Johannes Eisleben / 20.01.2021 / 06:25 / Foto: J.McNeeley/USN / 66 / Seite ausdrucken

God bless America: Das fünfte Awakening

Die Vereinigten Staaten von Amerika bekommen heute einen neuen Präsidenten – “sleepy” Joe Biden, der als alter Mann mit Gedächtnisproblemen die höchste Zahl an Stimmen erhielt, die je ein Kandidat bekam. Wer ist dieser Mann? Welche Richtung vertreten er und seine Mitstreiter? Um zu verstehen, warum in Amerika in Intervallen Fanatiker die Oberhand gewinnen, muss man kurz auf die Geschichte des Landes schauen.

Die USA sind ein Land, dessen Kultur zutiefst religiös bestimmt ist, weil die Menschen, die das Land ab dem 17. Jahrhundert besiedelten, angelsächsische, deutsche und niederländische Protestanten waren. Deren religiöse Kultur prägte das Land von 1650 bis 1950 dreihundert Jahre lang zutiefst. In Europa hingegen verlor die Religion bereits seit dem 17. Jahrhundert unter den geistigen Eliten der Aufklärung an Bedeutung, Hugo Grotius sagte, man müsse sich vorstellen, wie die Welt funktioniert “etsi deus non daretur” (als gäbe es keinen Gott), für die französische Aufklärung war Religion das Gegenteil von Freiheit.

Ab dem 19. Jahrhundert setzte in Europa eine breite Säkularisierung ein, Gott, Kirche und Glauben verloren immer weiter an Bedeutung. Doch für die Vereinigten Staaten als protestantische Kolonie war der Glaube konstituierend, und die Säkularisierung setze später ein als in Europa, der Glaube blieb länger für das politische Handeln bestimmend. Dabei handelt es sich um einen strengen Protestantismus, von dem Tocqueville sagte, er habe, anders als in Frankreich, wo Freiheit und Glaube Gegensätze bilden, zu einer Synthese der beiden geführt. Der US-amerikanische Protestant ist strenggläubig und hochmoralisch, aber gleichzeitig dem freiheitlichen American Creed verpfichtet: Freiheit, Eigentum, Rechtsgleichheit, Partizipation, Öffentlichkeit, demokratische Normen und Arbeit, Arbeit, Arbeit.

In der Geschichte der Vereinigten Staaten gab es vier religiöse, protestantische “awakenings” (Erweckungsbewegungen), die wichtige politische Konsequenzen hatten (siehe “Who are we?” von S. Huntington, p. 76f.). Das erste Awakening fand in den 1730er und 1740er Jahren statt und wurde von protestantischen Predigern wie George Whitefield vorangetrieben. Er und seine Glaubensbrüder predigten an der Ostküste und erzeugten eine Bewegung, die den Siedlern zum ersten Mal bewusst machte, dass sie zusammen eine kulturelle Nation bilden. Das erste Awakening bildetet so die Grundlage für die politische Vereinigung der Siedler zu den Vereinigten Staaten unter dem Druck des Kolonialherren im zweiten und letzten Drittel des 18. Jahrhunderts.

Das zweite Awakening von 1820 bis 1830 war eine protestantische Reformbewegung, die von Predigern wie Charles Finney angeführt wurde. Ihre Kernaussagen waren “work and believe” (das klassische ora et labora) und eine Moralisierung der Gesellschaft mit einer Ächtung von Prostitution, Glücksspielen, Tabak- und Alkoholkonsum (grob gesagt, alles was Spaß macht) und der Einführung der religiösen Sonntagsschule. Das wichtigste politische Ergebnis war der Abolitionismus, eine Bewegung zur Abschaffung der unmenschlichen Sklaverei; diese Bewegung hatte auch Schwesterbewegungen im Vereinigten Königreich und Frankreich und führte zur Abschaffung der Sklaverei im Abendland (nicht aber im Morgenland, wo sie sich bis 1920 hielt und noch heute vom Islam religiös legitimiert wird).

Das dritte Awakening war eine religiös-soziale Bewegung, die sich gegen den Monopolkapitalismus, soziale Verwahrlosung und Massenverarmung, Prostitution, Alkoholismus und für das Frauenwahlrecht einsetzte. Sie war wie die beiden ersten Awakenings eine Bewegung der WASPs (white anglo-saxon protestants) und ging von der Überlegenheit der weißen Rasse aus. Das vierte Awakening der 1950er und 1960er Jahre war wie das dritte religiös-sozial ausgerichtet, die Bewegung setzte sich erfolgreich für eine Abschaffung der staatlichen Segregation zwischen den Rassen ein, dann ging aus ihr die Anti-Vietnamkriegsbewegung hervor. Diese Bewegung beeinflusste stark die 1968er Bewegung und brachte in Amerika die New Left hervor. Dies war das letzte religiöse Awakening. Denn auch in den USA setzte eine Säkularisierungsbewegung ein, die aber erst nach dem zweiten Weltkrieg langsam eine Wirkung entfalten konnte; die 200-Jahr-Feier der Gründung der USA 1976 war noch zutiefst religiös geprägt.

Das Fifth Awakening

Dem vierten Awakening folgte das Fifth Awakening, das nun einem Höhepunkt entgegenzustreben scheint. Ähnlich wie das zweite, dritte und vierte Awakening ist es eine soziale Bewegung, die eine moralische Verbesserung der Gesellschaft zum Ziel hat. Dabei sollen staatliche Institutionen Gleichheit zwischen den Menschen herstellen und erstmals – im Vergleich zu den ersten vier Awakenings – die Umwelt vor der Zerstörung durch den Menschen gerettet werden.

Das fünfte Awakening ist nicht religiös, sondern säkular, doch hat es strukturelle Ähnlichkeiten mit den anderen Awakenings und gewinnt seinen Schwung aus den kulturellen Quellen der säkularen Reste des US-Protestantismus. Es hat folgende Ziele:

  1. Staatliche Herstellung der materiellen und partizipativen Gleichheit aller Menschen, insbesondere im Interesse der Frauen, nichtweißer Einwanderer und aller Menschen, die sich aufgrund ethnischer Herkunft, Religion oder sexueller Orientierung einer Minderheit zurechnen lassen.
  2. Korrektur der globalen Erwärmung und Umweltschutz
  3. Emanzipation der Menschen von ihrem biologischen Dasein (Recht auf Abtreibung, Förderung von Geschlechtsumwandlung, “freie Wahl” des Geschlechts)
  4. Förderung von Einwanderung und multikultureller Gesellschaft
  5. Seit neuestem: Offensiver (medizinisch sinnloser) “Gesundheitsschutz” für Menschen am Ende ihres Lebens (COVID-Mode)

Diese Ziele werden mit post-religiösem Pathos und Eifer vorgetragen. Die wichtigsten Vertreter der New Left sind im Wesentlichen säkularisierte Eiferer, die den Glauben an Gott durch den Glauben an den Menschen ersetzt haben. Gott ist nun, wie Husserl sagt, nur noch der “unendlich ferne Mensch”. Dies bedeutet, dass alle Menschen in materieller Hinsicht gleich gemacht werden können und müssen. Macht soll durch den “herrschaftsfeien Diskurs” ersetzt werden. Dies, so sagt man uns, sei zwar weder in der Vergangenheit noch in der Gegenwart geschehen, doch werde es bald kommen, es sei nur eine Frage der richtigen Institutionen, Gesetze und Erziehung. Der bisherige Kommunismus habe es nur nicht richtig gemacht, jetzt wisse man aber endlich, wie es zu tun sein. Die Ziele des Fifth Awakening sollen daher mit den folgenden Maßnahmen durchgesetzt werden:

  1. Verstärkung des Aktionsradius des Staates auf Kosten bürgerlicher Freiheit mit dem Ziel der Steuerung und Überwachung des gesamten Lebens der Einzelnen durch den Staat
  2. Public-Private-Partnership (PPP) des Staates mit Großkonzernen der Internet Economy und deren Geschäftspartner (Einzelhandelsoligopolisten wie Walmart oder Amazon, ein Zwitterkonzern aus Old- und Internet-Economy)
  3. Einschränkung der Meinungsfreiheit zur Unterdrückung liberaler oder konservativer Meinungen, in den 1980er und 1990er Jahren zunächst nur durch Politicial Correctness, seit den 2000er Jahren auch durch offensive Sprachverbote, Cancel Culture und wirtschaftlich-soziale Ächtung, seit den 2010er Jahren durch Sperrung in Social Media.

Die Ziele der New Left sind so unerreichbar wie die Schaffung des Himmelreichs auf Erden durch die Wiedertäufer in Münster. Vielmehr sind sie allesamt sozialkonstruktivistisch, megaloman und undurchführbar. Menschen sind von Natur aus unterschiedlich, darauf beruht der evolutionäre Erfolg unserer Spezies. Der Versuch, alle gleich zu machen, führt zu Gewalt und Gulag und ist mit einer Hochkultur nicht vereinbar. Er wird auch gar nicht ernsthaft unternommen, sondern in allen kollektivistischen Herrschaftsformen ist Gleichheit nur ein Vorwand für die totale Macht der kollektivistischen Oligarchie – wie das ZK der KPdSU oder der Ständige Ausschuss des Nationalen Volkskongress der KP in China. Der Mensch kann auch den natürlichen Klimawandel nicht stoppen, wohl kann er aber aufhören, wertvolle Kohlenwasserstoffe sinnlos zu verbrennen. Auch kann der Mensch seine biologischen Grenzen nicht überschreiten oder auf dem Reißbrett eine multikulturelle Gesellschaft entwerfen und dann “umsetzen”.

Biden und das Awakening

Mit Joe Biden kommt nun ein Politiker in das Amt des Präsidenten, dessen Positionen als Politiker, bei Abstimmungen oder im Wahlkampf eine hohe Übereinstimmung mit dem Programm des Fifth Awakening aufweisen, wie jedermann durch Lektüre der verlinkten Seite prüfen kann. Biden setzt sich für identity politics ein, das ist ein neosozialistisches Programm zur Erzwingung der Gleichheit aller Menschen. Er ist auch für Migration, Energiewende, Recht auf Abtreibung und harte COVID-Maßnahmen. Nichts davon wird das Leben der Menschen in den USA besser, gerechter, gleicher oder angenehmer machen, sondern die Umsetzung des Programms führt zur Spaltung der Gesellschaft in verschiedene vom Staat privilegierte Minderheitengruppen, zur Vergrößerung der Macht und des Reichtums von Internetkonzernen über das PPP, zum Verlust von Freiheit und Rechtssicherheit und zur Gesinnungsdiktatur. De facto haben die USA schon heute eine “thought police” (Orwell, "1984"), die darüber wacht, dass nur New-Left-Gesinnungsinhalte öffentlich geäußert werden können. In den Sozialen Medien, den Schulen und Universitäten und auch in den klassischen Medien besteht kaum noch Freiheit der Rede. In den Social Media wird die Meinungsfreiheit durch Sperrung und Zensur unterdrückt, an den Schulen und Unis durch Silencing (schlechte Noten für falsche Meinung, disziplinarische Maßnahmen), Überbrüllen und Gewalt, in den klassischen Medien durch cancel culture, Selbstzensur und Ächtung erreicht.

Wir werden sehen, wie sehr Biden und Vizepräsidentin Harris mit ihren Mehrheiten in Kongress und Senat gehen werden, um das Fifth Awakening, das seit Jahrzehnten die US-Politik mitbestimmt, weiterzutreiben und zu beschleunigen. Es ist vollkommen unklar, wie weit die Demokraten diese Agenda mittragen werden – denn diese Partei besteht nicht nur aus linksradikalen Fanatikern wie Nancy Pelosi oder der links-muslimischen Aktivistin Ilhan Omar. Es ist immer noch eine heterogene Volkspartei, die sich auch der ganz normalen schweigenden Mehrheit der hart arbeitenden Leute, die Steuern zahlen und Kinder großziehen, verpflichtet fühlt. Man darf gespannt sein, wie weit sich die Fanatiker durchsetzen und wie der schuftende Joe Sixpack darauf reagieren wird.

Foto: J.McNeeley/USN via Wikimedia Commons

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Leserpost

netiquette:

Peter Michel / 20.01.2021

@Sabine Schönfelder, ich bin auch nicht nachtragend, aber ich finde es gut, nochmals an Herrn Steinhöfel zu erinnern(Grimm waren dem Tag auch nicht besser). Bisher schweigen im Walde, oder „fischen auf Rügen“. Nein, so glatt kann ich dass leider nicht vergessen. Derart hysterische Beiträge der beiden Herren(bei Bonhorst ist man dass ja gewohnt) sollten nicht „ausgesessen“ werden. Wie wollen die beiden hier weiterhin glaubhafte Beiträge schreiben?

Wieland Schmied / 20.01.2021

@  Donatus Kamps / 20.01.2021 “Der Linksgrünsozialismus kann längerfristig nur bestehen ohne Konkurrenz und Vergleich zu Freiheit und Demokratie.” Sie sehen das m. E. völlig richtig. Deshalb sind diese Wahnsinnigen auch so verbissen damit beschäftigt, ihr Projekt der sogenannten ‘One World’ auf Teufel komm raus zu verwirklichen. Bei der Gelegenheit danke ich Herrn Eisleben und der Achse dafür, solche hochwertigen und bildende Beiträge lesen zu können. Andernorts gibt es diesbezüglich überwiegend Magerkost. Man lebt nicht von Brot allein.

Alexander Mazurek / 20.01.2021

Die Höllenkolonnen der Revolution des Marquis de Sade zeigen das Potential der Säkularisierung ... damit einher geht ein tiefer Glaube an jeden Unsinn, sofern es gelingt, dessen “Wissenschaftlichkeit” zu behaupten. Rassenhygiene war ja auch “Wissenschaft”, frei nach Darwin und Galton (Eugenik), protestantische Angelsachsen, wie Hume (nicht das Sein bestimmt das Sollen), Malthus (Menschheit als Plage) und Hobbes (Terrorstaat Leviathan). Zu den nahen und fernen Ursachen des Verfalls der westlichen Zivilisation siehe G. K. Chestertons Pater Brown: “Wenn Menschen aufhören, an Gott zu glauben, dann glauben sie nicht an nichts, sondern an alles Mögliche. Das ist die Chance der Propheten – und sie kommen in Scharen” - unsere heutigen Propheten sind u.a. Greta und Dr. Drosten.

Susanne antalic / 20.01.2021

Liebe Frau Schönfelder, wieder getroffen. Es wäre schön, wenn sie anfangen würden für Achse zu schreiben, denn ich habe das Gefühl, dass manch eine Autor, anfängt an sich zu drehen. Ich habe auf der Achse Artikel über den Wahlbetrug in der USA vermisst, obwohl es offensichtlich war und statt dessen “Trump aus dem Weissen Haus jagen” lesen müssen, keine Verdienste Trumps und es waren und sind viele, würden aufgeführt, fast nur Häme und Hetze. Ob man ihn mag oder nicht, objektiv ist das nicht.

E. Müsch / 20.01.2021

Wirklich interessant Herr Eisleben. Ich frage mich wie kommt es zu diesem Pendeln zwischen Freiheit und Liberalität und dem bevormundenden und autoritär Intoleranten. Warum sind plötzlich so viele Menschen von diesen Gender Gaga BLM und Einschränkungsexzessen so begeistert. Die Bevölkerung lässt sich spalten und geht mit religiösen Eifer auf einander los, ihren gemeinsamen und wahren Feind erkennen sie nicht. Wir werden noch etwas Geduld brauchen bis das Pendel wieder Richtung Normalität und Vernunft ausschlägt, aber lange kann es eigentlich nicht mehr dauern, denn grotesker geht es eigentlich nicht mehr, und dann kommt das große Erschrecken, wie konntet ihr nur. Es ist schade, leider wird aus der Geschichte nicht gelernt, es wiederholt sich immer wieder in der ein oder anderen Form. Jede Generation entwickelt ihren Zeitgeist neu, muss Ihre Lehren erst lernen und dass offensichtlich manchmal auf die schmerzhafte Tour.

Thomas Brox / 20.01.2021

Im Endeffekt kommt Sozialismus heraus. Klar, es gibt immer Nuancen. Die wesentliche Funktionsweise des Sozialismus kann man an den historischen Beispielen (DDR, UdSSR, ... )  oder den aktuellen Beispielen (Venezuela, Kuba, Nordkorea) erkennen. Nordkorea ist eine besonders bösartige Variante des totalitären Sozialismus. Der Sozialismus hat die Tendenz immer rigoroser bzw. totalitärer zu werden, da die Mehrheit der Bevölkerung aufgrund der systembedingten Ineffizienz irgendwann unzufrieden werden.

Frances Johnson / 20.01.2021

Ich habe das nur gelesen, weil Sie’s sind, Herr Eisleben. Ansonsten werde ich nach den Ungereimtheiten einer Wahl in einer sogenannten Demokratie wegen eines manipulierbaren Wahlsystems nicht mehr allzu viel über die US lesen, es interessiert mich nicht mehr. Da mich jedoch das Menschliche interessiert, las ich über Kennedys Überleben im Zweiten Weltkrieg (Kellerhoff oder Red.), und wie er mit seinen Männern an Land kam, und über die Feier in dem südindischen Dorf, in dem Kamala’s Großvater geboren wurde, also Geschichten. Die Wahl habe ich nicht verstanden, den mangelnden Willen zu Überprüfungen erst recht nicht, und jetzt ist erstmal gut. Nicht verhindern konnte ich, zu sehen, was Söder sagte, und ich würde das Nachtreten nennen. In Zukunft wird es wieder darum gehen, eine Lügennation zu Atomverzicht zu überreden und unsere Energieversorgung mit dem Versuch der Verhinderung von Nordstream noch fragiler zu machen. Warum sollte ich mich für all das Déjà-vu interessieren?

Andreas Spata / 20.01.2021

Wirklich tolle Zusammenfassung, Danke Herr Eisleben!  Im Buch “Castillo gegen Calvin; ein Gewissen gegen die Gewalt” von Stefan Zweig kann man den Ursprung dieses protstantisch - religös - staatlichen Extremismus finden.  “Arbeite und Glaube” oder, der finanzielle Erfolg ist auch ein Spiegel deines gottesfürchtigen Lebens. Ergo muss Gott dich auf Grund deiner gottesfürchtigen Tugenden “auserwählt” haben. Der Extremist Calvin hat in Genf auch diese Grundsätze voran gebracht. Humanismus wie ihn Castillo oder Erasmus vertrat wurde auf den Scheiterhaufen (Servet) getrieben. Ein literarischer Leckerbissen den ich leider viel zu spät fand.

Leo Hohensee / 20.01.2021

Eine Rede die mich absolut in ihren Bann zieht. So, wünsche ich mir, müssten unsere Staatslenker über dieses, mein (unser) Land sprechen, stolz darauf und selbstbewusst !! Nicht überheblich und auch nicht machtbeflissen, aber stolz und selbstbewusst. Mit Liebe und Achtung zu / vor seinen Insignien wie seiner Fahne und zu seiner Nationalhymne !! Diese sind Zeichen der Zugehörigkeit zu der Gemeinschaft, die Vermächtnis, Verantwortung und Leistungsbereitschaft trägt. Zum Gegenteil gehören, die Nationalfahne entsorgen (Merkel aus Rühes Hand) und bei der Nationalhymne Zitteranfälle bekommen und nicht achtungsvoll stehen können. Merkel ist für mich die Feindgestalt gegen den Erhalt der Nation und gegen das Wertegefüge der Menschen dieser Nation. “Alles Gute, Donald Trump”.

Rosemarie Könen / 20.01.2021

@Herrn Rühl. Ich verstehe nicht Ihren letzten Satz. Warum oder womit hat sich Trump durch das “unrühmliche” Ende seiner Präsidentschaft unmöglich gemacht? Er ist der Wahsieger, er ist um seine Wahl dreist betrogen worden. Das ist unrühmlich für den “gewählten” Präsidenten Biden und seine Helfershelfer. Die haben sich durch dieses Verbrechen an den Grundprinzipien der Demokratie unmöglich gemacht. Nicht Trump, der so zurecht wie leider vergeblich versuchte, den Betrug aufzudecken. Oder mache ich mich unmöglich, wenn ich, nachdem man mir die goldene Kette vom Hals gerissen hat, haltet den Dieb rufe und zur Verfolgung ansetze?

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