In diesem Teil unseres Gesprächs mit Hamed Abdel-Samad anlässlich seines jüngsten Buches „Integration – Protokoll eines Scheiterns“ geht es um die Illusion, dass man sich nur am Grundgesetz orientieren müsse, und schon könnten sich Migranten integrieren. Doch statt von Zuwanderern zu fordern, die hiesigen Regeln zu respektieren, verhandeln wir die Grundrechte mit konservativen Islamverbänden. Die fordern unter Verweis auf die Religionsfreiheit von der Gesellschaft die Akzeptanz der Beschneidung vieler anderer Grundrechte, wenn sie nach den Regeln Allahs und seines Propheten geboten ist. Und deutsche Regierungen und Behörden gehen darauf auch noch ein.
Keiner wagt auszusprechen, dass es – so man tatsächlich einen gesellschaftlichen Zusammenhalt statt auseinanderdriftender Parallelgesellschaften haben will – eigentlich um Assimilation gehen muss. Da kommt allerdings auch ein spezielles deutsches Problem hinzu: Wohin sollen sich denn Zuwanderer integrieren? Wie sollen sie sich denn positiv zu Deutschland bekennen, wenn selbiges unter Deutschen offenbar als anrüchig gilt?

Einfach wieder ganz hervorragend und damit einfach verständlich! Leider verstehen die Politiker diese Sprache nicht, weil sie weder integrationsfähig noch willig sind! Herzlichen Dank Herr Abdel-Samad. b.schaller
Integration ist nur ein überstrapaziertes Alibiwort. In Wirklichkeit man lebt sich schneller oder langsamer ein oder man sucht sich eine „Parallelgesellschaft“ aus. Am Ende ist es eine Funktion der Sprachkantnisse , Bildung, Intellekts und Umgebung. Auffällig ist wie viele primitive Menschen in Deutschland die Deutschen mit gewisser Feindschaft und Unverständnis betrachten und sich sogar überlegen fühlen! Es soll eine Warnung sein, wer eine homogene Nation mit Recht bevorzugt, müß eine sehr strikte und wählerische Einwanderungspolitik betreiben. Keinen Pseudoasyl und offene Grenzen propagieren! Heute, nachdem Schweiz, mit einer fast albanischer Mannschaft gegen Serbien gewonnen hat, soll man sich auch an Affäre Özgül vor ein Paar Tagen erinnern! Nach ersten Aussagen rechtfertigten die Schweizer die unschönen „Doppeladler–Exzesse“ als ziemlich normal weil es „Doppelbürger“ sind. In Deutschland zeigten die Bürger gar kein Verständnis für „nicht integrierte türkische Fußballer“! Weil man in Deutschland über Integration redet aber Assimilation erwartet, was man aber nicht verordnen kann! Vielleich soll man insgesamt weniger reden, und nicht an Rettung dieser Welt denken, sondern nur zufrieden leben!
Ein spannendes Buch gibt es zu dem Thema von Herrn Abdel-Samad. Sehr lesenswert !