Sarah-Lee Heinrich steht stellvertretend für eine narzisstische junge Generation mit Migrationshintergrund, der man bisher alles hat durchgehen lassen. So auch ihre Hassfantasien. Doch manche grüne Altvorderen sind nicht besser. Ein kleiner Rückblick.
Seit Frau Heinrich zur Sprecherin der Grünen Jugend gewählt wurde, wird heftig über ihre rassistischen, homophoben, mit Mordphantasien durchsetzten Tweets diskutiert, die sie als Teenager abgesetzt hat. Die Haltungsmedien schweigen beschwichtigend und publizieren vor allem die Statements der Parteifreunde. Zusammenfassend wird erklärt, Ausfälligkeiten eines Teenagers könne man niemandem vorwerfen. Mit der Haltung der Grünen insgesamt hätte das nichts zu tun. Der „Spiegel“ geht sogar noch weiter. Er behauptet in einem Artikel, an den Tweets der Sarah-Lee Heinrich sei die Gesellschaft schuld. Damit hat er nicht ganz unrecht, aber anders als er denkt. „Die Empörung kommt zu spät“, titelte das einstige Sturmgeschütz der Demokratie, das heute vor allem devoten Haltungsjournalismus liefert.
Falsch. Es ist schon elf Jahre her, dass die Berliner Jugendrichterin und Autorin Kirsten Heisig unter zweifelhaften Umständen aus dem Leben schied. In den Jahren zuvor hatte sie vehement auf das Problem der verbalen Verrohung und der permanenten Gewalttätigkeit an den Berliner Schulen aufmerksam gemacht. Sie hat leidenschaftlich dafür gekämpft, dass jugendliche Straftäter zeitnah zur Rechenschaft gezogen werden. In ihren Büchern kann man nachlesen, was schon in den Nullerjahren gern unter den Teppich gekehrt wurde: Rassismus, Sexismus, Homophobie und Antisemitismus von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Jetzt ist die Generation, die Heisig beschrieben hat, erwachsen, und wenig deutet darauf hin, dass sie weniger radikal geworden ist.
Feige weggeduckt
Der „Spiegel“ behauptet: „Antisemitisch aber sind Teenager vor allem dann, wenn die Gesellschaft sie lässt. Aussagen wie denen von Sarah-Lee Heinrich muss widersprochen werden – analog auf dem Schulhof genauso wie in der digitalen Welt auf Twitter.“ Ach ja, was ist mit Kirsten Heisig passiert, die vehement widersprochen und gefordert hat, dass die zuständigen Lehrer, Erzieher, Direktoren, Jugendämter, Jugendrichter tätig werden? Heisig wurde verunglimpft.
Was die Schulen, Jugendämter, Politik und Behörden und Medien betrifft, so haben sie sich feige weggeduckt. In Berlin wurde ein Schüler, der antisemitisch beleidigt wurde, nicht der Täter, an eine andere Schule versetzt. Marcel Luthe, Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin, hat in seinem Buch „Sanierungsfall Berlin“ mehrere Beispiele von Kindern aufgeführt, die durch Mobbing an ihrer Schule in den Selbstmord getrieben wurden.
„Alltäglicher Rassismus“ wird permanent unterstellt und angeprangert – aber nur der Mehrheitsgesellschaft, nicht der Neubürger. Selbst wenn in Berlin auf offener Straße „Juden ins Gas“ gebrüllt wird, gibt es eine kurze Aufwallung, die ohne Konsequenzen bleibt.
Sarah-Lee Heinrich ist in einer Atmosphäre der stillschweigenden Duldung von Rassismus, Homophobie, Sexismus und Antisemitismus bei nicht weißen Kindern und Jugendlichen aufgewachsen. Ihrer Generation wurden von den Verantwortlichen nie die Grenzen gezeigt. Jetzt werden sie erwachsen und rücken in Positionen auf, in denen sie ihre Ideologie politisch umsetzen wollen.
Nein, ich nehme Heinrichs Entschuldigung nicht an
Es ist ja keineswegs so, dass Sarah-Lee nur als Teenager zweifelhafte Ansichten äußerte. Das tat sie auch als Erwachsene. Zum Beispiel in einer Sendung des öffentlich-rechtlichen Jugendkanals Funk, in der Heinrich 2019 zu Gast war. Da war sie bereits volljährig. Heinrich spricht vor laufender Kamera öffentlichkeitswirksam von einer „eklig weißen Mehrheitsgesellschaft“, die „rassistisch durchzogen“ sei. Wegen empörter Reaktionen entschuldigte sie sich zwar für ihre Wortwahl, machte aber gleichzeitig klar, dass sie inhaltlich zu ihrer Haltung stehe. Dass sie mit dieser radikalen, wenn nicht gar extremistischen Ansicht bei den Grünen nicht allein steht, beweisen die Äußerungen von maßgeblichen Politikern dieser Partei.
Die stellvertretende grüne Bundesvorsitzende Ricarda Lang findet, dass „manche Leute verängstigt“ von einer „linken, schwarzen Frau (seien), die Menschen für Politik und für die Vision einer gerechten Zukunft begeistert“. Die Begeisterung der Mehrheitsgesellschaft dürfte sich in engen Grenzen halten. Sie hat Heinrich alle Chancen eröffnet, aus ihrem Leben etwas zu machen und muss jetzt befürchten, von Heinrich, sollte sie in der Politik weiter aufsteigen, repressiert zu werden. Nein, ich nehme Heinrichs Entschuldigung nicht an, aber ihre Haltung, die eine Bedrohung der Mehrheitsgesellschaft darstellt, sehr ernst.
Heinrichs Amtsvorgängerin Anna Peters spricht vom „ekeligsten Shitstorm ever“, der „junge, kluge, linke Frauen“ mundtot machen solle. Damit weist sie allen, die sich gegen diese Verbalattacken, hinter denen eine unverrückbare Haltung steht, den Schwarzen Peter zu. Cem Özdemir verkündet, „die Angreifer“ schrieben „sexistischen Mist“. Diese Äußerungen zeigen, wie fest die vermeintlich antirassistische Indoktrination junger Menschen in radikalen, teilweise auch parteinahen Kreisen verankert ist.
Die bei den Grünen herrschende Doppelmoral zeigt sich darin, dass die Sensoren für angebliche „Mikroaggressionen“ in der Mitte der Gesellschaft geschärft sind. Hier reicht schon aus, einen richtigen Artikel auf der falschen Plattform zu liken, wie es Hans-Georg Maaßen passiert ist, um an den Pranger gestellt zu werden.
In diesem Zusammenhang sollte man sich daran erinnern, dass Hass gegen die Mehrheitsgesellschaft bei den Grünen zum Selbstverständnis zu gehören scheint. Claudia Roth lief als Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags hinter einem Transparent her, auf dem „Deutschland du mieses Stück Scheiße“ stand. Sie ließ sich auch von den begleitenden „Deutschland verrecke!“-Rufen nicht stören. Mir ist nicht bekannt, dass Roths demonstrierte Haltung auch nur Stirnrunzeln bei der grünen Parteiführung ausgelöst hätte. Zur Wahrheit gehört allerdings dazu, dass der damalige Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble keinen Anlass gesehen hat, Roths Verhalten zu sanktionieren. Die Union hat durch ihr Apportieren des grün-linken Zeitgeistes erhebliche Mitschuld an der vergifteten Atmosphäre in unserem Land, in dem Politik, Behörden und Medien Hasser der Mehrheitsgesellschaft wie Heinrich, Roth e tutti quanti hätscheln und fördern.

Die „eklig weiße Mehrheitsgesellschaft“, deren bloße Existenz als rassistisch definiert wird, ist nicht in rassistische Leidenschaften ausgebrochen, nachdem ein Somalier in Würzburg drei autochthone Frauen abgeschlachtet und einige weitere Mordversuche begangen hatte. Als im Sommer 2019 ein Eritreer in Frankfurt einen kleinen Jungen vor einen einfahrenden Zug „schubste“ und zwei weitere Menschen vor den Zug zu „schubsen“ versuchte, kam es genauso wenig zu rassistischen Reaktionen, eher zu gar keinen. Das nehmen S. Lee H. und die restliche „anti“rassistische Szene als vollkommen selbstverständlich hin und beweinen fröhlich weiter ihre Qualen im rassistischen Deutschland und Europa. S. Lee H. sieht sich als Opfer der Falschrassigen, die sie nach teilweise selbst konstruierten Zugehörigkeiten sortiert: Juden sind für die große Humangenetikerin H. „keine Weißen“, vermutlich, weil europ. Juden zwar durchaus weiß sind, aber jahrtausendelang ausgegrenzt und verfolgt wurden. Dass dies nichts mit „Rasse“ zu tun hatte, sondern mit einem religiösen Hass und erst ab dem späten 19. Jh. mit „Rassen“hass, ist der jungen, klugen Politikerin unverständlich. Die kulturelle Zugehörigkeit der allermeisten Juden zu Europa sieht sie wohl auch nicht. Über die Slawen ist sie sich unsicher – wenn sie wüsste, dass mindestens ein Drittel der Dt. von slawischer Abstammung ist, würde sie nicht am Weißsein und der Täterschaft der Slawen gegenüber erhabenen Opfern-des-Rassismus wie ihr selbst zweifeln. Und überhaupt, wer ist rassistischer: eine Gesellschaft, die eben nicht rassistisch auf Verbrechen durch PoC antwortet oder eine verzogene PoC, die sich vor der autochthonen Bevölkerung ekelt, die in woker Sicht die falsche Hautfarbe hat? Übrigens habe ich vor klugen, jungen Frauen jedweder Hautfarbe keine Angst, und nicht nur, weil ich selbst eine Frau bin. Dagegen halte ich aggressiven, ideologisch-rassistischen Schwachsinn für gefährlich.
Sie hatte bestimmt eine schwere Kindheit. Jetzt bekommt das Land eine schwere Zeit. Den Nobelpreis für Medizin noch zuhaben, ein Impfstoff gegen Dummheit.
Wer denken kann, muss Ihnen zustimmen. – Wer wählt solche Leute? Wer will mit solchen Leuten koalieren? Wer lässt solche Leute in den Medien zu Wort kommen? – Wer schweigt?…
Aus persönlicher Erfahrung kenne ich wirklich keine Spezies, die intoleranter und haßerfüllter ist als jene linksgrünen Ideologen, die doch angeblich für Vielfalt und Toleranz sowie gegen Haß und Hetze stehen. Den bildhaften Beweis liefern sie regelmäßig auf Demos „Gegen Haß und Hetze“, wo unverblümt Plakate mit der Aufschrift „Ganz -Platzhalter- haßt die AFD“ (oder ein beliebiges anderes Feindbild) geschwenkt werden. Eine weitere markante Eigenschaft dieser Leute ist ihr Hang zur Vereinnahmung kultureller Güter und Symboliken. Als Beispiel sei der Shitstrom gegen Weiße genannt, die sich erlauben, afrikanische Frisuren zu tragen. Auch wurde ich schon mal von einem Linken mit Unverständnis belegt, weil ich als Rechter ein rotes Auto fahre und Techno mag. Die euphorischen Linksgrün-Wähler werden in den kommenden Jahren schmerzhaft erfahren, was für ein Kuckucksei sie sich ins Nest gelegt haben. Für Nichtornithologen, der Kuckuck ist jener Vogel, der sich in fremden Nestern breitmacht und durchfüttern läßt, während er die angestammten Jungen aus dem Nest wirft.
Ich schließe mich der Forcerumg von Tim K an:
Da sie von einer ekligen weißen Mehrheit gewählt wurde, soll sie wider zurücktreten.
Und da diese eklige weiße Mehrheit auch das Hartz4ihrer Mutter bezahlt hat, möge sie den Betrag bitte erstatten.
Ansonsten weißlich jeder , der 5 Sinne besannen hat: wer heute grün ist oder wählt , hätte damals NSDAP gewählt.
Das ist keine Nazikeule, das ist banale Psychosoziologie.
Der Verfassungsschutz müsste die Grünen längst beobachten, würde er sich nicht inzwischen selbst beobachten müssen.