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Der grandiose Witz unseres Zeitalters ist eine Jugend, die auf der einen Seite den Eindruck abgibt, daß sie die geringsten Zumutungen nicht mehr aushalten kann, und auf der anderen Seite ein System beseitigen will, auf dem ihr Wohlstand basiert. Lässt man eine solche Jugend einfach mal machen, ist in nicht allzu ferner Zukunft für großartige Unterhaltung gesorgt. Ich setze mich daher uneingeschränkt dafür ein, die Jungen möglichst früh möglichst viel bestimmen und machen zu lassen, auch wenn mich der Hang zur Schadenfreude, der hier deutlich durchschimmert, vermutlich nicht gerade adelt. Egal, ich muß nur rechtzeitig die Tribünentickets im Ausland besorgen… und dann Vorhang auf!
Gestern schrieb Getrtraude Wenz im Kommentar unter dem seltsamen Sonnenpenis, sie sehe nicht, dass Gott und zugewandt ist. Das hat sie wohl mit Greta und den ganzen Krisenhysterikern gemeinsam. Ich werde jetzt vielleicht unverständlich, denn ich bin zwar Christ, aber Christen, Islamisten und alle Fundamentalisten sehen in mir den Ungläubigen, weil ich nicht glaube, dass Gott mich ununterbrochen beobachtet, mich persönlich, Nein Gott hat Vertrauen in die Menschen, aber er ist nicht so, wie wir glauben. Gott liebt das Leben, ist aber nicht “lebenslustig” sondern er ist der Hintergrund unserer Existenz, der unerklärliche Hinzergrund. Die Welt in der wir leben, ist durch eine unermessliche Vielzahl von Veränderungen so geworden, dass sie uns das Leben erlaubt, von denen man selbst als eingeschworener Gottleugner nicht behaupten kann, sie wären zufällig. Sicher hat sich auch das Leben, uns eingeschlossen, angepasst. Aber allein die Tatsache, dass diese Anpassung möglich war, die Stabilität und die geringe Wahrscheinlichkeit lebensvernichtender Katastrophen, ist ein Wunder. Der Lebenswille ist unerklärlich und da wo im Denken Gott nicht erkannt wird, wo also das Urvertrauen fehlt, wird er zur Urangst, zur tödlichen Last der Entfaltung der Fähigkeiten. Die Zuwendung der Natur, in der wir leben, zu unseren echten Bedürfnissen ist es, was unser Leben ermöglicht. Wenn wir diesem Prinzip etwas schuldig sind, dann dass wir selbst das Leben achten und fördern müssen. Jeder versteht das aber anders. Darum geht der Streit. Dürfen wir Tiere töten, um sie zu essen? Dürfen wir Menschen töten, die anderer Meinung sind? Dürfen wir mit technischen Mitteln die Lebensgrundlagen zerstören? Das sind komplizierte Fragen, für die der Rahmen eines Kommentars hier zu klein ist. Wir müssen das verstehen, was echte Christen die Schöpfung nennen. Wir müssen Gott erkennen. Das falsche Gottesverständnis ist das Übel in der Welt.
Ich glaube ja, dass jeder Generation (im Großen gesehen} in Deutschland das gesunde Realitätsbewußtsein abhandengekommen ist. Die Jungen verbinden dies halt mit dem Wunsch, an einer großen Bewegung teilzuhaben. Die Älteren sind mit Grillen und Shopping-Queen zufrieden.
Wichtigtuer! Wichtigtuer können nichts. Man muss was können, vorzugsweise was Handfestes, etwas, was andere gebrauchen können, sonst geht man im Zweifelsfall unter. Das Ganze ist nicht anderes als Lärm im Hühnerhof. Schade um diese Generation. Das wissen die jungen Leute auch, also gackern sie, weil man ihnen das so vorgemacht hat.
Hervorragend geschrieben und auf den Punkt gebracht, Herr Dierkopf! Ihre Beschreibungen treffen “eins zu eins” auf die Kölner Innenstadt-Hipster-Generation zu! Und die Tatsache, dass Sie selbst ein noch junger studierender Mensch sind, lässt mich doch hoffen, dass sich die Vernunft vielleicht doch langsam wieder Bahn brechen könnte. Chapeau!
M.W. wird Greta Thunberg im Schwedischen wie Tünberg ausgesprochen. „Tünen“ steht im Niederdeutschen für „dummes Zeuch reden“.
Genau: in “wichtig-wichtig” kommt zweimal das Wort “ich” vor. Da liegt das Problem. Alles ist wirklich wichtich.
Wohlstandsverwöhnte, wikipedia-verbildete Weicheier und Wichtigtuer. Gibt es keine entsprechende app, kein Interesse. Verblödung 2019. Auf links gewaschene kleine Hirne, die alles (besser)wissen. Traurig. Ich habe die Hoffnung auf evolutionären Fortschritt aufgegeben. Es geht nur noch zurück. Die alten Römer waren auch satt, verwöhnt und von ihrer eigenen Herrlichkeit verblendet. Wir wissen, wie das ausging.
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