Titus Gebel / 08.09.2018 / 06:25 / Foto: Pixabay / 99 / Seite ausdrucken

Gestern noch Staatsbürger, heute schon Dissident

Die Linke will die Gesellschaft nicht spalten, sondern nach ihren Vorstellungen einen. Auf dem Weg dahin müssen freilich alle Andersdenkenden beseitigt werden. Selbstverständlich durch Überzeugungsarbeit, aber wenn das nicht fruchtet, sind auch alle anderen Mittel recht. Etwa Verleumdung, Bedrohung, Zerstörung der beruflichen und gesellschaftlichen Existenz, körperliche Gewalt. Die Linke befindet sich nämlich immer im Recht, weil sie für eine gute und gerechte Sache kämpft. Solange ihr Ziel nicht erreicht ist und man sie lässt, wird sie den Druck daher stetig erhöhen.

Deshalb können Sie, geschätzte Leser, sich zwar als aufgeklärte und kritische Staatsbürger betrachten und gerade deshalb alternativen Medien wie der Achse des Guten folgen. Aus Sicht des linksgrünen Establishments sind Sie aber gefährliche neurechte Oppositionelle, die „ein anderes Deutschland“ wollen. Nämlich ein anderes als das, das die Linke beim Marsch durch die Institutionen erobert und seither nach ihren Ideen umgestaltet hat.

Und deshalb sind Journalisten wie Henryk Broder, Dirk Maxeiner oder Matthias Matussek, welche diese Vorgänge ursprünglich nur aufzeichnen und kritisch begleiten wollten, aus Sicht des Establishments Dissidenten, welche die Gesellschaft spalten. Denn in einer Gesellschaft, in der sich der erlaubte Meinungskorridor immer weiter nach links verengt, ist bereits das Aussprechen der Wahrheit oder das Stellen unbequemer Fragen ein revolutionärer Akt.

Wer glaubt, die gesellschaftliche Spaltung durch Dialog mit Linken überwinden zu können, ist noch nicht in der Wirklichkeit angekommen. Das Auseinanderdriften der Gesellschaften, das wir heute in Deutschland, den USA und vielen anderen demokratischen Gesellschaften konstatieren müssen, ist allein ein Produkt linksgrüner Umgestaltungsversuche.

Henryk Broder sagte einmal, dass er seinen Standpunkt in den letzten Jahrzehnten im Grunde gar nicht geändert habe, aber die Gesellschaft immer weiter in Richtung einer linksgrünen alternativen Realität abgerutscht sei. So ist es, und das ist keine zufällige Entwicklung. Die Linken, besonders deren radikale Vertreter, haben gezielt darauf hingearbeitet. Irgendwann wird es den Bürgern aber zu viel; erst dann entstehen nennenswerte Gegenbewegungen, die dann umgehend als rechts oder populistisch gebrandmarkt werden.

Die Freiheit des andersdenkenden Linken

Liberale, konservative und unpolitische Bürger, nennen wir sie zur Abgrenzung „Rechte“, wollen trotz unterschiedlicher Meinungen in Sachfragen im Prinzip ihrem Tagwerk nachgehen, damit sie für sich und ihre Familie aus eigener Kraft etwas aufbauen können. Sie respektieren den anderen in seinem Anderssein, solange dieser sie nicht bedroht oder belästigt.

Demgegenüber wollen die Linken missionieren und alle nichtlinken Mitbürger, die sie entweder für unaufgeklärt oder für bestochen halten, zu einem von ihnen definierten Glück zwingen. „Alles Private ist politisch“ ist ein typisch linker Spruch. Mit einem solchen Ansatz sind aber zwingend Bevormundung und schlussendlich Anwendung von Gewalt verbunden. „Und willst Du nicht mein Bruder sein, dann schlag’ ich Dir den Schädel ein.“ Linke sind folgerichtig fast immer Anhänger kollektivistischer Systeme, meist irgendeiner Spielart des Sozialismus. Für sie bedeutet Freiheit allenfalls die Freiheit des andersdenkenden Linken. Denn „Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen“. Und was Faschismus ist, bestimmen natürlich ebenfalls die Linken.

Es sollte für jeden vernünftigen Menschen klar sein, dass auf einer solchen Grundlage weder ein friedliches Miteinander noch ein offener Diskurs möglich sind. Darum geht es den Linken auch gar nicht, sie wollen totale Dominanz. Pluralistische Systeme sind ihnen im Grunde ein Gräuel. Das verdeutlicht schon der Begriff der „politischen Korrektheit“. In einer wirklich pluralistischen Gesellschaft kann es so etwas nicht geben, da die Einschätzungen, was korrekt ist und was nicht, naturgemäß von Mensch zu Mensch unterschiedlich ausfallen.

Moment mal, höre ich rufen, das ist doch viel zu pauschal. Es gibt doch auch viele gemäßigte Linksintellektuelle und Bürgerrechtsliberale. Stimmt, aber wie viele davon sprechen sich aktiv gegen die Unterdrückung Andersdenkender aus, wenn diese tatsächlich oder vermeintlich „rechts“ sind? Dasselbe gilt für die zahllosen Mitläufer, die unreflektiert linke Positionen wiederkäuen, weil nur diese ständig vorgesetzt werden. Keiner von denen stoppt die entschlossenen Linken bei ihrem Tun.

Größere Organisationen driften mit der Zeit nach links ab 

Niemand von uns Bürgerlichen käme etwa auf die Idee, Firmen zum Anzeigenboykott von Augsteins Freitag aufzufordern, weil dieser aus unserer Sicht eine falsche Meinung vertritt. Niemand würde Wirte bedrohen und einschüchtern, weil sie der Linkspartei oder irgendeiner kommunistischen Splittergruppe Räume vermieten. Niemand würde bei Banken vorstellig werden, damit Andersmeinenden die Konten gesperrt werden.

Aber Linke tun das. Und deshalb haben sie überall, wo man es ihnen durchgehen lässt, das Zepter übernommen. In praktisch allen demokratischen Staaten gibt es die Tendenz, dass größere Organisationen mit der Zeit nach links abdriften. Das gilt gleichermaßen für Fernsehsender, Zeitungen, Parteien, staatliche Behörden, Universitäten und sonstige Verbände. Die Erklärung dafür ist, dass Rechte im Sinne unserer Definition gegenüber Andersdenkenden toleranter sind und in gewissem Maße bereit, diese in ihren Vereinigungen zu dulden. Umgekehrt gilt das nicht.

Linke verschaffen nur denen eine Position, welche die gleiche Weltanschauung haben, beziehungsweise verhindern Andersdenkende mit allen Mitteln. Und so geht es seit Jahrzehnten in Redaktionen, Rundfunkanstalten, Universitäten und Behörden. Während die Bürgerlichen bis heute auf Toleranz oder Dialog setzen, fährt die Linke einen knallharten Verdrängungswettbewerb. Nur so konnte das linksgrüne Establishment überhaupt entstehen, an das sich dann wieder viele Bürgerliche aus Konformismus anbiedern.

Es ist ein asymmetrischer Konflikt, die eine Seite führt ständig Krieg, die andere bemüht sich um Verständigung und gesellschaftliche Harmonie. Eine gesellschaftliche Einheit mit Linken kann es aber nur geben, wenn deren Positionen vollständig übernommen werden. Wenn aber die eine Seite Krieg führt und die andere nicht, dann ist klar, wie dieser Kampf ausgeht. Die Linken übernehmen sukzessive das Kommando.

Wer nicht ihrer Meinung ist, wird diffamiert, verdrängt, verleumdet. Das liegt daran, dass Linke sich im Besitze der alleinigen Wahrheit wähnen und daher für sie der Zweck sämtliche Mittel heiligt. Deshalb sind Linke auch nur solange für Rechtsstaat, Meinungsfreiheit und Demokratie, wie diese ihren Zielen nutzen. Die selbsternannten Hüter von Toleranz, Weltoffenheit und Vielfalt reagieren etwa mit hysterischer Unduldsamkeit auf Meinungen, die von den eigenen abweichen. Am liebsten würden sie solche unter Strafe stellen. Sie arbeiten bereits daran.

Heute sind linke Ideen identisch mit der Regierungspolitik

In meiner Schulzeit Anfang der 1980er konnte man noch kontrovers mit den – meist linken – Lehrern über NATO-Nachrüstung, Atomkraft und die DDR diskutieren. Aber da war die Regierungspolitik den linken Ideen noch entgegengesetzt. Heute sind linke Ideen identisch mit der Regierungspolitik. Ergebnis? Stellen Sie sich vor, Sie verträten im Jahre 2018 in der Oberstufe einer Schule folgende Ansichten: Der Klimawandel ist nicht vom Menschen verursacht... Die Masseneinwanderung muss gestoppt werden... Donald Trump hat recht. Sie würden vermutlich unmittelbar außerhalb des Diskurses gestellt, möglicherweise charakterlich diffamiert und für alle Zeiten als „Rechter“ gebrandmarkt. Bestenfalls würden sozial eingestellte Mitschülerinnen versuchen, ihnen „zu helfen“, von ihren Irrtümern abzukommen.

Linke verstehen nur jene Beweggründe der Menschen, die ihnen selbst bestens vertraut sind – nämlich ökonomische Missgunst gegen andere. Das ist das Urmotiv aller Sozialisten. Die gesamte linke Weltanschauung beruht daneben auf Irrtümern, Wunschdenken und Wahnvorstellungen. Deshalb scheitern weltweit sämtliche linken Projekte ohne Ausnahme. Venezuela war der 84. Versuch seit der Oktoberrevolution, eine Spielart des Sozialismus zu etablieren. Der Ausgang ist stets der gleiche. Die Realität ist immer rechts. Das ficht aber gläubige Linke nicht an, der 85. Versuch ist lediglich eine Frage der Zeit.

Wieso schaffen die das immer wieder? Weil Linke Meister darin sind, die kulturelle Dominanz zu erringen. Gerade weil das grundlegendste Merkmal der Ideen der Linken ist, dass sie nicht funktionieren, konzentrieren sich die Linken in Institutionen, in denen Ideen nicht funktionieren müssen, um zu überleben. Deshalb finden sich Linke überproportional in Berufen, in denen keine wirtschaftlich messbaren Resultate erzielt werden müssen.

So sind Linke häufig Medienleute, Lehrer, Professoren, Politiker oder sonstwie im Staatsdienst oder in steuerfinanzierten staatsnahen Institutionen angestellt. Das hat den zusätzlichen Effekt, dass sie diese Stellung dann nutzen können, um permanent zu agitieren und zu diskreditieren, während ihre Opfer damit beschäftigt sind, sich am Markt zu bewähren, den eigenen Lebensunterhalt zu bestreiten und über Steuern und GEZ-Beiträge ihre linken Gegner auch noch zu alimentieren.

Irgendwann kommen wieder vernunftgeleitete Personen

Linke haben verstanden, was Edward Bernays in seinem Hauptwerk Propaganda schon 1928 beschrieb und was bis heute gilt:

Die bewusste und zielgerichtete Manipulation der Verhaltensweisen und Einstellungen der Massen ist ein wesentlicher Bestandteil demokratischer Gesellschaften.“

Gerade die bürgerlichen Parteien der alten Bundesrepublik haben das nicht erkannt oder wollten es nicht erkennen. Im Endeffekt nützt es den Linken aber nichts, dass sie regelmäßig die totale Dominanz über die veröffentlichte Meinung erringen. Wirtschaftliche Gesetzmäßigkeiten, die auf evolutionär angelegten menschlichen Anreizsystemen beruhen, kann man auch mit 99-prozentigen Parlamentsmehrheiten nicht außer Kraft setzen. Früher oder später wird offenbar, dass die linken Spinnereien wieder einmal zum Desaster führen, aktuell in der Migrationskrise zu beobachten.

Weil die bürgerlichen Parteien sich an diesem Kipp-Punkt aber bereits der linken Dominanz unterworfen haben, sonst wäre es ja gar nicht so weit gekommen, entsteht zwingend eine rechte Gegenbewegung, und es kommt zum offenen Konflikt. Verliert die Linke diesen, und letztlich scheitert sie immer, kommt der Machtwechsel. Ist die rechte Gegenbewegung totalitär und versteht wirtschaftliche Gesetzmäßigkeiten auch nicht, scheitert deren Ansatz früher oder später ebenfalls.

Irgendwann kommen wieder gemäßigte, vernunftgeleitete Personen an die Macht. Dann ist eine Weile Ruhe. Bis es von Neuem losgeht, weil die Linken wieder den Kulturbetrieb und die Institutionen infiltriert haben...

Den aufgezwungenen Kampf aufnehmen

Stellen wir uns einfach einmal vor, Frau Merkel träte nach erneuter Verschlechterung der Sicherheitslage infolge parteiinternen Drucks zurück. Ein anderer übernimmt, ein vorläufiger Einwanderungsstopp wird verhängt und abgelehnte Asylbewerber sowie Straftäter werden abgeschoben. Es kann über viele Fragen wieder offen diskutiert werden. Die Bevölkerung ist zufrieden. Spätestens zwei Jahre später wären die Linksgrünen wieder dick da und würden im Einklang mit den von ihnen beherrschten Medien fordern: erhöhte Zuwandererquoten aus Entwicklungsländern, 65 Prozent Steuern ab einem Jahreseinkommen von 100.000 Euro, Veggie Day in Kantinen und das ganze andere Programm.

Will man diesen Kreislauf unterbinden, dann müsste man stetig wachsam sein. Das ist unrealistisch, weil die potenziellen Wächter mit der Bestreitung ihres Lebensunterhalts und dem der Linken beschäftigt sein werden. Die Alternative wäre, ein System zu schaffen, in dem Linke keinen maßgeblichen Einfluss gewinnen und vor allem nicht auf Kosten anderer agitieren können. Dann entstehen auch keine totalitären rechten Bewegungen. Das ist eine langfristige und keine einfache Aufgabe, ich habe dazu einen Vorschlag gemacht.

Kurzfristig muss man den aufgezwungenen Kampf aufnehmen, sonst ist der Weg zur Knechtschaft oder zum Zusammenbruch des Landes vorgezeichnet. Dazu gehört neben der Wahrnehmung von Versammlungsrecht und Wahlrecht vor allem die Ausschöpfung rechtlicher Mittel wie Strafanzeigen, Unterlassungsklagen und Gegendarstellungen, aber auch die Schaffung einer wirksamen Gegenöffentlichkeit mittels eigener Kanäle, neben den sozialen Medien sind dazu wenigstens eine Tageszeitung und ein Fernsehsender erforderlich. Es ist in erster Linie ein Kampf um die Freiheit, von Linken und ihren Ideen in Ruhe gelassen zu werden. Man muss dabei auch über eine Trennung nachdenken.

Titus Gebel ist Unternehmer und promovierter Jurist. Er ist Autor des Buches Freie Privatstädte – Mehr Wettbewerb im wichtigsten Markt der Welt.

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Leserpost

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Jörg Themlitz / 08.09.2018

Wow! Ganz großes Kino Herr Gebel. In Berlin außen am Karl-Liebknecht-Haus DIE LINKE hängt ein gigantisches Poster von Che Guevara. Warum daneben nicht das Bild des Polizistenmörder Erich Mielke hängt, ist wohl ein Versäumnis. Beide haben im Kampf für eine diffuse Gerechtigkeitsreligion ihre Mitkämpfer ans Messer geliefert. Im Fall von Che der Einfachheit halber die Menschen gleich selbst ermordet. Dann eine Industriewirtschaft und Landwirtschaft zum Schaden der Allgemeinheit gegen die Wand gefahren. Und Menschen die dagegen aufbegehrt haben, brutal unterdrückt. Es bleibt wohl so. Sozialisten brauchen Kapitalisten, die den Spaß bezahlen. (Wie uns die Geschichte bisher gelehrt hat, bitte das Wort Spaß nicht wörtlich nehmen.)

Michael Markwardt / 08.09.2018

“Früher oder später wird offenbar, dass die linken Spinnereien wieder einmal zum Desaster führen, aktuell in der Migrationskrise zu beobachten.” Genau aus diesem grund haben wir derzeit keinen rechtsruck, sondern vielmehr eine linksflucht… LG

Axel Kracke / 08.09.2018

Frage an Radio Eriwan: gibt es in der Merkel-BRD des Jahres 2018, im besten und freiesten Deutschland aller Zeiten, Meinungsfreiheit? Antwort: im Prinzip ja, aber dies gilt selbstverständlich nur für die offizielle Regierungsmeinung. Alle davon abweichenden Meinungen sind Faschismus, und Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen. Somit können für abweichende Meinungen das Recht auf Meinungsfreiheit gar nicht beansprucht werden (“es gibt kein Recht auf Nazipropaganda”). Alle Andersdenkenden können also nach Belieben diskriminiert, ausgegrenzt, letztlich sogar inhaftiert und eingesperrt werden, ohne daß dadurch ein Verstoß gegen bzw. eine Verletzung der Meinungsfreiheit vorliegt.

Ruedi Tschudi / 08.09.2018

Ich habe heute gelesen, daß der Generalstaatsanwalt von Dresden erklärte, daß Hr. Maaßen nicht recht hat. War der vielleicht in Chemnitz? Woher weiß er das? Es wird ja immer bunter.

Fanny Brömmer / 08.09.2018

“Die Linke will die Gesellschaft nicht spalten, sondern nach ihren Vorstellungen einen. Auf dem Weg dahin müssen freilich alle Andersdenkenden beseitigt werden. Selbstverständlich durch Überzeugungsarbeit, aber wenn das nicht fruchtet, sind auch alle anderen Mittel recht. Etwa Verleumdung, Bedrohung, Zerstörung der beruflichen und gesellschaftlichen Existenz, körperliche Gewalt. Die Linke befindet sich nämlich immer im Recht, weil sie für eine gute und gerechte Sache kämpft. Solange ihr Ziel nicht erreicht ist und man sie lässt, wird sie den Druck daher stetig erhöhen.” Man ersetze Linke durch Moslems. Schon weiß man, was in diesem, ehemals dem deutschen Volk gehörenden Land passiert, und vor allem, weshalb die Linksfaschisten die brutal - destruktive, die Weltherrschaft beanspruchende Ideologie des Islam so geil finden und auf ganzer Linie unterstützen. Was die in ihrer obergrenzenlosen Blödheit nur nicht begreifen, ist, dass sie von den religiösen Fanatikern nur benutzt und am Ende genauso geschächtet, versklavt, verbrannt und vernichtet werden wie all diejenigen, die von Anfang an genau davor gewarnt hatten und als Nazis kriminalisiert wurden. Das allerdings nur, falls die Moslems gewinnen. Und daran hab ich meine Zweifel, nach einem Blick auf die einschlägigen Websites zur globalen Verteilung des IQs.

Anders Dairie / 08.09.2018

Das nachhaltigste Verbrechen der LINKEN ist,  den Bürgern ein gesellschaftliches und politisches System zu versprechen, als Paradies auf Erden, an das die Funktionäre selbst nie geglaubt haben und glauben. Es geht ihnen nur um Macht und Pründe.  Zentren politischer Witzeproduktionen waren in der DDR die “Sicherheitsorgane”. Die waren nahe genug dran, um den eigenen und den Charakter der Funktionäre, bis hoch zum Staatsratsvorsitzenden, zu kennen.  Dem Volk wurde Ernsthaftigkeit und Wirksamheit abschreckend vorgespiegelt.  Im Grunde war die DDR ein Königreich ohne Verfassung, beherrscht von vielleicht 10 Familie, den Spitzen des “Politbüros”. Bei anderen komm. Staaten lief das gleiche Programm.  Die Volksgemeinschaft von Unten ist eine Propaganda-Lüge. Man half sich aus Egoismus, als Strategie gegen den ewigen Mangel.  Den Irrsinn kann nur verstehen, wer sich wenigstens einmal damit befasst hat. Im Grunde ist jeder Aufenthalt eines Normalos in diesen Verhältnissen verschwendete Lebenszeit. Es wird sofort klar, warum 2,7 Millionen flohen und die Maueropfer getötet wurden.

Karla Kuhn / 08.09.2018

” Am liebsten würden sie abweichende Meinungen unter Strafe stellen. Sie arbeiten bereits daran.”  Warum sich die Mühe machen daran zu arbeiten ?? Sie können doch das DDR System EINS zu EINS übernehmen. Es gibt bei den bestimmten Parteien sicher noch genug Personal von früher, das wahrscheinlich behilflich sein könnte. ” Auf dem Weg dahin müssen freilich alle Andersdenkenden beseitigt werden” Kommen alle diejenigen, die die “Segnungen” der Linken” nicht teilen und das sind sehr !! viele jetzt auf den “Scheiterhaufen?” Oh, da braucht es aber viel Holz und das ist für die CO² Bilanz gar nicht gut. Aber erst mal sollte geklärt werden, WAS eigentlich unter “links” fällt. Links waren Kommunisten wie Stalin, Mao, Lenin, Guevara, die gesamten Ostblock Diktatoren etc. Sehr viele von ihnen waren Mörder, so wie Stalin, der zwar nicht selbst gemordet hat aber unter seiner Knute mindesten 20 Millionen Menschen ermordet wurden. Auch unter Honecker wurde bis 1984 die TODESSTRAFE 164 (EINHUNDERTVIERUNDSECHZIG) Mal ausgeführt und das in einer angeblichen Demokratie ! Und heute darf eine ehemalige Stasis wie Kahane wieder ein Amt begleiten ! Das ist eine Schande für mich !!  Ich frage mich, WARUM in Deutschland eine demokratisch!! gewählte Partei wie die AfD, deren Mitglieder weder Todesstrafe noch Folterung propagieren, ständig durch bestimmte Politiker und bestimmte Presseleute in den Schmutz gezogen werden dürfen oder hat sich Merkel schon mal ganz deutlich dagegen positioniert ?? Eine Partei wie die Linke, deren Ursprung die Unrechtspartei SED ist, die schnurstracks nach der Wende in die PDS umgewandelt wurde, nicht vom Verfassungsschutz beobachtet wird und WARUM die ANTIFA nicht verboten wird!! ALLE Linken, vor allem die jungen, müßten sich mit der Geschichte der Linken befassen, als Pflichtfach !!  Ganz recht Herr Gebel, ALLE rechtlichen Mittel müssen, ausgeschöpft werden und die Gegenöffentlichkeit mittels eigener Kanäle wird immer stärker.  

Bettina Diehl / 08.09.2018

Ersetzt man im Text die Begriffe LINKS mit MUSLIME, so ergäbe dies ein perfektes Bild des Islam. Kein Wunder also, dass das Linksgrüne Spektrum die unkontrollierte Masseneinwanderung unterstützt und forciert. Dabei werden der Jihad sowie der Geburten jihad zu willkommen Werkzeugen im Kampf gegen das Bürgertum, den sog. Rechten. Nicht zu vergessen, auch Hitler sypathisierte mit dem Islam

Jochen Knödler / 08.09.2018

Ich glaube nicht, dass dieses Links-Rechts Schema sinnvoll ist. Damit fange ich nicht viel an, da es immer eine Definitionsfrage ist. Fragen wir doch einfach so: Wer ist für Freiheit, Selbstbestimmug und Verantwortung, und wer für Bevormundung, Kollektivierung und Gleichschrittmentalität? Die Ersten sind diejenigen, die aufgeklärt sind und die zweiten sind diejenigen, die sich noch in der selbstverschuldeten Unmündigkeit befinden. Die Ersten sind die Gesellschaften, die stabile und wirtschaftlich erfolgreiche Demokratien hervor gebracht haben, die zweiten sind die ewigen Chaoten.

Fritz Brandenstein / 08.09.2018

Jeder kennt den Spruch: Wer mit 20 kein Kommunist ist, hat kein Herz. Wer es mit 30 immer noch ist, hat keinen Verstand. Darin steckt die Erkenntnis, daß die Jugend für sozialistische und kommunistische Ideen besonders empfänglich ist. Auch der NS hatte in seinen Anfängen starke Züge einer Jugendbewegung. Ich vermute daher einen Zusammenhang zwischen linksgrünen Tendenzen und einer fortschreitenden Infantilisierung unserer Spaß- und Freizeitgesellschaft. Man betrachte nur mal, was auf einer Veranstaltung wie der Gamescom https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article181265964/Gamescom-2018-Das-sind-die-Highlights-der-Spielemesse.html abgeht. Durch die Infantilisierung bleibt jungen Menschen verwehrt, erwachsen zu werden und durch Lebenserfahrung zu reifen. Damit ist der Boden bereitet, auf dem sozialistische Spinnerei und der Rückzug in eine linksgrüne, biedermeierliche Privatheit gedeihen. Diese Tendenz ist fatal, und ich fürchte, sie ist kaum aufzuhalten. Denn indem aus dieser Generation die neuen Politiker, Journalisten, Erzieher und sonstigen Sinnstifter kommen, setzt eine Rückkoppelung ein, die diese Entwicklung eher noch verstärkt. Obendrein kommen diese Tendenzen einer in der Wachstumskrise steckenden kapitalistischen Marktwirtschaft entgegen. Schon vor Jahren wurde in kritischen Rückblicken auf die 68er-Bewegung herausgearbeitet, daß diese Bewegung - ganz entgegen ihren Intentionen - genau die Lockerung, Entwertung aller Traditionen und Konsumorientierung beförderte, die der Kapitalismus zur Erschließung neuer Wachstumspotentiale brauchte.

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