Dr. med. Gunter Frank, Arzt, Achse-Autor und Heidelberger Stadtrat, hat Kirchen-Verantwortliche mit dem Abkanzeln und Ausschließen Ungeimpfter während der Corona-Krise konfrontiert. Die Antwort: Betretene Gesichter und Verdrängen.
Die Corona-Krise war eine Zeit voller Angst, Unsicherheit und Leid. Alte, Erkrankte und Sterbende wurden oft isoliert. Angehörige waren von ihren Liebsten getrennt und hatten häufig keine Möglichkeit, sich zu verabschieden. Beerdigungen fanden meist nur im engsten Kreis mit stark begrenzter Teilnehmerzahl statt.
In dieser schwierigen Phase hätten viele Menschen von der Kirche klare Worte und mutige Taten erwartet – ein deutliches Zeichen von Menschlichkeit und Solidarität. Kritiker werfen der Kirche vor, geschwiegen und ihre moralische Verantwortung verfehlt zu haben. Stattdessen unterstützten die Kirchen die staatlichen Corona-Maßnahmen weitgehend unkritisch: von Gottesdiensten unter 2G-Regelungen über Impfkampagnen bis hin zur öffentlichen Verurteilung von kritischen Stimmen und ungeimpften Menschen.
Durch dieses Verhalten fühlten sich viele gläubige Christen aus der Gemeinschaft ausgeschlossen. Die Enttäuschung über das Verhalten der Kirchen ist bei vielen tief verwurzelt. Infolgedessen steigt die Zahl der Kirchenaustritte rapide an.
Dr. Gunter Frank, Mediziner und Stadtrat der Initiative für Demokratie und Aufklärung, traf sich in Heidelberg mit Kirchenvertretern und stellte entscheidende Fragen: Ist eine Zeit der Selbstreflexion für die Kirchenverantwortlichen angebrochen? Wie geht die Kirche heute mit ihrem Versagen um? Gibt es überhaupt ein Bewusstsein für das Problem?
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Gunter Franks brisantes Buch „Das Staatsverbrechen“.
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Ulrike und Tom Lausen: „Die Untersuchung“
Die Corona-Aufklärer nehmen drei Jahre Ausnahmezustand mit Hilfe der KI unter die Lupe. Die künstliche Intelligenz muss dabei im Angesicht der ihr zugänglichen Faktenlage nach und nach zugeben, dass die Kritiker in vielem vollkommen recht hatten.
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Ich habe da mal einen Brief an meine Kirchengemeinde geschrieben:
„Sehr geehrte Frau XXX,
ich wende mich hier an Sie, wegen des Senioren-Cafès, welches am kommenden Donnerstag zum ersten mal wieder statt findet.
Meine Großmutter, Frau XXX wurde leider nicht zu diesem Treffen eingeladen. Weshalb sie sich direkt an Frau XXX gewendet hat und erfahren musste, das sie auch nicht willkommen ist.
Da meine Großmutter in den letzten Monaten häufig davon sprach, dass sie sich darauf freut wieder zum wöchentlichen Kaffeeumtrunk gehen zu können, können Sie sich vielleicht vorstellen wie groß die Enttäuschung über Ihren Ausschluss ist.
Der Grund hierfür ist die Impfung, welche meine Großmutter für selbst ablehnt.
Auf Der Internetseite der Kirchengemeinde (XXX) ist nun aber explizit zu lesen, das die Gemeindehäuser und Veranstaltungen keine Menschen aus schließen. Es wird extra hingewiesen, das man, aus Gründen der Sicherheit, mit einem Test zutritt erhält, wenn man nicht genesen oder Geimpft ist.
Daher ist es für mich nicht nachvollziehbar, das meine Großmutter ausgeschlossen wird.
Ich muss hier die Frage stellen: Hat Frau XXX die Entscheidung allein getroffen oder wurde Ihr von der Kirchengemeinde mitgeteilt, das Gäste des Senioren-Cafès nur nach 2G-Regeln empfangen werden dürfen?
Ist Frau Albrecht oder der Kirchengemeinde klar, das dieser Ausschluss eine Ausgrenzung und Diskriminierung meiner Großmutter und somit eines Gemeindegliedes bedeutet? Schließlich empfindet meine Großmutter dies genau so, was die negativen Gefühle, die dies hervor ruft, noch verschlimmert!
Meines Wissens nach hat Jesus die Kranken niemals abgewiesen, aber heute, 2000 Jahre später, grenzt die Kirche, die sich auf Christus bezieht sogar gesunde Menschen wie meine Großmutter aus?
Wie ist es mit der von Jesus gepredigten Nächstenliebe vereinbar, dies so geschehen zu lassen?“
Bis heute war meine Großmutter nicht mehr bei Seniorencafe!!!
@Irene Luh: Erkenne ich in Ihrem Kommentar womöglich genau den Hass, den Sie mir (eine Protestantin, die 23 Jahre lang mit einem inzwischen leider verstorbenen Katholiken verheiratet gewesen ist) unterstellen? Meine Aussagen (von Ihnen als „Richten“ unterstellt) stützen sich ausschließlich auf die Bibel. Wissen Sie vielleicht gar nicht, was der „Leib Christi“ ist? Nein, ich meine nicht die Kommunion / das Abendmahl, sondern: Die weltweite Gemeinde oder Kirche besteht aus allen, die eine persönliche Beziehung mit Jesus Christus haben. „Denn in einem Geist sind wir alle zu einem Leib getauft worden, es seien Juden oder Griechen, es seien Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geist getränkt worden“ (1. Korinther 12,13). Das bedeutet, jeder Gläubige ist Teil des Leibes Christi (ein Glied an seinem Leibe; es gibt viele Glieder mit jeweils unterschiedlichen Aufgaben). Die Glieder am Leib Christi haben zur Bestätigung ihrer „Mitgliedschaft“ den Heiligen Geist empfangen. „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben“(Joh. 15,5). Schauen Sie mal in der Konkordanz nach „Weinstock“ (44 Erwähnungen in der Lutherbibel. )
@Irene Luh: In welchem meiner Kommentare habe ich der katholischen Kirche bzw. heutigen Katholiken (= implizit wohl IHNEN) Hexenverbrennungen oder die unheilige Jagd auf Protestanten vorgeworfen zu haben. Wollen Sie aufrechnen? Ein bisschen zuviel „Hohes Ross“ kommt mir aus Ihrem Kommentar entgegen. Erstaunlich, was Sie alles so zu wissen glauben und richtig (im Gegensatz zu den meisten anderen Menschen) beurteilen zu können. Auch über Luther wissen besser Bescheid als jeder sonst. VON Luther habe ich alles Erreichbare gelesen. ÜBER Luther habe ich Metaxas m.E. empfehlenswerte Biografie gelesen. Dass Luther ein sündiger und von Irrtümern nicht verschonter Mensch wie alle anderen gewesen ist und beim Thema Juden ganz fürchterlich versagt und Abscheuliches darüber verfasst hat, obwohl er selbst die Bibel übersetzt hat und Gottes Prophezeiungen für Israel (Land und Leute) deshalb genau hätte kennen müssen, ist mir seit langem bestens bekannt. Auch König David war ein sündiger Mensch und Paulus hat immer wieder mit sich selbst gehadert. Menschen sind so seit dem Sündenfall im Paradies. Und aus genau diesem Grund ist Gott Mensch geworden und kam in Jesus auf die Welt, um die Menschheit – sofern sie denn will – von der Verdammung zum Tode durch die Sünde zu erlösen. Ich frage mich, was genau Ihre hasserfüllte Reaktion getriggert hat.
Die Schnatterpresse hält eine Aufarbeitung auf, z.B., indem sie aus einer jahrmillionen alten Tatsache eine Meldung macht: „Corona- und Rhinoviren im Umlauf.“ – Die sind immer im Umlauf. In der Meldung verbirgt sich die Suggestion, Corona-Viren seien mutiert, gefährlich und nicht totzukriegen, schließlich hat es ja den Kampf gegen Corona gegeben. Und jetzt kommen noch andere bösartige Viren dazu. Damit wird alter Blödsinn neu belebt. Corona-Viren sind in den 60er Jahren entdeckt worden und waren noch nie gefährlich. Die Presse mit ihrem Geschnatter, auch die gutartige, macht Neuanfänge und Aufarbeitung wenn nicht sogar unmöglich. Vereinfachung oder Schickane – was soll eine so polemische Textzeile über einer Meldung? Die soll blockieren, lenken – ablenken.
Wenn die Kirchenobersten im Neuen Testament nachlesen würden, würden sie erfahren, daß Jesus auch zu den Kranken und Infektiösen ging und keine Furcht oder Berührungsängste kannte.
Sie taten genau das Gegenteil und so was kommt nicht von Gott. Punkt! Ich habe den Eindruck die Kirchenmänner*innen sind vom Glauben abgefallen.
Auf Grund der Paulusschen Versprechen „Hölle, wo ist dein Stachel, Tod wo ist dein Sieg“ ist die selbst gesetzte Uraufgabe der Kirchen ja eigentlich, den Gläubigen das Durchschreiten des „irdischen Jammertals“zu ermöglichen, ohne dabei irreparable Schäden an der Seele zu erleiden. Eine Kirche, die sich stattdessen auf Volksgesundheit (und das auch noch falsch) fixiert, ist sozialistisch und gottlos.
Erwähnenswert wären da jedoch, wenn auch nur eine Randerscheinung in der Nordkirche, die Sanitzer Thesen. Man findet diese im TE-Artikel, Achijah Zorn, 29. April 2023 „Die evangelische Kirche hat Schuld auf sich geladen“. Lesenswert. Man muss auch sagen, dass sowohl die evangelische, als auch die katholische Kirche bereits gespalten sind. Die Kirchenaustritte zeigen uns den Grad der Spaltung. Ein Martin Luther war nicht erforderlich. Ungerecht finde ich, dass Millionen von evangelischen und katholischen Christen leider vor den Kirchen stehen, während eine kleine Gesellschaft, vereint durch links-grün-woke Gemeinsamkeit, auf den Kirchenbänken Platz nehmen darf. Die Mehrheit der Christen in Deutschland erkennt in den Vereinen, die sich evangelische und katholische Kirche nennen, gar keine Kirche mehr. Deshalb treten Christen aus diesen politischen Vereinen aus. Diese links-grün-woken Vereine sollten die Kirchenbesetzung bitte beenden und die Christen in ihre Kirchen zurückkehren lassen. Dann wäre die Corona-Zeit auch anders abgelaufen.