Warum verbreiten Elmar Theveßen, Dunja Hayali, Heidi Reichinnek und so viele andere in den öffentlich-rechtlichen Medien Lügen über Charlie Kirk? Warum tun sie dies besonders vehement, nachdem er ermordet wurde? Die Antwort: kognitive Dissonanz.
Kognitive Dissonanz entsteht, wenn ein Mensch zwei Überzeugungen oder Wahrnehmungen hat, die einander widersprechen. Dieser Widerspruch wird das als unangenehm empfunden. Um dieses Gefühl zu vermeiden, wird eine der beiden Wahrheiten verdrängt, verdreht oder durch eine „Erklärung“ ersetzt, die das eigene Weltbild rettet.
Wenn jemand glaubt, zu den „Guten“ zu gehören, und dann damit konfrontiert wird, dass ein Mann wie Charlie Kirk ermordet wurde – ein Vater zweier Kinder, friedfertig, dialogbereit – und mitansieht, wie Menschen aus der eigenen politischen Gruppe diesen Mord feiern, erlebt er einen schmnerzhaften inneren Widerspruch. Wenn ein vermeintlich „Guter“ konfrontiert wird mit ausgelassener Freude über den Anschlag auf einen Mann, dem keine Gewalttätigkeit nachgewiesen werden kann und der selbst in heftigen Debatten ruhig blieb, dann befindet er sich in einem inneren Konflikt.
Bei einem Konzert der Band Bob Vylan rief der Sänger: „Ruhe in Pisse, Charlie Kirk, du mieses Stück Scheiße!“ Die Menge jubelte, johlte, tanzte. Wer diese Bilder sieht, erkennt, dass dort nichts Gutes geschieht. Es sind genau diese Momente, in denen auch Reichinnek und Hayali vermutlich spüren, dass sie nicht auf der Seite des Guten stehen.
Doch diese Erkenntnis wäre zu schmerzhaft. Also wird versucht, den Gedanken zu verdrängen, indem man das Opfer ein zweites Mal „ermordet“. Man sucht nach Rechtfertigungen warum das Opfer selbst schuld sei, warum man kein Mitleid haben müsse. Man wiederholt Denunziationen noch intensiver, die schon vor der Tat verbreitet wurden und die dazu beigetragen haben, dass Kirk überhaupt zur Zielscheibe wurde.
So behauptete Elmar Theveßen, Charlie Kirk habe zur „Steinigung“ von Homosexuellen aufgerufen. Das ist falsch. Heidi Reichinnek erklärte, er sei Rassist und „White Supremacist“ gewesen. Auch das stimmt nicht. Zitate werden aus dem Zusammenhang gerissen, Debatten verfälscht. Der Grund ist schlicht: Man will das Böse im eigenen Lager nicht sehen und braucht daher ein noch größeres Böses auf der anderen Seite.
Wann haben Donald Trump, Charlie Kirk oder ihre Anhänger jemals gejubelt, wenn ein politischer Gegner getötet wurde? Wenn einzelne Verrückte so etwas äußerten, wurde dies sofort verurteilt.
Es gab bereits mehrere Anschlagsversuche auf Donald Trump
In Minnesota wurden am 14. Juni 2025 die frühere Parlamentspräsidentin des US-Bundesstaats Melissa Hortman und ihr Ehemann Mark in ihrem Haus erschossen. Dieser Anschlag wurde umgehend und klar verurteilt, von demokratischen wie republikanischen Politikern gleichermaßen. Es gab keine massenhaften, öffentlichen Jubelstürme von Republikanern. Der Vorfall rief allgemein Bestürzung hervor. Donald Trump zum Beispiel nannte die Tat „absolutely terrible“ („absolut schrecklich“).
Auch wurden Melissa Hortman und ihr Ehemann zuvor nicht systematisch dämonisiert und diffamiert, wie es bei Charlie Kirk und Donald Trump der Fall war und immer noch ist. Es wurde nicht öffentlich verbreitet, dass demokratische Politiker eine solche Gefahr für die Demokratie seien, dass es „nicht schlimm“ wäre, wenn sie tot seien. Diese Art von Diffamierung, wie sie Kirk tagtäglich erleben musste, ist für die Hortmans nicht dokumentiert.
Sowohl Donald Trump als auch Charlie Kirk wurden in Teilen der öffentlichen Diskussion wiederholt als „Faschisten“ oder als schwerwiegende autoritäre Gefahr bezeichnet. Diese Etikettien wurde Charlie Kirk in Kommentaren, Analysen und auch von prominenten Politikern offen und ungeniert angeklebt. Solche Zuschreibungen verschärfen die Sprache und schufen ein Klima der Entmenschlichung, aus dem heraus schließlich Enthemmung erwuchs.
Es gab bereits mehrere Anschlagsversuche auf Donald Trump. Bei einem Anschlag wurde er sogar getroffen. Es geschah in Butler, Pennsylvania, als Trump angeschossen wurde, der ehemalige Feuerwehrmann Corey Comperatore wurde durch die Schüsse getötet, als er sich schützend vor seine Familie warf. Es ist keine Seltenheit, dass seit diesem Anschlag, bei dem Corey Comperatore ermordet wurde, immer wieder das Bedauern darüber geäußert wird, dass der Anschlag auf Trump nicht erfolgreich war. Wie groß muss die kognitive Dissonanz sein, um sich zu so einer kalten und herzlosen Bemerkung hinreißen zu lassen.
Trump überlebte den Anschlag, weil er in einer – manche nennen es göttlichen – Fügung im entscheidenden Moment den Kopf zur Seite drehte. Charlie Kirk hatte dieses Glück nicht.
„Hey, Faschist! Fang das!“
Auf den Patronenhülsen, die bei dem Mord an Charlie Kirk gefunden wurden, befanden sich eingravierte Botschaften, die eindeutig politisch aufgeladen waren und zugleich Elemente der Internet-Meme-Kultur enthielten. Eine der Hülsen trug den Satz: „Hey, fascist! Catch!“ – auf Deutsch: „Hey, Faschist! Fang das!“ Auch die Worte des Widerstandslieds „Bella Ciao“ wurden auf Hülsen gefunden. Der Täter verband seinen politischen Hass also ganz klar mit einer ironisch-zynischen Meme-Ästhetik, die in linken Online-Milieus kursiert.
Nach ersten Ermittlungen war der Schütze Tyler Robinson ein junger Mann, der in einem konservativen Elternhaus aufwuchs, sich jedoch zunehmend ideologisch von seiner Familie entfernte und in linke bis linksradikale Denkweisen abrutschte. Radikalisierende Einflüsse fand er vor allem in Online-Communities, auf Plattformen wie Reddit oder Discord, in denen politische Hetze, Meme-Kultur und Verherrlichung von Gewalt ineinander übergingen.
Ermittler gehen davon aus, dass genau diese Mischung aus antifaschistischer Rhetorik, zynischem Online-Humor und wiederholten Hassbotschaften gegen Charlie Kirk seine Tatbereitschaft entscheidend befördert haben könnte. Nachrichten, in denen er seine Pläne andeutete, die Hülsen, die er gravierte, und das Sprechen über das Verstecken einer Waffe, belegen, dass er seine Tat bewusst vorbereitete und dabei sowohl politischen Hass als auch popkulturelle Versatzstücke als Rechtfertigung nutzte.
Bis die Realität ins Weltbild passt
Vielleicht ist genau dies der Grund, warum Heidi Reichinnek in einem Interview mit Caren Miosga erklärte, man müsse kein Mitleid mit Charlie Kirk haben. Mehr noch: Sie verbreitete in diesem Zusammenhang sogar eine offensichtliche Unwahrheit über den Täter und stellte die Behauptung auf, der Mörder sei Republikaner gewesen.
Hier zeigte sich besonders deutlich die kognitive Dissonanz. Reichinnek konnte nicht akzeptieren, dass der Täter aus den eigenen Reihen kam. Also verschob sie kurzerhand die Tatsachen und schob die Schuld auf die politische Gegenseite: Nicht die eigene Radikalisierung, nicht die eigene Dämonisierung und Entmenschlichung sind schuld, sondern die andere Seite. Die kognitive Dissonanz macht Charlie Kirk zum Opfer eines „bösen Republikaners“ – und nicht zum Opfer eines Täters, der aus jenem Milieu kommt, das die Hassreden verbreitet, die auch Reichinnek so gerne wiedergibt. Reichinnek kann nicht ertragen, dass das Böse auf der eigenen Seite ist. Deshalb biegt sie die Realität so lange zurecht, bis sie in ihr Weltbild passt.
Die Verdrehung von Tatsachen und das unterschiedliche Erzählen von Ereignissen aufgrund von kognitiver Dissonanz hat eine lange Tradition in der politischen Linken. Als es am 6. Januar 2021 zu Ausschreitungen im Kapitol kam, rief Donald Trump öffentlich zu Frieden auf. Er betonte mehrfach, man solle sich „friedlich und patriotisch“ Gehör verschaffen. Das kann jeder nachlesen, der einen Twitter-Account aus jener Zeit hat. Dass er zur Gewalt aufgerufen habe, ist eine unwahre Behauptung eben jener Leute, die immer wieder selbst zu Gewalt aufrufen und dafür bekannt sind, Gebäude zu besetzen – seien es Universitäten, Regierungsgebäude oder andere Einrichtungen. Hausbesetzungen sind ein Markenzeichen der politischen Linken.
Im konservativen Lager taucht so etwas kaum auf. Und wenn es passiert, dann wird es sofort skandalisiert. Als am 6. Januar 2021 das Kapitol von einigen Leuten gestürmt wurde, verurteilte Trump dieses Verhalten sofort, als er von den Ausschreitungen erfuhr. Auch führende Republikaner taten das.
Bei den Ausschreitungen wurde eine unbewaffnete Demonstrantin erschossen, schlimm genug. Der Aufruhr löste sich aber rasch auf. Mit den monatelangen Black-Lives-Matter-Krawallen ein halbes Jahr zuvor, mit brennenden Vierteln, einer Anzahl von Toten, Straßenschlachten und einer autonomen Zone („CHAZ/CHOP“) in Seattle kann der 6. Januar jedenfalls nicht verglichen werden. Die kognitive Dissonanz der amerikanischen Demokraten bestand darin, die Gewaltexzesse der eigenen Seite, die über Monate gingen und zahlreiche Menschen das Leben gekostet hatten, zu verdrängen und stattdessen das Kapitol-Ereignis bis ins Absurde zu überhöhen.
Noch bis heute hält sich der Glaube, Trump habe in Wirklichkeit das Kapitol stürmen wollen, um zu putschen. Dass dies der erste Putsch in der Geschichte der Menschheit gewesen wäre, bei dem keine Waffen im Spiel waren, weil alle Demonstranten unbewaffnet waren, fiel den Leuten in ihrer kognitiven Dissonanz nicht auf. Ebenso wenig registrierten sie, dass die Randalierer und Verbrecher, die „CHAZ/CHOP“ zu verantworten hatten, offen erklärt hatten, sich von den USA lossagen zu wollen und somit tatsächlich einen Putsch anstrebten.
Das Beispiel Theveßen
Elmar Theveßen ist ein ganz besonderes Beispiel für einen Mann, dem seit langer Zeit in seiner kognitiven Dissonanz nichts mehr auffällt, und warum er nicht nur die abenteuerlichsten Verzerrungen über Trump anstellt. Gnadenlos überdramatisierte er, wenn er über den 6. Januar 2021 berichtete. Und so hielt er es auch für nötig, nach der Ermordung von Charlie Kirk eben jene Unwahrheiten und Lügen über Kirk bei Markus Lanz und in anderen Sendungen zu verbreiten. So sieht Berichterstattung und Einordnung der Geschehnisse beim ZDF aus.
Ein ähnliches Muster zeigt sich beim größten Massaker an Juden seit dem Holocaust am 7. Oktober 2023. Männer, Frauen und Kinder wurden gefoltert, verbrannt, vergewaltigt und ermordet – vielfach von Zivilisten, die sich an den Massakern beteiligten und ergötzten. Weltweit feierten Palästinenser auf den Straßen. Wer für Palästina ist, musste ab dem 7. Oktober mitansehen, welche Grausamkeiten die eigene Seite verübte. Die kognitive Dissonanz war unerträglich: also wurde Israel umso heftiger kritisiert. In Berlin, Toronto, New York, Sydney, Paris, London oder Rio de Janeiro riefen Demonstranten „Kindermörder Israel“. Es gibt keine einzige große Demonstration, auf der „Kindermörder Palästina“ gerufen wurde.
In Europa, in Amerika, in Australien – überall auf der Welt – werden jüdische Einrichtungen bedroht und angegriffen. Künstler werden diskriminiert, wenn sie aus Israel kommen. Restaurants werden boykottiert, wenn sie israelische Küche anbieten. Es wurden sogar schon Menschen ermordet, weil sie Israelis und Juden sind. Im Mai 2025 wurde in Los Angeles ein israelischer Student auf offener Straße erschossen. Auch in New York kam es im Frühjahr 2025 zu einem Messerangriff auf ein Ehepaar aus Israel, bei dem der Mann getötet wurde.
Trotz des offensichtlichen Hasses, dem hier gefrönt wird – ein Hass, der sich nicht nur auf Israel beschränkt, sondern auch die USA betrifft, Juden, Homosexuelle, Frauen und nicht wenige Menschen innerhalb liberaler und aufgeklärter Kreise –, wird dieser Hass nicht gesehen, und stattdessen werden die Opfer zu Tätern gemacht. Warum sehen so viele Menschen das nicht? Weil die Wahrheit sonst das eigene Selbstbild zerstören würde.
Charlie Kirk war immer dialogbereit. Seine Ansichten waren vielleicht radikal, seine Worte für einige Leute schmerzhaft, aber er hat nie Gewalt angewendet. Donald Trump hat eine Art, die viele als unangenehm empfinden, die bei einigen Leuten sogar Fremdscham auslöst, aber im Vergleich zu seinen Amtsvorgängern kann er nicht als gewalttätig oder kriegswütig bezeichnet werden.
Er hat weniger Kriege begonnen als die Präsidenten vor ihm, und selbst jetzt, wo er die Abschiebepraxis verschärft hat, ist er noch nicht annähernd an der Menge von Menschen dran, die von Barack Obama, Joe Biden oder Bill Clinton abgeschoben wurden. Die Menschen merken also in ihrer kognitiven Dissonanz, dass das, was sie an Donald Trump kritisieren, etwas ist, das ihre eigene Seite bereits exekutiert hat.
Keine Ausschreitungen, keine Brände, keine Freude am Tod
Bei Menschen, die Israel unterstützen, Donald Trump wählen und Charlie Kirk lieben, begegnet man dieser massiven Form der kognitiven Dissonanz selten. Nach Kirks Ermordung gab es Gebete, Gedenkveranstaltungen und das Singen der Nationalhymne. Es gab keine Ausschreitungen, keine Brände, keine Freude am Tod.
Der Grund, warum diese massive Form der kognitiven Dissonanz auf der Seite der Unterstützer von Charlie Kirk, Donald Trump und Israel nicht entsteht, liegt darin, dass es keinen vergleichbaren Hass und keine vergleichbare Gewalt gibt, die übertüncht werden muss. Diese Realität ist eine weitere Sache, die bei den sogenannten Israelkritikern und den Leuten, die nicht müde werden, Trump zu verurteilen und die übelsten Lügen über Kirk zu verbreiten, Unwohlsein auslöst. So wird die kognitive Dissonanz noch weiter verschärft.
Besonders bitter ist, dass in Deutschland diese kognitive Dissonanz in den öffentlich-rechtlichen Sendern stattfindet, also bei Journalisten, die für viele Menschen in Deutschland immer noch eine gewisse Deutungshoheit besitzen. Mit Zwangsgebühren muss jeder Bürger jene kognitive Dissonanz mitfinanzieren, die dazu führt, dass das Böse gerechtfertigt und das Opfer diffamiert wird.
Die Berichterstattung verzerrt Fakten, setzt gezielt Narrative, die die eigene politische Agenda stützen, und verstärkt damit die gesellschaftliche Polarisierung. Dies geschieht systematisch, indem wiederholt Lügen und Halbwahrheiten verbreitet werden, während gleichzeitig kritische Fakten über Täter oder Hintergründe verschwiegen werden. Das ist der eigentliche Skandal.
Gerd Buurmann schreibt und inszeniert als Theatermensch in diversen freien Theatern von Köln bis Berlin. Er ist Schauspieler, Stand-Up Comedian und Kabarettist. Im Jahr 2007 erfand er die mittlerweile europaweit erfolgreiche Bühnenshow „Kunst gegen Bares“. Mit seinen Vorträgen über Heinrich Heine, Hedwig Dohm und den von ihm entwickelten Begriffen des „Nathan-Komplex“ und des „Loreley-Komplex“ ist er in ganz Deutschland unterwegs. Seit April 2022 moderiert er den Podcast „Indubio“ der Achse des Guten. Sein Lebensmotto hat er von Kermit, dem Frosch: „Nimm, was Du hast und flieg damit!“

Kognitive Dissonanz ist ein Epiphänomen, ein nur halbbewusster Mechanismus der neurotischen Schuldabwehr bei gegebener eigener Verfehlung. Oder sie ist eine gezielte, bewusst eingesetzte Waffe boshafter Propaganda wider besseres Wissen. Welche Form liegt also bei Prominenten vor, die sich derart öffentlich äußern?
Die Linken haben sich mal wieder entlarvt. Von Lenin, Trotzki über Stalin, Hitler und Mao, Pol Pot, wenn sie Gegenwind bekommen und an der Realität scheitern und das vorhandene Menschenmaterial sich einfach nicht zu „Neuen Menschen“ entwickelt, werden sie zu Mördern.
Eine interessante Exegese der Hassreden der linken Aktivisten. Es ist aber eine Entschuldigung kriminellen Verhaltens durch eine zumindest temporäre psychische Störung, an der sie keine Schuld hätten.
Könnten sich nicht alle zeitgenössischen Mitläufer (Follower) der NSDAP und heutige Neonazis auf dieselbe kognitive Störung berufen?
Wie schlimm müsste es sein, zu erkennen, dass der Vater ein KZ-Wärter war? Wäre ein kognitiv Dissonanter dann nich „genötigt“, die Verbrechen zu relativieren?
Nein!!!!
Der Homo Sapiens verfügt über den freien Willen, sich für sein Handeln und seine Rede bewusst zu entscheien. Wer das nicht kann, ist im Stadium des Homo Erectus, eines Primaten, zurückgeblieben.
Ich kann mir nicht helfen. Aber dieser Theveßen erinnert mich stark an Lauterbach.
Vielen Dank für die im Vergleich zu anderen Medien und angesichts der fast unerträglichen Faktenlage besonnen und unaufgeregt vorgetragene Interpretation der Äußerungen unserer von Steuergeld bezahlten Mord-Relativierer. Ich kann weitestgehend zustimmen, nur dürfte es neben der Dissonanz eher ein multifaktorielles Deutungskonstrukt sein, das überdies möglicherweise auch Dummheit, Streben nach Anerkennung in der Peergroup oder finanzielle Abhängigkeit enthält.
Soso, kognitive Dissonanz. Ich weiß nicht, wieso sich mir das aufdrängt, aber ich denke eher an seelische und moralische Verrottung, garniert mit linker Bösartigkeit.
Kognitive Dissonanz? Ich halte es für Vorsatz. Man hat sich in ein System begeben, aus dem es kein akzeptables Zurück mehr gibt, als immer weiterzumachen, immer härter, immer absurder. Wie würde die Alternative aussehen? Social canceling, das wäre für diese Menschen das Schlimmste, ihre Bedeutung, ihre gefühlte Macht über die öffentliche Meinung zu verlieren. Nicht mehr zu denen gehören, die das Gute verkörpern oder gar einen Irrtum zugeben zu müssen? Wie so viele Politiker unserer Zeit, wäre alleine der Gedanke schon unerträglich.