Der ZR erklärt, nicht zum ersten Mal, „Wer wir sind, wofür wir stehen, was wir bieten“ und stellt „Unser Wirken im öffentlichen Raum“ vor.
Dazu zählen, wenig überraschend, „die Arbeit der jüdischen Rundfunk- und Medienräte“ und „Begegnungs- und Dialogprojekte“ wie die „Denkfabrik Schalom Aleikum“, das Programm „Meet A Jew“ und der „Tag der guten Taten“, der sogenannte „Mitzvah Day“, allesamt Projekte, die es nicht geben würde, wenn sie nicht mit öffentlichen Geldern gefördert würden, wie das bei den meisten NGOs der Fall ist. Und dann sind da noch die „Institutionen des Zentrates“, darunter die durchaus angesehene „Hochschule für jüdische Studien“ in Heidelberg und „das Militärrabbinat (für) jüdische Militärseelsorge“, das gleich „sieben Militärrabbiner“ beschäftigt, die ihrerseits „Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr“ unterstützen und „Seelsorge sowie Lebenskundlichen Unterricht“ anbieten.
Was allerdings fehlt, ist eine Information darüber, wie viele Juden (und Jüdinnen!) in der Bundeswehr dienen. Es sieht aus, als wären die Militärrabbiner für alle „Soldaten und Soldatinnen der Bundeswehr“ da, unabhängig von der konfessionellen Zugehörigkeit. Möglich aber auch, dass in der Bundeswehr ein Satz der ehemaligen Familienministerin Lisa Paus („Eine Frau ist eine Person, die sich selbst als Frau identifiziert“) modifiziert wurde: „Ein Jude oder Jüdin ist eine Person, die sich selbst als Jude oder Jüdin identifiziert.“ Dann wäre es in der Tat egal, wie viele Juden und Jüdinnen in Bu-We-Uniformen herumlaufen.
Eine „Auswahl“ der „Ämter von Zentralratspräsident Dr. Josef Schuster“
Wichtiger als solche Petitessen ist „die internationale Vernetzung des Militärrabbinats“, die im Jahre 2025 „weiter vorangetrieben wurde“. Unter anderem auf einer „zweitägigen Weiterbildung“, bei der „rund 120 Militärseelsorgende aus sieben Ländern, darunter auch jüdische und muslimische, das richtige Verhalten in einer Kriegssituation und die würdevolle Behandlung von Sterbenden und Gefallenen“ übten.
Offenbar übten sie nicht nur die würdevolle Behandlung von Sterbenden und Gefallenen in einer Kriegssituation, sondern auch das korrekte Gendern, das Militärseelsorger in Militärseelsorgende überführt.
Ein Begriff, der in dem Rechenschaftsbericht immer wieder vorkommt, lautet: „Vernetzung“. Sowohl nach innen, in die Subebenen des Zentralrates, wie nach außen, in die Zivilgesellschaft. Die Auswahl der Beiräte, Stiftungen, Kuratorien und Jurys, in denen der Zentralrat vertreten ist, reicht vom „Beirat für Fragen der Inneren Führung der Bundeswehr“ über den Beirat der Stiftung „Topographie des Terrors“ bis zum Rundfunkrat der Deutschen Welle.
Nicht minder eindrucksvoll ist eine „Auswahl“ der „Ämter von Zentralratspräsident Dr. Josef Schuster“. Er sitzt u.a. im Beirat der Initiative „Schulter an Schulter“, im Deutschen Ethikrat, im Kuratorium der Stiftung Bayerische Gedenkstätten und ist Pate einiger Schulen, die am Programm „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ teilnehmen. Wenn „Partizipation“ ein Indikator für „Integration“ wäre, könnte der Präsident des Zentralrates als „role model“ dienen.
Das Kapitel über „Gefahren extremistischer Ideologien“
Nicht alles in dem Tätigkeitsbericht 2025 des Zentralrates ist PR in eigener Sache, es gibt da auch ein paar Seiten, die sachbezogen sind, z.B. das Kapitel über „Gefahren extremistischer Ideologien“. Da heißt es u.a., der „Anstieg extremistischer Ideologie und Organisation“ sei „mehr als besorgniserregend“, der „Anstieg extremen Gedankenguts und der Gewaltbereitschaft“ vor allem bei Jugendlichen sei „alarmierend“.
Während der Rechtsextremismus „die sichtbarste Bedrohung für jüdisches Leben“ bleibt und der Linksextremismus „in den letzten Jahren stärker in den Fokus“ gerückt ist, stellt der Islamismus „eine enorme Gefahr dar, die erheblichen Zulauf erfährt“.
Diese „Einschätzung“ entspricht der langjährigen Politik des Zentralrates. Keine Kalifat-Demo in Neukölln, kein Sit-In vor dem Außenamt in Berlin-Mitte, bei dem „Free Gaza from German guilt!“ und „From the river to the sea!“ gerufen wird, vermag daran etwas zu ändern: Für den Zentralrat ist und bleibt der Rechtsextremismus „die sichtbarste Bedrohung für jüdisches Leben“ in der Berliner Republik. Das hat Tradition, das ist etwas, worauf man sich verlassen kann, auch wenn die Wirklichkeit schon einen großen Schritt weiter ist. Und das ist jetzt echt alarmierend und besorgniserregend.

@Thomas Szabó: neulich haben Sie, wenn ich das recht verstanden habe, vorgeschlagen, dass Judenhasser als Juden wiedergeboren werden sollten, um zu erfahren, wie es ist, als Juden gehasst zu werden. Ich halte das für keine gute Idee, denn dann gäbe es Juden, die echte Juden wären, und Juden, die für ihren Judenhass damit bestraft würden, als Juden wiedergeboren zu werden. Eine sinnwidrige konfuse Mischung. Das könnte sogar für Einige Judenhass rechtfertigen, weil sie ja solche hassen würden, die sie für ihren Judenhass hassen würden. Tohuwabohu.
Interessanter finde ich die Vermutung, dass die Nazideutschen als Palästinenser wiedergeboren werden. Wenn das die Israelis wüssten!
Es soll in Ostasien Buddhisten geben, die glauben, dass das Leid der Juden auf Untaten in früheren Leben zurückzuführen sei. Aber das Leid der Opfer der angeblichen Untaten von Juden in früheren Leben wäre entsprechend wiederum auf frühere Untaten dieser Opfer von Untaten zurückzuführen und so weiter zurück bis auf Kain und Abel oder die ersten Verbrechen von Homines Sapientes oder ihren Vorfahren. Kann nicht überzeugen, weil inkonsistent.
Wer keine gescheiten Rabbiner hat wie Friedman oder Taub, der gründet einen Angelverein. Es gibt Abgründe….Juden, die Mit Eifer Deutsche spielen sind Preußens wunderliche Komödienabteilung. Daß dieser selbst angekackte Selbstbeschiss auf Angst aus der Vernichtung herrührt ist mir bewußt. Darum verstehe Ich den Umstand. Dafür, daß die Deutsche Politik diese Angst in den Juden nährt, dafür gilt ihr meine herzliche Verachtung. Judenräte sind Nazikram und Machtverwaltung. Der ZR ist der Beweis für das unsichtbare Ghetto. Ich hasse es, wenn man wegen eines Traumas sich seinen Anlaß rekonstruiert auch wenn Ich es verstehe. Und das ist universelle Psychologe.
Ich kenne:
– keinen Juden, der den Zentralrat der Juden gewählt hat,
– keinen Türken, der den Zentralrat der Muslime gewählt hat,
– keinen Studenten, der ASTA gewählt hat,
– keinen diplomierten Ethiker, der den Ethikrat gewählt hat.
Soweit zum demokratischen Slogan „Alle Macht den Räten!“
„Mir wurde dieses Einschleichen erstmals 2019 im Innenausschuss bewusst, als die Polizeipräsidentin berichtete, Polizeibeamte hätten “ihr Herz dem Kampf gegen rechts gewidmet„. Nicht gegen kämpferisch-verfassungsfeindlichen Rechtsextremismus, sondern pauschal “gegen rechts„. Eine Exekutive, die mit polizeilichen Mitteln gegen ebenso legale wie legitime politische Meinungen kämpfen will, steht nicht auf dem Boden des Grundgesetzes, sondern greift dessen Fundament an.“ Quelle: Berliner Zeitung
Unser aller Problem ist, daß „Rechtsextremismus“ und „Rassismus“ zur praktikablen Infamie synonyme Bedeutungen zugeschrieben worden sind. Rechtsextremismus heißt im Verfassungsschutzjargon: „Ablehnung der multikulturellen Gesellschaft.“ – Das ist bodenlos, aber die Auslegung!
Das ist die selbsterfundene Legitimation für eine völlig überdrehte Ausländerinvasion, welche das Völkerrecht (VStGB) auf den Kopf stellt, und ARD und ZDF benutzten sie reichlich, um Volksverhetzung und Messermord als Menschenrecht darzustellen. Das ist das gute braune Kulturgut des survival of the fittest.
Und es ist das Prinzip, welches schon Jesaja 750 v.Chr. im Königreich Davids beklagt hat: „Weh denen, die Böses gut und Gutes böse heißen, die aus Finsternis Licht und aus Licht Finsternis machen, die aus sauer süß und aus süß sauer machen!“ Jes 5, 19-20
Man muß Jesaja gelesen haben, nicht als Propheten, sondern als Kritiker seiner Zeit, da haben nahezu identische Zustände geherrscht haben wie heute in Deutschland, Europa und den USA.
Das Buch „Jesaja“ endet mit Kapitel 39. Ab 40 beginnt ein anderer, der Deutero-Jesaja.
Das „Völkerstrafgesetzbuch“, welches Teil unseres Strafrechts ist, kann man sich als PDF aus dem Netz herunterladen.
Uns wird allerlei Blödsinn über „was ist rechts?“ erzählt. Historisch sicher ist die Herkunft von Karl Marx „Das Kapital“. Politisch „rechts“ ist von Karl Marx ganz physisch definiert worden. Der „Kapitalist“ ist dem politisch „rechten Lager“ zugeordnet.
Empfehle, nach „Israel’s government promotes massive Gay Pride festival with “children’s activities„ near ruins of Sodom and Gomorrah“ zu guckeln.
Ein viertägiges „Pride“ Festival im Juni dieses Jahres am/im Toten Meer, wo einst Sodom und Gomorra ihr perverses Unwesen trieben und deshalb von Gott vernichtet wurden…
Diese Leute nähren durch ihr Verhalten die Vorurteile , die sie zu bekämpfen vorgeben und ziehen daraus ihre Existenzberechtigung und Ansprüche gegen die Allgemeinheit . Ein Perpetuum Mobile der besonderen Art .
Warum sollte ein gläubiger Jude in einer deutschen Armee dienen?