Ulrike Stockmann / 28.11.2023 / 16:00 / 15 / Seite ausdrucken

Gespräch mit der AfD-Aussteigerin Joana Cotar

Joana Cotar war knapp 10 Jahre Mitglied der AfD und saß seit 2017 für sie im Bundestag, bis sie die Partei vor rund einem Jahr verließ. Nun ist sie fraktionslose Abgeordnete und Mitglied im „Ausschuss für Digitales“. Ulrike Stockmann wollte im Interview von ihr wissen, warum sie aus der AfD ausgetreten ist, wie sie die Zersplitterung des konservativen Spektrums sieht und warum sie die Politik für ein „dreckiges Geschäft“ hält.

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Gottfried Meier / 28.11.2023

Schade, dass sie ausgetreten ist.

Gerhard Schweickhardt / 28.11.2023

Frau Cotar, es gibt viele notwendige Gründe,  die schon als Vorausleistung da sein müssen, bevor sich ein Großkonzern ansiedelt. Die Energiekosten, die Lohnkosten, die Finanzen, das Bildungssystem, der Nachwuchs, die Steuer und Abgaben, die Bürokratie ,der innere Frieden, die politische Stabilität. Da wir im globalen Wettbewerb stehen, sind fast alle Wirtschaftsbedingungen hier schlechter wie anderswo geworden. Das ist ein Versäumnis der letzten 20 Jahre. Aufblühen einer Schckeria ohne eigenes Engagement mit dem Anspruch, dass der Acker andere pflügen, und eine naive Staatsgläubigkeit. Nun plumpst die unfähige Schickeria in Depression, statt einen Aufbruch zu wagen. Zugegeben, das Paetriensystem ist verkrustet, korrupt, zT verfassungswidrig und kleptokratisch. Zum Anfang können die AKWs wieder laufen, Gas über NS1 beziehe,  Friedesdiplomatie machen, den Klimaunsinn beenden und zu letzt den Lehensherr nach Hause schicken. Dann das Kaisertum in Brüssel abdanken lassen.

smok wawelski / 28.11.2023

... dreckiges Geschäft ? Noch nie von der Kunst der Diplomatie gehört ? Talleyrand, Bismarck, Adenauer, von Trautmannsdorf, Metternich , Falin und unzählig viele andere ? Politik ist nur sekundär ein Geschäft und ist nur dreckig für den , der zu dumm ist, sie zu begreifen, demnach kein Verlust für die AfD.

A.Schröder / 28.11.2023

“Politik ist ein dreckisches Geschäft”, die AfD hats wohl nicht erfunden.

K. Berkmann / 28.11.2023

Die Frau hat doch absolut vernünftige Ansichten. So wünsche ich mir Abgeordnete. Schade, dass sie aus der AfD ausgetreten ist. Und wenn sie bei Krall einsteigen sollte - falls die neue Partei wirklich kommt - kann das doch nur gut sein. Ich bleibe trotzdem bei meiner Alternative.

T. Weidner / 28.11.2023

Oh Gott - jetzt kann ja nicht mehr AfD wählen! Was wähle ich dann? Freie Wähler - den Spritzen-Aiwanger? Kann ich auch nicht. Ebenso nicht CSU/CDU, SPD, FDP oder Grüne. Ach ich weiß schon - ich gehe gar nicht wählen!!! Danke Achse für diese Erleuchtung!

Thomas Kurt / 28.11.2023

Frau Cotar wird noch oft in Ihrem Leben die Partei wechseln müssen und trotzdem keine finden, mit der sie 100 %-ig übereinstimmt, denn in diesem Fall wäre sie nicht ernst zu nehmen. Auch sie möchte ich an die bekannte Weisheit erinnern, dass der Mensch, eben weil er Mensch und Individuum ist, immer nur die Wahl zwischen zwei Übeln hat, dem subjektiv für sich kleineren und dem größeren. Sie sollte also in der Partei mitarbeiten, mit deren Inhalten sie am meisten übereinstimmt. Das können auch nur 50 % sein, wenn es bei allen anderen Parteien weniger ist, wie aus ihren Urteilen über diese zu entnehmen ist.

Sam Lowry / 28.11.2023

Mehr als ein “Naja” mit einem Stirnrunzeln bleibt mir da nicht zu sagen…

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