Felix Perrefort / 27.01.2022 / 10:00 / Foto: Martin Kraft / 73 / Seite ausdrucken

Genesenen-Status: Lügt Lauterbach?

Karl Lauterbach steht inzwischen auch bei den Länderchefs in der Kritik. Grund dafür ist die Verkürzung des Genesenenstatus durch das RKI, die mit den Länderchefs nicht abgesprochen war. Sie fühlen sich nun also hintergangen. 

Doch sollten sie sich nicht vielmehr auch belogen fühlen? 

Der Gesundheitsminister entschuldigt sich nämlich nun damit, am Freitag (14.1) bei seiner Rede im Bundesrat nichts davon gewusst zu haben, dass das RKI die Veränderung vornehmen würde. Am Donnerstag (13.1.) hatte die Staatssekretärin für Gesundheit, Sabine Dittmar, allerdings noch genau diese Änderung für einen „künftigen“ Zeitpunkt angekündigt. Der WELT schrieb Lauterbach-Sprecher Hanno Kautz: „Weder Frau Dittmar, noch dem Minister war zum Zeitpunkt der Reden im Bundestag (Dittmar) und im Bundesrat einen Tag später (Lauterbach) bekannt, dass der Genesenen-Status jenseits der Quarantäne-Regeln bereits zum 15.1. geändert werden würde.“ 

Es ist davon auszugehen, dass Lauterbachs Parlamentarische Staatssekretärin keine Dinge verkündet, von denen er nichts weiß. Darüber hinaus ist es nicht gerade glaubhaft, dass der Gesundheitsminister nicht wusste, was das RKI unternehmen würde. 

Völlig bizarr wird die ganze Affäre vor dem Hintergrund der am Dienstag getroffenen Entscheidung der Europäischen Union, laut welcher der Genesenenstatus EU-weit sechs Monate dauern sollte. Womöglich muss die deutsche Sonder-Regel mit lediglich drei Monaten also sofort wieder kassiert werden.

Wie man es auch dreht und wendet: Der Gesundheitsminister hat Deutschland vor den EU-Mitgliedstaaten blamiert. Aber muss einen das überraschen?  

Lauterbachs Corona-Politik hatte schon vor seinem Amtsantritt hinlänglich gezeigt: Der Mann widerspricht sich ständig selbst. Dass er es trotzdem zum Gesundheitsminister gebracht hat, zeugt von einem naiven Vertrauen in ihn, das er nie verdient hatte. Darum befremdet die nun allseits geäußerte Enttäuschung seitens der Politiker doch reichlich. Es ist seit Langem bekannt, dass Lauterbach der Meinung ist, die Wahrheit führe in vielen Fällen zum politischen Tod. Sein Verhältnis zu ihr ist rein instrumenteller Natur, die Lüge damit immer eine Option. An Fakten und Argumenten greift er sich gerade das, was seinen augenblicklichen Zwecken dient.

Vieles spricht also hierfür: Lauterbach entschied sich für die sofortige Verkürzung des Genesenenstatus, weil man so den Impfdruck erhöhen konnte. Der Zweck heiligte das Mittel. Priorität hatte die Vorstellung unbedingt notwendiger „Durchimpfung“ und nicht etwa die Aufrichtigkeit gegenüber dem Parlament oder dem Volk.  

Nachtrag: Lauterbach will den verkürzten Genesenen-Status nun sogar in der EU durchsetzen

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Ludwig Luhmann / 27.01.2022

@Dieter Kief / 27.01.2022 - “Unterdessen hat Dänemark aufgemacht - Karl Lauterbachs Genossin und Regierungschefin Mette Frederiksen war so frei, juchhei!”—- Mette Frederiksen ist auch ein Mitglied des World Economic Forums! Diesen Kriminellen muss man jeden dreckigen Trick zutrauen! - - - Man sollte sich auf Bitchute unbedingt das kurze Geständnis des Nazisohnes Klaus Schwab anschauen. Es hat den Titel:“Klaus Schwab 2017: Wir sind sehr stolz darauf, in Kabinette einzudringen.”

Peter Holschke / 27.01.2022

Klar lügt der Mann, er ist Politiker. Das ist auch nicht ehrenrührig, das ist einfach ein Bestandteil des Jobs. Wer das nicht erkennt, hat keine Ahnung von der Realität. Lauterbach widerspricht sich ständig? Auweia! Simple Taktik und vollständig beabsichtigt, um Konfusion zu erzeugen.

Heiko Engel / 27.01.2022

Er irrt; hier wie dort. Er wurde und wird hundertfach widerlegt. KEINE Prognose stimmte. Da wäre Lügen, ähnlich BK, nur die logische Konsequenz. Nur wie ist ein Volk mental und moralisch organisiert, wenn es eine substantiierte Resonanzebene zu dieser Klientel aufbaut ? DAS sollte uns ALLEN sehr zu denken geben. Alptraum ! NS - und SED - Dreckstaat. Die Deutschen haben es tatsächlich erfolgreich geschafft 80 Jahre Entwicklung unberücksichtigt zu lassen. Das scheint mir absolut einzigartig in der Menschheitsentwicklung. KL ist da nur kausaler Ausdruck des Ganzen. Und jede Form ist Ausdruck eines Inhaltes. Sonnigen Tag.

Dr. Ralph Buitoni / 27.01.2022

Lauterbach lügt? NEIN, DOCH - Oooooohhhh….!

Volker Kleinophorst / 27.01.2022

Lügt Lauterbach? Ist ja eher eine rhetorische Frage. Über “Wer einmal lügt” ist er ja nun schon “gesichert” hinaus.

Sandra Müller / 27.01.2022

“Lauterbach will den verkürzten Genesenen-Status nun sogar in der EU durchsetzen.” Der Mann ist größenwahnsinnig! Haltet ihn!

Ludwig Luhmann / 27.01.2022

Auf der Ebene der Mächtigen ist offensichtlich ein ganz bestimmtes Biotop entstanden. Eines, das Lügen fördert und belohnt. Diese Lügen sind so bunt und divers und so übermächtig zahlreich, dass es unmöglich geworden ist, sie jemals wegzudiskutieren. - Wir müssen diesen giftigen, gärenden Abschaum bloßstellen und beseitigen, bevor er uns alle hinab in die Hölle zieht. Es braucht ein Nürnberg 2.0! Die Verbrecher in Brüssel und Berlin haben die Todesstrafe mit dem Lissabon-Vertrag bereits wieder eingeführt. Wir wissen also, mit was für einem Geschmeiß wir es wieder zu tun haben!

Dr. Markus Hahn / 27.01.2022

susanne antalic / 27.01.2022 Ich frage ernsthaft als Ärztin, ob die AK-Bestimmung aus der Mode gekommen ist? Sie stellen gefährliche Fragen! ;-) Ein positiver Antikörperstatus wurde bis vor kurzem noch nicht einmal als hinreichende Bedingung für die Anerkennung eines “Genesenen-Status” akzeptiert!  Wiederholt belegte qualitative Immunitätsunterschiede zwischen natürlicher Immunisierung und Dauerboosterungseffekt werden schamvoll beschwiegen. Macht das Sinn? So viel wie der größte Teil der “Maßnahmen”. “Boostern oder sterben” ist die Parole. ;-) Wer daran rumkrittelt, gefährdet die Volksgesundheit und denkt quer.

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