Vera Lengsfeld / 03.02.2017 / 14:28 / 7 / Seite ausdrucken

Geschlechtergerecht umziehen in Hamburg

Nach den Unisex-Toiletten in Berlin kommen jetzt zwischengeschlechtliche Umkleidekabinen in Hamburg. Dies regt der neue "Aktionsplan des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg für Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt" an. Und nicht nur das. Auf 63 Seiten legt der Hamburger Senat in diesem Plan dar, wie er die bisher Freie Hansestadt einem Zugriff der Gender-Ideologie und der Lobby der LSBTI (Lesben, Schwule, Bi-,Trans- und Intersexuelle) aussetzen will. Am Ende findet sich ein umfangreicher Maßnahmenkatalog. Von der Wiege bis zur Bahre sollen die Hamburger aktiv "in allen gesellschaftlichen und staatlichen Bereichen (zum Beispiel Schule, Jugendeinrichtungen, Sportvereine, Senioren- und Pflegeeinrichtungen)" mit den Themen der LSBTI behelligt werden.

Ein Schwerpunkt des Plans liegt auf der Bekämpfung der "gesellschaftlich gefestigten Vorstellung einer zweigeschlechtlichen Gesellschaft", die besonders Trans- und Intersexuellen das Leben schwer macht. Diese Minderheiten sind ja der lebende Beweis dafür, dass das "binäre Geschlechtersystem" nicht normal ist und überwunden werden muss. Traditionell liegen SPD-Bürgermeister Olaf Scholz ("Lufthoheit über den Kinderbetten") und seiner grünen Vizebürgermeisterin Katharina Fegebank dabei die Kinder besonders am Herzen. Die zuständigen "Fachkräfte der Kindertagesbetreuung" sollen entsprechend geschult werden. 

Ähnliche Pläne wie in Hamburg gibt es inzwischen in vielen Bundesländern. Extra für LSBTI. Denn alle Diskriminierten sind gleich, aber LSBTI sind gleicher. Schließlich lassen sie sich hervorragend als Hebel zur Verankerung der Gender-Ideologie als neue Staatsdoktrin einsetzen.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Vera Lengsfelds Blog hier.

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Leserpost

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Wirsam, Dietmar / 03.02.2017

Die Hamburger müssen jetzt schon wie im Himmel leben, wenn sie keine anderen Probleme haben.

Engelbert Gartner / 03.02.2017

Aus dem Text:  Nach den Unisex-Toiletten in Berlin kommen jetzt zwischengeschlechtliche Umkleidekabinen in Hamburg. Wenn diese Toiletten bzw. Umkleideräume sauberer sind wie die normalen Herr WC, wer sollte mich daran hindern diese zu benutzen ? Wo ist das Problem ? Mit lustigen Grüßen Engelbert Gartner

Dietrich Herrmann / 03.02.2017

Die sogenannte Genderwissenchaft ist so ziemlich das Dämlichste, was dem menschlichen Geist entsprungen ist! Zu den Umkleidekabinen gehören doch meist auch Duschen - also denn: Gemeinschaftsduschen, das ist am lustigsten. - Übrigens müsste es doch LSBTIZ heißen, Z für Zoophilie, denn diese Leute dürfen doch auch auf gar keinen Fall diskriminiert werden; das sagt uns schon der preistragende Künstler Böhmermann.

Joschua Engelmann / 03.02.2017

Ich frage mich trotzdem immer wieder, warum diese teuflische Ideologie von der Politik (!) propagiert wird. Und ich komme leider immer wieder auf die Protagonisten der Neuen Weltordnung zurück. Stück für Stück wird deutlich, dass es sich nicht um eine Verschwörungstheorie handelt.

Karla Kuhn / 03.02.2017

“Ein Schwerpunkt des Planes liegt auf der Bekämpfung der „gesellschaftlich gefestigten Vorstellung einer zweigeschlechtlichen Gesellschaft“, ..... Oh, das wird eine Sisyphusarbeit für den Senat in Hamburg. Aber nicht nur für Hamburg, für alle Bundesländer. Erstens gibt es in Deutschland , wesentlich mehr Ehen und Paare,  zwischen Frau und Mann und die pfeifen auf die selbsternannten"Erzieher” aber viel brisanter sind ja die Ehen der Flüchtlinge. Glaubt der Senat wirklich, diese Menschen lassen sich von diesen “Erziehern” belehren?  NIEMALS,  da beißen sie auf Granit. Außerdem werden sie ihre Kinder nicht in so einen Kindergarten schicken. Die Kinder werden neben der schulpflichtigen Schule die Koranschule besuchen. Und dort wird mit 100% iger Sicherheit das ganze Genderzeug noch nicht mal ansatzweise erwähnt. Ich glaube, die ganze Politkaste ist sich nicht im klaren, was Islam wirklich bedeutet. Vielleicht werden die Grünen und die Sozis mal richtig Schiffbruch erleiden? Anzunehmen ist es. Schuster bleib bei Deinen Leisten oder Hochmut kommt vor dem Fall.

Peter Pertz / 03.02.2017

Ich bin ja schon neugierig wann es bei dieser Gender Ideologie wieder Sonderregelungen für eine bestimmte Religionsgruppe gibt. Hier gibt es keine sexuelle Vielfalt, es existiert nur Mann und Frau, alles andere ist abnorm. Diese Minderheiten sind für Gläubige Muslime abnormal und haben keine Existenzberechtigung. Bin schon gespannt wie unsere Politik auf diese geforderten Sonderregelung für die Religionsfreiheit reagiert.

Wilfried Cremer / 03.02.2017

Was den Gender-Idioten querliegt, sind Ehe und Familie als Ebenbild Gottes oder, neutral formuliert, als Sinnbild und Inbegriff des Lebens. Die Diktatur der Feinde des Lebens zieht auf.

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