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Lieber Herr Prof. Meins, als Kollege danke ich Ihnen für die für mich sehr wohltuende psychopathologische Einordnung dieses Phänomens. Ich hatte schon länger Ähnliches “im Gefühl”, hatte es aber bislang nicht formulieren können - und der korrekt definierte Unterschied zwischen “Wahn” und “Fanatismus” war mir so auch noch nicht klar. Zum Schluss gehen Sie kurz auf eine psychodynamische Betrachtungsweise ein, nämlich den fast völligen Mangel an Empathie, der bei Fanatikern zu beobachten ist - zunächst (ursächlich) ggü. sich selbst, und dann (konsekutiv) ggü. dem “Gegner. Ich möchte in diesem Zusammenhang (vor allem auch allen Nicht-Fachleuten) besonders das Buch “Die Wiedergutmacher. Das Nachkriegstrauma und die Flüchtlingsdebatte” von Raymond Unger empfehlen. Bitte vergeben Sie mir, dass ich mich hier (noch) nicht mit meinem Klarnamen “oute” - ich betreibe eine Praxis in einer Großstadt und habe (noch) zu viel zu verlieren - und die Einschläge kommen tatsächlich näher. Dennoch würde ich mich gern einmal persönlich mit Ihnen austauschen. Herzliche Grüße!
Ein Blick zurück in die Verhältnisse des Lebens vor 250 Jahren kann hilfreich sein um die Frage zu beantworten, ob wir dort ankommen wollen. Denn folgen wir dem Fanatismus der Propheten, die den Untergang der Welt prognostizieren, übrigens in der Geschichte der Menschheit ein bekanntes Phänomen, werden wir uns auf diese Lebensverhältnisse einstellen müssen.
Die Leute, die meinen, sich schon irgendwie mit den Auswüchsen des Klimawahns arrangieren zu können, seien auf Folgendes hingewiesen: Wer glaubt, er fahre demnächst eben statt eines Pkw mit Verbrennungsmotor einen mit E-Antrieb, wird feststellen, dass er überhaupt nicht mehr mit dem Auto fahren dürfen wird. Wer glaubt, er werde demnächst einfach nur ein Steak weniger essen, wird feststellen, dass er überhaupt kein Fleisch mehr essen dürfen wird. Wer meint, seine Flugreise werde demnächst einfach nur 30 Euro mehr kosten, wird feststellen, dass er überhaupt nicht mehr fliegen dürfen soll. Wer den Klimanazis die Hand reicht, wird den ganzen Arm verlieren. Und wer einen Nachbarn hat, der ein Anhänger der Klimasekte ist, kennt schon den zukünftigen Blockwart seines Viertels.
Tja, die Vernunft hat es schwer bei diesem Thema, was ja auch Christian Lindner mit seiner Profi-Anmerkung erlebt hat, die gnadenlos verrissen wurde. Man muss an Dieter Bohlen denken: Wie macht man einem Bekloppten klar, dass er bekloppt ist? Wie macht man einem Fanatiker klar, dass er ein Fanatiker ist? Es geht nicht. Fatal, wenn das ganze Land sich den Fanatikern unterwirft, aber das gab es in Deutschland ja schon einmal und es wird jetzt wieder passieren. Der Fanatismus ist ein Meister aus Deutschland.
Fanatiker sind komplett empathielos. Haben kein Mitgefühl und gehen rabiat mit allen Mitteln gegen Kritiker vor. So verstehe ich ihre Feststellungen zu Greta und ihren Jüngern. Wenn die sich also durchsetzen, können wir unserer schönen Demokratie komplett “Gute Nacht” sagen. Kommunisten/Sozialisten/Faschisten sind dann wohl auch Fanatiker. Die Grünen sind dann quasi Doppelfanatiker. Da sich die letze Volkspartei soeben desintegriert, indem sie nicht verstehen will, dass sie nicht auf den Klima Zug aufspringen kann, sondern ihm die Schienen kaputt machen muss, macht ihr Artikel zusätzlich wenig Hoffnung. Der kurzzeitliche Hoffnungsträger AfD wird durch den Dauerbeschuss der grünen Medien immer radikaler und kommt trotz haufenweise Naturwissenschaftlern in den eigenen Reihen gegen die Öko Fanatiker nicht an. Mittlerweile, nach jahrelangem Medienbeschuss, sehe ich selber in jedem AfD Heini einen Nazi. Was macht ein reifer, uneinsichtiger Konservativer Nicht-Fanatiker also heute? Auswandern? Wohin?! Zu alt! Bleibt nur Gretas Schuld auf sich zu nehmen, brav sämtliche CO2 Steuern von der kleinen Rente zu latzen, das Auto abzuschaffen, obwohl man nicht mehr laufen kann und durch drücken, Luft anhalten oder sonst was, den natürlichen Prozess in Richtung Krematorium zu beschleunigen, damit unsere Nachfahren eine bessere Welt bekommen. Vielleicht kann ich mich zur Kompostierung anmelden, um einen kleinen Teil meiner Klimaschuld an die nachfolgenden Generationen zurück zu zahlen.
Den letzten Ausbruch von Fanatismus gab es so zwischen 1944 bis Mai 1945. Gläubige wollen halt glauben. Glauben bedeutet, anderslautende Erkenntnisse zu ignorieren. Weswegen der Versuch, mit Greta-Jüngern rational zu diskutieren und Argumente vorzubringen, vertane Lebenszeit ist. Es ist verschwendet. Wenn Sie einem Gottgläubigen, nicht diesen Wischiwaschichristen in Europa, damit kommen, wie ein höheres Wesen in der Lage sein soll, sämtliche Schicksale aller Welten zu steuern oder zu beeinflussen und den Rest des Universums, dann hören Sie nur, daß er es kann, weil er eben Gott ist. Ebensowenig ist es sinnvoll Allah zu hinterfragen, weil Allah eben Allah ist. Und die indoktrinierte Jugend im Sozialismus wußte, daß der Sozialismus siegt, weil er es gesetzmäßig muß. Selbst als die DDR am Sozialismus kollabierte, gab es immer noch Millionen Menschen, die an eine finstere Verschwörung des Westens glaubten, die die DDR zusammenbrechen ließ und die blieben dann in der PDS, weil der Sozialimus siegt. Und wenn nicht heute, dann morgen oder übermorgen. Weil es eben so ist. Gläubige. Fanatiker. Und den Klimawandel weltweit zu stoppen? Wir schaffen das!
Da mann davon ausgehen darf, dass linksgrüne, Gutmenschen und CDU/SPD/FDP-Leute nicht krank sind, sie aber den Ökoterrorismus unterstützen und den Klimawahn vorsätzlich und wider besseres Wissen vorantreiben, darf man sie getrost als Verbrecher bezeichnen.
Wie beim religiösen Fanatismus wird es auch nie genug sein. Wenn das wirtschaftliche Leben still stünde, würde dann das Abatmen von CO2 zu Gretas Sorge.
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