Carlos A. Gebauer, Gastautor / 10.01.2021 / 11:00 / 29 / Seite ausdrucken

George Clooney rettet die Welt

George Clooney, der weltbekannte Schauspieler aus Lexington (Kentucky), begegnet seinem Publikum in „The Midnight Sky“ als ein arbeitswütig-soziopathischer Astronom, der alles über den Jupitermond K23 und dessen mögliche Besiedlung durch den Menschen weiß. Warum genau er allerdings deswegen ausgerechnet am Nordpol sitzt und schon in den ersten Filmminuten aussieht wie eine Mischung aus Bhagwan Shree Rajneesh und Osho, werden wir – jedenfalls am Bildschirm – nie erfahren.

Denn der personalunionierte Produzent und Hauptdarsteller hat es leider nicht für nötig gehalten, uns hier eine nähere cineastische Erläuterung zu liefern. Es wird nicht die einzige dunkle Ungenauigkeit der folgenden beiden Stunden bleiben, die sich klebrig wie Meteoritenstaub über den Bildschirm des durch Lockdown zu endloser Geduld genötigten Betrachters legen. Aber, eins nach dem anderen:

Den Anfang macht immerhin noch eine Szene hektischer Betriebsamkeit: Futuristische Superhelikopter kreisen über dem ewigen Eis des Jahres 2049. Neben einer offenbar hochmodernen polaren Forschungsstation steigen sie kraftvoll röhrend auf, um zielstrebig mit verzweifelt evakuiertem Wissenschaftspersonal gen Horizont zu entschwinden. Drei Wochen zuvor, lernen wir, hat ein Ereignis die Welt irreparabel beschädigt. Welches Ereignis genau dies gewesen sei, wird uns nicht erklärt. Clooney hält sich auch an diesem Punkt konsequent nicht mit Marginalien auf.

Klar ist: Im Ergebnis wird jedenfalls in genau diesem Moment der ganze Planet unbewohnbar. Allenfalls an den Polen kann man für den Moment gerade noch so eben überleben. Mit der dann vielleicht doch naheliegenden Frage, warum sich das pfiffige Forschervolk dennoch in Scharen eilig von dort evakuieren lässt, bleiben wir auf unserem Sofa so allein wie Clooney selbst im ewigen Eis. Der schleppt seinen ermatteten Körper inzwischen in völliger Einsamkeit vom Hubschrauberlandelatz zurück in die verwaiste Polarstation. Aus der letzten Bemerkung eines Abreisenden erfahren wir, dass der Held sterbenskrank sei. Woran genau er leidet? Der geübte Leser von Filmkritiken ahnt es: Wir werden auch das nie näher erfahren.

Dialyse am Ende der Welt

Offenbar zwingt die unbenannte Krankheit den Protagonisten aber turnusmäßig zu einer Art Dialyse, für die praktischerweise eine (später auch rucksacktaugliche, tragbar-transportfähige) Blutwäschestation zur Eigentherapie am Ende der Welt verfügbar ist. Wer je in eine vergleichbar missliche Situation geraten sollte, möge dies beherzigen: Man begebe sich in die hauseigene Zahnklinik und lege sich auf einen Behandlungsstuhl. Dort nehme man zwei transparente Schläuche, verbinde sie zwischen Mullbinden in den Armbeugen mit dem eigenen Blutkreislauf und pumpe das Ganze bei mittlerer Temperatur unter leichtem Rühren einige Zeit hin und her. Anschließend schlucke man einen Fundus von weiß-blauen Kapseln und spüle diese mit reichlich trostspendendem Whiskey hinunter.  

Nachdem die Kostümbildner das Antlitz des selbsttherapierenden Patienten schon bald so generalinsuffizient umgestaltet haben, dass man langsam anfangen möchte, dem Verbleichenden eine Totenmaske anzurühren, findet dieser plötzlich doch wieder genügend Kraft, in der Kantine des Instituts nach einer Schale Cornflakes zu fahnden. Und genau dort, auf einem der langen, menschenleeren Tische, begegnet dem Tapferen nun im fahlen Neonlicht des polaren Morgens jenes erste Mysterium, mit dem sich eine entscheidende Wende für sein vereinzeltes Schicksal ankündigt. Es verbietet sich natürlich, hier Einzelheiten zu jener Begebenheit zu verraten, da dies praktisch vollends erübrigen könnte, den Film überhaupt noch zu betrachten. Nur so viel: Clooney schüttet den Inhalt der einen Frühstücksschale auf den Inhalt der anderen und misst dem Geheimnis keine weitere Bedeutung zu.

Inzwischen sind der erschütternde Lärm und die Hektik der Helikopterrotoren lange vergessen. Der Film hat unmerklich in jenes Erzähltempo gefunden, bei dem man jedes Sternenstaubkorn einzeln aus der Milchstraße herunter bis in den Bart des letzten Menschen sinken sieht. Doch: Mensch gibt Acht! Was spricht die späte Mitternacht? Es brennt, es brennt! Zum Küchenraum ist er gerannt: Der Brand ist hoch, doch schneller als die Flamme schlägt, löscht er die Glut. Glück, tiefer noch als Tischniveau. Knie spricht: Knick ein! Denn dieser Film will Langsamkeit, will tiefe, tiefe Langsamkeit.

Endlich tritt augenscheinlich, unter dem Tisch, eine weitere Person neben den langsam Sterbenden. Ein kleines, phantomhaftes Mädchen kauert dort, das – wiewohl konsequent zopflos – aussieht, als könnte es Greta Fältskog heißen. Abba es spricht nicht. Es singt auch nicht. Stattdessen erduldet es Clooneys unzählige Versuche, per High-Tech-Weltfunk Kontakt zu irgendeiner menschlichen Seele aufzunehmen, die vielleicht noch im All überlebt haben könnte.

Ein Sender am Ende des Nordpols

Während der inzwischen fast downgeknockte, downgelockte Zuschauer von seinem Sofa aufgestanden ist, um durch kreisende Beinbewegungen gefährlichen Thrombosegefahren vorzubeugen, macht sich schließlich auch Clooney auf seinen Weg. Er verlässt die sichere Polarstation mit ihren unerschöpflichen Ressourcen aus Energie, Whiskey, Medikamenten und grünen Kullererbsen, um am anderen Ende des Nordpols einen kräftigeren Sender für ein von ihm erhofftes, extraterrestrisches Telefonat nutzen zu können. Wer würde nicht in solch verzweifelter Lage ein heimeliges Refugium gegen ein cabrioartiges Snowmobil tauschen, um sich in der bittersten Eiseskälte des Nordpols auf die Suche nach einer besseren Telefonzelle zu machen? Um mit jemandem zu sprechen, von dem man nicht weiß, ob es ihn überhaupt noch gibt? Schon wieder: ein Mysterium.

Doch damit nicht genug. Zu den großen Vorzügen einer von George Clooney ausgestatteten polaren Forschungsstation gehört die weitere Besonderheit, dass sie auch für achtjährige Mädchen jederzeit passende Thermokleidung und Gasmasken zur Außer-Haus-Beatmung bei überraschend tödlich vergifteten atmosphärischen Bedingungen vorhält. Das Jahr 2049 zeigt hier also bereits jene Dimension der schon heute verheißenen Großen-Reset-Zukunft, in der man über kein Eigentum mehr verfügt, aber dennoch glücklich sein kann, weil man alles besitzt, was andere einem gerade zu brauchen gestatten.

So also fahren der alte Mann und das Gör hinaus in die Schneewüste, dem stärkeren Sender hinter den sieben Bergen entgegen. Wir wissen nicht, was man einem erfahrenen Polarforscher empfiehlt, wenn er mitten im eisigen Nichts ein abgestürztes Flugzeug oder einen halb eingeschneiten, verwaisten Baucontainer findet. Das Autorenkollektiv hinter dem schon jetzt bedenklich eingefrorenen Bhagwan-Bart riet offenbar dazu, jede dieser Räumlichkeiten jedenfalls ohne genauere Umfelderforschung zu betreten, oder – besser noch – einer Achtjährigen in reaktionär-misogyner Manier sogar den Vortritt zu lassen, bevor man, wieder unbedacht, das Türschloss des Containers krachend hinter sich in die Zarge fallen lässt. In der feindlichen Natur eines nicht verwindungssteifen Hauses überleben bekanntlich nur die Klügsten.

Einem drehbuchglücklichen Zufall verdankt Clooney dann, dass er nicht nur seine mobile Blutwaschmaschine beim plötzlichen Abbrechen von Bestandteilen des ewigen Eises unter dem Container vor dem Versinken in die blauen Fluten des Nordmeeres retten kann. Zugleich verfügt er trotz Verlusts seines Snowmobils nach diesem Gletscherkalben auch über ein schussbereites Gewehr, das ihm gleichermaßen anthropophile wie wildtierophobe Schüsse ermöglicht. So sehen wir den Unbeugsamen jetzt ungerührt zu Fuß über den Nordpol laufen: Den weltersten (und, so viel sei offengelegt, weltletzten) Dialysepatienten, der nach Durchtauchen des Polarmeeres noch immer – durchnässt, doch unverdrossen – über das Packeis stapft und eingefrorenen Schädels dem Eissturm hinter einer tapfer in Handarbeit errichteten, schulterhohen Wand aus Schnee trotzt.

Eine alternativlose Ausweglosigkeit lässt den Zuschauer ausharren

Ob Robert Falcon Scott heute noch leben könnte, hätte auch er am Südpol das Privileg genossen, dass Tage und Nächte sich so kurztaktig ablösen wie in im Pferdeparadies von Lexington (Kentucky)? Oder wie am Nordpol des Clooney-Teams? Mit jedem neuen Sonnenaufgang hätte sich dann vielleicht auch für Scott der Blick auf eine weitere hochmoderne Polarstation mit flauschigem Ledersofa und interstellarer Funktechnik freigegeben. Spätestens hier endet wohl die Bereitschaft des letzten Durchschnittsrezipienten, den Mystizismen des Filmes weiter zu folgen. Doch die alternativlose Ausweglosigkeit des netverflixten Pandemiebürgers heißt ausharren.

Betroffene von Nahtoderfahrungen berichten bekanntlich immer wieder, ihr ganzes Leben sei noch einmal wie ein Film vor ihnen abgelaufen. Auch Menschen, die „Midnight Sky“ gesehen haben, haben sich für ein ähnliches Erleben entschieden: Mit letzten Kräften ermittelt der aufgetaute Clooney hier nun per Funk die Geschehnisse um ein fernes Raumschiff, das sich auf dem Rückflug von K23 zur Erde befindet. Eingebettet in diesen Handlungsstrang sind noch einige für die Hauptsache praktisch vernachlässigbare Szenen, die immerhin für das Auge wiederholt wie eine Symbiose aus Biosphere und „Star Wars“ anmuten:

Eine erfreulich postrassistische Liebesgeschichte inkl. Albtraumerlebens einer Gravida (nobelpreisverdächtig: Getreidefelder neben einem Weltraumbahnhof im interstellaren Gegenlicht auf einem Jupitermond). Eine Gebärmutterultraschalluntersuchung mit medizinproduktrechtlich unzulässigen Instrumenten (bambiverdächtig: die genderneutrale Frage „Junge oder Mädchen?“ 30 Jahre nach Einführung der Pflichtbezeichnung „m/w/d“). Der bittere Tod einer lebensfrohen Weltallspaziergängerin (oscarverdächtig: kameratechnisch aufwendig in der Schwerelosigkeit platzende Blutstropfen – die Emesis zuvor bleibt dankenswerterweise eingebeutelt fotografiert). Eine echte Männerfreundschaft bis in den Tod (beruhigend: auch 2049 ist der Welt nicht nur Whiskey erhalten geblieben, sondern auch eine hinreichend dichte Erdatmosphäre, in der man noch pittoresk verglühen kann). Eine herzzerreißende Videobotschaft (schön: auch nach 10 Tagen im Netz noch postapokalyptisch verzerrungsfrei abrufbar). Und ein filmbudgetfreundlich teichoskopiertes, spektakuläres Raumschiffwendemanöver (bei fördermittelwürdig gezielter Nutzung der Erdanziehung zum Spritsparen!).

Allerletzte Menschen im endlosen Nichts

Im Übrigen aber bleibt der für den Gesamtfilm wesentliche Plot auf dem Boden der nordpolaren Realität, um dort – nach begonnener Verarbeitung einer vielschichtigen privaten Beziehungskrise – in den Tränen des wahrhaftig einsamen Helden zu enden. Ob Tränen die Schöpferin des Ursprungswerkes davon abgehalten haben, dem Drama ein wirkliches Ende zu verschaffen, kann dahinstehen. Die dann definitiv allerletzten Menschen im endlosen Nichts, eine Schwangere und ihr Schwängernder, spielen für ein paar abschließende Minuten noch an unsichtbaren Knöpfen ihres Raumschiff-Steuertisches, um dann wie zerstrittene Nachrichtensprecher nach Abschalten der Studiokamera nacheinander wortlos in unterschiedliche Richtungen abzutreten.

Hinter dieser dünnsten aller möglichen filmischen Suppen steht augenscheinlich als Koch ein Hauptdarsteller und Produzent, dessen zentrale Lebensbotschaft sich in einem seiner präfinalen Sätze an die in der Ferne abdrehende Raumschiffcrew versteckt: „Wir haben nicht gut auf die Erde aufgepasst, während Ihr unterwegs wart“. Ein völlig zerstörter, verkraterter und dampfender Planet, auf dem nur noch vorübergehend ein unterirdisches oder polares Restleben möglich sind, bildet den schauerlich-pittoresken Hintergrund seiner Ängste.

Bedenkt man, dass auch Clooney mit seiner Frau Amal bisweilen zum sachverständigen Beraterstab der deutschen Kanzlerin gehörte, erschließt sich der Furor, mit dem eine gewisse Natur- und Weltenrettungsszene im Zentrum auch der Berliner Macht derzeit glaubt, dem Earth-Fatigue-Day nicht nur einen cineastischen Doomsday, sondern einem proklamierten Klimakollaps jedenfalls naturverträgliche Lockdowns entgegenhalten zu müssen.

Den ganzen Film kann man nach allem geflissentlich übersehen, ohne einen intellektuellen, kulturellen oder ästhetischen Mangel zu erleiden. Mit dem Hintergrund seiner Entstehung sollte man sich indes ernsthaft auseinandersetzen. Denn wo der Glaube an das nahende Ende der Menschheit eine derart detailvergessen-verbissene Intensität erreicht, da befindet sich der nüchterne Verstand offenbar bereits auf dem Rückzug. Haben wir also ein Auge darauf: Die Risiken einer achtsam-kollektiven Selbsttötung aus Angst vor dem naturgewaltsamen Tod sind nicht nur aus dem guyanischen Jonestown-Massaker bekannt.  

Zuerst erschienen auf der Seite eigentümlich frei

Foto: Paul Bird

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Sabine Schönfelder / 10.01.2021

Aus einem Ackergaul wird kein Araberhengst und aus einem Clooney- Gehirn kein Intellektueller. Mit seinem ´Meisterwerkˋ demonstriert Schorschi der Welt sein „Innerstes“, zwei Hirnsynapsen im Dreivierteltakt. Mal gespannt, wie lange noch Amal täglich „geistiges Wassersüppchen“ konsumieren möchte, bis sie sich wieder normal intelligenter Hausmannskost zuwendet. Die Zeit läuft. Im zweiten Teil wird Clooney von der mysteriösen kleinen Autistin mit seinen durchsichtigen Dialyseschläuchen an einer hervorragenden Eisspitze aufgeknüpft. Sie verfügt nämlich über ungewöhnliche Kräfte! Warum? Weiß keiner. Eine Andeutung für die Fragilität des Klimas? Ein Vorwurf an das gesamte Universum? Eine Magenverstimmung bei der zwielichtigen Kindesgestalt? Fassen wir uns kurz. Das Klima erwärmt sich, die Eisspitze schmilzt, Georg stürzt zu Boden und muß direkt sein Blut reinigen, allerdings nur noch mit einem Schlauch, aber das ist für einen echten Clooney kein Problem. Danach gibt es einen trocken Martini, geschüttelt, und mit viiiiel Eissss…...

Karola Sunck / 10.01.2021

Wird Zeit das so ein Held wie George Clooney zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika aufsteigt.  Nach der Amtszeit von der Kamala Harris könnte es klappen, wenn die sich die Politik von Angela Merkel zum Vorbild nimmt. Man weiß ja, in Amerika ist vieles möglich, dort werden immer noch alle Tellerwäscher Millionäre, Schauspieler bekommen hohe politische Ämter, Wahlen können ohne Folgen gefälscht werden, durchgeknallte Spinner erobern schlechtgesicherte Regierungsgebäude und fast pflegebedürftige Altersrentner bekommen das höchste Staatsamt hinterhergeschmissen, wohlwissend das jedes Straucheln ein Umzug ins weiße Altersheim für demente Präsidenten bedeutet. Nun ja, es gibt ja auch Opas die über sich hinauswachsen, wenn sie Politik für ihre Enkel machen. Das soll es in Amerika auch geben. Es ist eben ,,Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten`` Möchte dort mal gerne wieder hinreisen!

E. Müsch / 10.01.2021

Hab mir das Machwerk ebenfalls angetan und mich gewundert warum die Polkappen noch so vereist sind, sollten die bis da nicht schon längst abgeschmolzen sein? Warum er sich bei der Crew entschuldigt das “wir” in Ihrer Abwesenheit die Erde zerstört haben, und welche Art der Zerstörung das sein soll bleibt im Ungefähren, der in unseren Tagen so beliebten apokalyptischen Endzeitstories. Aber irgend etwas mit Umweltzerstörung,  falsche Lebensweise und alte weiße Männer passt immer und erfüllt alle Klischees, wobei das (unschuldige) Kind welches Clooney begleitet in seiner autistischen Sprachlosikkeit irgend wie an Greta erinnert.

K. Schmidt / 10.01.2021

“Ewiges Eis” und “Kälte”? Ist dieser Clooney-Kerl etwa ein Klimaleugner? Wieso kriegt der eine Platform?

A. Iehsenhain / 10.01.2021

Ich wünsche gute Genesung, Herr Gebauer - das hört sich nach einer schlimmen Magenverstimmung an, wenn Sie diesen Film beschreiben. Eine ähnliche Erfahrung habe ich mit “Avatar” gemacht, wo ich mich in der Folge über einen längeren Zeitraum hinweg bei Ansicht der Farbe Blau beinahe übergeben musste. Die Farbe für die Alienschlümpfe wurde übrigens aus Frisurpigmenten von Rezo gewonnen. Das hiesige Filmwerk erweckt eher den Eindruck, als hätten Peter Greenaway und David Lynch ein Drehbuch für die Ausgburger Puppenkiste geschrieben, das dann unter der Regie von Marshall Applewhite aufgeführt wurde. In diesem Sinne Danke für Ihre eindringliche Warnung!

Harald Unger / 10.01.2021

“Mit dem Hintergrund seiner Entstehung sollte man sich indes ernsthaft auseinandersetzen.” - - - Alle diese heutigen ‘Blockbuster’ sind auf die strikten Bestimmungen des größten Markts, China, zugeschnitten. Wer sich also über diese nur noch mit Wasser angerührten, lauwarmen Pulvermilch-Suppen der Political-Correctness wundert. - - - Mit diesem, von Carlos Gebauer ausgesprochen freundlich rezensierten Machwerk, (ich hab’s im Original gesehen) sitzt Clooney ganz tief im Enddarm der CCP. Schließlich soll Nordamerika und Europa de-industrialisiert werden. Weil nur so das ‘Klima’ zu retten sei, sprich die globale Terrormaschine der CCP ihre absolute Herrschaft am billigsten ausüben kann. - - - Selber habe ich mir bisher eingebildet, relativ gut über den Zustand der totalitären Zurichtung des Westens im Bilde zu sein. Filme wie dieser, zumal im Licht der jetzt im Westen angelaufenen, ungenierten Säuberungswelle im ganz großen Stil, lassen erschaudern. Wie weit fortgeschritten der Diabolos > “The Great Reset” tatsächlich schon ist.

Stephan Bender / 10.01.2021

Wow! Solche brillanten Verrisse standen früher, als es ihn noch gab, im SPIEGEL. Die Autoren waren meist ehemalige TEMPO-Mitarbeiter.

Werner Liebisch / 10.01.2021

Hatte den auch gesehen, schade um die Millionen, abgesehen vom unnötigen CO2 Ausstoß... Clooney der Chef der Weltuntergangskirche… George (church) of the end of the world…

Dr. Andreas Kleemann / 10.01.2021

Definitiv einer der schlechtesten Filme von “George”. Verglichen mit SOLARIS ist der neue Film auf dem Niveau eines B-Movie. Schade. Ridley Scott kann dieses Genre einfach um Klassen besser.

Paul Siemons / 10.01.2021

Ich hörte sogar im Staatsfunk (WDR oder DLF, what’s the difference) einen Verriss. Kaum zu glauben. Wie mies muss der Clooney dann tatsächlich sein! Wie ein Schluck Nespresso Extrafair ohne Koffein?

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