Geschichte als Falle

Von Michael Wolffsohn.

Juden und Deutsche haben ihre Lehren aus der Geschichte gezogen, aber ganz unterschiedliche. Dies beschreibt Michael Wolffsohn in seinem neuen Buch über „Eine andere Jüdische Weltgeschichte“. Morgen früh ist er zu Gast beim Achgut-Podcast Indubio.

„Wie alle anderen Völker“ („kechol hagojim“) sein – dem traditionellen Judentum, auch in seiner universalistischen Ausprägung, ist das seit jeher unerwünscht. Nicht zuletzt die religiösen Ge- und Verbote haben die Abgrenzung ermöglicht. Mal defensiv nach dem Motto „Lasst uns einfach in Ruhe“ oder „Leben und leben lassen“, mal offensiv im Sinne von „Wir sind auserwählt“. Auserwählung zwar als Last, doch zugleich als Auszeichnung und quasi göttlicher Ritterschlag. Hiervon gibt es, ohne Religion, eine weltliche Variante: den bornierten, dünkelhaften Israelismus. Dieser ist nicht mit „den“ national stolzen, doch entspannt und pragmatisch national gesinnten Israelis zu verwechseln. Diese nationalisraelische Entspannung ist eine direkte Folge des bereits frühzionistischen Willens. Dessen Ziel: „Wie alle anderen Völker“ sein. Erst dann seien „die“ Juden „normal“. (…)

Jenseits aller, manchmal scharfen, Trennlinien gibt es gesamtjüdische Gemeinsamkeiten. Nicht aller Juden, sondern der meisten. Es sind „Lehren aus der Geschichte“, allgemein aus der jüdischen und im Besonderen aus dem sechsmillionenfachen Judenmorden. Und ebendiese fundamental unterschiedlichen Lehren bzw. Schlussfolgerungen trennen Juden und Nichtjuden (besonders der westlichen Welt und hier in erster Linie der deutschen). Zuvor waren Juden und Nichtjuden, Juden und Deutsche auf einer Stecke von A nach B so weit voneinander entfernt: Nichtjuden bei A, am linken Ende der Strecke, Juden bei B, am rechten Ende der Strecke. Nach dem Holocaust wechselten sie die Positionen. Nun stehen die Juden auf A und die Nichtjuden auf B. Damals waren sie „so weit“ voneinander entfernt. Heute sind sie „so weit“ voneinander entfernt. Nur ein Seitenwechsel fand statt, und genau deswegen kommen beide so wenig wie vorher wirklich zueinander.

„Sie konnten beisammen nicht kommen, das Wasser war viel zu tief.“ Nicht die Königskinder, aber Juden und Nichtjuden heute. Und morgen?

Als (soweit ich sehe) Erster habe ich das „tiefe Wasser“ bzw. jene Trennlinie durch zwei Sätze zusammengefasst (vgl. Wolffsohn/Brechenmacher Geschichte als Falle, S. 35 ff.; zuvor in diversen Aufsätzen und Zeitungsartikeln), die seitdem oft der Öffentlichkeit auch von vielen anderen vorgetragen wurden.

Satz 1: „Die“ Mehrheit „der“ Juden hat aus der Geschichte gelernt: „Nie wieder Opfer!“

Satz 2: „Die“ Mehrheit „der“ Nichtjuden, besonders „der“ Deutschen, hat aus derselben Geschichte gelernt: „Nie wieder Täter!“ Wir fokussieren uns im Folgenden auf „die“ Deutschen.

Vier Themenbereiche machen den Wassergraben, die Entfernung zwischen Juden und Deutschen, besonders sichtbar. Vereinfacht, aber trotz der Vereinfachungen zutreffend, denke ich.

1.) Gewalt als legitimes Mittel der Politik

„Die“ Juden haben aus der Geschichte gelernt: Gewalt ist ein legitimes und notwendiges, ja manchmal unverzichtbares Mittel, um überleben zu können.

„Die“ Deutschen haben aus derselben Geschichte gelernt: Gewalt ist als Mittel der Außen- und Innenpolitik prinzipiell illegitim, denn sie vernichtet Leben. Jedenfalls galt diese strukturpazifistische Lehre bis zum 24. Februar 2022, also bis zum Überfall von Putins Russland auf die Ukraine. Ob das seit jener Aggression neu verkündete Umlernen mit dem Ziel „Frieden durch Abschreckung“ neue Lehre wird, bleibt abzuwarten. Wenn ja, kann die jüdisch-israelische „Nie wieder Opfer!“-Weltsicht mit mehr europäischem Verständnis rechnen.

2.) Religion als Faktor der Politik

Auch „die“ weltlichen, nichtreligiösen Juden haben gelernt. Weil wir einen jüdischen Staat als Rettungsanker „für den Fall der Fälle“ brauchen und wollen, können wir Religion und Religiöse nicht verprellen. Das müssen wir zähneknirschend akzeptieren. Orthodoxe Juden haben mit dem Jüdischen Staat ein ganz anderes Problem: Er bedarf göttlicher Zustimmung, der Erlösung durch das Kommen des Messias. Sie warten. Die nicht ganz so Religiösen warten nicht und sagen: Man könne den „Beginn der Erlösung“ beschleunigen und müsse den Jüdischen Staat jüdischer, im Sinne von „religiöser“, gestalten.

„Die“ Deutschen halten in ihrer großen Mehrheit die Verbindung von Religion und Politik für fatal. Selbst in der CSU gibt es keinen ultramontanen Hundhammer-Flügel mehr, wie in der Frühzeit der Bundesrepublik.

Auf die Trennung von Staat und Kirche wird größter Wert gelegt.

3.) Das gesellschaftliche Gewicht von Volk, Staat und Nation

„Am Israel“, „Volk Israel“, geht den meisten Juden locker über die Lippen, denn „Volk Israel“ war Opfer „der“ Völker, nicht Täter – als Kollektiv, also auf der Makroebene.

Wer heute vom „deutschen Volk“ spricht, weckt zumindest Verdacht, mit Rechtsextremen zu sympathisieren. 

Den Staat bzw. dessen Spitze sowie die staatlichen Organe sehen „die“ Juden traditionell und erst recht in Israel – selbst bei heftigster Opposition gegen Politiker A oder B oder C – als Beschützer.

Den Staat sehen „die“ Deutschen als ständige potenzielle Bedrohung. 

Nation ist für „die“ Juden pragmatisch und dem Wortursprung gemäß die Gemeinschaft, in die man hineingeboren wird. Lateinisch „natus sum“ = „ich bin geboren“. Geboren also in die Nation X oder Y oder Z.

4.) Land bzw. Territorium als politischer Faktor

Wenn Juden und erst recht Israelis von „Eretz Israel“ („Land Israel“) sprechen, vibrieren sie innerlich vor Erregung.

Wenn Deutsche über Deutschland als „Land der Deutschen“ sprechen, lösen sie bestenfalls Stirnrunzeln aus und geraten eher unter Rechtsextremismus- und Fremdenfeindlichkeitsverdacht.

Fazit: Gerade das Nichtvergessen, die „Bewältigung“ der Vergangenheit der Opfer und Täter trennt die Nachfahren und verbindet sie nicht, denn sie verstehen einander nicht. Tragisch, aber wahr, sie können einander nicht verstehen, weil jede Seite die für sich selbst richtigen Schlussfolgerungen gezogen hat. Operation gelungen, Patient gestorben – Vergangenheit bewältigt, von und in der Tagespolitik bzw. Gegenwart überwältigt und einander nicht verstehend. Geschichte wurde zur Falle. Für die Zukunft verheißt das wenig Gutes.

Auszug aus dem Buch „Eine andere Jüdische Weltgeschichte“ von Michael Wolffsohn, Herder Verlag 2022, 368 Seiten. Bestellbar hier.

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Leserpost

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W. Renner / 11.06.2022

Gut und ausgewogen gemeint Herr Wolffsohn. Aber ich habe aus der deutschen Nachkriegspolitik gelernt, die einst vernichtenden Deutschen, wollen den Juden heute vorschreiben, wie man sich gegen Feinde wehrt, bzw. Nicht wehrt, welche einem offen die Vernichtung androhen und durch ihre Taten auch keine Zweifel daran lassen, dass sie dies auch so meinen. Dafür bauen sie den von ihnen getöteten Juden auch die grössten und hässlichsten Denkmäler der Welt, lassen drum herum Hamas Anhänger Freudentänze aufführen und scheren sich gleichzeitig einen Scheissdreck um die Sicherheitsinteressen der lebenden Juden. Grosskotziger und gleichzeitig erbärmlicher gehts von deutscher Seite fast nicht mehr.

André Greif / 11.06.2022

Ich wünsche mir Prof. Wolffsohn als Bundeskanzler oder wenigstens als Bundespräsidenten. Ich sage, es muss ein pragmatischer Patriot mit Panoramablick und echter politischer Bildung sein, mit Eloquenz und Ausstrahlung, der unser Land und unsere Restkultur aus dem Mehltau der ursupatorischen Sporen reisst, deren Kaderwirtschaft sich unser Gemeinwesen zur Beute macht. Herr Professor Wolffsohn ist integer und offensichtlich (trotz erlittenen Unrechts) von einer tiefen Liebe zu seiner deutschen Ander-Heimat beseelt. Allerdings würde womöglich selbst dieser exzellente “Mentsch“, meldete er solche Ambitionen an, gecancelt (bzw als rächz gefaesert): zuzutrauen wäre es jedenfalls den vielen Korrupten, handwerklich Verkommenen unter den Massen-Medien sowie unserer zunehmend verblödeten, verweichlichten und durch NGO-/ÖD-/ÖRR-Jobwunder korrumpierten, politisch sedierten Bevölkerungsmehrheit. Zu nennen wäre allerdings auch die Riege der Andersdenkenden. Wir lassen uns durch medial-politische Verleumdung eine Koryphäe nach der anderen, die es gut mit uns allen meint und in die Bresche springt, abschiessen. Passiv zuguckend! Und wir zahlen immer noch brav unsere Steuern, GEZ, halten das Maul und warten auf bessere Zeiten! Ja, Wahnsinn! Die Menschen, die die rotgrünbraune Mischpoke ersetzen sollten, haben wir im Land! Und ganz ehrlich: mit einem Bundeskanzler Wolfssohn nähme uns nicht nur der Westen wieder ernst - sondern auch wir selber. Wir brauchen Geistesgrößen statt Impfschlümpfen, dann finden wir aus dieser selbstzerstörerischen Schildbürgerpolitik auch wieder raus..

Georg Dobler / 11.06.2022

Die Nachfahren verstehen sich nicht? Ich kann als Deutscher nur für diese “Seite” sprechen. Nach 1945 hat man “die” Deutschen einer konsequenten Erziehung unterzogen. Einen wesentlichen Anteil daran haben die öffentlich rechtlichen Medien. Wie sich nun immer klarer herausstellt sind diese Medien offenbar, ich kann es nicht anders sagen, von einer tiefen Anti-Israel-Haltung durchdrungen und stellen die gesamte Berichterstattung und Kommentierung aus Israel und Gaza meistens so dar dass die Israelis die Bösen sind. Und das nun seit Jahrzehnten und zunehmend und ebenso zunehmend kamen die 68er an die Macht, die ebenso offenbar wie die gesamte Linke aus DDR und BRD merkwürdigerweise viel antisemitischer zu sein scheinen als sie zugeben. Ich habe als Deutscher mit großer Israel-Sympathie langsam das Gefühl einer Minderheit anzugehören. Lese ich zu viel Achse?

Johannes Schuster / 11.06.2022

So sehr ich diesen Historiker schätze: So liegt er in der Frage von Räson als Staatsgrund daneben und zwar psychologisch vollkommen daneben, was ich nicht abfällig meine ! Die Entschlüsselung der Nation findet nicht in der Anordnung der Geschichte statt, sondern in der psychologischen Aufstellung des Einzelnen. Juden diskutieren bis in der Yeshiva ein Handgemenge entsteht, wer der wahre Rebbe sei. Deutsche haben einen Stellenverteilungsplan: Bitte sehr, hier liegt der Unterschied, nicht in einer Rolle ! Es ist eine Wesensfrage kraft erworbener Werteschreibung, keine Frage von axialen Rollenrotationen ! Wolffsohn sucht mir immer zu sehr nach einem “Modell” und er sucht zuwenig in der Psyche als Integral von geschichtlicher Handlung. Über den Disziplinen wird ein Schuh aus der Sache, nicht im Pferch des nur so verstandenen eigenen Faches !

Bernd Meyer / 11.06.2022

Meine Sichtweise ist wesentlich subtiler. Als ehemaliger römisch-katholischer Christ, nicht auf der Suche, aber dennoch gläubig, weiss ich, dass ich in Nazi-Deutschland nicht lange überlebt hätte, ohne zum Massenmörder zu werden. Ist das jetzt Wasser auf Putins Mühlen? Im Gegenteil. Ich bin dankbar dafür, was die Amerikaner für uns und die Welt getan haben (übrigens hat Churchill sie gerufen/gebeten und es war alles andere als sicher, dass sie auch wirklich helfen/siegen) und auf Antiamerikanismus reagiere ich außerordentlich empfindlich. Gerade, weil sie keine Mörder sind. Wenn ich gelacht habe, war es meist importierter Humor. Wenn ich geweint habe, meistens auch. “Importiert” aus dem Westen, der USA. Es soll dort sehr viele ursprüngliche Europäer geben. Ich bin jemand, der überall aneckt, deswegen schiele ich auch nicht auf die Macht. Jeder, der etwas anderes behauptet, ist entweder ein Vollidiot, oder heißt wie unser Krankheitsminister. In meiner Freizeit esse ich lieber Steaks und Schweinefleisch und trinke Bier. Nüchtern fahre ich auch gerne Motorrad mit Verbrenner. Nichts gegen die Wissenschaft, Herr Wolffsohn.

Yael Schlichting / 11.06.2022

Das “Nie wieder Täter” hat auch zu einer Passivierung des Judenhasses geführt. Man läßt andere die dreckige Arbeit machen und findet dann schöne Entschuldigungen für sie und erklärt der Welt, warum die gar nicht anders konnten als z.B. eine Synagoge anzuzünden (z.B. Wuppertal) Und davon gibt’s viele Beispiele!

Wilfried Cremer / 11.06.2022

Lieber Herr Wolffsohn, manche wissen um den “Ritterschlag”, und andere ahnen es. Was soll daran borniert sein? Das Priestertum im Christentum geht momentan auf breiter Front den Bach hinunter. Steht nicht irgendwo geschrieben, dass die Kinder Israels ein heilig’ Volk von Priestern sind?

Klaus Keller / 11.06.2022

Deutsche und Juden klingt ein wenig so als ob es keine deutsche Juden geben würde. Aber lassen wir das. Zitat: .... Jedenfalls galt diese strukturpazifistische Lehre bis zum 24. Februar 2022, also bis zum Überfall von Putins Russland auf die Ukraine. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, hat sich die deutsche Außenpolitik schon geändert als die Bundesregierung der Meinung war in Jugoslawien tätig werden zu müssen. Natürlich war das auch nach 9/11 schon anders. - Den Vergleich auf militärischen Gebiet finde ich interessant und anregend. Die Israelis verteidigen sich selber und befinden sich, wenn ich mich nicht irre, nicht in militärischen Bündnissen. Das ist ein schöner Ansatz. Ich nehme an das die israelische Regierung genauso wenig Interesse an einem militärischen Konflikt mit Russland hat wie Deutschland und das völlig unabhängig davon ob die Ukraine freiwillig oder genötigt Teil Russlands wird. Ggf sollten Israelis und Deutsche etwas mehr über gemeinsame künftige Interessen nachdenken. Zur deutschen Staatsraison gehört die Sicherheit Israels, aus Neigung würde ich sagen. Die Sicherheit Russlands sollte es aus Notwendigkeit sein. Das klingt ggf nicht sehr freundlich aber der Zerfall Russlands wäre das größere Problem als der Zerfall des kleinen aber wichtigen Staates, im nahen Osten.

Silas Loy / 11.06.2022

Seit Bestehen der Bundesrepublik wurde von der Mehrheit der Deutschen die Notwendigkeit und Richtigkeit der territorialen Verteidigung nicht infrage gestellt. Abgelehnt wurde nach zwei verheerenden miltärischen Niederlagen allerdings eine expansive Politik mit militärischen Mitteln unter Absingen zackiger Lieder als Deutsches Volk. Ähnliches gilt auch für die Deutschen in der DDR. Gebrannte Kinder scheuen das Feuer und auch die Hymnen auf dasselbe. Sie werden deutlich skeptischer, jedenfalls normalerweise. Der Blutzoll, die Zerstörungen und auch die Schuld in zu vielen Fällen waren einfach zu gross und zu sinnlos. Es mag sein, dass demgegenüber die Israelis bei “Erez Israel” erst einmal emotionale Vibrationen überkommen, aber an ihrer eigentlich genauso defensiven Einstellung ändert dies nichts. Auch ihnen geht es militärisch nur um die Landesverteidigung. Und auch sie lehnen -im Hinblick auf den Ukrainekonflikt sogar ganz regierungsoffiziell- eine militärpolitische Einmischung in fremde Händel mehrheitlich ab. Einzige Ausnahme dürfte die jüngste Lieferung von Drohnen an Aserbeidschan im heissen Konflikt um Bergkarabach gewesen sein, die wirtschaftlich motiviert war und die weltweit auch entsprechend kritisch aufgenommen wurde.

E Ekat / 11.06.2022

Zu Punkt 1.) Gewalt als legitimes Mittel der Politik „Die“ Juden, haben aus der Geschichte gelernt:  Gewalt ist ein legitimes und notwendiges, ja manchmal unverzichtbares Mittel, um überleben zu können. „Die“ Deutschen haben aus derselben Geschichte gelernt: Gewalt ist prinzipiell illegitim, …so galt diese strukturpazifistische Lehre bis zum 24. Februar 2022, bis zum Überfall von Putins Russland auf die Ukraine. Soweit, so gut. Frage: Gehr es nur um Juden und Deutsche, oder darf auch Putins Rußland für sich in Anspruch nehmen, aus ihrer Geschichte gelernt zu haben, auf Gewalt nicht verzichten zu können.

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