Es gibt tatsächlich viele gute Gründe, darüber nachzudenken, "welche Welt" wir unseren Kindern, sofern wir noch welche haben, "überlassen" wollen. Eine Welt, so bunt und lustig wie Duisburg-Marxloh, eine Welt voller funktionaler Analphabeten, eine Welt, in der Parksünder und Zwangsgebührenverweigerer verfolgt werden, aber Drogendealer ihren Geschäften frei nachgehen dürfen? Eine Welt, in der eine marode Infrastruktur erst zum Thema wird, wenn bei einem Brückeneinsturz Dutzende von Menschen ums Leben kommen? Eine Welt, in der wir täglich über die Leiden des jungen Pietro Lombardi informiert werden, in der Claus Kleber eine moralische Autorität ist, welche die Wahrheit rettet und KGE Menschen als Geschenke verteilt?
Ja, das ist alles schlimm, noch schlimmer ist nur, dass es noch Autos gibt und der Verkehr nicht komplett auf Fahrräder, Tretroller und Rikschas umgestellt wurde, was nicht nur für das Klima gut wäre, sondern auch die Frage lösen würde, wie man die vielen überquaifizierten Fachkräfte beschäftigen könnte, die derzeit keinen Job finden.
Es gibt ohnehin genug Flaneure, die nicht wissen, was sie mit ihrer Zeit anfangen sollen. Die einen zeigen Parksünder beim Ordnungsamt an, die anderen stecken tatsächlich Zettel unter die Scheibenwischer, auf denen gefragt wird, welche Welt wir unseren Kindern überlassen wollen. Um im selben Atemzug die ultimative Warnung auzsprechen: "So ein Auto zu fahren, ist ethisch nicht vertretbar!"
Mit so einem Auto sind SUVs gemeint, deren Besitzer gerne bei ALDI und Lidl vorfahren, um dort Obst und Gemüse aus regionalem Anbau zu kaufen. Klar haben diese Leute einen an der Klatsche, aber nicht mehr und nicht weniger als Leute, die glauben, sie würden die Welt retten, wenn sie recyceltes Klopapier benutzen. Jeder Jeck ist anders.
Am jecksten sind aber diejenigen, die zu wissen glauben, was "ethisch vertretbar" ist und was nicht. Merhmals im Laufe der deutschen Geschichte sind sie schon auf die Fresse gefallen, aber dazugelernt haben sie nix. Sollen sie meinetwegen zu Fuß gehen, trocken duschen und immer eine Kotztüte aus Papier mit sich tragen, aber wehe, sie kommen meinem amerikanischen Kleinwagen zu nahe. Dann gibts was auf den Aluhut.

Lieber Herr Broder, wie immer auf den Punkt gebracht. Danke und beste Gruesse aus dem fernen Johannesburg. Toyota Landcruiser VX 8. 4,5 Liter (Hubraum nicht Verbrauch). King of all Roads. Hier in Suedafrika wird man darum beneidet.
So ist das halt im real-existierenden Sozialismus. Da wird einem alles vorgeschrieben und wenn es nicht paßt wird es passend gemacht. Keiner mag sich mehr mit Realitäten auseinandersetzen. Insbesondere nicht die Politik, die in Meilensteinen der Jahre 2009 (Gelddruckerei) und 2015 (Schleuserei) einfach ihre eigenen Gesetzmäßigkeiten im besten Sinne des infantilen Narzissmus gesetzt hat. Der deutsche Hang zum Untergang und den Wunsch soviele wie möglich mitzunehmen ist noch größer. Dumm nur, daß es dann wieder heißt: ‚Das könnte man aber nicht vorhersehen.‘ Achgut et al beweisen das Gegenteil.
Wäre ich Autobauer, böte ich veredelte LKW-Zugmaschinen als SUVs unter dem Namen "Sumo" an. Die Wägelchen gingen weg wie warme Semmeln, grüne Kotztüten-Gesichter gratis inklusive.
Ganz wie im Zeiten des Kommunismus...Da haben uns die Wolga, Tschaika und Sil 111 fahrenden Bonzen auch gesagt das der Trabant und der Fiat Polski ausreichende Autos fuer die arbeitende Bevoelkerung ist. Nur die linken Bonzen haben sich gaendert, ihre Liebe zum Luxus nicht. Ich fahre heut auch einen SUV, nur fahre ich damit lange Strecken (ueber 10 km). Aber wenn ich Auto fahre will ich Auto fahren. Sportwagen mag ich nicht.
Die "Weltretter" könnten ja zuerst ihren jungen, grünen Girlies die Nach-Abitur-Reise nach Australien oder Thailand verbieten. Es sei denn sie rudern. Auch die Folgen der globalen Massenmigration lassen die Zahl der Flugreisen explodieren.
Gestern saß ich mittags in der Kölner Innenstadt (ganz innen) in einem Straßencafe. Ein italienischer Sportwagen beschleunigte sehr lautstark an uns vorbei. Sich völlig unbekannte Gäste grinsten sich erheitert an. Da fragte ich mich still: Wo sind eigentlich die Siebenklang Fanfaren geblieben? (tö,tö, töh, tötö tötötöh)
Lieber Herr Broder, Sie leben in einem durch und durch linken Staat. Das wissen Sie ja. Und solche Kleinigkeiten gehören dazu. Seien Sie schon froh, daß man Sie noch höflich darauf hinweist. Demnächst können die Ziegelsteine auf Ihren Kleinwagen fliegen. Sie unmoralischer, Sie! ...Der Krieg ist der Frieden