Es ist wieder Görlitz. Diesmal die Oberschule im Ortsteil Rauschwalde, kurz OSRW. Dort soll im Rahmen eines Workshops eine Transgenderperson fragwürdige Inhalte „unterrichtet“ haben. Stimmt das? Der Autor fragte bei der Schulleitung an und wollte Genaueres in Erfahrung bringen. In der E-Mail hieß es u.a.:
„ … waren an Ihrer Schule in der Vergangenheit im Rahmen von Projektwochen externe Personen oder Vereine tätig, die u.a. Geschlechtervielfalt und sexuelle Identitäten thematisiert bzw. darüber aufgeklärt haben?
Wenn ja, wann genau waren diese Externen bei Ihnen tätig und in welchen Klassen? Wie lange dauerten die Kurse? Wer konkret hatte die externen Personen an die Schule geholt? Wurden Eltern vorher über die konkreten Inhalte informiert?
Antwort der Schulleitung:
„Guten Tag …
ich nehme an, Ihre Fragen resultieren aus den Vorgängen an der Oberschule in Schleife.
Nein, wir haben diesbezüglich keine Projektwochen durchgeführt.
Beste Grüße …"
Die Schulleitung mauert
Das stimmte nun überhaupt nicht mit den Informationen überein, die ich zuvor aus einer mir als vertrauenswürdig erscheinenden Quelle erhalten hatte. Grund genug für eine Nachfrage:
„Herzlichen Dank für Ihre Antwort. Meine Nachfragen:
War eine Transgender-Person vom Verein Gerede e.V. aus Dresden bei Ihnen an der Schule tätig? Im Rahmen von "sexueller Aufklärung"?
Zu Schuljahresbeginn im August 2024 von 8 bis 13 Uhr? Gab es weitere Tätigkeiten darüber hinaus?
Fand die Tätigkeit in einer 7. Klasse bzw. in mehreren 7. Klassen statt? Wenn ja, war die Transgenderperson die gesamte Zeit allein mit der Klasse / den Klassen?
Wer hatte die Transgenderperson eingeladen? Wie waren die Kosten geregelt? Gab es einen Vertrag mit Gerede e.V.? Oder wie wurde die Transgenderperson für ihre Tätigkeit bezahlt?
Wurden die betreffenden Eltern und Sie als Schulleitung vorher umfänglich über den Inhalt informiert?
Gab es seitens der Transgenderperson ein pädagogisches Konzept, das Sie als Schulleitung vorher gesehen haben?
Mit freundlichem Gruß“
Antwort der Schulleitung:
„Guten Morgen …
für welches Medium arbeiten Sie journalistisch?
Beste Grüße …“
Peng. Wie schon die Schulleitung der Oberschule Innenstadt Görlitz (dort lief der „Aufklärungsfilm“ mit dem Titel „Gefangen im Netz“), mauerte auch die Schulleitung der Oberschule Rauschwalde, wenn es um fragwürdige Auftritte von „Aktivisten“ vor Schülern geht, die dort unter dem Deckmantel angeblicher Sexualaufklärung stattgefunden hatten.
Nach Informationen des Autors fand im August 2024 ein Projekttag statt, an dem eine „Transgenderperson“ von der Dresdener „NGO“ Gerede e.V. in einer siebenten Klasse tätig war. Deren Auftritt fing vergleichsweise harmlos mit der Frage an, ob sich die Schüler gleichgeschlechtliche Partnerschaften vorstellen könnten, landete aber dann bei der genauen Erklärung, wie man am besten zu einer Geschlechtsumwandlung kommt. Inklusive der Botschaft, dass alle Kosten für den Eingriff von der Krankenkasse übernommen würden, auch wenn selbiger ungefähr 50.000 Euro koste. Später ging es wohl noch um verschiedene Spielarten der Sexualität.
Das Landesamt bestätigt
Da die Schulleitung der Oberschule Görlitz Rauschwalde mauerte, wandte sich der Autor an die Schulaufsichtsbehörde (Landesamt für Schule und Bildung – kurz LaSuB). Die bestätigte tatsächlich, dass Gerede e.V. im Rahmen eines Schulprojektes an der OSRW tätig war. Dazu zitierte das LaSuB bemerkenswerterweise einen Text von der Website des Vereins: „… Wir verstehen unsere Workshops in erster Linie als Antidiskriminierungsarbeit, die nur vereinzelt sexualpädagogische Elemente enthält.“ (Hervorhebung LaSuB)
Die Behörde bestätigte weiterhin, dass die Workshops an drei Tagen (drei 7. Klassen, pro Klasse einen Tag – je von 8.00–12.30/13:00 Uhr) in der ersten Schulwoche 2024 stattgefunden hätten. Darüber hinaus habe es keine weiteren Tätigkeiten gegeben.
Angeblich war immer eine (z.T. zwei) Person(en) aus dem Schulbetrieb dabei, so die Behörde. Für die Schule Rauschwalde seien keine Kosten entstanden, da es sich um ein gefördertes Projekt gehandelt habe. Die Schule habe sich über das Formular auf der Homepage Gerede e.V. angemeldet. Offenbar geschah das über einen Schulsozialarbeiter in vorheriger Abstimmung mit der Schulleitung.
Ob die betreffenden Eltern und die Schulleitung vorher umfänglich über den Inhalt informiert waren, wollte der Autor wissen. Antwort Behörde: Die Eltern waren nicht informiert, die Schulleitung war informiert. Richtig gelesen, die Eltern waren nicht informiert. Man fragt sich: Was geht eigentlich in Pädagogen vor, die solche Workshops zulassen, ohne die Eltern, also die engsten Bezugspersonen und die Erziehungsberechtigten, davon in Kenntnis zu setzen.
Auch Gerede e.V. mauert, aber die Website nicht
Der Autor hatte sich per E-Mail auch an den Dresdner Verein gewandt. Vor Wochen schon. Bisher keine Antwort. Gerede e.V. stellt sich selbst als ein Dresdner Verein für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt (z.B. lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, inter* und queere Menschen) sowie deren An- und Zugehörige vor. Finanziert wird er, laut Website, u.a. mit Steuermitteln.
Der Verein verweist auf seine Bildungsarbeit. In der Kategorie Glitzerkiste gibt es Bücher zum Ausleihen für Kinder von 0 bis 10 Jahren zu den Themen u.a.: Rassismus, PoCs¹/ Schwarze Personen (Erläuterung: PoC – People of Colour), Transidentität, Intergeschlechtlichkeit, Regenbogenfamilien, Freund*innenschaft, Religiöse Feste, Vielfalt von Familien.
Jeder entwicklungspsychologisch halbwegs gebildete Mensch kann hier nur den Kopf schütteln. Nach Piaget durchlaufen Kinder bis zum Alter von 12 Jahren mehrere psycho-soziale Stufen, die von Hirnreifungsprozessen und Interaktionen mit ihrer sozialen Umwelt, und hier insbesondere mit engen Bezugspersonen, geprägt sind. In diesem Kontext betrachte ich die o.g. „Literatur“ schlicht und ergreifend als ungeeignet, bzw. sogar schädlich. Und das fördern wir mit Steuergeldern.
Und im sogenannten Schulbildungsprojekt Liebes Leben – das fand offenbar an der Oberschule Görlitz Rauschwalde statt – bietet der Verein „Bildungsveranstaltungen rund um LGBTQIA+ für Jugendliche an weiterführenden Schulen und Jugendeinrichtungen in Dresden und Ostsachsen an.“
Es gibt ein „Ehrenamtsteam“. Das besteht „aus jungen Menschen, die ihre gelebte Erfahrung als lesbische, schwule, bisexuelle, asexuelle, trans*, inter* oder nichtbinäre Person mitbringen und unter anderem das autobiografische Erzählen nutzen.“ Klingt alles nach Görlitz.
Und weiter heißt es:
„Grundlegende Themenkomplexe der Ausbildung sind:
- verschiedene sexuelle und romantische Orientierungen, Beziehungsmodelle und Geschlechtsidentitäten sowie Intergeschlechtlichkeit
- Konfliktmanagement/Intervention, Antidiskriminierung, Gruppenarbeit
- Kommunikation, Reflexionsfähigkeit, Einübung der Teamer*innenrolle
- Planung, Erprobung und Reflexion diskriminierungssensibler und sexualpädagogischer Methoden“
Aha, Ausbildung. Die Schüler sind danach Ausgebildete in den o.g. Disziplinen? Gab es auch Zertifikate?
Damit es hier keine Missverständnisse gibt: Der Autor befürwortet und unterstützt, dass jeder Mensch nach seiner/ihrer sexuellen Orientierung angst- und diskriminierungsfrei leben darf und auch soll. Das sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Aber Kinder, die schutzbefohlen und wehrlos sind, mit übergriffigen Sexual-Projekten zu konfrontieren, das geht gar nicht!
Die Verantwortung für den umstrittenen Transmensch-Workshop an der Oberschule Görlitz Rauschwalde trägt allein die Schulleitung. Für diese Entscheidung und fürs Wegducken vor meinen Fragen muss ich der Schulleitung leider nur die Note 6 erteilen. Steht jetzt im Hausaufgabenheft. Zwinker.
Doch ansonsten scheint die OSRW auf Zack zu sein. Die Website ist professionell und übersichtlich gemacht, muss man wirklich sagen, gefällt mir gut. Es gibt sogar einem Shop mit echt coolen Hoodies. Übrigens ist die Brotdose gerade im Angebot.
Nicht Geschlechter-, Queer-, Sexual- und Klima-Ideologie, sondern mehr naturwissenschaftliche Bildung und gute Pädagogik sollten an sächsischen Schulen – und allen anderen auch – im Vordergrund stehen. Queer-woker Zeitgeist hat an Bildungseinrichtungen nichts verloren.

@L. Luhmann: So ganz falsch liegen Sie nicht, so hat z.B. die „anerkannte“ internationale Transorganisation WPATH in ihre Leitlinien das Konzept des „Eunuchen“ aufgenommen, das angeblich auch für minderjährige Jungen gelten soll (!). Inspirieren lassen hat man sich dabei von einer Website mit Forum, wo Geschichten von sexuellem Kindesmissbrauch kursierten, in denen minderjährige Jungen kastriert wurden. Das Ganze ist absolut haarsträubend, vor allem, weil WPATH als die federführende internationale Transorganisation gilt, deren Leitlinien in vielen Ländern anerkannt werden. Vgl. ansonsten auch die Geschichte von John Money, der pädokriminell war und den Begriff „Geschlechtsidentität“ erfunden hat, der heute so viel Verwirrung stiftet. Oder die Bundesarbeitsgemeinschaft Schwup der Grünen für „Schwule, Päderasten und Transsexuelle“, dessen Existenz bis heute in der Transbewegung unter den Teppich gekehrt wird, weil dort anders als in der Schwulenbewegung nie die teilweise Überlappung mit der Pädoszene aufgearbeitet wurde. Ganz aktuell versuchen mehrere Bundesländer, das Konzept „sexuelle Identität“ im Grundgesetz schützen zu lassen (eine Forderung der Transbewegung), obwohl Juristen seit langem warnen, dass dies Pädophilen nutzen würde. Trotzdem hält man von Seiten der CDU-Landesregierungen wie Berlin, Schleswig-Holstein und jetzt Rheinland-Pfalz eisern an der Initiative fest. Honi soit….
@Markus Viktor – Sie schrieben: „Gibt es aussagefähige Untersuchungen, wieso und wie die Sexualpädagogik von den Ansichten Kentlers geprägt bleibt?“ Kentler hat als Professor sehr viele angehende Sexualpädagogen ausgebildet und war zusätzlich mit anderen pädophilen Professoren befreundet, die ihrerseits auch viele Schüler hatten. Es war ein umfangreiches Netzwerk an mehreren deutschen Universitäten im Bereich Sexualpädagogik/Erziehungswissenschaften. Diese Professoren haben eine ganze Generation von deutschen Sexualpädagogen geprägt. Es gab schon in den 1990er Jahren Protest gegen Kentlers pädophilen Positionen und Bestrebungen, aber eine wirkliche Aufarbeitung gab es erst nach Kentlers Tod ab den 2010er Jahren, als mittlerweile erwachsen gewordene Opfer von Kentlers Menschenhandel mit Kindern, den er mit Hilfe des Berliner Senats betrieb, an die Öffentlichkeit gingen und eine wissenschaftliche Aufarbeitung begann. Wobei plötzlich Akten nicht mehr auffindbar waren und bis heute das Ausmaß des pädokriminellen Netzwerks um Kentler nicht vollständig erforscht ist. Antwort auf Ihre Frage finden Sie ggfs. in dem Buch „Wege und Irrwege der Sexualpädagogik“ (Hrsg. Bernd Ahrbeck und Marion Felder) sowie in der umfangreichen Kentler-Biographie von Teresa Nentwig: „Im Fahrwasser der Emanzipation?: Die Wege und Irrwege des Helmut Kentler“. (Ggfs. über die nächste Stadtbibliothek über Fernleihe beziehen, das bieten viele Bibliotheken an(.)
Solange Wähler allgemein und „elternde“ Wähler und Politdarsteller diese weitere Spielart der Volksverblödung nicht nur tatenlos hinnehmen, sondern auch mit zB ihren Wahlentscheidungen immer wieder aufs Neue stützen, scheint es doch einer Mehrheit im Lande mindestns egal zu sein, wenn sie diese „Spielarten“ interessierter Kreise nicht gar als „weltverbessernd“ unterstützen. Mich wundert nur, daß Neubürger, die in „Schwerpunktschulen“ mit ihrem bis zu 90 % die Schülerschaft stellenden Nachwuchs offenbar auch stillschsweigend „mitmarschieren“ sollen.
Die Schule sollte sich auf ihren Bildungsauftrag konzentrieren. Eine Schande, daß Schüler nicht lesen, schreiben, rechnen können. Analphabeten verlassen unsere Bildungseinrichtungen….dafür können sie „schnackeln“ m/ w/d.
@L. Luhmann: Noch ein Kenner von „Sexfront“ ?
Die schlechte handwerkliche Qualität des Buches entspricht sinngemäß der linken Ideologie:
stark und laut in der Theorie, in der Praxis aber unfähige Versager.
Der Sinn meiner Rede war in etwa, daß das, was damals „links“ war, etwas völlig anderes ist, als heute. Sexfront war vergleichsweise harmlos, verkörperte den lustvollen Sex ohne erhobenen Zeigefinger des Hippie-Zeitalters.
Was dagegen heute stattfindet… na ja, ich habe ja schon geschrieben, was ich davon halte.
Aber wie man sieht, etwas haben sie sich gemerkt: Den Satz „Beginnt die Revolution in den Schulen? (1968)“ --genau das ziehen sie durch. Und man vergesse dabei nicht den ggfs. so vergesslichen Olaf: er forderte die Lufthoheit über den Kinderbetten!
Der schlumpfige Sozi und seine Genossen wissen genau, wo sie am meisten Schaden anrichten können.
Übrigens werden die Versicherten ja ggfs. auch für die nötigen Re-OPs zur Kasse gebeten, wenn die Transifizierten merken, daß ihre Umwandlung ein Griff ins Klo war.
Man sollte jeden vor einer geschlechtsverändernden OP unterschreiben lassen, daß er/sie im vollen Bewußtsein der Irreversibilität und der körperlichen/psychischen Folgen, post OP keinerlei Ansprüche an die Versichertengemeinschaft mehr hat. Oder besser noch, sollen die Patienten ihre OP selbst bezahlen. Dann hört nämlich ein Pullfaktor sofort auf.
Zumal ein geschäftsunfähiges Kind so eine Vereinbarung überhaupt nicht unterschreiben kann. Und damit sind die Eltern in der Haftung.
Bei der so gepriesenen Kassenreform stand davon bestimmt kein Wort im Text. Die dummen Versicherten machen Zahlemann &Söhne, für alles.
Waren in Schleife nicht auch „Teamer*Innen“ am Werk? Und – wenn ich mich recht entsinne – war es nicht auch an einer Görlitzer Schule, an der ein „Schulsozialarbeiter“ für 12 bis 13jährige Kinder eine seitenlange Anweisung ausgearbeitet hat: Wie mache ich richtig Analsex? Jeder soll leben, wie er gerne möchte, aber LASST DIE FINGER VON UNSEREN KINDERN!
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