Kennen Sie das „Lied vom Paule", einem Seemann in Cuxhaven, von Georg Kreisler? Der Fischereihafen an der Elbemündung ist ein beliebtes Ausflugsziel für Besucher, denen Hamburg zu groß und Bremen zu verhauen ist. Im 40-köpfigen Rat der Stadt sind die Grünen mit vier Abgeordneten vertreten, also recht unauffällig. Nun aber setzen sie zu einem Höhenflug an. Wie die Cuxhavener Nachrichten berichten, protestiert der Kreisverband Cuxhaven der Grünen gegen die Verleihung des Johann-Heinrich-Voß-Preises für Literatur an einen Autor, der, so die grünen Tugendwächter, „weder für Würde und Anstand noch für Menschlichkeit" stehe. Außerdem fühlten sie sich „erinnert an die... Debatte um den Echo-Preis", der vor kurzem zwei rappenden Antisemiten verliehen wurde.
Bevor Sie diesen Link anklicken, überlegen Sie bitte einen Moment, um welchen Autor es sich handeln könnte. Kleiner Tipp: Er gehört der Riege der alten weißen Männer an. Und es ist nicht Paule, der Seemann aus Cuxhaven.
Beitragsbild: Thamizhpparithi Maari - CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Muss ein schönes Gefühl sein, bei Kritik aus dieser Ecke darin bestätigt zu werden, alles richtig gemacht zu haben. Mögen derlei Preise noch zuhauf unter grünem Geifer über sie kommen. Glückwunsch, Herr Broder.
Das wäre eine gute Gelegenheit, mit dem Sechszylinder-Diesel (Euro 5!!) quer durch das Land nach Cuxhaven zu fahren! Wer hält da eigentlich die Laudatio ?
Gratulation an den Autor! Da hat ja jemand Vernunft gezeigt, bei der Wahl seines Preisträgers. Da ich an diesem Ort noch nie war, werde ich es aufgrund seiner Entscheidung auf meine diesjährige Ausflugsliste setzen.
Tja, Herr Broder, die ach so Guten machen vor nichts halt, da setzt der Beissreflex ein. Hätten Sie doch mal Ihre Seele verkauft und sich dem vorgegebenen Heile-Welt-Jubelkurs angeschlossen, würden Sie jetzt umjubelt und beklatscht diesen Preis entgegen nehmen. Aber nein, Sie konnten Ihr Gewissen ja nicht zum Schweigen bringen und schreiben, was Ihnen vorgeschrieben wird, quasi höchst moralisierend diktiert. Zu gerne hätte man gerade Sie als „intellektuellen Vorzeigejuden“ in seinen Reihen begrüßt. Und was machen Sie? Mit Ihrem Blog schreiben Sie Politikern und Regierenden so manches ins Stammbuch, was doch mit allen Mitteln verschwiegen werden soll und legen den Finger in die Wunde, anstatt sie unter Metern von Mull zu verbergen. Zu allem Überfluss unterzeichnen Sie auch noch die Erklärung 2018. Da stehen Sie nun, mit den Skandalrappern auf einer Stufe. Zu gerne hätte man Ihnen wohl zum „alt, weiß, islamophob, anstands- und würdelos“ auch noch „abgehängt und antisemitisch“ untergeschoben, aber da hat wohl auch der Mut zur Diffamierung bei den Grünlingen Grenzen - noch. Sind zur Preisverleihung, insofern sie jetzt noch stattfindet, dann auch die Antifa als Gratulanten zu erwarten? Angeworben mit „Begrüßungsgeld“ und angekarrt mit Bussen, natürlich alles mit Steuergeldern im Kampf gegen Rechts?
Die größte Auszeichnung ist für diesen Autor, dass Grüne gegen ihn aufbegehren. Mehr Ehrerbietung geht nicht. Fazit: Dieser Autor hat in Sachen "Würde, Anstand..." also alles richtig gemacht!
Lieber Herr Broder, jetzt mal ganz ehrlich: Ist es 'so rum' nicht angenehmer? Oder möchten Sie ernsthaft von GRÜNEN gepreist (gepriesen? ) werden? Na also! Glückwunsch meinerseits jedenfalls.
Lieber Herr Broder, das ist natürlich sehr bedauerlich, dass die cuxhavener Grünen Sie so sehen. Also ich stelle Ihnen ein Zeugnis aus und bestätige Ihnen hiermit: 1) Weitblick 2) gesunden Menschenverstand 3) Sie sind nicht korrumpierbar 4) Sie sind sprachgewaltig 5) Sie sind humorvoll ++++ beste Grüße L.H.