Ulrike Stockmann / 10.11.2021 / 15:00 / Foto: Achgut.com / 114 / Seite ausdrucken

Hamburger Weihnachtsmarkt: Zaun trennt Geimpfte von Ungeimpften

Satiriker haben es in den heutigen Zeiten verdammt schwer. Denn solange sie noch ein echtes Interesse daran haben, Missstände durch Überzeichnung anzuprangern, müssen Sie sich mit dem Vortrag ihres Sketches beeilen, denn regelmäßig mutiert die Satire von heute zur Realität von morgen.

Doch das meiste, was aktuell in Zusammenhang mit der Coronapolitik geschieht, ist eigentlich nur etwas für ausgemachte Zyniker mit einem pessimistischen Weltbild. Oder wie soll man bitte die Meldung einordnen, dass der aktuell im Aufbau befindliche Hamburger Roncalli-Weihnachtsmarkt einen Spezial-Bereich nur für Geimpfte und Genesene einrichten wird?

Jawohl, Sie haben richtig gelesen. Nur 2G-taugliche Personen dürfen den Gastronomiebereich mit Essen, Trinken und Heiterkeit nutzen. Für das ungeimpfte Fußvolk ist immerhin der Händlerbereich zugänglich, hier herrscht allerdings Abstands- und Maskenpflicht. Besonders pikant: Besagter Bereich wird mit einem Zaun abgesperrt. Es dürfte allgemein bekannt sein, dass spätestens seit Donald Trump der Begriff „Zaun“ als toxisch besetzt gilt.

Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass die generelle Impf-Apartheid mittlerweile offen und schonungslos zur Schau gestellt wird. Da haben wir uns gerade an das ganze Diversity-Konstrukt mit der unbedingten Akzeptanz sämtlicher Randgruppen gewöhnt, schon werden die Ungeimpften mit einem Fußtritt aus der Gesellschaft gekickt.

Ein 2G-Bereich auf einem Weihnachtsmarkt ist vom Fest der Liebe so weit entfernt wie die Erde vom Mond. Pardon: Von der Venus.

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Gabriele Klein / 10.11.2021

Ich sehe darin eine zynische Falle für die Geimpften.  Eine Falle die in Israel explizit im Nachhinein wenigstens in diversen Nebessätzen zutiefst seitens d. Politiker bedauert wurde. Und hier wird das nun, nach dieser Erfahrung im großen Stil aufgezogen? Es bestätigt erneut meine These dass man diese Pandemie wünscht wofür viel zu viele Indizien mittlerweile sprechen. Es wird ein bitter böses Spiel gespielt. So wie die Dinge stehen, würde ich auf den Weihnachtsmarkt sowieso nicht wollen.  Bei diesen Vorkommnissen und Hintergrundsverhältnissen Munkeleien und sterbenden Alten ohne Obduktion vergeht mir jeder Appetit Bratwurst Glühwein und auch Kunst.  Hitler machte einst aus seiner SS was ganz besonderes “eine Elitetruppe” (die Besseren” und schwups strebten sie alle danach zu morden.  Ich weiß es ist inhaltlich nicht vergleichbar, aber das manipulative Prinzip ist genau das gleiche. Im einen Fall wird eine zutiefst unreife Persönlichkeit mit gewissen Defiziten u. Geltungsbedürfnis motiviert für die Anerkennung nach der hechelt im großen Stil zu morden. Und, im andern Falle soll ein “stolze” Passinhaber, eine genau gleich infantile Persönlichkeit dazu motiviert werden hinein zu spazieren in die Falle. Denn, die Impfung scheint, wohin man blickt nicht sonderlich zu schützen.  Also aus 3 Gründen lohnt d. Weihnachtsmarkt nicht: A) Party feiern und festen wenn Leute ohne Einwilligung gespritzt werden und sterben ohne Obduktion hernach unter viel Gemunkel wie zu Hitlers Zeiten?! B) Selbstschutz, es könnte ein Krieg im Gange sein der darauf abzielt dieses Land systematisch imn Sinne Stalins in jeder Hinsicht niederzumachen um es anschließend leichter übernehmen zu können.  Für mich deutet alles darauf hin. C) Gesunder Menschenverstand und eigenständige Beantwortung d. Frage schützt die Verlautbarungen d. Regierung u. ihre Massnahmen bisher vor Covid???  Schützt die Impfung vor Covid?  Einen Normal denkenden dürfte es da kaum auf den Weihnachtsmarkt ziehen

P. Giebler / 10.11.2021

So werden gesunde Ungeimpfte wenigstens vor unerkannt infektiösen - weil nicht getesteten - Geimpften geschützt.

Sbille Schrey / 10.11.2021

III. §12(1) Punkt 2 sollten Sie Ihren Mitarbeitern unbedingt beibringen. Bei Punkt 3a sollten Sie überlegen, ob Sie wirklich den Büttel machen wollen für die Durchsetzung einer nicht evidenzbasierten Maßnahme, die in §4 eher vage definiert ist. Aber wenn, dann ist auch Punkt 3b für Sie verpflichtend und Sie sollten das erforderlichenfalls nachweisen können, und zwar so wie in §2(2) angeführt. Da Stoßlüftung über Fenster nicht in Frage kommt, also durch den Betrieb raumlufttechnischer Anlagen mit hohem Außenluftanteil; bei einem aus technischen oder technologischen Gründen nicht vermeidbaren Umluftbetrieb raumlufttechnischer Anlagen sollen diese über eine geeignete Filtration zur Abscheidung luftgetragener Viren verfügen. Hoffentlich haben Sie das in all Ihren Filialen schon umgesetzt, bevor sie ihre Mitarbeiter auf die Kunden loslassen. MfG, Sybille Schrey

Sybille Schrey / 10.11.2021

II. Das Tragen von „Masken“ soll lt. RKI (trotz 2020 anders lautender Auskunft) nunmehr angeblich doch vor Corona-Viren schützen und zwar durch Verringerung von Partikeln, die man z.B. beim Sprechen, Husten oder Niesen ausstößt. Ich habe weder gehustet, noch geniest - und auch nicht gesprochen, bevor ihre Mitarbeiterin sich veranlaßt sah, mir ein Gespräch aufzunötigen. Abgesehen davon, daß Sie und andere Betreiber von Verkaufsstellen Ihre Kunden vor nicht evidenzbasierten staatlichen Maßnahmen schützen sollten, ist es mehr als fragwürdig, diese durch Ihre Mitarbeiter auch noch zu forcieren. In ein paar Jahren will es dann wieder niemand gewesen sein bzw. Sie haben sich doch nur den Anordnungen gebeugt, ganz ohne eignen Willen. Bequem, aber nicht richtig. Denn es fängt genau bei Ihnen an, bei Ihnen und ihren Mitarbeitern. Und wenn Sie sich schon so gern beugen, dann bitte in allen Punkten vorschriftsmäßig und nicht nur mit Zwangsmaßnahmen gegenüber Ihren Kunden. Denn die Dritte Verordnung über den Umgang mit dem SARS-CoV-2-Virus und COVID-19 in Brandenburg besagt in §4: (1) Sofern außerhalb des privaten Raums in geschlossenen Räumen die Einhaltung des Abstandsgebots (!) nicht möglich ist, soll eine medizinische Maske getragen werden. Der Kunde ist also nicht per se zum Tragen einer „Maske“ verpflichtet, wenn er nicht gerade von einer Verkäuferin abstandslos bedrängt wird! Genannte Verordnung besagt in § 12 (1) Betreiber von Verkaufsstellen haben sicherzustellen:   1. die Steuerung und Beschränkung des Zutritts und des Aufenthalts aller Personen,   2. die Einhaltung des Abstandsgebots,   3. in geschlossenen Räumen       a. das verpflichtende Tragen einer medizinischen Maske durch alle Personen,       b. den regelmäßigen Austausch der Raumluft durch Frischluft.

Emmanuel Precht / 10.11.2021

Im nächsten Jahr wird der Zaun dann unter Strom stehen. Um sich vor den Impf-Zombies zu schützen. War natürlich ein Scherz. Es wird Starkstrom sein. Wohlan…

Sybille Schrey / 10.11.2021

Die meisten Kommentare sind gut. Man könnte auch sagen, alles gut und schön! Aber warum wird nur hier geschrieben? Ok, tut auch mal gut. Aber!: Die Postfächer der Ämter, Parteien, Diskriminierungsbeauftragten und Betreiber von Einzelhandel und Gastronomie und, und, und… müßten täglich vor Beschwerden überquellen. Hilft auch nichts? Aber auch nicht weniger als hier an Energie verpulvert wird. E-n-e-r-g-i-e! Wer hat gesagt: Man kann das Böse auch totbeten? Wer schon dazu nicht bereit ist, dann doch wenigstens zum aktiven Protest. Beispiel eines Beschwerdeschreibens von heute: Ereignisort: Doberlug-Kirchhain, Datum: 10.11.2021, Uhrzeit: 13.30 Uhr Sehr geehrte Damen und Herren, bei meinem heutigen Einkauf in genannter Filiale wurde ich von einer Verkäuferin genötigt, das Geschäft zu verlassen, da ich keine „Maske“ trug. Das Geschäft war fast leer, außer mir in sehr großer Entfernung ein Pärchen, an der Kasse hinter „Schutz“ die Kassiererin. Plötzlich kam eine andere Verkäuferin gezielt auf mich zu und wollte wissen, ob ich eine „Maskenbefreiung“ habe. Ich verneinte, wies sie darauf hin, daß keine weiteren Kunden in der Nähe seien und forderte sie auf, gefälligst Abstand zu halten, da sie sich unmittelbar vor mich gestellt hatte. Nach kurzer Diskussion (Anmerkung: Ich fragte sie u.a., ob sie zu Hause nichts zu sagen hätte, daß sie sich erdreistest, sich gegenüber Kunden so aufzuspielen) sagte ich: Aber den Einkauf bezahlen kann ich noch, ja. Sie antwortete: Oder auch nicht! Was mich wohl dazu auffordern sollte, den Laden ohne Ware schnellstmöglich zu verlassen (Anmerkung: Was nicht meine Absicht war). Unmittelbar von ihr gefolgt, bzw. ohne jeglichen Abstand von ihr verfolgt, ging ich schließlich zur Kasse und zahlte.

Volker Kleinophorst / 10.11.2021

@ L. Gerke IMPFPFLICHT FÜR ALLE GEGEN ALLES! Sehr gut argumentiert. Sehe ich genau so. Man könnte so vieles Ansteckendes haben, was niemand interessiert. Wenn die Menschen allerdings so fragil sind, woher kommt die Überbevölkerung besonders in Afrika, wo ja nach “Modellierungen” schon lange keiner mehr lebt, weil die ja schon vor 30 Jahre alle an Aids gestorben sind, schwafelte doch der Spiegel, in dem auch früher schon reichlich dummes Zeug stand. Wieso sich der Seuchenpfuhl China (nenne mir eine, die nicht dort angefangen hat) noch bewohnt ist: Ein Rätsel?

Volker Kleinophorst / 10.11.2021

@ L. Gerke Natürlich weiss ich, dass Thälman und Co. zu Väterchen Stalin wollten. Wie das für die Polen ausgegangen wäre? SOZIALISMUS schreibe ich so lange groß, bis der letzte kapiert, in welcher Verpackung die olle Kamelle alles daher kommt. Der NationalSOZIALISMUS hatte sowohl staats- als auch marktwirtschaftliche Züge. Doch am Staat kam keiner vorbei. Generell ist Faschismus die Einheit von Staat und Wirtschaft. Das ist Links so und Rechts auch, was in dem Falle des NationalSOZIALISMUS ja nur das andere Links ist. Interessant dazu: “Die Vereinigte Stahlwerke AG im Nationalsozialismus. Konzernpolitik zwischen Marktwirtschaft und Staatswirtschaft (Familie - Unternehmen - Öffentlichkeit: Thyssen im 20. Jahrhundert) 2014”. Weitere Merkmale einer NS- Staatswirtschaft: Kontrolle des Konsums, Lohn-, Preisfestsetzung; Ende der Tarifautonomie (Verbot des Arbeitskampfes); Ende der Zusammenarbeit von Arbeitnehmer, -geber, Unternehmer als „Betriebsführer“; Vierjahresplan also Planwirtschaft. Was sicher richtig ist: “Die Industrie (komplett) zu verstaatlichen, hatte Hitler nicht vor.” Musste er auch nicht. Waren schon alle auf Linie. Krupp z.B. Wie heute siehe unsere woken Wirtschaftskapitäne.

Ulla Schneider / 10.11.2021

Naja, im Zaunbau und Mauerbau machen meine Landsleute traditionell bella figura. Möglichst noch im rechten Winkel, denn “Wellen” wären verdächtig, da nicht einschätzbar. So ist alles überschaubar und “einbruchsicher”. Fehlt nur noch die Eintrittskarte und der Abstandhalter für den gleichmäßigen Schritt im Minutentakt. Evtl. müsste die Kleidung noch einheitlich sein, damit die Blockwarte das Geschehniss bestens im Auge behalten können.  Das Glas zum Munde…. ach so, dürfen sie ja nicht.—- Mensch HH-ler   macht den Mist nicht mit. Ihr habt ein Trojanisches Pferd als Bürgermeister, ein Bremer! Da nützt es auch nix, wenn der in Oldenburg Eversten sein Abi gemacht hat.

Friedhelm Zimmermann / 10.11.2021

@Wolf Hagen: doch, die Zustände an der polnischen Grenze sind ein großes Thema bei Tichy.

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