Fundstück / 24.11.2013 / 06:48 / 4 / Seite ausdrucken

Gysi regt sich über Spitzeleien auf und fordert volle Souveränität für das neue Deutschland

Deutschland ist erst dann souverän, wenn es Herrn Snowden anhört, schützt, ihm Asyl gewährt und seinen sicheren Aufenthalt organisiert. Dann ist Deutschland souverän, vorher nicht! http://volksbetrugpunktnet.wordpress.com/2013/11/19/der-hammer-guckt-euch-das-an-bitte-verbreiten/

Zum Nachlesen:
Ich bin kein Antiamerikanist, überhaupt nicht. Ich bin gerne in den USA und spreche gerne dort mit den Men- schen. Aber eines sage ich Ihnen: Freundschaft, wie Sie sie sich vorstellen, gibt es nicht. Mit Duckmäusertum und Hasenfüßigkeit erreicht man keine Freundschaft, sondern das Gegenteil! http://dip21.bundestag.de/dip21/btp/18/18002.pdf

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Leserpost

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Karl Krähling / 25.11.2013

Der Vasallenstatus hat uns bisher wenig Ärger gemacht – höchstens dass ein paar Wichtigtuer in der Welt über uns lachen. Wer fordert schon Freiheit oder Souveränität, wenn sie nur wirtschaftliche Nachteile bringen? Wenn wir alle immer wieder sagen, wir seien souverän oder frei, dann sind wir das auch. Schließlich haben wir schon ganz andere Sachen geglaubt. Das macht uns so leicht keiner nach.

Frank Höhnisch / 24.11.2013

Es ist schon witzig wenn da eine Beziehung auf “Augenhöhe” gefordertert wird. Bei einer egalitären Beziehung, ob in der Politik, dem Berufs- oder Privatleben, müssen beide Partner das gleiche geben und nehmen, wollen beide die gleichen Rechte und Pflichten haben. Betrachtet man die deutsch-amerikanischen Beziehungen seit 1949 hatte Deutschland zwar nie ein großes Mitspracherecht, z.B. in der Nato, musste aber auch kaum dazu Beiträge leisten, sprich sich engagieren. Damals wie heute stand und steht Europa unter der militärischen Schutzglocke der USA. Alleine die massive US-Präsenz in Westeuropa konnte die Expansion der Sowjetunion gen Westen verhindern. Selbst amerikakritische oder auch halt je nach Sichtweise meinetwegen anitamerikanische Publizisten wie Peter Scholl-Latour erkennen diese Tatsache an. Auch nach dem Kalten Krieg konnten Konflikte in und um Europa nur durch die militärische Überlegenheit der USA gelöst werden. Was Europa mit seiner “Softpower” so alles erreichen kann, können wir aktuell in Syrien bewundern. Unter diesem Gesichtspunkt der erdrückenden Überlegenheit der USA und der selbstverschuldeten Unterlegenheit der europäischen Staaten, müssen wir uns nicht wundern, dass in dieser “Beziehung” sich die Amerikaner und ihre engsten Verbündeten sich mehr Freiheiten (Rechte) rausnehmen, weil sie auch den meisten Einsatz reinbringen. Just dieser Aspekt wird von den sog. Kritikern Amerikas gerne unterschlagen, brächte es doch das eigene Argumentationsgebäude ziemlich ins Wanken. Angela Merkel und Co. machen mit ihrem “Duckmäusertum”, wie es Herr Gysi nennt, schon das Richtige. Sie weiß um die extreme Abhängigkeit Europas von den USA und dass man die Hand nicht beissen sollte, die einen füttert bzw. in diesem Fall auch noch schützt. Wollen Deutschland und der Rest der Europas die vollständige Souveränität, müssen sie sich auch vollständig unabhängig machen. Europa ist aber nicht mal fähig wirtschaftlich auf eigenen Beinen stehen zu können, wonach sich auch in naher Zukunft nicht viel ändern wird. Umso unwahrscheinlicher ist es, dass Deutschland bzw. Europa in naher Zukunft eine eigene halbwegs akzeptable Verteidigungsstreitmacht auf die Beine stellen können.

Eliyah Havemann / 24.11.2013

Wie kann man nur auf so ein Naziblog verlinken? Ein Link zum Youtube-Video hätte auch gereicht.

Gustav Stresemann / 24.11.2013

Wow, er ist wirklich ein guter Redner. Konstruiert mal eben die Schande von Versailles neu. Die Amis haben ganz recht uns nicht zu vertrauen.

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