Alexander Wendt / 15.05.2015 / 16:39 / 7 / Seite ausdrucken

Greenpeace, die Propagandafabrik

Es ging schon mal gut los: Ein Redakteur des mitteldeutschen Rundfunks rief mich an und fragte, ob ich Lust hätte, zu einer Radio-Debattenrunde über die von Greenpeace und den Grünen geforderte Abschaltung der Braunkohlekraftwerke zu kommen. Es sollte natürlich um Kohlendioxid und Klima gehen, aber auch im Arbeitsplätze, speziell in der Lausitz, wo noch gut 20 000 Jobs an Meilern und Tagebauen hängen. Mich hatte der Redakteur wegen meines Buches „Der grüne Blackout. Warum die Energiewende nicht gelingen kann“ ausgewählt.

Ich sagte zu.

Am Telefon meinte der MDR-Mann, die Leute von Greenpeace hätten gestöhnt, als sie hörten, dass ich dabei sein würde. Ich sagte, ich würde mich auch schon total freuen. Immerhin schickte die Umweltorganisation mit Tobias Münchmeyer ein Schwergewicht, den Leiter ihrer politischen Vertretung in Berlin, in den Ring.

Am 12. Mai saßen wir dann im Dresdner Funkhaus an einem Tisch: Professor Norbert Reiß von der IHK Dresden, ein älterer, abgeklärter Herr, Rico Herkner, ein freier Journalist, der oft aus dem Kohlerevier der Lausitz berichtet, Münchmeyer und meine Wenigkeit.

Für rare Sendeformate wie dieses verdient der öffentlich-rechtliche Rundfunk Lob: Ein Thema,  eine Stunde und fünfundvierzig Minuten reiner Wortanteil. Das verteilen manche Privatsender über den Tag. Ich lieferte meine Standards ab: Noch immer liefert die Kohle im Schnitt 46 Prozent unseres erzeugten Stroms in Deutschland – im Winter, wenn wegen Hochnebel und Flaute die Grünenergien kaum etwas beisteuern, allerdings viel mehr. Daran ändert auch die hektische Installation neuer Grünstromanlagen nichts: Ob nun 24 000 oder irgendwann 60 000 Windräder in der Flaute stehen, ob 30 oder 52 Gigawatt Solarstromleistung unter dem niedrigen Himmel nichts liefern, bleibt in der Wirkung gleich. Ohne konventionellen Kraftwerkspark wird Deutschland auch 2030 nicht auskommen.

Der Greenpeace-Mann ging darauf nicht ein, sondern sprach von Klimaschutzzielen und von der Vorbildwirkung Deutschlands auf die ganze Welt.

Nach ein paar Aufwärmrunden zeigte sich, dass sich der Kollege Herkner gut vorbereitet hatte. Er nahm sich die Behauptung von Greenpeace vor, die Beschäftigten in den Lausitzer Kraftwerken stünden ohnehin nur wenige Jahre vor der Rente, eine mehr oder weniger weitgehende Stilllegung von Kraftwerken täte also gar nicht weh. Herkner: „Das stimmt nicht, Ihre Zahlen sind falsch.“ Das Durchschnittsalter der Beschäftigten in dieser Branche in der Lausitz liegt nach den von ihm zusammengetragenen Zahlen gerade bei 44 Jahren.

Münchmeyer redete darauf von den fantastischen Alternativen, die grüne Jobs für entlassene Kohlekumpel bieten würden: „Wir haben in Deutschland heute schon 380 000 grüne Arbeitsplätze.“ Ich erlaubte mir einen präzisierenden Hinweis: Die Zahl der Grünjobs hatte im Jahr 2011 mit 381600 ihren Höhepunkt erreicht. Seitdem fiel sie von Jahr zu Jahr, auf derzeit 300 000.

Den Kern der industriellen Arbeitsplätze schätzen Wirtschaftswissenschaftler auf ganze 60 000. In der Solarbranche, früher einmal die große Hoffnung der Energiewendetrommler, verdienen heute noch weniger als 5000 Beschäftigte ihr Geld. Auch das quittierte der Greenpeace-Gesandte mit der bewährten Taktik, einfach nichts darauf zu sagen. Etwas fuchtig wurde er dann aber doch, als ich ihm vorhielt, seine Organisation sei und bleibe eine Propagandafabrik.

Also, klagte Münchmeyer, er sei hierher gekommen, um zivilisiert zu diskutieren. Das müsse er sich nicht bieten lassen. Im Rest der Sendung verlegte er sich darauf, mir wie ein Störsender zu meiner Linken fast permanent ins Wort zu fallen, offenbar entschlossen, mich wenigstens akustisch zu kontern. Ich fand nicht, dass seine Taktik mir geschadet und ihm genutzt hätte. So leistungsfähig sind die Mikros des MDR dann doch.

Leider reichte die üppige Sendezeit nicht aus, um einmal grundsätzlich den notorischen Umgang von Greenpeace mit verdrehten und teils auch fabrizierten Zahlen näher zu beleuchten. Das klassische Beispiel muss ich deshalb hier nachliefern:

Im Jahr 1995 organisierten die grünen Krieger eine gewaltige Kampagne gegen die Versenkung der ausgedienten Ölplattform Brent Spar im Atlantik. Die Menge von Ölrückständen in der Plattform von 70 bis 100 Tonnen nannte Greenpeace eine Lüge von Shell, in Wirklichkeit handele es sich um 5 500 Tonnen, eine großflächige Verseuchung drohe. Mit einem gewaltigen öffentlichen Druck zwangen die Grünaktivisten Shell zur Entsorgung an Land.

Dabei stellte sich heraus: Die Angaben des Unternehmens stimmten. Die Schreckenszahl von 5 500 Tonnen beruhte auf einer weitgehend freien Erfindung von Greenpeace. Unabhängige Wissenschaftler stellten zudem im nachhinein fest, dass eine Versenkung der Plattform ökologisch günstiger gewesen wäre. http://de.wikipedia.org/wiki/Brent_Spar

In Deutschland schadete der Schwindel Greenpeace so gut wie gar nicht, im Gegenteil, ihr Feldzug brachte ihnen eine Flut neuer Spenden. Kaum eine Organisation massiert die beiden empfindlichsten Nervenstränge der Deutschen so virtuos: Das Bedürfnis, sich moralisch über andere zu erheben, und das ängstliche Grundgefühl, Schuld an allen Übeln der Welt zu haben.

Trotz ihrer falschen und frisierten Zahlen gilt die autoritär geführte Truppe den meisten Bundesbürgern bis heute als ein Weltgewissen und sein Führungspersonal so unantastbar wie Dalai Lama und Weltklimarat zusammen. Das heißt: solange man sie tatsächlich nicht antastet. Wer es doch tut, begegnet keinen Dalai Lamas, sondern empörten Rumpelstilzchen, die aus dem Aufstampfen gar nicht mehr herauskommen.

Link zur Sendung: http://www.mdr.de/mdr1-radio-sachsen/programm/dienstags-direkt-braunkohle102.html
Außerdem: „Das Märchen vom grünen Jobwunder“ im neuen Focus (nur Print)
Mehr auf dem Energieblog http://www.alexander-wendt.com

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Leserpost

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Frank Hill / 18.05.2015

Ich würde vorschlagen: Lasst Greenpeace ihren Willen!  Zu einem von Greenpeace benannten Zeitpunkt sollten einfach alle Kohle- und Kernkraftwerke freiwillig vom Netz gehen. Selbstverständlich müsste auch der Import von “Kohle- und Atomstrom” (sic, Originaldiktion Greenpeace) zum gleichen Zeitpunkt unterbunden werden. Es ist anzunehmen, spätestens 8h nach diesem Zeitpunkt ist die “Energiewende” Geschichte und Greenpeace blamiert. Die volkswirtschaftliche Schäden aus diesem Experiment sollte natürlich fairerweise Greenpeace tragen….

Werner Geiselhart / 18.05.2015

@Aneta Woznica Frau Woznica, Ihr Beitrag, der durch Sarkasmus die Argumente der Greenpeace-Kritiker ad Absurdum führen sollte, scheint mir nicht so recht gelungen. Das geht los mit den 70t Öl auf der Brent Spar. Ja, so viel waren es tatsächlich, wissenschaftliche Untersuchungen haben aber festgestellt, dass die problemlos, ohne Schaden für die Umwelt, hätten direkt entsorgt werden können. Greenpeace hat die 70t auf die von Ihnen erwähnten 5000t “geschönt”, also absolute Desinformation betrieben bzw. gelogen. Zu den “grünen” Arbeitsplätzen: Wie Herr Limburg ausführte, sind die in der Öffentlichkeit gehandelten Zahlen von 300.000 minimal um das fünffache übertrieben. Liefern Sie mir mal bitte eine Liste von “neuen, grünen Innovationen”. Photovoltaik und Windräder gibts schon sehr lange, fallen da nicht mehr drunter. Der böse Kapitalismus hat uns immerhin den Wohlstand und die Wirtschaftskraft beschert, die es erst möglich machen, 1 Billion Euro für ein energietechnisches Abenteuer mit ungewissem Ausgang (um das mal positiv auszudrücken) auszugeben. Ob die Wirtschaft danach immer noch so leistungsfähig sein wird, sehr fraglich. Natürlich gibt es in Bangladesh und anderswo Jobs, die uns nicht gefallen können, das wird aber durch die Energiewende nicht besser. Im Gegenteil, die Leute haben durch die verdoppelten Strompreise dementsprechend weniger im Geldbeutel und müssen dadurch weiterhin auf die Billigware zugreifen. In einem anderen Bereich gibt sich Greenpeace nicht so mitfühlend: In Asien erblinden und sterben Millionen von Menschen, hauptsächlich Kinder, wegen Mangel an Vitamin A. An der Uni Freiburg wurde vor Jahren ein gentechnisch veränderter Reis entwickelt, der dieses Problem lösen könnte. Die Ausbringung dieses Golden Rice wird von Greenpeace und anderen Umweltorganisationen sabotiert, obwohl das Projekt nicht kommerziell ist. Als Grund wird angegeben, dass dieses Projekt die Akzeptanz von Gentechnik erhöhen könnte. Sorge ums Wohlergehen der Menschheits nur, wenns ins ideologische Schema passt.

Tina Elderling-Manne / 17.05.2015

Habe mir die Diskussionsrunde in voller Länge gegeben. Dem Greenpeace Mann merkte man definitiv an, dass er nicht für die Energiewende arbeitet, oder es jemals vorhatte. Machte einen ziemlich schnodderigen Eindruck, der wie ich wohl noch nie in der Lausitz war, aber ich kann mir sehr lebhaft vorstellen, wie die Leute in der Region vor der Energiewende zittern, die Region nochmal übern Jordan gehen lassen wäre eine Katastrophe. Ihm wärs vermutlich egal. Den anderen Diskussionsteilnehmern stand die ehrliche Maklerposition gut. Ich denke, das waren gut vorbereitete Realisten. Frage: Wie viele der Diskutanten stellten sich auf die Seite des Greenpeace Mannes in den Musikpausen? Ich nehme an, nicht viele. Insgesamt würde ich die Energiewende einordnen wie eine Erkältung: Dauert eine Woche mit Medikamenten und ohne Medikamente auch. 2050 plusminus wird das Datum sein, an dem die Lausitz von der Kohle weggehen wird ob mit oder ohne EEG. Sollten sich die kommenden Jahre allerdings linksgrüne Positionen durchsetzen, dann könnte es ganz schnell gehen.

Aneta Woznica / 16.05.2015

Sie haben Recht, die Umweltschützer, das sind die Verblendeten! Stimmt alles gar nicht, was die sagen…voll die Propaganda….es gibt jawohl gar keinen menschengemachten Klimawandel, die Energiewende ist Murks und Konzerne wie Shell dürfen ja wohl mit ruhigem Gewissen läppische 70 Tonnen Öl ins Meer kippen, so lange es nicht 5000 sind… Da passiert nichts, genauso wie bei einem Zwischenfall im Atomkraftwerk nichts passieren kann. Bedenken Sie alle, grüne Ideen könnten durchaus unserer Wirtschaft schaden. Und noch schlimmer: Neue, grüne Innovationen könnten einige Leute ihre Arbeitsplätze kosten. Zum Glück kann sowas im Kapitalismus nicht passieren, hier sind alle Arbeitsplätze mit glücklichen Menschen besetzt. Sie haben daher absolut Recht, lassen wir lieber alles genauso, wie es ist! Auch sollen arme Textilarbeiterinnen aus Bangladesh unsere Klamotten weiterhin nähen, dann haben sie zumindest einen Job. Von wegen nachhaltige Mode, am Ende kriegen die vielleicht noch ein faires Gehalt oder wie?! Pah!!! Immer diese Propaganda-Umweltorganiationen! *Sarkasmus aus*

Sigismund Kobe / 16.05.2015

Lieber Herr Wendt, Sie haben eindrucksvoll auf die eigentlichen Probleme der Energiewende hingewiesen. Anstelle von nachprüfbaren Fakten wurden von Tobias Münchmeyer (GREENPEACE) ideologische Argumente ins Feld geführt. Es wäre interessant, was ein nachträglicher Faktenckeck ergeben hätte. Selbst die von Greenpeace angeführten 28 % Anteil der Erneuerbaren Energien am Stromverbrauch sind falsch, beruhen nämlich auf einer statistisch fehlerhaften Berechnungsgrundlage unter Verletzung elementarer Regeln der Prozentrechnung. Der tatsächlichen Wert liegt um 10-30% niedriger. Falsch ist auch die Aussage, dass wir nicht jetzt, sondern erst in 15 Jahren oder später Speicher benötigen. Sie haben dafür eine leicht nachvollziehbare Begründung gegeben, Herr Münchmeyer konnte dem nichts entgegensetzen. Es gibt ein “Gutachten zum Speicherbedarf”, auf die sich alle grünen Ideologen berufen. Dieses habe ich mir angesehen. Es enthält elementare Fehler bei den Annahmen. Das Greepeace-“bestellte” Gutachten “Chancen für Vattenfall” habe ich gelesen. Es enthält offensichtliche Fehler bei den gemachten Voraussetzungen und ist das Papier nicht wert, auf dem es gedruckt ist. Ich sehe nur die Möglichkeit, immer wieder auf inhaltliche Fehler einer ideologisch geprägten Argumentation hinzuweisen. In diesem Zusammenhang muss klar werden: Installierte Leistungen sind keine Kenngrößen der Energiewende. Sie sind für unterschiedliche Erzeugungsarten anders definiert. Sie können nicht addiert werden. Sie können nicht miteinander verglichen werden. Jahresbilanzierte Stromerträge (bzw. aus diesen berechnete Strommittelwerte) bei v o l a t i l e n Energieerzeugern sind keine Kenngrößen der Energiewende. (Bei stark asymmetrischen und von der Gaußschen Verteilung stark abweichenden statistischen Verteilungen spielt zu deren Beschreibung der berechnete Mittelwert praktisch keine Rolle). Weiterhin habe ich kürzlich folgende nachweisbar falsche Behauptungen in den Medien gefunden: “DanTysk kann 400 000 Haushalte mit Strom versorgen” “Offshore-Windstrom ist grundlastfähig” (Frau Kemfert, DWI) “Die Jahresvolllaststundenzahl für offshore-Windstrom beträgt 4000-4500.” Es muss dringend eine Paradigmenwechsel bei der Energiewende passieren, sonst steuern wir in eine Sackgasse.

Thomsen Günter / 15.05.2015

“die Leute von Greenpeace hätten gestöhnt, als sie hörten, dass ich dabei sein würde” Darauf können Sie sich was einbilden!! Für mich, ständig im “Kampf” auf dörflicher Ebene also an der Front gegen den völlig maß- und v.a. rücksichtslosen sowie übertriebenen Wind- und Agrargaswahn, sehe ich derartige Reaktionen von den lokalen finanziellen und politischen Ökowahnschnorrern mittlererweile als eine Auszeichnung an auf dem richtigen Weg zu sein.

Michael Limburg / 15.05.2015

Lieber Herr Wendt, wir haben die Zahlen der Jobs für “grüne Energien” letztes Jahr auch untersucht. Wir fanden indes kaum mehr als 20.000 bis 30.000 direkt Beschäftigte ,wenn man die Zahl der Beschäftigten in den relevanten Firmen aufaddiert. Also haben wir - wie auch das BMWi dessen Zahlen der Greenpeace Mann anführte- ein Modell dafür benutzt. Zwar ein anderes als das BMWi (hier http://www.bmwi.de/DE/Presse/pressemitteilungen,did=639960.html) verwendete, aber dafür ein viel plausibleres. Das berechnet die Zahl der Arbeitsplätze nach Ganteföhr ( dh. nutzt die Arbeitsproduktivität in der Stromerzeugung http://www.tabularasa-jena.de/artikel/artikel_4551/). Mit viel gutem Willen und immer die Maximalzahlen verwendend, kamen wir auf max. 80.000 Jobs. (Details dazu hier: http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/das-ende-des-gruenen-jobwunders-das-es-nie-gab/). Wenn Sie wollen, können Sie diese Ergebnisse gern verwenden. 2. Wir würden gern Ihren Beitrag übernehmen 3. Vor 14 Tagen rief bei mir die Bundeszentrale für politische Bildung an, um mich zu einer Podiumsdiskussion über die Energiewende am 22.6.15 einzuladen. Nachdem ich etwas über EIKE erzählt hatte und die anderen vorgesehenen Teilnehmer genannt wurden, habe ich trotz mehrfacher Nachfrage nichts mehr von denen gehört. Das war zwar zu erwarten aber so prompt und ohne jede Entschuldigung oder Absage ist es doch immer wieder erschreckend. mfG M. Limburg

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