Wenn in Deutschland ein neues „islamisches Schülerwohnheim“ eröffnet, beruhigen Politik und Lokalpresse reflexartig. So auch am vergangenen Freitag im nordrhein-westfälischen Gladbeck-Brauck. Dort weihte das Interkulturelle Bildungszentrum Gladbeck e.V. (IBG) das neue Gebäude „Weitblick“ an der Roßheidestraße ein. Die offizielle Beschreibung klingt harmlos, fast idyllisch: Eine Kombination aus schulischer Nachhilfe, Sport, Freizeitangeboten und religiöser Unterweisung. Ein „Teilzeit-Zuhause“ für Jungen ab 13 Jahren, die unter der Woche dort wohnen, pädagogisch betreut werden und parallel die regulären Schulen besuchen.
Der Betreiber, Gladbecks ältester Moscheeverein (gegründet 1976), betont seine Unabhängigkeit vom türkischen Staat und verweist auf seine Mitgliedschaft im Verband islamischer Kulturzentren e.V. (VIKZ). Zudem wird beruhigend hervorgehoben, dass dort ausschließlich in Deutschland ausgebildete Imame tätig sein werden. Wer oberflächlich recherchiert, findet folglich erst einmal nichts „Auffälliges“.
Doch bei jedem, der die gesellschaftspolitische Entwicklung in der Türkei und die Methoden des politischen Islams kennt, müssen bei solchen Meldungen die Nackenhaare strammstehen. Denn dieses Konzept ist keineswegs neu – es ist die Blaupause für eine systematische ideologische Indoktrination, die wir nun im Herzen Nordrhein-Westfalens etablieren lassen.
Das türkische Modell: Gehirnwäsche statt Bildung
In der Türkei haben derartige Heime eine düstere Tradition. Unter der AKP-Regierung ist ihre Zahl explodiert: Bis zum Jahr 2023 stieg die Anzahl dieser islamischen Heime offiziell auf über 3.522. Mindestens 2.480 davon stehen nachweislich in direkter Verbindung mit islamischen Gemeinden, Bruderschaften und Sekten.
Was in diesen Einrichtungen hinter verschlossenen Türen stattfindet, hat mit moderner Pädagogik nichts zu tun. Es ist ein System der psychologischen Abhängigkeit und Gehirnwäsche. Junge, formbare Menschen – meist Jungen im Teenageralter – werden von der Außenwelt isoliert und gezielt im Sinne einer radikalen, politischen Islam-Ideologie geformt. Wer diese Heime verlässt und den Mut aufbringt, zu berichten, zeichnet ein Bild von totaler Kontrolle, psychischem Druck und dem permanenten Einschärfen von Gehorsam. Regelmäßig erschüttern zudem Berichte über sexuelle Straftaten und Missbrauch an Jugendlichen in diesen türkischen Heimen die dortige Öffentlichkeit.
Das System funktioniert über ein perfides Prinzip von Zuckerbrot und Peitsche. Ich habe in meiner eigenen Jugend Freunde und Bekannte erlebt, die diesen Weg gegangen sind. Gelockt wird oft mit handfesten Privilegien: Drei meiner damaligen Freunde traten mit 16 Jahren in ein solches Heim ein, weil ihnen versprochen wurde, das extrem schwere und in der Türkei obligatorische Universitäts-Aufnahmeprüfungsverfahren zu umgehen. Und tatsächlich: Die Sekte hielt ihr Wort, sie bekamen ihre Studienplätze ohne Prüfung.
Der Preis dafür ist hoch: Man wird zum lebenslangen Gefangenen einer Ideologie, die absolute Loyalität einfordert. Diese treuen Kader werden anschließend strategisch platziert. Sie besetzen Stellen im Staat, werden Beamte, Richter, Polizisten oder Lehrer. Es ist die schleichende, aber hocheffiziente Unterwanderung des Staatsapparates von innen heraus.
Gefährliche Illusionen
Ist mit dem Heim in Gladbeck dieser Anfang nun auch in Deutschland gemacht? Der Hinweis der Betreiber, dass die Geistlichen in Deutschland ausgebildet wurden, scheint mir mehr als Beruhigungspille für naive Behörden. Ob die Ausbildung in Osnabrück oder Ankara stattfand, ändert am grundlegenden Strukturprinzip nichts: Sobald Kinder und Jugendliche im sensibelsten Alter ihrer Identitätsfindung der permanenten, abgeschotteten Kontrolle einer religiösen Gemeinschaft unterliegen, bleibt das Wesentliche im Verborgenen.
Während in Deutschland die Unterwanderung politischer Parteien durch islamistische Netzwerke bereits in vollem Gange ist, schafft man sich nun auch die räumlichen und institutionellen Strukturen für die nächste Generation. Wer glaubt, dass solche Einrichtungen dem harmonischen Miteinander oder der Integration dienen, gibt sich einer gefährlichen Illusion hin. Der politische Islam versteht es meisterhaft, die Instrumente der westlichen Demokratie und der freien Jugendhilfe zu nutzen, um genau diese Werte von innen heraus auszuhöhlen.
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Beitragsbild: Ali Mansuri, CC BY-SA 2.5, via Wikimedia Commons

„Während in Deutschland die Unterwanderung politischer Parteien durch islamistische Netzwerke bereits in vollem Gange ist, schafft man sich nun auch die räumlichen und institutionellen Strukturen für die nächste Generation“. Aha, die islamische Weltherrschaft beginnt also in Gladbeck-Brauck an der Roßheidestraße. Parallelen zur jüdischen Weltverschwörung aus Kyritz an der Knatta sind unübersehbar…
Dort wird ihnen vermutlich beigebracht, dass man in Deutschland erst ab 14 Jahren strafmündig ist, man also deswegen jede Menge kapitaler Verbrechen völlig ungestraft verüben darf. Da freut sich natürlich der junge Mohammedaner, der ansonsten ja nichts taugt.
Der organisierte Islam tut nur das, was von ihm erwartbar war und ist. Dabei hilft immer schon fundamentaler/radikaler [‚politischer’] Islam. Zumindst das sollte 65 Jahre nach erster direkter Ansiedlung grosser Zahlen von Korangläubigen [‘Muslime’] in Deutschland verstanden worden sein.
Wir müssen den Islam angreifen.
Der Angriff muss auf der intellektuellen, logischen, wissenschaftlichen, historischen, moralischen, theologischen Ebene erfolgen.
Es ist nicht schwer die Lehre des Islam zu widerlegen, man muss nur den Mut haben es zu tun.
Was die Politik und Medien ebenfalls begeistert: „Ukraine greift wohl acht russische Öltanker an“ (n-tv). Umweltschäden inkl. doch darüber spricht keiner!
Mittelalter- & Kultur-Marxisten mögen sich halt.
Ich teile die Befürchtungen des Autors 100 %. Ich plädiere für ein Islam-Gesetz, welches jegliches Lehren des politischen Islams strikt verbietet, inkl. der entsprechenden Suren des Korans und der Hadithen. Anders wird unsere abendländische Kultur in Deutschland nicht überleben. – Erstaunlicherweise scheint den meisten meiner Bekannten das Überleben unserer Kultur egal zu sein; jedenfalls tun sie nichts dafür.