Dass Rot-Grün im failed state NRW abgewählt wird, steht offenbar schon vor dem Urnengang fest. Die Frage ist nur, ob die Grünen endlich in die hoch verdiente außerparlamentarische Opposition geschickt werden. Ich habe mir das heute auf der "Achse" von Henryk Broder vorgestellte Video vom Haustürwahlkampf der Grünen in NRW angeschaut.
In meiner Schulzeit hieß es immer, „Zwei auf Einen ist feige“. Hier wird eine Dame von sechs (Kamerateam nicht mitgezählt!) Grünen heimgesucht. Sind Frau Löhrmann und Frau Roth nicht Frau genug, auch mal allein mit dem Bürger zu sprechen? Eine weitere Frage: Wie fuhren die Wahlkämpferinnen zum Haustürtermin? Wie Löhrmanns Kommunikationsleiter unlängst der "Huffington Post" erklärte: "Frau Löhrmann hat heute nach einem Ministerinnen-Termin ihren Dienstwagen gegen ihr Wahlkampfauto getauscht, da sie den Folgetermin als Grüne Spitzenkandidatin wahrgenommen hat.“
Ein Beweis für die Doppelmoral der Grünen soll das aber nicht sein, wenn man den A8-Dienstwagen gegen eine kleines Hybrid-Auto für den guten Eindruck beim Volk tauscht. Vielleicht fragt ein Wähler Frau Löhrmann mal, warum sie nicht auch im Dienst ein paar Nummern kleiner unterwegs ist.
Beitragsbild: Boris Orel via Wikimedia Commons

An dem Video finde ich entlarvend, das man offensichtlich in einen Speckgürtel gegangen ist und nicht dahin, wo die ganzen geschenkten Menschen auf die welche schon länger da sind, darauf gestapelt wurden. Ich hätt es ja gern mal gesehen, wie Roth und Co Tür zu Tür Wahlkampf in den Arbeiterschließfächern machen, in Gegenden, die man ja nun in NRW als Angstbereiche tituliert werden.
In einem anderen Artikel haben wir von den Grünen gelernt, dass sich sich wissenschaftliche Thesen am besten durch Marschieren großer Menschenmassen beweisen lassen. Die Grünen nennen das "March for science". So ist es auch mit dem Überzeugen Andersdenkender. Argumente (die es ohnehin nicht gibt) helfen da nicht weiter. Da muss schon eine Menschenansammlung vor der Tür stehen. Imageprobleme mit dem A8 sind Peanuts, wenn die Mannschaftsstärke nur groß genug ist.
Allerdings wirkt das angesteuerte Opfer im Video auch nicht gerade unvorbereitet ob des massiven Aufgebots grüner Landespolitiker und bittet sie alle sofort herein. Mit Straßenschuhen. Für Frau Roth ein leichter Fall, hier reicht wohl "ein bissel ins Gespräch kommen".