Die Bundesinnenministerin und hessische SPD-Spitzenkandidatin Nancy Faeser sorgt gerade für Aufregung, weil in ihrem Wahlprogramm auch das Wahlrecht für Migranten gefordert wird, die erst wenige Monate im Lande sind. Warum die Aufregung? Das folgt doch nur konsequent der Logik der von ihr, ihrer Partei und bislang von einer ganz großen Koalition vertretenen Zuwanderungspolitik.
Es dauerte offenbar eine Weile, bis ein aufmerksamer Leser des hessischen SPD-Wahlprogramms auf Seite 59 dieser Tage folgenden Satz entdeckte:
"Wir wollen uns auf Bundesebene und im Bundesrat mit Nachdruck dafür einsetzen, dass alle Menschen, die länger als sechs Monate in hessischen Kommunen leben, ein kommunales Wahlrecht erhalten."
Heute nun ist dieser Satz vielleicht nicht in aller Munde, aber doch in allen Medien, und die Aufregung ist groß. Immerhin ist es das Wahlprogramm einer Spitzenkandidatin, die gegenwärtig auch Bundesinnenministerin ist und sich als solche beharrlich weigert, ihr mögliche Maßnahmen zur Drosselung und Regulierung der gegenwärtig scheinbar grenzenlosen Massenzuwanderung zu verordnen. Werden also erst massenhaft Menschen aus Afrika, Arabien und Afghanistan aufgenommen, um sie ein halbes Jahr später darüber abstimmen zu lassen, wer künftig im Rathaus oder Landratsamt die Geschäfte führt? Das klingt aus der Sicht der Alteingesessenen (aller Herkunft) selbstredend vollkommen irrwitzig, insbesondere in solchen Gemeinden, in denen überproportional viele Asylbewerber untergebracht wurden oder die einen hohen Ausländeranteil haben. Zwar verweisen SPD-Vertreter darauf, dass hiermit selbstverständlich nur solche Ausländer mit einem legalen Aufenthaltsstatus, also auch einem bereits beendeten Asylverfahren, gemeint sind.
Dennoch kann man Reaktionen, die von Kopfschütteln bis Empörung reichen, durchaus verstehen. Wer in einem Staatswesen mitbestimmen will, sollte selbstverständlich auch Teil desselben sein. Immigranten, die mitbestimmen wollen, können sich einbürgern lassen. Jemandem einfach nur aufgrund seiner Anwesenheit das Wahlrecht zu geben, selbst dann, wenn er beispielsweise die Sprache nicht spricht und gar nicht versteht, wen oder was er eigentlich wählt, ist für ideologiefreie Freunde des gesunden Menschenverstands zugebenermaßen eine wirklich schmerzhaft unsinnige Idee.
Alles lange bekannt
Was aber an den Reaktionen nicht zu verstehen ist, ist die Überraschung über diesen Programm-Satz, mit der die Empörung darüber derzeit gern verstärkt wird. Denn daran ist nichts überraschend. Das Ausländerwahlrecht ist schon seit Langem eine immer wieder wiederholte Forderung im linksgrünen Milieu. Natürlich wären die Folgen jetzt viel dramatischer, da wir ja seit 2015 ein Millionenheer neuer Zuwanderer aufgenommen haben. Man möchte sich die Konsequenzen gar nicht vorstellen. Insbesondere dann, wenn bestimmte Zuwanderergruppen aktiv in den Wahlkampf eingreifen wollen. Innereritreische Konflikte werden ja derzeit schon auf deutschen Straßen ausgetragen. Aber das sind jetzt nur abschweifende Gedanken.
Eigentlich wunderte ich mich nur über die Überraschung, dass obiger Satz in Feasers SPD-Wahlprogramm zu finden ist. Sie ist schließlich als Bundesinnenministerin engagiert dabei, zu verhindern, dass der Zustrom potenzieller neuer eventueller Wähler gedrosselt wird. Und wenn so viele Menschen aus aller Welt kommen, weil sie dem Angebot, an unserem schönen Sozialstaat teilzuhaben (leider vor allem auf der Empfängerseite), nicht widerstehen können, dann kann man ihnen doch als Bonusleistung auch das Wahlrecht geben. Das ist aus der gegenwärtig herrschenden Zuwanderungspolitik doch folgerichtig abzuleiten. Nicht nur unsere staatliche Güte ist schließlich grenzenlos, sondern wir gönnen auch jedem unsere Demokratie, oder? Wie demonstriert man das besser als durch ein grenzenloses Wahlrecht für alle?
Ja, so ähnliche Argumente werden die Bürger sicher irgendwann von den Regierenden hören, wenn sie auf diesem Kurs bleiben. Schließlich zeigen diese Bürger – also die derzeit Wahlberechtigten – vermehrt in Umfragen, wie bereit sie sind, die "Falschen" zu wählen, nur weil sie mit ihrer Ansage verstanden werden wollen, dass sie einige gemeinsame Ziele der ganz großen Koalition aus alter und neuer Bundesregierung nicht teilen.
Dennoch sollten auch weltanschaulich gefestigte Genossen an dieser Stelle innehalten. Womöglich würden die vielen angedachten Neu-Wähler gar nicht so wählen, wie sich das die Freunde der voraussetzungslosen Aufnahme Fremder vorstellen, und das kann am Ende im Ringen um Amt und Mandat eher schaden als nützen. Wenn es um den eigenen Posten geht, ist doch auch dem ideologisch gefestigten Amts- und Mandatsträger etwas Egoismus erlaubt, oder?
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„Die Störung elementarer biopsychischer Prozesse“ Alles Gut für sie lieber Rainer Niersberger ,auch Frau Buhr
und den vielen Anderen die ich hier kennenlernen durfte. @ Schneegass hat es wohl auch so gesehen … ich möchte mich dazu nicht weiter äußern. Wie hart mein Schicksal auch war und die Erlebnisse ,das Reich,die DDR und
die Wiedervereinigung die keine war. Es war mein Mutter und Vaterland. Das Land von Schiller und Goethe.
deren Sprache , die wohl in ein paar Jahr Zehnten zu den Minderheiten gehören wird. Und einen meiner Lieblingsdichter
Heinrich Heine. „Denke ich an Deutschland…. “ Mir kommen die Tränen nicht nur in der Nacht sondern jeden
Tag wenn ich an meine Urenkel denke in der Hoffnung das meine Enkel fern meiner Deutschen Spache eine
Zukunft für diese finden werden. Und den Mit und Kontrolllesern, Ich habe mich wohlgefühlt ,diese Spache zu
sprechen und lesen zu dürfen. Die Achse wird sich immer mehr dem Zeitgeist anpassen um weiter „Bestehen“
zu dürfen. Ich grüße Alle die jeh meine Beiträge gelesen haben . Die eines alten Mannes aus einer anderen
Zeit. Seine Jugend begann mit „Nie wieder“ und er hat wie die vielen Anderen in Ost und West dieses Land
wieder aufgebaut und wohl nie geglaubt das er einmal als Nazi und Umwelt Sau besungen wird ,verbleibe
ich mit einem freundlichen Gruß Heinrich Wägner
Das ist ja noch schlimmer als die damalige Appeasement-Politik. Wer heute noch die SPD wählt, dem ist nicht mehr zu helfen. Die alte Tante SPD, die Traditionspartei der Werktätigen, man kann sie nur noch am Schrottplatz abgeben. Aber halt, gehört sie nicht in den Sondermüll?
Werden denn die Islamer überhaupt ein Kreuz malen dürfen? Fragen über Fragen…
@Dirk Jungnickel: Sie sind auf der richtigen Fährte, wie so oft, auch die ehemalige Berliner Justizsenatorin Peschel-Gutzeit (SPD) wollte bereits Babys das Wahlrrecht einräumen und dieses grüne Herzchen Fester, immerhin sogenannte Volksvertreterin für die Grünen nicht etwa im Kindergarten (darf man auch nicht mehr sagen, jedenfalls nicht in Deutschland) sondern im deutschen Bundestag, hätte nichts dagegen, Zweijährige an die Wahlurnen zu schicken. Die Töpfchen stehen gleich daneben und Schnuller werden bereit gehalten. Na ja, so viel schlimmer kann es auch nicht mehr werden, vielleicht werden dann endlich all die bösen Tanten abgewählt.
Wieder ist ein „Verschwörungserzählung“ zu rein Faktischem geworden:
Nein, die Staatsgroßgrundbesitzer-Blockflöten wollen unser verfassungsmäßigen Staatsbürgerrechte überhaupt nicht ein bisschen antasten , beschränken, suspendieren kastrieren, sie wollen sie nur eben mal schnell überwandert und überwuchert, vermanscht, verdünnt, verwässert, verbrannt und verkohlt haben mit ReFUTSCHieswällkamm-Wählerkontingenten.
Das ist zwar nicht das einzige Motiv, warum sie sich so heiß für ungebremste, ja völlig enthemmte Invasionen in die Sozialsysteme mit aller libidinöser Verwahrlosung und letzter ekstatischer Entrücktheit sich ins Zeug werfen, aber ein bedeutendes: Sie winken so ihre Parteien-Klientel herein, von der sie hoffen, dass sie uns staatsbürgerlich minimisieren, wegverdünnen, dereinst überflügeln, verdrängen, vertreiben werden. Und eben nicht bloß bei Wahlen, als ihr bestochene , hinterhältig politisch erkaufte Hausmacht. Sondern eben im Ganzen, leibhaftig, wenn nicht gar real leiblich.
Wenn sich also länger schon manche Ausfälle der Politischen Klasse gegen uns, dem „Pack“ ihrem eigenen Staatsvolk immerhin, bereits verdammt so anhören und anfühlen wie Volksverhetzung gegen das eigene Volk und zwar von Staats wegen, wie Aufrufe zur Gewalt gegen die „Deutschen Kartoffeln“. die länger schon hier lebenden „Nazis“, dann ist das wohl genau so eine der vielen verschwörungserzählte „Verschwörungserzählung“, welche längst von „unseren“ Eliten überaus faktisch gemeint und real vollführt längst werden. Gegen uns, mit allen Mitteln: legalen, illegalen, scheißegalen.
Wenn man schon alles kaputt machen will in diesem Land, dann diese Maßnahme hilfreich und beschleunigend. Dieses Land ist nicht mehr zu retten.
Wer hat uns verraten? Die Sozis. Die Regierung soll doch mal Tacheles reden, ob sie die Leistungsträger hier noch haben will. Man stelle sich vor, wir Deutschen würden alle auswandern, erst dann werden diese Blindgänger feststellen, dass sie sich irren. Dann werden sie wohl mit voller Wucht auf dem Boden der Tatsachen landen. Das Kind muss wohl erst in den Brunnen fallen.