Noch 13 Tage Kernkraft in Deutschland: Die Mütter und Väter des Kernkraft-Ausstiegs. Unser Autor Manfred Haferburg nimmt auf seine Weise Abschied.
Die Mutter des deutschen Kernkraftausstieges heißt mit Namen Doktor Angela Dorothea Merkel, geborene Kasner; geboren am 17. Juli 1954 in Hamburg, angeblich eine Physikerin. Sie galt als mächtigste Frau der Welt. Sie hatte kein Problem damit, sich in einem Anfall von Fukushima-Panik über die Verfassung hinwegzusetzen und per Telefonanruf sieben deutsche Kernkraftwerke abschalten zu lassen, denen ihre eigene Regierung ein halbes Jahr vorher nach umfangreichen und kostspieligen Nachrüstmaßnahmen eine Laufzeitverlängerung von zehn Jahren zugestanden hatte.
Während der Tage der Entscheidung saß ein Freund von mir mit der Kanzlerin im Dienstwagen und machte ihr höflich politische Vorhaltungen wegen des überstürzten Kernkraftausstiegs. Frau Dr. Merkel schwieg dazu mit finsterer Miene. Bis es aus ihr herausbrach: „Aber hast du die Umfragen gesehen?“ Die Physikerin Merkel glaubte mehr an Umfrageergebnisse als an die Gesetze der Physik. So, wie sie überhaupt Gesetze als ihre Verfügungsmasse betrachtete. Gebracht hat es ihrer Partei nichts – seither ist ein ehemaliger Maoist der grüne Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Der Schaden, den diese irrsinnige Entscheidung angerichtet hat, ist nicht wiedergutzumachen.
Der Kernkraftausstieg hat noch ein paar weitere Muttis, vor allem grüne und rote. Die Grundlastleugnerin Kotting-Uhl sticht besonders hervor, aber auch die Basta-Postbotin Steffi Lemke, die erneuerbare Svenja Schulze. Und natürlich die unvermeidliche Claudia Roth, die sich drauf freuende Frau Göring-Eckardt, die permavergnatzte Frau Künast. Erinnert sich noch jemand an die unsägliche Barbara Hendricks…? Ich kann hier gar nicht alle gebührend würdigen.
Umweltschädliche Geldvernichtung im großen Stil
Natürlich hat der Kernkraftausstieg auch viele Väter. Eine kurze Aufzählung: Klaus Ethikkommission Töpfer, Jürgen Eiskugel Trittin, Sigmar Überzeugungstäter Gabriel, Norbert Antiatom Röttgen, Peter Erdgassexy Altmaier. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass Deutschland seit Mitte der 80er Jahre keinen Umweltminister hatte, der nicht erklärter Gegner der Kernenergie war. Der Kernenergie-Ausstieg wurde von ihnen systematisch in den Irrsinn der Energiewende eingebettet.
In jüngster Zeit haben sich noch folgende Väter um den Kernkraftausstieg verdient gemacht: Robert Diegehennichtpleite Habeck, Friedrich Brandmauer Merz, Olaf Icherinneremichnicht Scholz und Christian Lieberfalschregieren Lindner. Obwohl Merz und Lindner ihre Vaterschaft offiziell verleugnen wollen, haben sie bei den Vaterschaftstest-Abstimmungen im Bundestag für das Aus der Kernenergie votiert. Da nützen auch flammende Pro-Kernkraft-Heuchlerreden und Pro-Weiterbetriebs-Interviews nichts.
Das schlimmste Szenario des Kernenergieausstieges, das wirtschaftlich verheerende, ist längst eingetreten, nämlich die umweltschädliche Geldvernichtung. Die Stromkunden schultern Milliarden, ohne Nutzen für die Umwelt. Geld, das woanders bitter fehlt. Das Geld der Steuerzahler wird von unten nach oben umverteilt. Der Industriestandort schwächelt, die Industrie verabschiedet sich leise und langsam aus Deutschland.
Ein Heer von Scharlatanen und Nebelkerzenwerfern ist am Ruder
Mich beeindrucken dabei zwei Dinge:
Die Bürger lassen sich diese Abzocke ohne Murren seit Jahren gefallen und glauben immer noch den falschen Energiewendepropheten. Die Energiewende ist nicht nur ein technisches Experiment, sondern ein Menschenexperiment mit völlig fragwürdigem Ausgang. Es wäre besser gewesen, dieses Experiment erst mal an Ratten auszuprobieren.
Die Politiker haben offensichtlich keinerlei Skrupel, das Geld der Bürger mit vollen Händen zum Fenster rauszuwerfen. Was, das Kernkraftwerk kann drei Millionen Haushalte mit billigem Strom versorgen und ist viele Milliarden wert? Auf den Schrott damit. Was, die Erdkabel kosten zehnmal so viel wie Freileitungen? Dafür ist die Akzeptanz besser? Dann machen wir die Stromtrassen eben mit Erdkabeln. Die Rechnung bekommt der Stromkunde. Das EEG mit seiner „Umlagenfinanzierung“ ist ein klassisches Beispiel von Steuererhöhung, ohne die Steuer zu erhöhen. Aber das Geld des Steuerzahlers ist trotzdem weg. Nein, es ist nicht weg, es haben nur andere.
Der Kernkraftausstieg wird angetrieben von Umverteilung gewaltiger Geldmengen und von ideologischem Wunschdenken von spinnerten Eliten. Die Scharlatane verstehen noch nicht einmal, wie das System funktioniert, drehen aber wie wild am Steuerrad. Ihre Unterstützer, die linken Journalisten, verstehen die Physik auch nicht, sind aber ebenfalls getrieben von Illusionen über die Machbarkeit ihrer Ideologie. Es regiert das Prinzip Hoffnung. In ihrer Selbstherrlichkeit haben sie es sogar versäumt, die vielbeschworene „europäische Lösung“ auf dem Gebiet der Energiepolitik auch nur zu erwägen. Alle zusammen drehen ein gigantisches planwirtschaftliches Rad, das von Vornherein zum Scheitern verurteilt war. Das Urteil spricht die gnadenlose Physik.

Dann noch die WIndrad-Lobby, obwohl bekannt ist, dass diese Windräder verantwortlich sind für massive Windverwirbelungen mit der Folge von Trockenheit in den Gebieten wo viele dieser Räder stehen.
75 % seiner Lebenszeit steht ein Windrad oder muß abgeschaltet werden weil zu viel oder zu wenig Wind.
An dieser Stelle kann man nur einen weiteren (theoretischen) Physiker zitieren:
„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“
Albert Einstein – eine These die sich zunehmend bestätigt.
Dazu fällt mir von Wilhelm Busch ua. ein: „Der fliegende Robert“ , zu dessen Komplizen: „Dummheit ist auch eine natürliche Begabung“, oder ein anderes Gedicht wie zB. „Für einen Portraitmaler“: „Die gnädige Frau, die alte, Die hab ich konterfeit, Sie hatte manche Falte, Drob war sie nicht erfreut, Die Falten und die Runzeln, Die malt´ ich nimmermehr, Drob tat sie gnädig schmunzeln, Das freut die Alte sehr,…..“.
Fazit: „Wehe, wehe, wenn ich auf das €nde sehe“
Sehr geehrter Herr Haferburg, zu erwähnen ist allerdings, dass ein Großteil der von Ihnen angesprochenen „Bürger“ die Entscheidungen mit Freuden mitträgt. Aus eigener Erfahrung bevorzugt jene, die das bundesrepublikanische Bildungssystem „genossen“ haben, in die Berliner Innenstadtbezirke eingewandert sind und gut bis sehr gut im sogenannten öffentlichen Dienst ihr Auskommen haben und Unwesen treiben.
Herr Haferburg,
Ihre Einlassung „Die Scharlatane verstehen noch nicht einmal, wie das System funktioniert, drehen aber wie wild am Steuerrad“ sagt alles. Dies gilt für praktisch alle Politiken und leider auch für praktisch alle westlichen Volkswirtschaften. Wir wohnen aktuell einer Zerstörung der Wohlstands- und Freiheitsbasis bei, wie sie möglicherweise nicht einmal die fürchterlichen Weltkriege geschafft haben, denn „die Scharlatane“ negieren Naturgesetze und die wohlstandsstiftende Wirkung freier Marktwirtschaften gleichzeitig.
Interessanter Artikel, alles nachvollziehbar und sicher richtig. Nur wundern sollte man sich nicht. Der gemeine Deutsche hat das Thema abgehakt zumal man den Winter gut überstanden hat. Jetzt stürzt sich der Deutsche, soweit er es finanzieren kann, auf die Wärmepumpe. Woher der Strom kommen soll interessiert nicht, zumal bisher alles gut gegangen ist. Selbst wenn er sein Haus oder die Wohnung verkaufen muss, weil Wärmepumpe und Grundsanierung nicht bezahlbar sind, wird es keinen Aufstand geben. Der Deutsche ist und bleibt ein Schlafmichel, er will zu den Guten und Weltklimarettern gehören! Genau darauf bauen die Grünen Hasardeure ihr politische Kalkül, mit Erfolg!
Die Gesetze der Physik gelten auch für die, die nicht dran glauben wollen. Aber dran glauben müssen wir. Nie war eine Vorhersage, dass das alles in einer ökonomischen und gesellschaftlichen Katastrophe endet, so leicht wie heute. Es genügt schon die Leute anzuschauen, die das alles verbrochen haben. Die grüne Ideologie ist das schlimmste, was Deutschland seit Hitler passieren konnte. Es wird grausam die nächsten Jahre.