Vera Lengsfeld / 21.04.2017 / 20:57 / 11 / Seite ausdrucken

Gute deutsche nützliche Idioten der SAntifa

„Willkommen in der Hölle von Köln“, heißt es an diesem Wochenende, wenn es nach der Antifa geht, die sich immer dreister als SAnitfa aufführt. Seit Wochen mobilisieren die Linksradikalen auf allen Ebenen, wie man auf der linksradikalen Plattform indymedia  nachlesen kann. „Ein Aufruf zur fabelhaften Nutzung einer doch ganz günstigen Situation in diesen dunklen Zeiten“ beginnt die Philippika, die zu Hass, Hetze und Gewalt aufruft.

Die Verhinderung des AfD-Parteitages „soll ein gemeinsames Projekt werden, in einer Zeit wo es an solche mangelt“ (Schreibfehler im Original). Der AfD soll der „wahre Todesstoß“ versetzt werden. Damit richtet sich die Antifa nicht gegen das „Schweinesystem“, von dem sie bestens lebt, das sie aber zu bekämpfen vorgibt,, sondern gegen die einsame Opposition, die das mittlerweile zur bunten Front mutierte Altparteiensystem hat.

Ganz wie in den wahrhaft finsteren Zeiten ihre Groß- oder Urgroßväter malen sich die SAntifanten aus, wie die „Hölle“ für die als Neonazis bezeichneten Demokraten aussehen wird: „Blutige Nasen und Köpfe“. „Stellt euch aber vor wie der Effekt sein wird wenn Bilder von tausenden Blockierern und brennenden Barrikaden in Köln um die Welt gehen: Es könnte der Anfang eines Gegenangriffs von links sein…“. Worauf zielt dieser Angriff? Auf den Rechtsstaat und seine Verfassungsorgane. Die SAntifa feiert sich offen dafür, dass sie Polizeistationen in Brand setzt oder Polizisten attackiert. 

Köln befindet sich auf Grund der linksradikalen Ankündigungen bereits im Ausnahmezustand. Geschäfte in der Innenstadt werden geschlossen bleiben, verglaste U-Bahneingänge sind mit Brettern geschützt, als befände man sich im Krieg. Es wurde ein Flugverbot verhängt.

Aber die SAntifa weiß, dass sie sich auf ihre heimlichen Verbündeten verlassen kann. Im kruden Ton des Aufrufs heißt es: „Die Zivilgesellschaft Kölns tobt sich schon seit Monaten aus und bereitetet der AfD einen massenhaften Empfang vor.“ Dieser etwas kryptische Satz meint wohl die Aktivitäten von „Köln stellt sich quer“, die keinesfalls darauf ausgerichtet sind, die angekündigte höllische Gewalt von links in Köln zu verhindern, oder wenigstens sich davon abzugrenzen. Zwar distanziert man sich verbal von Gewalt, aber ein bisschen verfassungswidrig blockieren will man ebenfalls.

Nützliche Idioten als Schutzwall für Gewalttäter

Es scheint nicht abschreckend zu wirken, dass die SAntifa massiv auf Blockaden setzt. Auf indymeda ist eine „feministische Blockade“ rund um das Maritim-Hotel  angekündigt. Das heißt, die „friedlichen Demonstranten“ unterstützen die SAntifa, wenn sie ebenfalls blockieren. Einsatz für Demokratie sieht anders aus. Wenn es wirklich 50.000 Demonstranten gegen den Parteitag einer demokratischen Partei werden sollten, die trotz Forderung aus der Politik, wie von Justizminister Maas, nicht vom Verfassungsschutz beobachtet wird, dann demonstrieren diese Menschen, dass sie das Grundgesetz, die Basis unserer Gesellschaft, nicht achten, denn sie sind objektiv der Schutzwall für die angekündigten Gewaltattacken der SAntifa. Man muss die AfD nicht mögen, um dieses Szenario bedenklich zu finden.

Eine besonders schäbige Rolle spielt die Amtskirche. Sie will unter dem hetzerischen Motto: „Unser Kreuz hat keine Haken“ gegen den Parteitag der AfD beten. Im Gegensatz zu vielen ehemaligen Amtsträgern in beiden Kirchen ist niemand in der AfD in der NSDAP gewesen. Dass gerade die Kirchen - mit ihrer problematischen Geschichte im Dritten Reich - Andersdenkende nach den Vorgaben der SAntifa zu Nazis stempeln - und das im Namen von Toleranz, lässt jeden Menschen mit Geschichtsbewusstsein die Luft anhalten.

Die Bischöfe, die wortlos zuschauen, wie ihre Glaubensbrüder im Nahen Osten abgeschlachtet werden, die aus Feigheit oder Gleichgültigkeit zur Verfolgung von Christen in unseren Unterkünften für Neubürger schweigen, haben sich als moralische Instanz unglaubwürdig gemacht. Kein Wunder, dass immer mehr Gläubige den Kirchen den Rücken kehren. Das lässt die Amtskirche kalt, denn sie ist längst Teil der gut verdienenden Flüchtlingsindustrie.

Im Anbetracht des bevorstehenden blutigen Wochenendes sind viele Medien wieder einmal Bewohner eines anderen Planeten. Statt die angekündigte Gewalt zu ächten, wird schon mal der AfD für alle kommenden Ereignisse die Schuld in die Schuhe geschoben. Exemplarisch ist folgendes Beispiel: „Kölner Geschäfte schließen Samstag wegen AfD-Parteitag" wurde  ein Artikel in der Welt überschrieben. „Einige Händler in der Innenstadt wollen sich den Trubel ersparen – und lassen ihren Laden geschlossen.“ 

Was hier verharmlosend als „Trubel“ umschreiben wird, sind die massiven Gewaltandrohungen der Linksradikalen. Das ist der Welt keine Erwähnung wert. Nicht der Parteitag ist der Grund für die Ladenschließungen, sondern die angekündigte linksradikale „Hölle“. Eine solche Berichterstattung erweckt den Anschein klammheimlicher Billigung der linksradikalen Aktivitäten. Fest steht, dass der Kampf gegen Rechts bereits eine gesinnungsethische Aufweichung der Rechtsstaatlichkeit bewirkt hat. 

Eine Gesellschaft, die solchen Szenarien ausgesetzt wird, ist nicht nur tief gespalten, sondern driftet unaufhörlich weiter auseinander. Mehr noch, sie begibt sich in die Rolle des Zauberlehrlings, der die Geister, die er rief, nicht mehr los wird. Nach Köln wird Hamburg die Hölle erleben, anlässlich des G20-Gipfels.  Was bei AfD-Abgeordneten Alltag ist, dass sie „Besuch“ von der SAntifa ertragen müssen, die zerstörte Büros, angezündete Autos und blutende Menschen zurücklässt, bekommen auch schon Politiker von SPD, CDU, GRÜNE und sogar Linke zu spüren. 

Die SAntifa bestimmt mittlerweile den Ton in unserer Gesellschaft. Es ist ein Ton, von dem wir geglaubt haben, dass er überwunden sei. Wir haben uns getäuscht.

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Herbert Gnauk / 22.04.2017

Hätte ich diese Personen nicht bereits selbst und life, hier z.B.  1. Jahrestag der Pegida-Bewegung in Dresden, erlebt, würde ich Ihnen Frau Lengsfeld, wahrscheinlich entgegenhalten, das Sie maßlos übertreiben. Aber Sie untertreiben eher, als dass Sie übertreiben! Außer Pfeifen, Johlen, Kreischen und Anwendung körperlicher Gewalt, gegen friedlich und ruhig demonstrierende Bürger, haben diese Personen, welche ja unsere Kinder sind und von uns erzogen wurden, nichts, aber auch gar nichts an Argumenten vorzubringen. Das “demokratische” Deutschland war und ist nicht in der Lage seinen Kindern demokratische Grundlagen zu lehren. Warum wohl? Man muß es sich auf der Zunge zergehen lassen: Pegida (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) Was ist hier rassistisch, nationalistisch oder Fremdenfeindlich?  Leider wird diese Bewegung, auch hier bei Ach Gut, behandelt wie ein “Auswurf” der Gesellschaft, ohne dass sich die meisten der hier Schreibenden selbst vor Ort ein Bild gemacht hätten. In Abwandlung des Heinrich Heine Gedichtes, möchte ich mit: Denk ich an Deutschland in der Nacht und auch am Tage, dann bin ich um meine Zuversicht gebracht…. Ich weiß, das meine Tränen nur von mir selbst gestillt werden können, aber ein paar Helfer währen nicht schlecht!     

Karla Kuhn / 22.04.2017

“Die SAntifa bestimmt mittlerweile den Ton in unserer Gesellschaft. Es ist ein Ton, von dem wir geglaubt haben, dass er überwunden sei. Wir haben uns getäuscht.” Malen Sie ja nicht den Teufel an die Wand.  Noch ist es nicht zu spät. Meine Eltern waren damals im Widerstand, haben gefährdete Menschen versteckt. Die Denunziation hat geblüht, wie ein Kirschbaum im Frühling. Leider war auch ein jüdisches Mitglied der Familie betroffen.  Politiker, die gegen diese Antifas hart durchgreifen, sind bitternötig.  Ich hoffe , es finden sich welche.

Dirk Jungnickel / 22.04.2017

Dreimal darf man raten, was Max Liebermann angesichts der grölenden “SAntifanten” - gatuliere zu der Wortschöpfung - zu sagen hätte. Und was die Amtskirche betrifft: Dem   (SPD -)  EKD - Ratsvorsitzenden Bedford - Strohm zum Beispiel sollte man es hoch anrechnen, dass er das christliche Kreuz wieder entdeckte, nachdem er es schamhaft ausgerechnet auf dem Tempelberg glaubte verstecken zu müssen. Ein Treppenwitz der Geschichte ist die Tatsache, dass nunmehr im Kontext zum AfD- Parteitag im Gebet festgehalten werden soll,  dass das christliche Kreuz keine Haken hat oder haben darf. Die Sache mit dem Haken hat natürlich einen Haken: Wie sollen die Islam - Gläubigen eingeordnet werden, deren Terror und Morde an die Verbrechen unter dem Hakenkreuz erinnern ?  Und die, die die Bibel und das Kreuz Christi verbieten und bei Zuwiderhandlungen härteste Sanktion verfügen ? Warten wir’s ab: An Max Liebermann dürften wir uns demnächst noch allzu oft erinnern müssen.  

Klaus Metzger / 22.04.2017

Alle Parteien im Bundestag und praktisch alle Medien sind seit Jahren auf dem linken Auge erblindet (wie es Joachim Gauck mal formulierte). Und jetzt erntet unsere Gesellschaft die Folgen dieser Blindheit. Der Historiker Jörg Baberowski hat dazu ein ganzes Buch geschrieben: „Räume der Gewalt“. Wenn eine Gesellschaft diese Räume der nicht geahndeten Gewalt gewährt, ist es nur natürlich, dass sie sich mit Gewalttätern füllen. Diese Phänomen gibt es in vielen Bereichen. Wenn ich Einbrüche nicht unterbinde, kommen immer mehr Einbrecher. Wenn ich staatliche Gewalt in bestimmten Vierteln nicht mehr durchsetzte, bilden sich parallele Strukturen usw.

Helmut Driesel / 22.04.2017

Lassen Sie Sich doch nicht so einschüchtern, sehr geehrte Frau Lengsfeld. Wo gehobelt wird, fallen Späne, sagt der Volksmund. Bestimmt wird das alles eines Tages aus erweitertem Blickwinkel mit größerer Erkenntnis aufgearbeitet, wie es so weit kommen konnte usw. Freuen Sie Sich doch einfach darüber, dass es zwei gesamtdeutsche Bewegungen sind, die aufeinander prallen. Hatten Sie das etwa 1990 nicht für möglich gehalten? Wenn unser System gut ist, dann hält es sowas aus, wenn nicht, erfährt man durch solche Exzesse, wo die Schwachstellen liegen. Das ist alles besser als diese dauernde christlich durchweichte Schöntuerei.

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