Peter Grimm / 26.05.2019 / 14:30 / 11 / Seite ausdrucken

„Glaubensschwestern“ für „anschlagsgeneigte Personen”

Manchmal erzählt die Bundesanwaltschaft wirklich interessante Geschichten von den neuen Deutschen, wie die Landsleute anderer Herkunft gern von den „Neuen Deutschen Medienmachern“ genannt werden. Letztere erzählen solche Geschichten wiederum nicht so gern. Irgendwie möchten die neuen Deutschen gern besser dastehen als die alten Deutschen. Da passen Lebensläufe, wie die von unserer 41-jährigen Mitbürgerin Songül G. nicht so recht. In etwas holpriger Journalistenprosa wird da die Geschichte von Songüls ganz besonderer Heiratsvermittlung für ganz bestimmte Zuwanderer nach Deutschland erzählt:

„Songül G. pflegte von Deutschland aus regelmäßigen Kontakt zu dem in Syrien lebenden mutmaßlichen Mitglied des "Islamischen Staates" M. Dieses soll seit Mitte 2016 zusammen mit dem mutmaßlichen "IS"-Mitglied G. in Anschlagsplanungen eingebunden gewesen sein. Hiernach sollte in Deutschland ein Anschlag mit zahlreichen Todesopfern auf eine nicht näher ermittelte Großveranstaltung verübt werden. Zu diesem Zweck sollten anschlagsgeneigte Personen nach Deutschland geschleust werden und dort auf nähere Instruktionen zur konkreten Durchführung des Anschlags warten. Um unverdächtig zu erscheinen, sollten sie in der Zwischenzeit von eingeweihten "Glaubensschwestern" beherbergt und geheiratet werden.

Um dieses Anschlagsvorhaben zu unterstützen, verschaffte sich Songül G. eine unter fiktiven Falschpersonalien registrierte Mobilfunknummer und legte mit ihr im September 2016 jeweils einen Account bei den Messengerdiensten Telegram und WhatsApp sowie einen Account bei dem sozialen Netzwerk Facebook an. Anschließend übermittelte die Angeschuldigte die Zugangsdaten an M. Diese benutzte die Kommunikationsmittel fortan zum konspirativen Nachrichtenaustausch mit der Angeschuldigten sowie anderen Beteiligten an dem Schleusungs- und Anschlagsvorhaben.

Ebenfalls noch im September 2016 erklärte sich Songül G. gegenüber M. dazu bereit, einen der potentiellen Attentäter bei sich aufzunehmen und zu heiraten. Vor dem Hintergrund dieser Zusage versuchten zwei anschlagsgeneigte Personen im November 2016 aus Syrien in Richtung Deutschland auszureisen. Im Ergebnis gelang es ihnen allerdings nicht, Syrien zu verlassen.“

Die Deutsche Songül wurde jedenfalls verhaftet und wegen der Unterstützung einer ausländischen terroristischen Vereinigung angeklagt.

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Emmanuel Precht / 27.05.2019

“Lieber Selbstmordattentäter, komme doch ein wenig später und verüb’ Dein Attentat, dann ganz für Dich und ganz privat…” konnte ich vor einigen Jahren noch zur Gitarre vorgetragen in der “ZDF Anstalt” hören. Kurz später schlug der Wind dort völlig um. Wohlan…

Ralf Pöhling / 26.05.2019

Wie man sieht, der Wahnsinn hat Methode. Kein Einzelfall. So lange die Muslime nicht in Gänze von der dem Islam inhärenten Eroberungsmentalität und Gewaltbereitschaft abschwören, wird niemand auf diesem Planeten mit ihnen jemals wirklich Frieden schließen können. Gewinnen können sie den Kampf nicht, denn ihrem rückwärtsgewandten Ultrakonservativismus fehlt es an militärischem und technischem Know How. Also was soll das alles? Es führt zu nichts.

Karla Kuhn / 26.05.2019

“Die Deutsche Songül wurde jedenfalls verhaftet und wegen der Unterstützung einer ausländischen terroristischen Vereinigung angeklagt.”  Songül klingt für mich türkisch, ist er ein Türke mit DEUTSCHEM PAß  ??  Wenn ja, warum wird ihm der Paß nach dieser Tat (wenn es wirklich dazu gekommen wäre, mag ich mir nicht vorstellen, wieviel TOTE es gegeben hätte !”)  ABERKANNT ?? Die rechtliche Möglichkeit würde bestehen. Frau Dr. Frigge- Hagemann, leider teile ich Ihre Bedenken, ich wäre gerne optimistisch aber ich freue mich über die Nachricht von Freunden,  sehr gute Fachkräfte die in Bälde das Land verlassen werden !!  Auch wenn ich traurig bin, weil sie mir sehr am Herzen liegen aber sie sind noch jung und ich gratuliere ihnen zu dem Entschluß.

Sanne Weisner / 26.05.2019

Alltag in Deutschland. Aber alles OK, solange sie bei den Wahlen die richtige Partei ankreuzt, die Islamgrüne Partei freut sich bestimmt.

Rolf Wächter / 26.05.2019

Ich fordere Gender-Gerchtigkeit: IS-Kämpfer und Terroristen müssen zur Hälfte Frauen sein!

Dr. Inge Frigge-Hagemann / 26.05.2019

Deutschland ist zum Irrenhaus mutiert. Da hilft nur noch auswandern, ich glaube nicht, dass es in absehbarer Zeit wieder besser (also normaler) werden wird. Sehr schade.

Christian Feider / 26.05.2019

ja,wir freuen uns dermassen ,seit der Staatsbürgerschaftsreform unter rot-grün 1998 diese “wunderbaren” Mitmenschen auch “deutsche” nennen zu dürfen… wir freuen uns dermassen,das wir heute CDU/SPD mehrheitlich weiter waehlen werden,denn die “Volxfront” gegen das wirklich “Böse” muss bestehen bleiben,oder? so erklärt uns das der Lehrer,der Pfarrer,der Bürgermeister,der Richter,der Verfassungsschützer und der Nachbar…. was freuen wir uns in der Wahlkabine,genau das zu tun :) ,oder?

Cornalius Angermann / 26.05.2019

Ja, es gibt schon so ein paar Probleme mit den Neubürgern mit Explosionshintergrund…

Thomas Taterka / 26.05.2019

Zu den unerschöpflichen Quellen der Freude im Journalismus gehört das Entdecken schwachsinnsgeneigten Vokabulars in zeitgenössischen Narrativen. ” Verdursten ” werden Sie nicht in dieser “Blütezeit der Semantik”. Die fangen ja gerade erst an. Waidmannsheil !

Wolfgang Kaufmann / 26.05.2019

Das sind ja nur Einzelfälle. Keine Zeitung berichtet darüber, wie viele Tunesier nicht mit dem Laster über den Weihnachtsmarkt oder die Strandpromenade fahren oder wie viele Afghanen nicht ihre deutsche Freundin messern. – Keine Einzelfälle hingegen sind aufgeblasene Damen, die aus Langeweile ihr Helfersyndrom zur Schau stellen, und linksdrehende Aktivisten, die in den Migranten willkommene Verbündete im Kampf gegen den Staat sehen. – Oder eben die neuen deutschen Meinungsmacher, die ernsthaft glauben, beliebig viele Menschen beliebig lange manipulieren zu können. Sie haben zwar die Demokratie nicht verstanden, sind aber auch nur das wohlstandsverwahrloste Produkt einer politischen Orthodoxie, in der Bauchfühlen und Inkonsequenz, Intrige und Quote als weibliche Tugenden gelobt, Wille und Leistung, Recht und Ordnung hingegen als männliche Untugenden diffamiert werden.

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