Sie sind als Regierung auf der Suche nach einem neuen Volk? Sie sind ein völlig fachfremder Regierungschef mit dem Charisma einer Schrankwand, unfähig, auch nur einfachste Sätze herauszubringen, wollen aber trotzdem regieren? Ihre Minister haben wenig bis gar keine Ahnung von der Materie ihres Ministeramts und sind austauschbarer als die Klötzchen einer einfarbigen Kiste mit 8ter Legosteinen? Jedes halbwegs intelligente Volk würde Sie bestenfalls aus dem Land prügeln? Dann probieren Sie es doch mal mit den Deutschen.
Die Deutschen, müssen Sie wissen, sind ziemlich pflegeleicht. Eigentlich möchten sie nur in Ruhe vor sich hinarbeiten und sind in der Regel ihrem Arbeitgeber mehr verpflichtet als ihrem Ehepartner. Der Deutsche gilt als gemeinhin zuverlässig, pünktlich, fleißig und strebsam. Natürlich gibt es auch unter den Deutschen – nennen wir sie „arbeitsunverständige“ – Elemente, die lieber von der Leistung Anderer leben. Allerdings finden sich diese in der Regel bei linksextremen Parteien, Sie können sie ignorieren, so lange Sie denen am 1. Mai ein paar Sachbeschädigungen und Plünderungen durchgehen lassen. Ferner sollten Sie dieser Klientel ganzjährig ein paar hässliche Betonwände zur Verfügung stellen, auf die sie etwas malen oder sprayen können. Dann sind diese Leute beschäftigt und gehen Ihnen nicht auf den Volkssender.
Mit den Deutschen können Sie ziemlich viel machen: Steuererhöhungen und Sozialabgabenschrauben, bis die Schwarte kracht, gerne auch indirekte Enteignungen durch eine undurchsichtige Fiskal- und Finanzpolitik. Die Deutschen werden es Ihnen nachsehen, sofern Sie eine einigermaßen hirnrissige Begründung liefern, warum jene Maßnahmen die Welt oder, besser, die Galaxie oder gleich das komplette Universum retten werden. Er rettet gerne, der Deutsche. Auch ungefragt und ungebeten. „Rettung“ finden die Deutschen immer gut.
Geben Sie dem Deutschen nicht zu viele Freiheiten
Die Deutschen sind derart einfach und simpel, dass Sie bei Bedarf und nach Laune mehrere Kriege hintereinander anzetteln können und Sie können sicher sein, dass Ihr Militär diese auch gewinnt. Zumindest eine Zeit lang und sofern Sie es nicht übertreiben und sich mit der kompletten Welt anlegen. Dann verlieren die Deutschen zwar, sind Ihnen aber nicht lange böse. Wichtig ist eben nur die Begründung. Sogar ein brutaler Genozid an einem Teil der Bevölkerung ist mit und unter dem Applaus der Deutschen möglich, wenn Sie Ihnen erklären, dass Ihre grausamen und menschenverachtenden Maßnahmen dem höheren Ziel dienen, die Deutschen oder, besser, die Welt zu retten. Sie müssen nur wissen, wie Sie das anpacken:
Während beispielsweise Amerikaner mutig und unternehmungslustig neue Ziele und Herausforderungen angehen oder Israelis mit dem Mut der Verzweiflung agieren, ist die Haupttriebfeder des Deutschen die Angst. Der Deutsche hat praktischerweise vor allem Angst: Atomkraft, Ausländern, dem Klima, der Umwelt, Altersarmut, Erkrankungen, Diskriminierung und sogar anderen Deutschen. Machen Sie dem Deutschen einen Vorschlag, vor was er sich fürchten soll und er wird Ihnen freudig folgen, wenn Sie ihm sagen, dass Sie zur Beseitigung seines Problems nur die Steuern erhöhen müssen.
Dankbar wird er Ihnen dann sein Herz und seinen Geldbeutel öffnen, und schon fließt das Geld in Ihre Staatskasse. Das geht tatsächlich so weit, dass Sie dem Deutschen befehlen können, dass sie nur noch Gemüse essen, weil Fleisch irgendwie „krank macht“ oder „moralisch verwerflich“ ist. Sie werden es Ihnen glauben. Sie können dem Deutschen, einfach aus Spaß, befehlen, zu Hause zu bleiben und gar nichts zu machen. Der Deutsche ist dabei, wenn nur das dazu passende Problem groß und beängstigend genug ist.
Wenn es sein muss, bis in den eigenen Untergang
Geben Sie dem Deutschen nicht zu viele Freiheiten. Er weiß damit wirklich nichts anzufangen. Denken Sie daran: Er ist weder Amerikaner noch Israeli. Und erst recht kein Franzose. Sagen Sie ihm, was er tun soll, und er wird es tun. Und zwar in höchster Vollendung und Perfektion und so gut, dass ihn andere kopieren werden, was regelmäßig dann zur Farce wird. Nur Flughäfen dürfen Sie ihn nicht bauen lassen. Das kann er nicht, der Deutsche. Weil er vor einem fertigen Flughafen mehr Angst als vor einer Baustelle hat. Da kann ja so viel passieren …
Damit wären wir auch bei dem eigentlichen Problem und dem Geschick, das Sie gegenüber dem Deutschen aufbringen müssen: Sie müssen seine Ängste gegeneinander abwägen. Er wird Ihnen keinen Bahnhof bauen, wenn er Angst hat, dadurch dem Schwarzen Schwanzlurch seinen Lebensraum zu nehmen (auch so ein deutsches Ding: der Begriff „Lebensraum“). Wenn Sie ihm aber in Aussicht stellen, dass er auf dem Bahnhof dann Fremde begrüßen kann, die er vorher gerettet hat, dann wird der Deutsche ranklotzen und den Bahnhof sogar mit Tribünen bauen, damit möglichst alle Platz zum sich selber beklatschen haben. Den Schwarzen Schwanzlurch siedelt er bis dahin irgendwo anders an. Beispielsweise in Polen, das der Deutsche immer noch mehr als unerschlossenes Sumpfland, denn als Industriestaat wahrnimmt.
Auf einen Nenner gebracht: Machen Sie dem Deutschen Angst, und geben Sie ihm ein Problem, das er lösen kann und das sich ihn moralisch besser und dem Rest der Welt überlegen fühlen lässt. Sie bekommen ein derart dankbares Volk, dass es Ihnen dann bis an Ihr und sein Lebensende folgt. Wenn es sein muss, bis in den eigenen Untergang. Und wenn es einer vermeintlich oder tatsächlich edlen, guten und rettenden Sache dient, dann ist er sogar bereit, auszusterben, der Deutsche. Da kennt er nichts und niemanden mehr. Weder Freund noch Feind.
Viel Erfolg und denken Sie dran: Nicht übertreiben! Sorgen Sie für ausreichenden Datenschutz!
(Weitere Volksabstimmungen des Autors auch unter www.politticker.de)

Wenn die Deutschen das Universum retten wollten würden sie trotzdem nicht merken, das in Berlin das supermassereiche schwarze Loch hockt. Sie "merkeln" es nicht, weil sie es nicht sehen können, jedenfalls die Meisten. Nur einige wenige Deutsche haben eine Möglichkeit gefunden, das schwarze Loch doch zu erkennen, in dem sie bemerkten, das dieses Ding bestrebt ist vor Allem Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, Demokratie, Meinungsvielfalt und Meinungsfreiheit, Opposition, Sachverstand, Wahrheit, Bürgerrechte, innere und äußere Sicherheit, Grenzschutz, ja sogar ganze Anteile der Sprache und Deutschlandfahnen, gnadenlos auf zu saugen und es, auf Nimmerwiedersehen verschwinden zu lassen. Daher ist das "gefräßige Monster" auch ständig dabei, sich zu auszubreiten, um diese wenigen noch umher schwirrenden Deutschen, erst umzubenennen, in "Nazi", "Rechtsradikal", oder "Populist", diese damit praktisch zu "neutralisieren" und ihnen so die Energie zu entziehen, auf das sie nur noch ziellos in den Weiten des Kosmos umher treiben bis man sie nicht mehr wahrnimmt.
@Thomas Weidner: Sie haben völlig recht. Merkel ist immer eine stramm linientreue Sozialistin geblieben und hat getan, was Sozialisten tun: lügen ,betrügen, das Recht so biegen und brechen, dass man handeln kann, wie einem beliebt. Merkel ist immer noch DDR-Funktionärin. Und wir nähern uns der DDR 2.0 mit Riesenschritten. Die Partei des Autors hat dem UNTÄTIG und WIDERSPRUCHSLOS nicht nur zugeschaut, sondern durch Unterlassung mitgeholfen - und tut es noch. Deshalb kann ich über die "kritischen" Texte des Herrn Thilo nicht mal schmunzeln. Wer im Glashaus sitzt, Herr Schneider... Was hat die FDP gegen die aktuellen, völlig unbegründeten und überzogenen, nicht gerechtfertigten Eingriffe in die persönlichen Freiheiten der Menschen getan? Was gegen die Aushebung der Grundrecht, mal eben en passant (zur Änderung des GG gehören meines Wissens die Zustimmungen von jeweils 2/3 Bundestag und Bundesrat, oder hat sich daran was geändert?). Wo ist der Schwätzer, der sich als FDP-Vorsitzender sonst vor jede Kamera drängt, jetzt, wenn es darum geht, unsere FREIHEIT zu verteidigen, Freiheit, die diese ihre Partei mit "Freie Demokratische Partei" quasi im Namen führt?! Naja, immerhin sind Sie, Herr Schneider, in diesem Berag mal ohne AfD-Bashing ausgekommen. Im Übrigen: das mit der Angst funktioniert bei jedem Volk, in jeder Nation: so hat Churchill schon vor dem WK1 den Briten die Angst eingebläut, das Deutsche Reich würde die Hegemonie der Briten ablösen. Und vor dem WK2 hat eben dieser Churchill sich nicht entblödet zu sahen: "Sie müssen sich darüber im Klaren sein, dass dieser Krieg nicht gegen Hitler oder den Nationalsozialismus geht, sondern gegen die Kraft des Deutschen Volkes, die man für immer zerschlagen will, gleichgültig, ob sie in den Händen eines Adolf Hitlers oder eines Jesuitenpaters liegt." (Emrys Hughes, Winston Churchill, His Career in War and Peace p. 145) - Macht, das ist die Angst der anderen. Das funktioniert immer und überall.
Wunderbar, nur erleben wir gerade,. dass die andern Völker auch nicht anders reagieren, Mir scheint die Globalisten sind weiter als man so meint und das ganze Gerede von kultureller Besonderheit, die man im Urlaub bestaunen darf, nur der Unterhaltung der Touristen dient. Wobei auch das so ein Phänomen ist, alle Welt reist um die Welt und bekommt am Urlaubsort Rituale vorgeführt an die die Ausführenden längst nicht mehr glauben. Wir erleben etwas was einfach unvorstellbar ist, davon haben alle Diktatoren seit dem Neandertal geträumt und immer mussten sie massivsten Zwang anwenden und es hat trotzdem nicht funktioniert. Diesmal reicht ein besorgtes Gesicht, Politiker wie oben beschrieben, ein Gegner dessen Zerstörungen noch niemand real gesehen hat, eien Krankheit die massiv aufgebauscht wird und alles fürchtet sich und fordert vor Furcht lautstark dass noch mehr Verbote ausgesprochen werden! Unfassbar und dabei glauben, angeblich, 2,3 Milliarden Christen dass ihr Gott den Tod überwunden hat, und das feiern sie heute. Weitere 1,5 Milliarden Buddhisten und Hinduisten glauben an die Wiedergeburt, also halten den Tod nur für einen von vielen, vielen Durchgängen, und die ca 1,6 Milliarden Moslems glauben ebenfalls an ein besseres Weiterleben nach dem Tod. Alle diese Menschen glauben offiziell dass das Leben hier Gabe und Aufgabe ist, aber nicht dass es das Eigentliche ist. Nur scheint mir keiner der offizielle Regierenden scheint genau das zu glauben, aller reagieren sie mit der sprichwörtlichen Heidenangst
@Hartmut Laun: Das ist kein Widerspruch. Ja, Herr Schneider weiß, dass er Deutscher ist und die Züge selbst in sich trägt. Durch den Prozess seines Schreiben, durch die Auseinandersetzung mit eben diesen Zügen, kann er die befreiende Distanz gewinnen.
Ich möchte etwas Widerspruch hinzufügen: Frau Dies-nicht-mein-Land-Merkel war im letzten Wahlkampf 2017 in allen Ecken des Landes mit "Hau ab" Rufen begrüßt worden, bis hin zu Ihrem Auftritt in München, bei dem die Lautsprecher die Empörung der Opposition nicht mehr übertönen könnten. Erinnern wir uns? Frau Merkel ist seither nicht mehr auf Marktplätzen aufgetreten und sah sich sogar gezwungen sich hinter einer ihrer Marionetten zu verstecken, die das Amt der Parteivorsitzenden übernehmen musste. Ich sehe nicht, dass diese böse Frau nochmal einen Wahlkampf in Dies-ist-nicht-mein-Land machen kann.
Nur Geduld! In 20 bis 30 Jahren gibt es kein Deutschland mehr! Die autochthonen Deutschen sind dann eine geduldete Minderheit in einer Wirtschaftszone auf dem Niveau eines Schwellenlandes. Coudenhove-Kalergi: Gründer der PanEUropäische Union, Mitgründer der EUropäische Union. Er war der Gründer der "Paneuropa-Union 1922, Mitglied der Wiener Freimaurerloge Humanitas und forderte in seinem Buch von 1925 "Praktischer Idealismus": S. 22f: Der Mensch der fernen Zukunft wird Mischling sein. Die heutigen Rassen und Kasten werden der zunehmenden Überwindung von Raum, Zeit und Vorurteil zum Opfer fallen. Die eurasisch-negroide Zukunftsrasse, äußerlich der altägyptischen ähnlich, wird die Vielfalt der Völker durch eine Vielfalt der Persönlichkeiten ersetzen. S. 32f: Nun stehen wir an der Schwelle der dritten Epoche der Neuzeit: des Sozialismus. Auch er stützt sich auf die urbane Klasse der Industriearbeiter, geführt von der Aristokratie revolutionärer Schriftsteller. Der Einfluss des Blutadels sinkt, der Einfluss des Geistesadels wächst. Diese Entwicklung und damit das Chaos moderner Politik, wird erst dann ein Ende finden, bis eine geistige Aristokratie die Machtmittel der Gesellschaft: Pulver, Gold, Druckerschwärze an sich reißt und zum Segen der Allgemeinheit verwendet. S. 56f: Nur den edelsten Männern wird die Verbindung mit den edelsten Frauen freistehen und umgekehrt — die Minderwertigen werden sich mit den Minderwertigen zufrieden geben müssen. Dann wird die erotische Lebensform der Minderwertigen und Mittelmäßigen Freie Liebe sein, der Auserwählten: Freie Ehe. So wird der neue Zuchtadel der Zukunft nicht hervorgehen aus den künstlichen Normen menschlicher Kastenbildung, sondern aus den göttlichen Gesetzen erotischer Eugenik.
Sehr geehrter Herr Schneider, Bestens analysiert und beschrieben. Danke dafür. Welches Bild ich beim Lesen auch vor Augen hatte, ist das des proffessionell schicksalsschwer blickenden Moralisten ( da gäbe es ein Top - Beispiel in der Politik), zudem mit erhobenem Zeigefinger, der im Alltag ein "Duckmäuser" ist und es nicht so weit bringt; und schon gar nicht den Mumm hat, sich mal so richtig auszustrecken, auszudehnen und den Horizont zu erweitern. Schöne Ostertage wünsche ich - Trotz Zwangslage.