Nicht der steigende CO2-Ausstoß ist das Problem, sondern seine überwiegend auf Fanatismus und Umweltgläubigkeit beruhenden Gegenmaßnahmen. Erst sie verdeutlichen das eigentliche Problem: Unter solchen Bedingungen ist eine „klimafreundliche“ nur auf Kosten einer „menschenphobischen“ Welt möglich.
Ein Glück, dass das Mädchen mit den beiden Zöpfen eine Brünette ist und Hosen trägt. Andernfalls wäre die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie aus einem „völkischen Elternhaus“ käme, schenkt man zumindest der Handreichung der Amadeu Antonio Stiftung „Ene, mene, muh – und raus bist du! Ungleichwertigkeit und frühkindliche Pädagogik“ Glauben. „Aus die Maus“ und der Traum aller ideologischen Umweltanbeter wäre verpufft. Aber die schwedische Umweltaktivistin ist weder blond noch mit Kleidern unterwegs, also gibt es keinen Grund zur Panik.
Im Gegenteil. Die Gesinnungsjournalisten freuen sich wie die Kinder, wenn sie ihr Herzensthema, die Umweltpolitik, als mediale Heilslehre den „Ungläubigen“ vor die Nase legen können. Die ideologieverwirrte Jungaktivistin erscheint auf der medial-ideologischen Bildfläche wie der weibliche Messias. Eine menschliche Projektionsfläche, auf der die eigenen Interessen hinter erheuchelten Idealen – Kinder, Klima, Welt retten – versteckt werden können. Es geht nicht um die Sache, sondern um die Bestätigung der eigenen Ideologie.
Niemand wird leugnen, dass es diese Probleme gibt. Doch die Verhältnismäßigkeit ihrer medialen Inszenierung wird nicht der Lebenswirklichkeit gerecht, in der sich die meisten Deutschen befinden. Was ist mit der zunehmenden Altersarmut oder der zunehmenden kulturellen Durchmischung? Für die investigativen Klimapilger sind diese nicht von Interesse. Als Nichtbetroffene und sich selbst Umkreisende handeln sie aus Eigeninteresse. Nicht um die Welt zu verbessern, sondern um sich selbst zu optimieren. „Self first“. Deswegen sind Verbote so beliebt. Fehlen uneigennützige Argumente und scheitert die Stimmungspanik, ist den Selbstoptimierern jedes Mittel recht. Verbote sind die einzige Möglichkeit, um die eigennützige Ideologie, in diesem Falle die Klimaideologie, durchzusetzen.
„Deutsch-nationaler Klimaschutz“
Der Ruf nach einem Tempolimit auf Deutschlands Autobahnen ist so ein Beispiel. Wenn es tatsächlich um die Reduktion der CO2-Emissionen, um das Klima ginge, wie in diesem Fall behauptet wird, wäre es nicht sinnvoller, sich Chinas Dreckschleudern zuzuwenden? Schließlich ist laut „NZZ am Sonntag“ das Land des Lächelns im weltweiten Ländervergleich mit 28 Prozent aller CO2-Emissionen die größte Müllhalde für Luftverschmutzung, Westeuropa liegt mit „nur“ 8 Prozent auf Rang 4.
Während Deutschland die Emissionsbremse betätigt, drücken die anderen Länder, unbeachtet ihrer Konsequenzen, feuchtfröhlich und ungehemmt aufs CO2-Gaspedal. Weder mit Logik noch mit Effizienz oder Vernunft hat solch ein „deutsch-nationaler Klimaschutz“ etwas zu tun. Das ist so „genial“ wie die Überführung der alten Dieselstinker in die Oststaaten. Keine Problemlösung, sondern Problemverschiebung: aus den Augen, aus dem Sinn.
Dieser Sachverhalt weist auf das eigentliche Problem in unserer Gesellschaft hin, der Verschiebung des medialen und politischen Fokus vom Menschen zur Umwelt hin. Nicht das Leid der Menschen interessiert, die vor unserer Tür ein tagtägliches Martyrium durchleben. Der Obdachlose an der Straßenecke, der kein Dach über dem Kopf hat oder die alleinerziehende Mutter, die finanziell und psychisch am Ende ist. Offensichtlich ist in der klimapolitischen Heilslehre kein Platz für Menschlichkeit. Deutschland braucht nicht mehr unvernünftige Klimapolitik, sondern mehr vernünftige und menschliche Sozial- und Klimapolitik. Genau in dieser Reihenfolge. Das ist das Problem.
Klima ist der neue sakrale Weihrauch für die emanzipiert-progressiven Jünger. Bei etwaigen Grenzüberschreitungen drückt man auch mal ein Auge zu, vorausgesetzt es ist für die „gute“ Sache. So wie bei den „Schwänzen für die Umwelt“-Demonstrationen, bekannt als #FridaysForFuture, wo Kinder und Jugendliche in mehreren Ländern freitags für das Klima auf die Straße gehen, anstatt die Schulbank zu drücken.
Der erdrückenden Langeweile des Klassenzimmers entkommen
Kurzer Einschub: Glauben die „Umweltpilger“ wirklich, dass die meisten dieser Kinder überzeugte Klimajünger seien? Es ein Opfer ihrerseits darstellt? Wer das glaubt, wird selig. Vielmehr ist es ein Zeichen für eine gesunde kindliche Psyche, die sich lieber auf der Straße austobt, mitmacht, nicht weiß, wofür sie auf die Straße geht und somit der erdrückenden Langeweile des Klassenzimmers entkommen kann. Wäre PEGIDA salonfähig, würden sicherlich viele derselben Kinder jeden Montag unter #MondaysForFuture auf die Straße gehen.
Wenn die „Klimaheilslehre“ auf die bisherige unvernünftige Art und Weise weitergeht, wird es nicht lange dauern, bis die „antihumanistischen Umweltmärtyrer“ sich in die Abtreibungsdiskussion als Abtreibungsbefürworter einklinken (warum sie diese Idee noch nicht hatten?). Ihr Argumentationsfundament wäre der Mensch als atmende CO2-Schleuder. Makaber und geschmacklos gesprochen: Ein abgetriebenes und nicht auf die Welt gekommenes Lebewesen produziert kein CO2 und trägt zur sinkenden Kohlendioxid-Emission bei.
Deswegen, liebe Umweltjünger, haltet euch nicht nur mit dem Autofahren zurück, sondern drückt auch beim Geschlechtsverkehr auf die Spaßbremse. Jedes Kind verschlechtert eure persönliche CO2-Bilanz und bringt euch in die Nähe der „Ungläubigen“. Wollt ihr euren grünen Messias, das Greta-Kind, enttäuschen?
Ein Leser des Blogs "acta diurna" spotted, "Wenn Greta Thunberg schon in der Eiszeit aktiv gewesen wäre, dann gäbe es heute möglicherweise noch Mammuts." Das wäre doch mal ein Denkansatz für den "Aktivisten" Tilo Jung, der so gern und ausgiebig von "Klimawandelleugnern" schwadroniert, die es meines Wissens unter Wissenschaftlern nicht gibt.
Früher waren Apokalyptiker Sektierer und man versuchte die Schäfchen irgendwie zu retten, die an den Apokalyptikern hingen. Heute schleichen sich Politiker und Rückwärtsgewandte in die Oberstübchen der Schäfchen und richten die Zivilisation von innen zugrunde, wenn sie latent verbreiten, Innovation, Fortschritt und Weiterentwicklung sind für jetzige Generationen des Teufels. Ich bin in einem totalitären Land aufgewachsen und weiss wie es ist, ohne jeglichen Fortschritt, ohne Entwicklung und mit Stillstand nicht seelisch krank zu werden und zu überleben. Erstrebenswert ist solch Leben nicht!
Grünsamte Pfoten des Faschismus
Der Klimwawandel ist ein Vehikel, um den Leuten die Lebenslust auszutreiben. Vieles daran erinnert an die Kirche und die Selbstkasteiung. Irgendwann dürfen wir kein Sex mehr haben, weil das das Klima verschlechtert. Gruß IHre Madeleine Nass
"Niemand wird leugnen, dass es diese Probleme gibt. Doch die Verhältnismäßigkeit ihrer medialen Inszenierung wird nicht der Lebenswirklichkeit gerecht..." Vor allem aber werden die dünnbrettbohrenden Ansätze ("thintelligence" -- den Ausdruck hat ironischerweise der Ober-Technophobe Michael Crichton geprägt) der selbsternannten Weltretter in keinster Weise überhaupt den Anforderungen gerecht. Die Antwort auf Umweltprobleme in der Technik kann nur in einer verbesserten und umweltfreundlichen Technik bestehen, nicht in einer Rückkehr zu Faustkeil und Grabstock (jedenfalls nicht, wenn wir nicht gleichzeitig die Weltbevölkerung auf ein faustkeilkompatibles Maß reduzieren -- etwa 3 - 5 Mio. anstelle von 8 Mrd.). Auch wenn dies zu noch anspruchsvollerer Technik führt, die zu entwickeln und beherrschen noch mehr Mathematik und Naturwissenschaft anstelle von "Gefühl" erfordert. Und genügend Verständnis für Zusammenhänge, um Anstrengungen auf die Punkte zu konzentrieren, wo sie wirklich etwas bringen, anstelle "auch ein halbes Prozent zählt bereits" zu säuseln... oder am Ende ganz schildbürgerlich den internen Verbrennungsmotor mit einem heutigen Wirkungsgrad von 50% durch Kohlekraftwerke mit einem Wirkungsgrad von 25% abzüglich der Leitungs- und Speicherungsverluste und abzüglich des ökologischen "Footprints" der Akkus zu ersetzen.
Die Evolution hat ihre Gründe, die der Verstand nicht erkennt. Am Anfang steht die Verkennung der evolutionären Rollen von XX und XY, dann kommt der Primat der Spaßmaximierung anstelle der konservativen Erhaltungspenetration. Später gibt es 60 beliebige Geschlechter, gerne auch je nach Stimmung wechselnd, heute rattenscharf und morgen Mimimi-Too, doch kaum mehr klassische Eltervnerantwortung. Ganz am Ende steht der Darwin-Award für das dümmste Volk der Welt.
Werte Frau Stein, Ihr Schlussszenario ist keineswegs Utopie, nein es ist bereits Realität und es wird schon seit Jahren, genauso argumentiert, was die Befürworter von Abtreibung angeht. Das Horroszenario, also wenn die grüne Revolution sich - wie es alle Revolutionen bislang getan haben - gegen die eigenen Protagonisten richten wird, ist ein anderes. Irgendwann wird man feststellen, dass man die wachsende Zahl der Erdbevölkerung nicht nur der Fruchtbarkeit zu verdanken hat, sondern auch der Anhebung des durchschnittlichen Lebensalters von ca 35 im unter menschlichem Einfluss auf die Umwelt, zumindest im grünen Narrativ, goldenen Zeitalter der Stein- und Bronzezeit, auf mittlerweile weltweit 73 Jahre. Weiter ist es mehr als irritierend wenn man schon etwas älter ist, festzustellen, dass das Ziel der jetzigen tonangebenden Gruppen zu sein scheint, das Leben für die Leute möglichst schwer zu machen. Ich erinnere mich an eine Geschichte Hermann Hesses über die, in den 20ern sehr präsente Reformbewegung, wo er genau das beschrieben hat, wo die Jünger eines auf dem Baum hausenden Veganers, den sich aus gesundheitlichen Gründen vegetarisch ernährenden Dr Knöllger umbringen. Aber es ist einfach kein Ende des Wahns in Sicht und man muss konstatieren, dass es mal wieder die Deutschen sind, die hier alles bis zum Exzess treiben müssen. Andere jetten durch die Gegend und lassen sich das Krabbenzahnfleisch aus der Mongolei gut schmecken, die Deutschen glauben wirklich dran, dass sie es sind, die mit ihrem geplanten, lust- und freudlosen, Lebensstil, wo jeder Atemzug mit schlechtem Gewissen einhergeht, ein Vorbild sein könnten für die anderen Völker. Einerseits hat man hierzulande den Anspruch aller Welt ein materiell sehr gutes Leben ermöglichen können zu müssen, andererseits verachtet man genau dieses materiell sehr gute Leben und hält genau das für die Ursache allen Übels. Mit scheint manchmal unsere Elite leidet mindestens an Burnout!