Wir stehen fassungslos davor, wenn Kinder Kinder misshandeln (Gera) und vergewaltigen (Paris) oder noch jugendliche Kinder andere Jugendliche morden (Southport) und einen Massenmord planen (Wien) – um nur die extremsten Beispiele der letzten Monate zu nennen.
Diese Fassungslosigkeit ist das Resultat einer lange gehegten und gegen alle Weckrufe gepflegten Naivität. Wir wollen uns gewalttätige Kinder einfach nicht vorstellen. Das „zahlen“ uns diese nun heim, denn Kinder riechen förmlich die Ausflüchte und Selbstlügen ihrer Eltern.
Die Psychoanalytikerin Melanie Klein hat es vorhergesehen. Sie hat gesunde Kinder beobachtet und kranke Kinder behandelt und bemerkt, welche zerstörerischen Impulse und Ängste in ihnen toben. Sie hat auch den Prozess beschrieben, wie es kleinen Kindern gelingt, mit Hilfe der Mutter mit diesem inneren Chaos umzugehen. Heute werden grundlegende Regeln der emotionalen Kindesentwicklung missachtet und auf den Kopf gestellt. Das Resultat sind ausrastende Kinder und Jugendliche. Sie werden in ihrer emotionalen Entwicklung allein gelassen und überfordert. Bis zum Beginn der Pubertät tun Kinder in der Regel das, was Erwachsene ihnen sagen. Sie gehen mit ihnen auf die Anti-Kriegsdemo und mit in den Krieg – je nachdem, was ihnen die Eltern auftragen. Heute wollen Eltern ihren Kindern keine Vorgaben machen. Dann folgen Kinder ihren inneren Impulsen weitgehend ungebremst.
Zu diesen Impulsen gehören Selbstzerstörung und Zerstörung Anderer dazu. Davon schockiert zu sein, übersieht die Weichenstellungen, die Erwachsene ihren Kindern seit Jahren geben bzw. verweigern. Melanie Klein hat immer wieder betont, dass ein Säugling und ein Kleinkind mit den eigenen Ängsten und Bedürfnissen nur umgehen können, wenn eine starke und stabile Mutter (oder eine sorgende Person, die diese Rolle liebend übernimmt) ihnen dabei hilft. Dieser Prozess wird heute vielfach gestört, vor allem durch das Vorzeige-Projekt der Sozialpädagogik, die Bindungstheorie.
Die Anwendung dieser Theorie hat dazu geführt, dass Eltern völlig hilflos zusehen, wenn ihr 7-jähriges Kind, weit jenseits der Trotzphase, völlig ausrastet. Mütter stehen hilflos daneben, wenn ihre Kinder sie öffentlich beleidigen und von oben herab kritisieren. Kinder tun das, was sie dürfen, und wenn ihre destruktiven Impulse nicht begrenzt werden, geschieht genau das, was auch bei Erwachsenen passiert, die sich nicht selbst begrenzen können: Sodom und Gomorrha.
Bindung statt Beziehung, Abhängigkeit statt Freiheit
Anstatt die Mütter zu stärken und ihnen die Beziehung zu ihren Kindern zu erleichtern, destabilisiert die kursierende Bindungstheorie Mütter und erschwert ihre Beziehung zum Kind. Die pädagogischen Übungsprogramme ersetzen „Beziehung“ mit „Bindung“. Die Folgen dieser Ersetzung werden nicht bedacht oder sind beabsichtigt. Denn Beziehung führt zur Liebes- und Ambivalenzfähigkeit, zur Individualität und Freiheit. Im Gegensatz zur noch zu entwickelnden Beziehungsfähigkeit betont die Bindung das, was sowieso schon da ist: die existenzielle Abhängigkeit des Kindes und seine Chancenlosigkeit, ohne Bindung zu überleben. Für ein Baby gibt es keine Wahl und nur einen Gott: die Mutter, die es mit Liebe ins Leben trägt.
Die aktuelle Bindungstheorie wurde von einem britischen Kollegen Melanie Kleins, John Bowlby, mitentwickelt. Im Englischen wird sie „attachment theory“ genannt – „attach“ bedeutet „anhängen“. Bindung impliziert Anhänglichkeit, Enge und Abhängigkeit. Das trifft für Neugeborene und kleine Kinder zu, nicht aber für ihre Mütter. Die Bindungstheorie verkennt, was Melanie Klein im Detail erforscht hat: Die entstehende Beziehung zwischen Mutter und Kind wird ermöglicht durch eine enorm kompetente „good enough mother“ (ausreichend gute Mutter) – eine Formulierung des berühmtesten Schülers Melanie Kleins, Donald Winnicott.
Ganz im Gegensatz zur Wertschätzung der Mütter bei Klein schwächt die Bindungstheorie Mütter durch ihr generalisiertes Misstrauen, Mütter seien bindungsunfähig. Diese Unterstellung führt dazu, dass am besten alle Mütter in der Schwangerschaft, spätestens aber nach der Geburt, ein Bindungsverhalten erlernen sollen. Mütter werden von der Bindungstheorie erzogen und behandelt wie kleine, unfähige Kinder. Zugleich werden ihnen die Folgen unzureichender Bindung in die Schuhe geschoben. Damit trägt die Bindungstheorie zum üblichen Mütter-Bashing bei.
Bowlbys Theorie
Der Begründer der Bindungstheorie, John Bowlby, hatte persönliche Gründe, Müttern zu misstrauen. Er selbst durfte als kleines Kind seine Mutter nur eine Stunde am Tag sehen, und jede liebevolle Körperlichkeit war verpönt. Schon als Kind wurde John auf ein Militärinternat geschickt. Das war Anfang des 20. Jahrhunderts die übliche Vorbereitung der Kinder der britischen Oberklasse auf den Offiziers-Dienst im britischen Empire. Bowlbys Mutter hat auf der Basis einer imperialen Ideologie ihr Kind wenig berührt, um es der Verweichlichung zu entziehen. Die Antwort – Rache und Symptom – der Kinder ist das Gegenbild, die Umkehrung und Übertreibung dessen, was sie erleben müssen. Dieser Symptomatisierungsprozess ist mit Melanie Klein zumindest in Ansätzen nachzuvollziehen und stellt die Grundlage der Behandlung der emotionalen Verwahrlosung durch das Fehlen der liebevollen Begrenzung durch eine anwesende Mutter dar.
Auch die Antwort des Kindes John war entsprechend. Seine Bindungstheorie wird inzwischen weltweit und mit Zwang durchgesetzt. Aus der imperial begründeten Trennung von Mutter und Kind wurde eine weltweit wirkende Theorie der Bindung von Mutter und Kind. Auch wenn Bowlby sich, ob dieses Missbrauchs seiner Theorie, im Grab umdrehen möchte, er hätte besser auf seine Lehrerin Melanie Klein hören sollen. Die Einsichten Melanie Kleins widersprechen jedem Versuch, die reale Mutter schlecht zu reden.
Bowlbys Theorie stützt sich stark auf die Arbeiten des Verhaltensbiologen Konrad Lorenz, der mit seinen Gänsen berühmt wurde und den Nobelpreis erhielt. Lorenz hat das Phänomen der Prägung (imprinting) erforscht. Prägung beschreibt das Verhalten von Tieren, die allem folgen, was sie nach der Geburt zu Gesicht bekommen. So konnte Lorenz zur „Gänsemutter“ werden. Prägung und Bindung leben nicht aus den Qualitäten der Liebe und Beziehung. Die Gänse haben Lorenz als Gänse-Mutter angenommen. Sie haben Konrad nicht geliebt und Konrad hat seine Gänse nicht geliebt. Prägung führt zur Bindung, nicht zur Entwicklung von Ambivalenz- und Liebesfähigkeit. Was Gänse fühlen, ist uns Menschen nur schwer zugänglich. Es gibt aber keinerlei Hinweise, dass sie ähnliche innere Dramen erleben müssen. Mütterkritik und gewalttätige Gänsekinder sind nicht bekannt. Wenn Gänse alt genug sind, verlassen die meisten ihre Gänsefamilie und gründen eine eigene. Sie werden aber auch nicht durch Bindungsverhaltensprogramme irritiert.
Kinder sollen sich selbst entbinden
Die Bindungstheorie macht es Müttern fast unmöglich, mit kindlicher Destruktivkraft umzugehen. Sie fordert Mütter auf, alles zu tun, um ihr Kind zu binden. Wer als gute Mutter gelten will, wird kaum die Destruktivkraft des eigenen Kindes bremsen, da dies zu Konflikten führt, in denen Mütter den Kürzeren ziehen. So stehen Mütter vor einem Problem, das die Bindungstheorie selbst nicht lösen kann: die beziehungs-erhaltende Auflösung der Bindung.
Mütter geraten in die völlig absurde Situation, dass sie die „Entbindung“ zur Aufgabe der Kinder machen, um nicht selbst als schlechte Mutter dazustehen. Eine derart verdrehte Konstellation haben sich weder Kinder noch Mütter selbst ausgedacht. Kinder brauchen liebevolle Begrenzung in einer halt-gebenden Beziehung. Sie bekommen heute aber verunsicherte Mütter, die sie nicht liebevoll begrenzen sollen. Die Bindungstheorie prophezeit und droht bei Fehlverhalten mit bindungslosen Psychopathen.
Was sie dabei in Kauf nimmt, sind beziehungslose und haltlose Kinder, die völlig verwirrt dem Hin und Her ihrer Stimmungen und Gefühle ausgeliefert sind – und gewalttätig werden. Die Bindungstheorie produziert eine Katastrophe, vor der sie selbst gewarnt hat. Wer hier Parallelen zu anderen Katastrophisierungen erkennt, liegt goldrichtig.
Bindung und Gewalt
Das Modell der Bindung als gesellschaftlicher Zusammenhalt ist nicht neu. Die Anwendung auf die Mutter-Kind-Beziehung ist neueren Datums. Seit den 1960er Jahren können wir den Siegeszug der Bindungstheorie in der westlichen Welt, durch alle pädagogischen und therapeutischen Berufe, die sich um Kinder und Mütter „kümmern“, beobachten. Die Bindungstheorie hat es bis in die Höhen von UNO-Programmen geschafft. Eine Pädagogik, die auf Bindung setzt, kann aber auf die gegenwärtigen Probleme der Kinder und Eltern nicht adäquat reagieren. Der Rückgriff auf Bindung geht am Wesen der Kinder vorbei. Die Anwendung der Bindungstheorie führt bei Kindern zu den typischen Zeichen psychischer Labilität: dem unvermittelten Wechsel von übertriebenem Selbstbewusstsein und Selbstentwertung, von wütendem Ausflippen und depressiver Verstimmung. Das ist der Nährboden für das inzwischen nicht nur individuelle, sondern gesellschaftliche Problem der gewalttätigen Kinder.
Es gibt Bindung und Bindungstheorie seit langem in einem Kontext, den die Vertreter der Bindungstheorie lieber von sich weisen:
1. Die Fesselung der amerikanischen Sklaven, deren rechtloser Zustand im Englischen als „bondage“ (Knechtschaft) bezeichnet wurde.
2. Die Bündelung von Holzstecken im Bild des faschistischen Zusammenhalts. Das Erkennungssymbol der italienischen Faschisten waren die gebündelten Ruten (lat: „fascis“) mit einem darin steckenden Opferbeil. So leitete die politische Bewegung des Faschismus ihren Namen aus der Bindung der in Reih und Glied angeordneten „fascis“ ab. Bündel und Beil repräsentieren das Opferfeuer und Opferritual für den gleichgeschalteten Zusammenhalt, der durch parallelisierende Bündelung und Opfer entstehen soll.
3. Die Fesselung des Isaak in der Opferabschaffungs-Erzählung der jüdischen Tradition wird im Hebräischen als „Bindung“ bezeichnet. Issaks Vater Abraham trägt die unterwegs gesammelten und eher chaotisch gebündelten Äste den Berg hoch. Dort baut er einen Opferaltar aus dem Holz, bindet Issak und legt ihn auf den Altar.
In all diesen Situationen ist Bindung eine gemeinschaftserzwingende Fesselung und ein Opfer der Individualität. Ist es ein Zufall wenn „attachment“ (eigentlich: Anhängsel) mit Bindung übersetzt wird, oder eher ein Wink mit dem Zaunpfahl? Auf jeden Fall wird die Erinnerung an gewalttätige und selbstzerstörerische Prozesse ausgelöst.
Totalitäre Bindung – Republikanische Bündnisfähigkeit
Gewiss, Bindung wäre auch republikanisch als Verpflichtung auf ein gemeinsames Ziel vorstellbar. Es geht hier aber nicht um feine Begriffsunterschiede, sondern um krasse Unterschiede in der gesellschaftlichen Praxis. So zeigt das offizielle Siegel der USA einen Adler, der in seinen Fängen einen Olivenzweig und ein Bündel mehrfarbiger Pfeile hält. Im Schnabel des Adlers der Zettel mit lateinischem Motto: „Aus vielen eines“. Was ist gemeint, Bindung oder Beziehung?
Die alles entscheidende Frage ist, ob die Vielen auch die Einzelnen sind, die mit ihrer Individualität erst das Eine bilden: aus vielen Einzelnen entsteht das Eine. Das wäre die Beziehungs- und Bündnis-Lesart. Diese lässt sich sehr einfach mit folgender Frage überprüfen: Repräsentieren die Einzelnen auch das Eine und Ganze, wie es in einer Republik der Fall sein sollte? Hier gibt das Selbstbewusstsein vieler Amerikaner eine eindeutige Antwort: „I am the american dream“, und dieser steht auch dir offen. Oder gilt die Bindungs-Version des Satzes, in der das Eine die Vielen durch Bündelung bildet und in der Einzelnen nur als „Einer unter Vielen“ gelten. Das wäre eine totalitäre Aufhebung der Individualität, da die Einzelnen vom Ganzen nur ertragen werden, wenn sie gebunden sind. Der Einzelne repräsentiert im Totalitarismus niemals das Ganze.
Die Urform eines Bündnisses durch wechselseitige Anerkennung der Einzelnen als individuelle Vertragspartner bei gleichzeitiger Bindung an ein gemeinsames Ziel war der Bundes-Schluss am Sinai. Die revolutionäre Tat der Selbstbefreiung aus der Sklaverei wurde durch dieses Bündnis besiegelt. In dieser Tradition steht die amerikanische Revolution. Die Pfeile in den Fängen des Adlers sind das Resultat einer gemeinsam erkämpften Befreiung von der imperialen Krone, einer gemeinsamen Unabhängigkeitserklärung und einer 10-jährigen Diskussion über eine Verfassung, die noch heute individuelle Freiheitsrechte garantiert wie keine andere.
Opferaufhebung in der Republik
Bindung als Bandenbildung in einer Opfergemeinschaft, getragen von mörderischer Komplizenschaft – so versuchte der deutsche Nationalsozialismus gesellschaftlichen Zusammenhalt herzustellen. Wie kann es sein, dass jene, die seismographisch auf jede Schwingung von „Rechts“ reagieren, so stumpf gegenüber faschistischer Bindungsmetaphorik in der Pädagogik sind? Eine Antwort liegt in der viel zu kurzen Liebesaffäre der 68er-Bewegungen mit Melanie Klein. Zwar zirkulierten Raubdrucke der Bücher Melanie Kleins während der studentischen Protestbewegung. Aber außer in abgelegenen Instituten und Publikationen wurde sie nicht ernsthaft diskutiert. Eine Auseinandersetzung mit Frust und Aggression der Kinder fand nicht statt.
Der Flirt war zu kurz, um ein Gegengewicht gegen die weiterwirkenden Kräfte des Nationalsozialismus zu bilden. Die Verherrlichung der Bindung in der Komplizenschaft militanter Gruppen, die sich teilweise selbst als Banden empfanden und als solche bezeichneten, stand einer anhaltenden Freundschaft mit Melanie Klein im Wege. Ebenso verhinderten weit verbreitete anti-amerikanische, anti-judaistische und anti-religiöse Ressentiments eine Auseinandersetzung mit der bindungskritischen Abraham-Isaak-Erzählung. In der Erzählung wird das Opfer des Sohnes in letzter Minute von Gott höchstpersönlich abgelehnt.
Diese Ablehnung wurde grundsätzlich genommen und als generelle Absage an jede religiöse und politische Rechtfertigung des Menschenopfers interpretiert. Seither sind im Judentum Menschenopfer zur Bestätigung der Beziehung zu Gott oder den Menschen untersagt. Die Komplizenschaft der Bande im Mord ist weder religiös noch politisch zu rechtfertigen. Der Verteidigungsfall oder Tyrannenmord ist ein Sonderfall.
Die Fokussierung auf Bindung führt in die Abhängigkeit
Das Symbol oder Bild der Bindung steht heute wie damals für den Zusammenhalt der Gesellschaft. Der Komplizenschaft der Bande steht das Bündnis der Gefährten in der freien Assoziation der Republik gegenüber; dies bleibt ein Wagnis, dessen Ergebnis nicht im vornherein feststeht. Wer Kinder auf die politische Arbeit in einer Republik vorbereiten will, wird ihnen die republikanischen Qualitäten der Ambivalenz in der Beziehung und des Bündnisses trotz gegensätzlicher Interessen vorleben. Kinder würden erleben, wie wir uns heftig streiten und dennoch um den gleichen Tisch herumsitzen und einen schönen Abend verbringen können.
Nach Melanie Klein ist es diese, nur in der Mutter-Kind-Beziehung entstehende, Ambivalenzfähigkeit, die es dem Kind erlaubt, innere Widersprüche auszuhalten. Wer innere Widersprüche ertragen kann, hat eine Chance, die unvermeidlichen Widersprüche in der Realität und Republik auszuhalten und auszuhandeln. Klein arbeitet an den psychischen Voraussetzungen für den Marktplatz der widerstreitenden Ideen und den Kampf der Meinungen in der Republik. Ihr Schüler Bowlby dagegen hat sich auf die Grundlagen der Gefolgschaft, des Mitläufer- und Anhängertums spezialisiert. Die unlösbaren Bindungen der Komplizenschaft können dann nur durch Verrat und Destruktivität gelöst werden.
Wer Kinder auf Knechtschaft und Sklaverei vorbereiten will, wird ihre Mütter von Anfang an durch Bindungsaufträge beschäftigen und verunsichern. Die Fokussierung auf Bindung führt in die Abhängigkeit und lädt zur destruktiven Entbindung ein. Das kann auch dazu führen, dass Kinder Kinder morden. Melanie Klein hätte das nicht gewundert. Ihr wäre es aber Grund genug gewesen, sich um die Kinder zu sorgen und die Erwachsenen in die Pflicht zu nehmen.
Peter Levin lebt mit seiner Famillie in Hamburg. Er hat an der FU Berlin Religionswissenschaft studiert und arbeitet therapeutisch mit Eltern und Kindern. Seine neueste Publikation befasst sich mit der Symptombildung von Kindern und stützt sich auf die Arbeiten Melanie Kleins.
Beitragsbild: Giulio del Torre Dorotheum via Wikimedia Commons

Offensichtlich hat man bei der INCLUSION einige Parameter nicht berücksichtigt ! Liegt an den Pseudo-Experten, anders ist es nicht zu erklären.
Herr Levin, Sie haben gar nicht erwähnt, dass Melanie Klein fest an den Todestrieb glaubte und nach ihrer Aufassung der Säugling voller Hass und Neid auf die gute Mutterbrust ist. Böse kommen wir auf die Welt. Melanie Klein sprach von angeborenem Neid, hat so eine Art Erbsündenlehre vertreten und einiges beim heiligen Augustines abgeschaut. Außerdem hat sie ihre eigenen Kinder „psycho“analysiert, das würde man heute doch als stark übergriffig bezeichen. Den Bolwby konnte sie nicht leiden, der ja das Umfeld ebenfalls im Blick hatte, die Melanie Klein aber wusste genau, was sich schon im Kopf des Säuglings abspielt: Sadismus. Davon steht nichts in der hebräischen Bibel, in den Schöpfungsberichten. Dort ist Gottes Schöpfung, zu der der Mensch gehört, noch gut.
Meine Güte, da haben Sie ja eine ausgegraben, die uns tatsächlich sagen kann, woher das Böse in unserer heutigen Welt kommt.
Der typisch deutsch, religiöse Tunnelblick. In einer islamischen Gesellschaft ist die Zeugungs-/Gebärfähigkeit ein absolut zentraler Punkt, genau wie das Erbrecht. Siehe Heinsohn! Es gibt in Deutschland eine med. Omerta. Die islamische Beschneidung die im Ursprungsland daneben geht. Diese eigenen Kinder werden als Eunuchen quasi verstoßen. Ich sprach über das Thema misslungene Beschneidung, damit eindeutig zeugungsunfähig außer mod. Medizin hilft, mit Psychoanalytiker, Pädagogen und anderen Fachgruppen. Es ist ein Thema über das niemand sprechen will. Es scheint aber so das genau diese muslimisch misshandelt, niemals zeugungsfähig auf natürlichem Akt ein großes Schweigen herrscht. Diese Menschen, aus ihrer eigenen Gesellschaft (nicht zeugungsfähig) ausgestoßen, suchen ihr impotentes Glück in Europa. Gesunde, positive, natürliche Vorbilder liefern die Tunten wie Tessa und die Truppe der affektierten. Die misshandeln je nach Ebene dann teils weiter. Armutsprostitution so als Schlagwort.
„Wer innere Widersprüche ertragen kann, hat eine Chance, die unvermeidlichen Widersprüche in der Realität und Republik auszuhalten und auszuhandeln.“ --- Und wer sollte das ernsthaft wollen? Sollte man dem Kind nicht besser beibringen, den Vollidioten aus dem Weg zu gehen?
@Roland Völlmer: Vielen Dank für Ihre Worte, das entlastet mich sehr als ‚schlechte‘ Mutter.
Es ist schon Jahre her, da stand so ein Zwerg völlig unnatürlich breitbeinig mit Händen in den Hüften an einer Fußgängerampel neben seinem Vater, zugereist, und meinte, er wäre der Chef. „Wie der Herr, so´s Gescherr“! Ohne die deutsche asoziale Mutter zu vergessen, die ihrem jammernden Zwerg sagte: „Kick den doch einfach weg! Wofür bezahle ich dir denn die Thaibox-Schule?“ Irre, egal wo man auch hinschaut…
Der Faschismus hat seinen Namen nicht von den römischen Liktorenbündeln (wenngleich diese später als dessen Symbol genutzt wurden), sondern von den Kampfbünden (Fasci di combattimento), die unmittelbar nach dem 1. Weltkrieg in Italien – ebenso wie in Deutschland die Freikorps – aufgestellt wurden, um eine beginnende Ausbreitung des Bolschewismus in ihren Ländern abzuwehren.