Mehrere Linken-Bundestagsabgeordnete fordern jetzt klare Regeln für die Fraktion. Sie meinen, dass sich sowohl mehrere Abgeordnete als auch deren Mitarbeiter als unbelehrbar erwiesen haben. Parlamentsgeschäftsführerin Dagmar Enkelmann sagte am Dienstag dem Tagesspiegel, den Appell von Hermlin gegen die Verbreitung von Vorurteilen betrachte sie “als Auftrag”. Gerade die Linke stehe in Verantwortung, keine Relativierung des Holocaust zuzulassen, das Existenzrecht Israels ohne Wenn und Aber zu verteidigen und zugleich die Schaffung eines palästinensischen Staats einzufordern, ohne den es keinen Frieden im Nahen Osten geben könne. “Ich habe die Nase voll, dass einige das immer wieder in Frage stellen wollen.” Explizit will sie auch die Aktivitäten von Fraktionsmitarbeitern unter die Lupe nehmen. “Wenn die Grundwerte der Partei und der Fraktion negiert werden, muss das Konsequenzen haben - bis zur Trennung.”
http://www.tagesspiegel.de/politik/widerlich-und-ekelerregend/4240568.html
Siehe auch:
Wenn man Honecker und Co. damals alles geglaubt hätte, was es in der DDR angeblich nicht gab, hätte man sich in einem gänzlich anderen Land geglaubt. Natürlich existierte ein als Antizionismus und Unterstützung der PLO getarnter Widerwillen gegen Israel und die Juden! Und genauso wie in der Bundesrepublik fanden sich auch in der Bevölkerung, vom einfachen Handwerker bis zum hohen Funktionär, antisemitische Ressentiments.
http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/10462