine Überwachungskamerabilder, obwohl es auf einer Tatstraße vier Spielhallen gibt, die auch über Aussenkameras verfügten.Ähnlich wie im Frankfurter Hauptbahnhof auf dem Gleis 8 waren die wohl alle ausgefallen.Die Geldzahlungen an die Angehörigen der Opfer war schneller geschehen, als ein Kaliberabgleich der Geschosse, welches bis heute noch aussteht.Gerüchte sprechen von Schuldeintreibern aus Kasachstan.Mir persönlich erscheint die Geschichte mehr als Grundsteinlegung zur geplanten Ausweitung der Agenda 201, welche Klausis Szenerie der Gesellschaft gegen Rechts voran zu treiben angedenkt.Merkel hat vielleicht ein US Seminar gebucht in Sachen Kennedys Mondlandung und man hat den Täter wegen der bereits bestehenden psychsichen Diagnose und der Beschwerdekommunikation mit dem Innenministerium seinerseits ausgewählt und ihm nur zu Hause mit nem Loch im Kopf ein paar Sneakers angezogen…tja und die Mutti war auch noch da dummerweise.Mein Bauchgefühl täuscht mich seeehr selten.

T. Gilde / 12.07.2022

@j. heini Es ist schon wichtig, ob ein Terroranschlag oder eine Tat eines geistig Verwirrten vorliegt. Da geht es ums Geld.

Dieter Kief / 12.07.2022

Psychotiker sind gefährlich. Das zu verkennen ist einer der häufigsten Kunstfehler in der Behandlung schizophrener/ schizoider Personen mit durchaus tödlichen Folgen. // googlen: Emil Kirkegaard substack Psychotics are bad, anti-psychotics are good - More people should be on high quality anti-psychotics

Weitere anzeigen Leserbrief schreiben:

Leserbrief schreiben

Leserbriefe können nur am Erscheinungstag des Artikel eingereicht werden. Die Zahl der veröffentlichten Leserzuschriften ist auf 50 pro Artikel begrenzt. An Wochenenden kann es zu Verzögerungen beim Erscheinen von Leserbriefen kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Verwandte Themen
Wolfgang Meins / 05.03.2024 / 06:15 / 75

„Vielfalt macht uns stark“ – So klingen Durchhalteparolen

Die Zuwanderung in die Sozialsysteme geht ungebremst weiter und Kritik daran wird vom "Kampf gegen rechts" und der "Verteidigung der Vielfalt" übertönt. Doch was sagen…/ mehr

Wolfgang Meins / 12.02.2024 / 06:15 / 79

Bestellte Rassismusforschung

Der von Familienministerin Lisa Paus beauftragte Nationale Diskriminierungs- und Rassismusmonitor hat gravierende methodische Schwächen. Es entsteht der Eindruck, dass ein bestimmtes Ergebnis erzielt werden sollte. Im Folgenden…/ mehr

Wolfgang Meins / 11.01.2024 / 06:15 / 97

Fehltage wegen psychischer Störungen auf Allzeithoch – Warum?

Nach einer aktuellen DAK-Analyse hat die Anzahl der Fehltage wegen psychischer Erkrankungen – pro 100 DAK-Versicherten – von 2001 bis 2022 insgesamt um etwa den…/ mehr

Wolfgang Meins / 08.01.2024 / 14:00 / 28

Die Politik und die dunkle Persönlichkeit

Sowohl Psychopathie als auch Narzissmus geht einher mit einem überdurchschnittlich hohen Interesse an Politik. So weit, so gut. Problematisch ist dabei allerdings, dass Narzissmus negativ…/ mehr

Wolfgang Meins / 19.12.2023 / 06:00 / 44

Wie die Forschung muslimischen Antisemitismus totschweigt

Selbst in einschlägigen Wissenschaftseinrichtungen ist das Thema des muslimischen Antisemitismus – egal, welche Facette davon – kaum präsent. Das Thema wird aktiv beschwiegen, die Beschäftigung…/ mehr

Wolfgang Meins / 20.11.2023 / 06:05 / 69

Die Selbstverliebten im Politbetrieb

Wie kommt es, dass sich selbst offensichtlich minderbegabte Politiker unfassbar selbstbewusst geben? Da ist zum einen der „grandiose“ Typus, vorrangig gekennzeichnet durch ein starkes Streben nach…/ mehr

Wolfgang Meins / 21.10.2023 / 12:00 / 40

Klimaschutz und Migration - ein linksgrüner Zielkonflikt

Ein Dilemma für die selbsternannten Weltretter: Die unkontrollierte Massenmigration nach Deutschland verschlechtert signifikant die globale, vor allem aber die deutsche CO2-Bilanz.  Zielkonflikte gibt es zahlreiche, sei es…/ mehr

Wolfgang Meins / 15.07.2023 / 10:00 / 68

Wie glaubhaft ist der medizinische Klimaalarm?

Die EU hat den heutigen 15. Juli zum Gedenktag für Opfer des Klimawandels erklärt. Auch etliche Mediziner sind derweil dabei, vor den Gesundheitsrisiken der Klimaerwärmung zu…/ mehr

Unsere Liste der Guten

Ob als Klimaleugner, Klugscheißer oder Betonköpfe tituliert, die Autoren der Achse des Guten lassen sich nicht darin beirren, mit unabhängigem Denken dem Mainstream der Angepassten etwas entgegenzusetzen. Wer macht mit? Hier
Autoren

Unerhört!

Warum senken so viele Menschen die Stimme, wenn sie ihre Meinung sagen? Wo darf in unserer bunten Republik noch bunt gedacht werden? Hier
Achgut.com