Die Hamas soll Anschläge auf jüdische und israelische Ziele in Berlin und Wien vorbereitet haben. Das geht laut der Tageszeitung Die Welt aus einer 214-seitigen Anklageschrift des Generalbundesanwalts hervor, die der Welt-Redaktion vorliegt. Demnach sollten die Anschläge in zeitlicher Nähe zum 7. Oktober 2025, dem zweiten Jahrestag des Hamas-Massakers in Israel, verübt werden. Als mögliche Ziele galten israelische Diplomaten, jüdische Gemeindezentren und pro-israelische Demonstrationen.
Die Bundesanwaltschaft hat sieben Männer angeklagt. Nach den Ermittlungen waren sie Teil eines internationalen Netzwerks, das Waffen und Munition für die geplanten Anschläge beschaffen sollte. Dabei liefen zwei voneinander getrennte Beschaffungswege.
Eine zentrale Rolle soll der 25-jährige dänische Staatsbürger Yousif C. gespielt haben. Er reiste Ende Juli 2025 mit fünf scharfen Pistolen des Typs HS-9 von Kopenhagen nach Berlin und übergab sie dort an Abed Al G. Dieser reichte die Waffen an Mohammed A. weiter, der sie nach Wien brachte und dort in einem Lager deponierte. Mohammed A. soll nach Welt-Recherchen ein Sohn des hochrangigen Hamas-Funktionärs Basem Naim und früherer Leibwächter des damaligen Hamas-Chefs Ismail Haniyeh sein.
Als Abed Al G. erfuhr, dass Yousif C. von der Polizei durchsucht worden war, soll er aus Angst vor Entdeckung die Munition von der Michaelbrücke in Berlin in die Spree geworfen haben. Polizeitaucher fanden dort im September fünfzig intakte Patronen. Ersatzmunition soll anschließend Mohammad S. beschafft haben. Besonders brisant: Mohammad S. arbeitete zu dieser Zeit nach Welt-Informationen als Vertrauensperson für das Bundesamt für Verfassungsschutz. Seine eigene Beteiligung an der Munitionsbeschaffung soll er seinem V-Mann-Führer gegenüber verschwiegen oder heruntergespielt haben.
Parallel dazu soll eine zweite Gruppe ein erheblich größeres Waffenarsenal organisiert haben. Der 61-jährige Borhan El-K. reiste aus Dänemark nach Deutschland und kaufte laut Anklage Ende August in Hessen ein vollautomatisches Sturmgewehr der Marke Crvena Zastava, acht Glock-26-Pistolen und mehr als sechshundert Schuss Munition. Über mehrere Zwischenstationen gelangten die Waffen nach Berlin, wo Wael M. sie in Empfang nahm.
Am 1. Oktober 2025 kam es schließlich zum Zugriff. Der 44-jährige deutsche Staatsangehörige Ahmad I., der in Damaskus geboren wurde, fuhr mit einem Škoda in den Hinterhof der Turmstraße 17 in Berlin-Moabit. Dort sollte Wael M. ihm das Sturmgewehr, die acht Pistolen und die Munition übergeben. Unmittelbar nach der Übergabe griffen Einsatzkräfte des Bundeskriminalamts und weitere Spezialkräfte zu und nahmen die Verdächtigen fest. Die übrigen Beschuldigten wurden im Zuge der Ermittlungen ebenfalls festgenommen; alle sieben Angeklagten befinden sich in Untersuchungshaft.
Teil der Ermittlungen ist zudem ein Bekennervideo, das Mohammed A. am 7. August 2025 in Wien aufgenommen haben soll. Darauf soll er vermummt und bewaffnet vor einer Hamas-Flagge im Namen der Qassam-Brigaden Anschläge auf europäischem Boden angekündigt haben. Nach Darstellung der Welt sollten Berlin und Wien am oder um den 7. Oktober zeitgleich oder in enger zeitlicher Folge getroffen werden.
„Ein koordinierter, blutiger Anschlag“
Die Anklageschrift des Generalbundesanwalts zeigt nach Einschätzung der Welt, „dass Europa für die radikalislamische Hamas längst kein reiner Rückzugs- und Finanzierungsraum mehr“ sei.
„Die Terrororganisation hat das europäische Festland zum aktiven Operationsgebiet erklärt. Ihr Ziel: ein koordinierter, blutiger Anschlag auf jüdische und israelische Einrichtungen in Deutschland und Österreich, exakt terminiert um den zweiten Jahrestag des Massakers vom 7. Oktober.“
Die Formulierung lässt allerdings offen, wie genau der mutmaßliche Tatzeitraum eingegrenzt war. Sollte ein Anschlag tatsächlich am 7. Oktober stattfinden – oder lediglich in zeitlicher Nähe zum zweiten Jahrestag des Massakers?
Welche konkreten Ziele die mutmaßlichen Attentäter ins Auge gefasst hatten, ist bislang ebenfalls nicht bekannt. Fest steht, dass rund um den zweiten Jahrestag des Hamas-Massakers in Berlin und Wien mehrere jüdische und israelsolidarische Veranstaltungen stattfanden. So versammelten sich am 5. Oktober hunderte Menschen zu einer Gedenkveranstaltung der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) auf dem Wiener Judenplatz. Sie war auf den 5. statt auf den 7. Oktober gelegt worden, weil am Abend des 6. Oktober das jüdische Laubhüttenfest (Sukkot) begann. Am 7. Oktober wurde in dem im Wiener Theater Nestroyhof Hamakom Doron Rabinovicis Lesedrama „Der siebente Oktober“ aufgeführt.
In Berlin fand am selben Tag im ehemaligen Flughafen Tempelhof eine Gedenkveranstaltung zur Eröffnung der Nova Music Festival Exhibition statt, zu der unter anderem Israels Botschafter Ron Prosor und Bundestagspräsidentin Julia Klöckner angekündigt waren. Ob eine dieser Veranstaltungen bei den Anschlagsplanungen eine Rolle spielte, ist nicht bekannt.
Vor allem die Veranstaltung im ehemaligen Flughafen Tempelhof dürfte gut geschützt gewesen sein, da sie vom israelischen Botschafter besucht wurde. Zudem war bekannt, dass die Ausstellung bei ihren Stationen in den USA das Ziel anti-israelischer Demonstranten gewesen war, die in New York City das Gedenken an die Opfer mit Parolen, Trommeln und Rauchfackeln gestört hatten. Laut einem Bericht von Zeit Online „patrouillierte“ in Berlin die Polizei „um das Gelände“. Die Veranstaltung stand damit unter sichtbarer polizeilicher Sicherung.
Ein möglicher Angriff hätte sich allerdings nicht auf das eigentliche Veranstaltungsgelände beschränken müssen. Der Terroranschlag in Washington vom 21. Mai 2025 fand vor dem Jüdischen Museum statt. Der Täter ermordete Sarah Lynn Milgrim und Yaron Lischinsky beim Verlassen des Museums. Der Terroranschlag auf den Christopher Street Day in Berlin am 25. Juli 2026 fand vierhundert Meter vom eigentlichen Veranstaltungsgelände entfernt statt.
Auch bei den verschiedenen Gedenkveranstaltungen in Berlin und Wien hätte ein Anschlag daher grundsätzlich in der näheren Umgebung erfolgen können. Eine große Menschenansammlung kann zudem aus größerer Entfernung angegriffen werden. Ein extremes Beispiel dafür ist der Massenmord von Las Vegas am 1. Oktober 2017. Der Täter schoss aus einem Hotelzimmer im 32. Stock auf die Besucher eines Musikfestivals. Er tötete sechzig Menschen und verletzte mehr als 850.
Terrorismus ist grenzüberschreitend
Die deutsche Justiz befasst sich nicht zum ersten Mal mit der Hamas. Im März 2026 verurteilte das Berliner Kammergericht vier Männer zu Haftstrafen, die als Auslandsoperateure der Hamas tätig gewesen waren und sich unter anderem um geheime Waffendepots der Organisation in Europa – Dänemark, Polen, Bulgarien – gekümmert hatten.
Dass Terrornetzwerke nationale Grenzen für ihre Arbeitsteilung nutzen, ist nicht neu. Al-Qaida war ein bewusst transnational organisiertes Terrornetzwerk. Schon die Vorbereitung des 11. September 2001 verlief über zahlreiche Staatsgrenzen: Die Führung und Ausbildung lagen wesentlich in Afghanistan; Mohammed Atta und andere spätere Täter gehörten zur sogenannten Hamburger Zelle; weitere Vorbereitung und Flugausbildung erfolgten in den USA. Finanzierung, Reisen und Kommunikation verbanden mehrere Länder. Die 9/11-Kommission stellte später gerade Defizite beim Informationsaustausch zwischen Behörden und Staaten als ein zentrales Problem heraus.
Auch die europäischen Al-Qaida-Strukturen funktionierten grenzüberschreitend. Die Anschläge von Madrid 2004 zeigen ebenfalls die Bedeutung internationaler Kontakte und Netzwerke. Bei den späteren Ermittlungen gegen dschihadistische Strukturen wurde die europäische Zusammenarbeit deshalb ausgebaut. Auch das IS-Netzwerk hinter den Pariser Anschlägen von 2015 operierte grenzüberschreitend: Während die Terroristen in Frankreich zuschlugen, lagen wichtige personelle und logistische Strukturen in Belgien, insbesondere im Brüsseler Stadtteil Molenbeek.
Der Beitrag erschien zuerst bei MENA-Watch.
Beitragsbild: Sgt Anthony Ortiz - http://www.defenseimagery.mil/imageRetrieve.action?guid=04ef6574b8629cf6a5836e3aea7bef0200168369&t=2, Public Domain, via Wikimedia Commons

P.S.: Was da in Wien so abgeht, weiß ich bisher kaum. Darüber hört man zu wenig.
Das Verhältnis an jüdischer und islamischer Bevölkerung in Berlin liegt bei etwa 1 zu 10. Das ist für die Juden ein enormes Sicherheitsproblem und führt nach meinen Informationen bereits zu Vermeidungsstrategien. Heißt: Man plant seine Wege und lässt Davidstern und Kippa in der Tasche verschwinden wenn man sich draußen bewegt. Ein unmögliches Ding. Insbesondere in Deutschland. Jetzt stellt sich die Frage, was man da tun kann. Ich gehe davon aus, dass private und staatliche Sicherungsmaßnahmen jüdische Einrichtungen bereits schützen. Aber individuellen Personenschutz wird da wohl kaum jemand haben. Also was bietet sich an? Ich verweise nochmal auf das Sicherheitsmodell von Judäa und Samaria. Was im Westjordanland super funktioniert, man sollte der elenden judenhassenden Propaganda nicht alles glauben was die darüber so an Lügen auskotzt, funktioniert sicher auch in Berlin. Da muss die Polizei nur mal über ihren Schatten springen und wirklich professionell mit der jüdischen Gemeinde zusammenarbeiten. Geht alles. Muss man nur wollen. Insbesonderes wenn man wirklich weiß, was da in Neukölln abgeht…
Für diesmal sind die geplanten Anschläge zum Glück verhindert worden. Aber wie lange werden die Beteiligten wohl in Knästen sitzen und auch von dort aus die Möglichkeit haben, ihre in Freiheit befindlichen Gesinnungs- und Kampfgenossen zu beeinflussen? Und wie lange werden die europäischen Regierungen, ihre MSM und ihre sehr einflussreichen QUAGOs noch bestreiten, dass längst Krieg herrscht? Sie wehren jede öffentlich hörbare Erwähnung dieser Tatsache als „anti-muslimischen Rassismus“ u.ä. ab. Islamisten töteten am 13.11.2015 im Bataclan und auf Pariser Straßen 130 Menschen, ein Jahr später auf dem Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz immerhin 13 – aber es hätten beide Male auch 1.300 oder 13.000 Tote sein können, ohne dass die französischen und deutschen Regierungen sich zu mehr als einer Mischung aus Durchhalte- und Beschwichtigungsparolen hätten durchringen können. Bis heute, nach wahrscheinlich schon mehreren tausend toten Opfern dieses Krieges in Europa (einschließlich Russlands, das vom selben dschihadistischen Krieg betroffen ist), ist von „Einzelfällen durch psychisch kranke Täter“ die Rede, und weigern sich unsere Machthaber und die Spitzen ihrer Sicherheitskräfte unmissverständlich, zu sagen, dass es in Deutschland, Frankreich, GB, Belgien und Schweden, aber auch in Italien, Spanien und weiteren europ. Ländern überhaupt eine muslimische Eroberungsmigration und somit einen Krieg gibt. Jede auch nur verbale Gegenwehr wird als Aggression gegen eine „marginalisierte Minderheit“ verbucht, jeder islamistische Anschlag als isolierte Verzweiflungstat eines einzelnen Psychotikers, den „wir“ nicht genügend umsorgt und therapiert hätten. Das Eingeständnis „es ist Krieg“ würde rechtlich weit mehr Gegenwehr verlangen und erlauben, aber die brächte „unschöne Bilder“ mit sich, d.h. MS-mediales Sperrfeuer gegen die Sicherheitskräfte und deren polit. Vorgesetzte. Diese wollen für nichts verantwortlich sein, also verweigern sie „ihren“ Bürgern jeden Schutz.
Die dummen, trotteligen Europäer holen die übelsten Terroristen und Halsabschneider zu sich noch Hause, finanzieren sie, verleihen ihnen Preise (siehe tichyseinblick Preis von Church of England) oder schützen deren öffentliche Machtansprüche (inkl. deren Kalifatsforderungen, Juden ins Gas-Rufe und unzählige Aufrufe zum Völkermord), während diese das Halsabschneiden bei den dummen Trotteln verherrlichen und abfeiern. Treffender geht’s nicht. Europa hat den Untergang sowas von verdient. Gut vermehren die sich kaum mehr, solch einen Genpool braucht kein Mensch. Wenn die Islamisten übernommen haben, wirft man am besten ein paar Atombomben drauf. Kann weg.
Warum, Herr Frank, kommen diese Leute überhaupt in unser Land rein? Wer hat das zu verantworten?
Bis zum 7. Oktober sind es noch 18/19 Tage.
Das ist noch viel Zeit zum Aufwachen für Schläfer.
Auch wenn Deutschland angeblich den schlauesten Geheimdienst der Welt (neben dem Mossad) hat, sind Terrorakte vom Kaliber Breitscheid-Platz oder Weihnachtsmarkt Magdeburg (u.v.a.m.) jederzeit denkbar – von vielen einzelnen Messermorden und anderen Stadtbild- oder Infrastruktur-Veränderungen ganz zu schweigen.
Übermorgen ergreift womöglich die Stasi-Partei SED-LINKE – verkörpert durch Elif Eralp – die Macht des Regierenden Bürgermeisters in Berlin.
New York und London haben vorgelebt, wie schön Islamisierung und Kalifatisierung sind.
Das will Berlin auch haben.
KGE freut sich ganz doll darauf, und der Nepper-Schlepper mit ihr.
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Ist das unassistierter Suizid einer Gesellschaft, die sich für „aufgeklärt“ hält?
Oder ist es Teil der Strafe des dreieinigen Gottes der Bibel, der gegen die Götzen des Humanismus, Naturalismus, Nihilismus, Genderismus, Klimatismus, Kommunismus, Mohammedanismus … ausgetauscht worden ist?
Nach meiner Überzeugung sind das die „Vorwehen“ zum Gottesgericht, das im Buch „Offenbarung“ geschildert wird.
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@HJ Gille: Flüche kann nur Gott mit Wirkung versehen. Das musste schon der korrupte Prophet Bileam erkennen, der Volk und Land Israel im Auftrag von König Balak verfluchen sollte, es aber stattdessen segnen musste! (4. Mose 22-24)
Das mit der „Synagoge des Satans“ [•Versammlungsort des Satans und seiner Dämonen•], wo Sie mich verorten möchten, klappt also nicht.
Ich kann kein solcher „Versammlungsort“ sein, da ich als gläubige Christin dem Satan nicht mehr ausgeliefert bin.
♦♦ Ich habe mit meinem Kommentar am 17.09.über niemanden geurteilt, sondern die ernsten Warnungen der Bibel vor der Hölle (realer maximal schrecklicher Ort in einer transzendenten Dimension) weitergegeben.
Im Gegensatz dazu haben Sie mich verurteilen wollen, indem Sie mich der „Synagoge des Satans“ zuordnen.
Nicht nett!
Eigentlich ein starkes Argument für geschlossene Arbeitslager bis zur Remigration für das gesamte Haßmasken- und Palästina-Kontingent. In der Realität sieht die verkommene Mehrheit in Eurotrashland das muslimische Judenschießen heute leider genau so als Teil ihres nunmehr antifaschistischen und „propalästinensischen“ Befreiungskampfes gegen jede Zivilisation wie damals in den 1940ern das deutsche als Teil ihres paneuropäisch-sozialistischen Befreiungskampfes gegen die christliche Zivilisation. Der Eurotrash ist inzwischen so irre und verkommen, die laufen wie die Schafe zum Schlachten und lassen sich auch selbst gerne von Moslems massakrieren. In diesem Fall haben vermutlich nur Mossad oder CIA dem großpreussisch-osmanischem Verfassungsschmutz und seiner V-Hamas einen dicken Strich durch die Blutrechnung gemacht? Saubere Arbeit. Next up: Berlin planieren wie 1945.