Thilo Schneider / 15.09.2021 / 06:00 / Foto: Pixabay / 180 / Seite ausdrucken

Gewaltverbrechen: Wie gerecht sind die Gerichte?

In Wittenberg wurde ein 30-Jähriger von einem Asylbewerber getötet. Schauen wir uns diesen und ähnliche Fälle an – und wie die Justiz damit umging.

Am 29. September 2017 wurde Marcus Hempel 22 Tage nach seinem 30. Geburtstag von dem Asylbewerber Sabri H. vor dem Arsenal-Einkaufszentrum in Wittenberg erschlagen. So weit, so alltäglich. 

In einem fünftägigen Prozess wurde – trotz der kompletten Aufzeichnung des Verbrechens einer am Tatort befindlichen Videokamera und der Zeugenaussage der Freundin des Ermordeten – der Täter nicht etwa wegen Mordes, sondern wegen „Notwehrexzess“ verurteilt. Zu zwei Jahren auf Bewährung und 120 Arbeitsstunden. Für das Leben eines Menschen. Mit „aller Härte des Rechtsstaats“.

Laut Schilderung des Vaters des Opfers, Karsten Hempel, in der „Jüdischen Rundschau“ kam es im Verlauf des Prozesses und seiner Beweisführung seitens der Staatsanwaltschaft zu – freundlich gesagt – einigen Ungereimtheiten, die den Verdacht erwecken, im vorliegenden Fall solle unter allen Umständen der Täter geschützt und geschont werden, um… Ja, warum eigentlich? Im Gegenzug wurde der Vater des Opfers aufgrund einer anonymen Anzeige mit einer „Gefährderansprache“ belästigt, weil er angeblich dazu aufgerufen haben sollte, den Täter Sabri H. gesundheitlich zu schädigen beziehungsweise dazu anstiften. 

Einige AfD-Abgeordnete haben den Fall und seine seltsamen Wendungen und Widersprüche, auch und gerade in der Wahrheits- und Urteilsfindung, am 23.4.2021 aufgegriffen und im Landtag zur Sprache gebracht. Sie wurden mit lauen und halbgaren Antworten abgespeist, falls ihre Fragen überhaupt beantwortet wurden. 

„Psychische Erkrankung“, immer wieder

Laut der Schilderung des Vaters und der Freundin des Ermordeten, Agapi R., liegt hier, wenn deren Aussagen stimmen, ein Justizskandal allerersten Ranges vor, in dem sich ein deutsches Gericht mit Lügen, Täuschungen, und Verdrehungen – ja, sogar Drohungen – um eine objektive Wahrheitsfindung gedrückt und damit ein härteres Urteil regelrecht verhindert hat. Wenn deren Aussagen stimmen, dann geht in Deutschland wenigstens in diesem Fall Täterschutz vor Opferschutz, dann ist das Leben eines Menschen 120 Arbeitsstunden und einen zweijährigen erhobenen Zeigefinger wert, sofern der Täter „Neu Hinzugekommener“ und das Opfer „Schon-länger-hier-Lebender“ ist. System? Zufall? Einzelfall? Bedauernswerter Mangel an Beweisen? Aber was an Beweisen bräuchte es neben einer (widerwillig) zur Kenntnis gebrachten Videoaufzeichnung, einer Zeugenaussage und dem Geständnis des Täters, dass eben KEINE Notwehr vorlag, denn noch? 

Sehen wir hier den (auch mit den unlauteren Mitteln der Öffentlichkeitssuche geführten) Kampf eines verzweifelten Vaters um Gerechtigkeit? Sehen wir hier einen Einzelfall? Oder sehen wir hier ein Beispiel für die systematische Verschleierung und Verharmlosung vieler ähnlich gelagerter Fälle? Sicher ist jeder Fall anders zu beurteilen und es gilt immer noch „im Zweifel für den Angeklagten“, aber der oben geschilderte Fall scheint doch sehr im wahrsten Wortsinn merk-würdig.

Schauen wir uns ein paar andere Fälle an: 

In Hameln geht 2016 ein Deutsch-Kurde zuerst mit einer Axt und einem Messer auf seine Ehefrau los und schleift diese anschließend 200 Meter mit einem an der Anhängerkupplung befestigten Seil durch die Stadt. Wie durch ein Wunder überlebt die Frau. Das Urteil: 14 Jahre Haft wegen „versuchten Mordes“.

In Göppingen attackiert im November 2016 ein abgelehnter Algerier in einer Bankfiliale einen 78-jährigen Mann und tritt diesen zu einem Pflegefall zusammen. Zu einer Anklage kommt es nicht, der Täter gilt aufgrund einer psychischen Erkrankung als schuldunfähig und wird „auf unbestimmte Zeit“ in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.

In Offenburg tötet 2016 der „somalische“ (tatsächlich stammt der Täter aus Dschibuti) Flüchtling Saleban A. den Arzt Joachim T. und verletzt seine Sprechstundenhilfe. Das Urteil: Freispruch. Der Angeklagte ist nicht schuldfähig und wird aufgrund einer psychischen Erkrankung in einer psychiatrischen Klinik untergebracht.

In Cottbus tötet 2017 der Asylbewerber Raschid D. seine Ehefrau. Das Urteil: 13 Jahre Haft „aufgrund seines kulturellen Hintergrunds“.

Im Münsterland tötet 2017 ein nigerianischer Asylbewerber eine 22-jährige Flüchtlingshelferin mit 21 Stichen. Das Urteil: 13 Jahre Haft. Weit unter der Forderung der Staatsanwaltschaft.

In Berlin sticht im Januar 2018 ein syrischer Asylbewerber mit einem Küchenmesser auf seine Frau ein und verletzt diese schwer. Er gilt aufgrund seiner Schizophrenie als schuldunfähig und wird in einer psychiatrischen Anstalt untergebracht.
 
In Borna tötet 2018 der Asylbewerber Ghassan T. seine Frau vor seinen Kindern in einem Asylbewerberheim. Das Urteil: Lebenslänglich.

In Berlin versucht ein türkischer Vater, seine Tochter zu töten, weil sie „Sex mit den Augen macht“. Der Mordversuch misslingt, die Tochter wird schwer verletzt. Das Urteil: Versuchter Totschlag und gefährliche Körperverletzung. Da der Täter als psychisch vorbelastet gilt: Vier Jahre Haft.

In Ravensburg geht im September 2018 ein afghanischer Asylbewerber mit einem Messer auf Passanten los und verletzt drei Menschen. Gegen ihn wird jedoch kein Haftbefehl, sondern eine dauerhafte psychiatrische Unterbringung beantragt, er gilt als schuldunfähig.

In Worms zerhackt ein abgelehnter Asylbewerber im März 2019 seine Freundin im Schlaf mit 30 Messerstichen. Das Urteil im Dezember 2019: 12 Jahre Gefängnis. Die Verteidigung legt Revision ein. Bis zur Revision befindet sich der Täter in einer psychiatrischen Klinik. 

In Bad Kissingen tötet Daniel S. im März 2019 seine Exfreundin mit einem Messer. Das Urteil: Lebenslang wegen Mordes. 

In Preetz schlachtet ein Afghane im April 2019 eine Flüchtlingshelferin mit 37 Stichen ab. Das Urteil: Mord, aber aufgrund der Schizophrenie des Täters Unterbringung „auf unbestimmte Zeit“ in der Psychiatrie.

In Voerde schubst 2019 ein in Deutschland geborener Serbe eine junge Mutter vor einen einfahrenden Zug. Das Urteil: Mord, aber aufgrund der Schizophrenie des Täters Unterbringung „auf unbestimmte Zeit“ in der Psychiatrie.

In Frankfurt stößt 2019 ein Eritreer eine Mutter und ihr Kind vor einen einfahrenden Zug. Das Kind wird getötet. Das Urteil: Mord, aber aufgrund der Schizophrenie des Täters Unterbringung „auf unbestimmte Zeit“ in der Psychiatrie.

In Rathenow attackiert 2019 ein abgelehnter afghanischer Asylbewerber eine Flüchtlingshelferin mit einem Messer. Sie überlebt. Es kommt erst gar nicht zu einer Anklage, sondern gleich zu einer Sicherheitsverwahrung in der Psychiatrie. Diese wird jährlich darauf überprüft, ob die Gründe für eine Verwahrung noch vorliegen.

In Heuchelheim verprügelt im März 2020 ein syrischer Asylbewerber seine Ehefrau und sticht auf sie ein. Das Opfer überlebt. Der Täter gilt aufgrund seiner Schizophrenie als schuldunfähig und wird in einer psychiatrischen Anstalt untergebracht.

In Bonn tötet ein arbeitsloser polnischer Elektriker ebenfalls im März 2020 seinen Mitbewohner mit satten 106 Messerstichen. Das Urteil: Freispruch wegen Schuldunfähigkeit und Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik. 

In Bonn sticht ein türkischer (?) Fahrgast plötzlich wahllos auf einen anderen Fahrgast mit 22 Messerstichen ein. Das beherzte Eingreifen eines syrischen Asylbewerbers verhinderte Schlimmeres. Das Urteil: „Eigentlich versuchter Totschlag“, da aber schuldunfähig, wird die Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik angeordnet.

In Paderborn massakriert im November 2020 ein Syrer seine Frau mit 31 Messerstichen, da er „seine Ehre reinwaschen will“. Das Urteil: lebenslange Haft wegen Mordes. 

In Würzburg tötet 2021 ein Somalier drei Frauen mit einem Messer. Nach den bisherigen Ermittlungen ist der Täter aufgrund einer psychischen Erkrankung mutmaßlich schuldunfähig.

In Pforzheim sticht im Februar 2021 ein marokkanischer Asylbewerber in der Unterkunft auf einen Mitbewohner ein. Er gilt aufgrund einer psychischen Erkrankung als schuldunfähig.

In Berlin sticht im August 2021 ein afghanischer Asylbewerber auf eine Landschaftsgärtnerin ein, da er augenscheinlich keine arbeitenden Frauen mag. Ebenfalls verletzt wird ein 66-Jähriger, der der Frau zur Hilfe kommt. Die Polizei geht vorerst von einer psychischen Erkrankung als Tathintergrund aus.

…und es gibt viele, erschreckend viele Fälle dieser Art. Ich gebe zu, ich war neugierig und wollte mir wahllos einmal zehn Fälle herauspicken, die möglicherweise ähnlich gelagert sind, um zu sehen, wie dort die Urteilsfindung war. Gelandet bin ich in einem Sumpf aus Morden aus den unterschiedlichsten Motiven – worauf die Richter und Staatsanwälten in den vorgenannten Fällen bei ihrer Urteilsfindung gekommen sind, sehen Sie ja selbst. Viele Täter entgehen ihren Strafen, wenn sie psychisch krank sind – oder vorgeben, es zu sein. Die Konsequenz daraus ist allerdings, dass die Opfer keine Entschädigung nach dem Opferentschädigungsgesetz erhalten, wenn der Täter nicht für seine Taten – eben aufgrund Schuldunfähigkeit infolge einer psychischen Erkrankung – verantwortlich gemacht werden kann.

Haben wir wirklich 2015 derart viele Wahnsinnige aufgenommen?

Tatsächlich scheint es sich jedoch bei dem eingangs geschilderten Fall von Marcus Hempel um einen Einzelfall zu handeln, lege ich die von mir recherchierten Fälle und Urteile zum Vergleich vor. Nichtsdestotrotz sollte speziell dieser Fall tatsächlich neu aufgerollt werden, denn er „stinkt“ auf eine unangenehme Art und Weise.

Hier wäre es hilfreich, wenn auch andere Hinterbliebene von Opfern ihre eigenen Erfahrungen mit der Justiz schildern würden – ob hier wirklich vertuscht und getrickst wird, wie es im Eingangsfall zumindest den Anschein hat. Der „Königsweg“ der blinden (oder absichtlich blöden?) Justitia scheint doch eher die „Schuldunfähigkeit aufgrund einer psychischen Erkrankung“ zu sein. Haben wir wirklich 2015 derart viele Wahnsinnige aufgenommen? Andererseits ist der unbegrenzte Aufenthalt in einer geschlossenen psychiatrischen Klinik mit Sicherheit und definitiv weit weniger gemütlich als ein limitierter Aufenthalt in einer deutschen Justizvollzugsanstalt. Die auch kein Hotel oder Wohlfühl-Spa  ist.

Sie merken – dies ist ein Artikel, der mich ins Aus geführt hat. Ich bin kein Jurist und habe weder eine Nervenheilanstalt noch ein Gefängnis von innen gesehen. Jedenfalls bisher. Ich wollte eigentlich belegen, dass der eingangs geschilderte Fall vielleicht kein Einzelfall ist – aber doch scheint er es zu sein. Und wem dem so ist – dann ist es ebenfalls Teil einer fairen Recherche, dies zu bekennen. Es scheint, allen Unkenrufen zum Trotz, doch zu funktionieren, unser Rechtssystem.

Foto: Pixabay

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Gerald Weinbehr / 15.09.2021

“... und es gibt viele, erschreckend viele Fälle dieser Art.” - Für den politisch-medialen Komplex sind sie, auch das im wahrsten Wortsinn, nicht der Rede wert. Im Wahlkampf finden die Themen Asylmissbrauch, illegale Einwanderung und damit verbundene Kriminalität ganz einfach nicht statt! Der Bürger hat gefälligst wg. Klima und Rassismus besorgt zu sein. In Deutschland kümmern sich nicht die Volksvertreter um die Sorgen des Volkes, sondern das Volk soll sich um die Sorgen seiner abgehobenen “Vertreter” kümmern. Wer sich daran nicht hält, kann nur ein Rechter sein. Eine Frage noch: Wie sieht es hinsichtlich Entschädigung eigentlich bei den Hinterbliebenen des eindeutig psychisch kranken Täters von Hanau aus?

Christian Feider / 15.09.2021

es gibt für den unbeteiligten Betrachter zwei auffällige,aber unabhaengige Gemeinsamkeiten: 1. Der Fall Hempel ist schon seit 2017 bekannt uund wurde auch thematisiert,leider wurde das,da in “rechten” websites aktive bearbeiten,von den mainstream medien trotz der absurden Details nicht aufgegriffen. Das die Staatsanwaltschaft und die Richterin die Tat kleinreden wollten,ist dokumentiert. 2. Es ist mehr als auffällig,das seit 2018 vermehrt zur “psychischen Krankheit” gegriffen wird in Fällenin denen “Flüchtlinge” die Täter sind. Das hat offensichtlich den Hintersinn,das,einmal beendet,diese Fälle medial nicht mehr bearbeitet werden UND diese auch nicht in die offiziellen Kriminalitätsstatistiken eingehen, da Krankheit nicht als kriminell gewertet wird. Es laesst sich folgern,das deutschen Richtern die emotionale Art und die “Ehrenrettung” um jeden Preis als schizophren erscheinen(im für die Justiz positivsten Annahmefall),obwohl sie durchaus rationale kulturelle Vorgehensweisen sind. Dem Täter ist naemlich die “Verbannung” in seiner Community tausendfach schlimmer als eine Gefängnisstrafe,solange sein Umfeld seine Sichtweise auf eine “ehrabschneidende” Situation teilt. Hier herrscht sicher eine Fehlfolgerung der Justiz,diese Täter sind NICHT psychotisch,sondern spielen zum Teil mit den Gerichten,sicher auch unter anleitung der Verteidiger. “Rot sehen” ist kein Ausweis von Geisteskrankheit,sondern Kontrolverlust aufgrund von Wut

Corinne Henker / 15.09.2021

Bei Tichys Einblick gibt es zum Thema psychisch kranker Gewalttäter mehrere interessante Artikel von Pauline Schwarz (die meisten allerdings schon älter). Sie arbeitet(e?) als (angehende) Psychologin selbst lange bei deren Betreuung mit. Ihr Fazit: die Bevölkerung wäre wohl mehr als beunruhigt, wenn sie wüsste, wer so alles frei auf deutschen Straßen herumläuft. Sie sollten jedenfalls nicht davon ausgehen, dass (nicht nur) die oben genannten “psychisch kranken” Mörder, Vergewaltiger, Kinderschänder mit und ohne Migrationshintergrund tatsächlich so lange in Gewahrsam bleiben, wie sie eine Gefahr für uns darstellen. Schon aus Mangel an Betreuungsplätzen.

Michael Hofmann / 15.09.2021

Einfach erklärt,Die Knasts sind voll und in den Klappsen sind noch Betten frei

Peter Holschke / 15.09.2021

What? Funktionierender Rechtsstaat? Lieber Autor, ob ein Staat ein Rechtsstaat ist, ist nicht allein daran zu bemessen, wie er mit Mördern umgeht. Im Übrigen stinken die Einstufungen zur Schuldunfähigkeit nach politisch-korrekter Justiz. Und zwar bis zum Himmel. Wie Solschenizyn feststellte “Ein kommunistisches System erkennt man daran, daß es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert.”

Gudrun Meyer / 15.09.2021

Jeder dieser migrierten Täter, ausgenommen vielleicht der polnische Täter in Bonn, hat mindestens 2 Anwälte, 1 Pflichtanwalt, den der Steuerzahler finanziert und 1 Anwalt von “Pro Asyl” oder 1 ähnlichen, genauso steuerfinanzierten, Organisation, das macht einiges aus. Hinter jedem dieser Täter steht, manchmal laut, meist aber schweigend, eine veröffentlichte Meinung, für die Verbrechen nur dann vorliegen, wenn die Täter Dt. oder jedenfalls Nicht-Muslime sind. Der genannte, polnische Täter, dem der Migrantenbonus zugutekam, ist wahrscheinlich eine Ausnahme, und falls der Serbe, der in Voerde eine junge Mutter vor einen einfahrenden Zug “schubste”, kein Muslim ist, gilt dasselbe. (Allerdings habe ich ein Gerücht gehört, laut dem der “Serbe” ein muslim. Albaner sein soll). Das Bild der Opfer in diesen Fällen ist nicht eindeutig. Sie bleiben namenlos, oft, weil sie Dt. sind, oft auch, weil sie keine Dt. sind und der Fall daher nicht mit “der oder die Tote war ja nur eine Kartoffel” abgetan werden kann. Der von Ihnen erwähnte Markus Hempel soll laut irgendeinem Qualitätsjournalisten rechtsextrem gewesen sein, und als in Köthen zur Zeit der “Chemnitzer Hetzjagden” ein Markus B. von einem Asylbewerber getötet wurde, war es zwar unmöglich, das Opfer zum Nazi zu erklären, aber die “Tagesschau” wusste Rat: “Über das Umfeld weiß man, der Bruder ist rechtsextrem”. Ein “Umfeld” reicht doch, um einen Mord zur Bagatelle zu machen, oder? Der Täter bekam laut “Tichys Einblick” später 1 Jahr auf Bewährung. Die Täter bilden, mit ein paar Ausnahmen, eine stärker zusammengehörige Gruppe: sie sind Muslime, meist Asylbewerber, sie sind damit wesensmäßige Opfer der indigenen Bevölkerung, sie stehen einem Regime aus Kanzlerin, weiteren Politikern, Zivilgesellschaft und Medien nahe, und: Sie gehören zur Bevölkerung von morgen. Die muss man pfleglich behandeln. Die Bevölkerung von gestern zahlt die ganze Fete, ohne selbst Rechte zu haben und muss das supi finden. Alles andere wäre voll nazi

Andreas Stüve / 15.09.2021

Gesinnungs- und Rassenjustiz. 5 Jahre Bau für einen Deutschen ” Volksverhetzer “, der die Asylpolitik kritisierte. Ein halbes Jahr JVA für einen Zwangsgebuehren - Verweigerer. Aber 2 Jahre Bewährung für einen Mord an einem deutschen Familienvater. So geschehen in Remscheid. Gut, dass Sie das Thema angehen, Herr Schneider. Die ” die Menschen ” und die ” Bevölkerung ” glauben sonst noch, dass Klimawandel und Corona ihr eigentliches Problem darstellen. Der Staat ist am Ende. Rette sich wer kann. Leider bin ich zu reich, um hierzubleiben, zu arm um auszuwandern. Wäre ich zwanzig Jahre jünger, würde ich mir den Buntstaat BRD nur noch aus der Ferne ansehen. Sela.

Nico Schmidt / 15.09.2021

Sehr geehrter Herr Schneider, jetzt kann ich Ihnen leider nicht mehr helfen. Sie sind in die rechte Ecke abgerutscht. Stellen Sie sich nur einmal vor, was ein Bio-Deutscher bekommen hätte, der so eine Tat vollbringt. Jedes Volk hat die Richter, die es verdient. MfG Nico Schmidt P.s. Kleiner Lesetipp: Ehrenmord.de

Thomas Skiba / 15.09.2021

Der Ort heißt Lutherstadt Wittenberg.

Manuela Pietsch / 15.09.2021

“Haben wir wirklich 2015 derart viele Wahnsinnige aufgenommen?” - Nein, haben wir wohl nicht. Das Problem: In den Augen der meisten westlichen Menschen sind solche Taten nicht “normal”, der Täter MUSS also Geisteskrank sein, denn ein “gesunder” Mensch würde sowas nicht tun. Da solche Verbrechen in deren Heimatländern aber, kulturell und religionsbedingt, an der Tagesordnung sind, sind die Täter eben DOCH normal und sollten auch so verurteilt werden. Das zu tun, hieße aber zuzugeben, dass bestimmte Kulturen nicht mit der westlichen Lebensweise vereinbar sind und das ganze Kartenhaus der Integrations-Multi-Kulti-Bereicherung fiele in sich zusammen. Darum pocht man darauf, diesen Leuten “Geisteskrankheit” zu bescheinigen.

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