Weltmeister im Bremsen von Technologien

Langsam dämmert es den USA – Demokraten und Republikanern zusammen, was durchaus nicht häufig ist – was sich in Russland und China bereits getan hat. Die beiden bauen nicht nur die Kernkraftwerke in ihrem eigenen Land aus, sondern sind bereits eine schlagkräftige Exportmacht geworden. Dies hat auch weitgehende politische Konsequenzen. Nicht nur, was die Weiterverbreitung von Kernwaffen betrifft. Will man weiterhin an der Spitze bleiben, muss gehandelt werden. Nach amerikanischer Überzeugung geht das nur über Technologiesprünge.

Eine ähnliche Situation wie einst in der Raumfahrt. Nach dem notwendigen Ende des Shuttle-Programms frohlockte schon die weltweite Linke über die Abhängigkeit von russischer Raketentechnik. Aber weit gefehlt, man besann sich auf die überlegenen Kräfte der Privatwirtschaft, und heute fliegen wiederverwendbare Raketen ins All. Ein Quantensprung, den Russland und sogar China erst in Jahren nachvollziehen können.

Wieder einmal ist der Kapitalismus nicht durch staatliche Planwirtschaft zu schlagen. In den USA hat sich bereits eine ganze Szene junger Unternehmen gebildet, die voller Ideen und Tatkraft sind. Wie nicht anders zu erwarten, kommt die staatliche Bürokratie da nicht mit. Ein wesentliches Nadelöhr ist die Genehmigungsbehörde in Gestalt der Nuclear Regulatory Commission (NRC). Zu dieser Problematik ist die Schrift Unlocking Advanced Nuclear Innovation: The Role of Fee Reform and Public Investment der Nuclear Innovation Alliance (NIA) erschienen.

Die Erfindung immer neuer „potenzieller Gefahren“

Grundsätzlich muss man festhalten, dass jedwede von der Politik geforderte Vorschrift zu ihrer Einhaltung Kosten in der Form von Arbeitskraft und Ressourcen (Rechner, Teststände etc.) erfordert. Viel besser als die kerntechnische Industrie hat dies die öko-sozialistische Bewegung verstanden. Durch die Erfindung immer neuer „potenzieller Gefahren“ ist es gelungen, die Kernenergie als „unwirtschaftlich“ darzustellen. Deutschland ist dabei international der Meister, durch „Industriepolitik“ die eigenen politischen Phantasmen (Klimakatastrophe, Gefahren der Gentechnik etc.) durchzuziehen.

Die handelnden Politiker waschen dabei ihre Hände in Unschuld. Sie setzen ja nur die vorgeblichen „Ängste der Bevölkerung“ um. In Wahrheit missbrauchen sie Technik und Naturwissenschaft für den „Umbau der Gesellschaft“ in ihrem Sinne und zu ihrem Vorteil (Sonnenbarone, Windmühlen-Verpächter etc.). Die hier gemachten Aussagen gehen daher weit über die Kerntechnik hinaus. Es sind grundsätzliche Überlegungen von großer Tragweite für jede Gesellschaft. Letztendlich geht es immer um die Abwägung von Vorteil (für wen?) und Risiko (nicht nur als Schaden, sondern auch als entgangene Chance).

Alle technischen Systeme müssen regelmäßig überwacht werden, damit Unfälle auf ein Minimum begrenzt bleiben. Die Frage ist nur durch wen (Staat oder private Institutionen) und in welchem Umfang (z.B. Hauptuntersuchung beim Kfz oder ständig bei einem Kernkraftwerk). Allgemeiner Maßstab ist hier der mögliche Schaden. Schon hier wird es höchst politisch: Wenn ein Flugzeug abstürzt, sind üblicherweise alle Insassen tot. Bei einem Unfall in einem Kernkraftwerk (Fukushima) ist der Sachschaden sehr hoch, aber es sind kaum bis keine Menschenleben zu beklagen. Bei Unfällen in Chemieanlagen (Bophal, BASF in Ludwigshafen) hat es schon tausende Tote und hunderttausende Verletzte gegeben. Der Aufwand für die Überwachung steht allerdings eindeutig nicht im Verhältnis zu den Opferzahlen – Risiko ist für Laien eine empfundene Größe und ist damit politisch beliebig missbrauchbar.

Darüber hinaus muss noch zwischen laufender Überwachung und Zulassung unterschieden werden. Bei der Zulassung eines neuen Produkts (Reaktor, Flugzeug, Medikament, Mobilfunk etc.) bewegt sich die mögliche Bandbreite zwischen „keine Zulassung erforderlich“ bis zur Klärung aller möglichen Auswirkungen in der Zukunft. Beide Grenzwerte sind nicht praktikabel. Beispielsweise ein neues Medikament ohne jede Zulassung auf den Markt zu bringen, wäre grob fahrlässig. Alle Auswirkungen in der Zukunft voraussagen zu wollen, ist prinzipiell unmöglich. Mit diesem Anspruch wäre kein neues Produkt mehr möglich, da man immer neue Bedenken konstruieren könnte. Wie so etwas funktioniert, ist hinlänglich von der „Endlagersuche“ bekannt. Die praktikable Bandbreite liegt also irgendwo dazwischen.

Wer soll genehmigen?

Wenn man Genehmigungen als nötig erachtet, stellt sich die Frage der Zuständigkeit. Staatsgläubige werden sofort an eine Behörde denken. Auf China und Russland soll in diesem Sinne gar nicht eingegangen werden. Japan reichte als negatives Beispiel. Ministerien sind immer für den Vollzug des politischen Willens zuständig. Wenn man die Kernenergie politisch fördern wollte, war es logisch, die Genehmigungen sehr nahe an dem Wirtschaftsministerium anzusiedeln. Der Erfolg war in Japan durchschlagend – aber am Ende stand leider auch Fukushima. Wenn man Sicherheit in den Vordergrund stellt, sollte eine Genehmigungsstelle möglichst unabhängig sein, auch vom Staat. Sonst werden sehr schnell z.B. Umweltbelange dem politischen Willen untergeordnet. Aktuell kann man das sehr eindringlich bei Windkraftanlagen in Deutschland beobachten.

Für die Unabhängigkeit ist eine ausreichende finanzielle Ausstattung die Grundlage. Dabei müssen erst die Aufgaben eindeutig definiert und anschließend die dafür erforderlichen Mittel bereitgestellt werden. Es muss eine klare Trennung von Anforderung und Ausführung bei strikter Verantwortlichkeit geben. In einer Demokratie ist das Parlament für die Definition der Anforderungen, z.B. in der Form von Grenzwerten, zuständig. Wie und wodurch diese eingehalten werden, ist allein die Aufgabe der Genehmigungs- und Überwachungsstelle.

Die Finanzierung muss nach dem Verursacherprinzip durch die Nutzer erfolgen. Werden die „Gebühren“ staatlich festgelegt und sogar eingetrieben, ergibt sich daraus eine indirekte Einflussnahme, wie beim „Staatsfernsehen“ in Deutschland. Man ist voll und ganz von der Festlegung dieser Gebühren abhängig und erliegt damit nur noch den politischen Wünschen. Die Nähe zur Politik wird überlebenswichtig. Faktisch kommt dieses Modell einer Finanzierung aus Steuergeldern gleich.

Insofern war das Modell der Nuclear Regulatory Commission (NRC, ab 1975 zuständig) richtungsweisend. Die NRC erstellt jährlich einen Haushalt. Anfangs wurde der vollständig aus Steuergeldern finanziert. Noch 1978 wurden lediglich 20 Prozent durch Gebühren abgedeckt. In dieser Zeit wurden dutzende Lizenzen für Reaktoren bearbeitet. Insofern sollte man bezüglich Russland und China keine vorschnellen Schlüsse ziehen. Hier wie dort stand die Förderung der Kernenergie im Vordergrund.

Nach zahlreichen Diskussionen und Gerichtsverfahren erreichte 1990 die NRC eine hundertprozentige Finanzierung aus Gebühren. Bis zum Jahr 2007 wurde die Gebührenfinanzierung wieder auf 90 Prozent zurückgefahren, da man anerkannte, dass gewisse Aufgaben der NRC nicht unmittelbar der Überwachung dienten. Ein solches System ist jedoch nur so lange stabil, wie der Markt stetig ist. Seit ca. 2015 ist das Budget der NRC um rund 30 Prozent zurückgegangen, und die NRC hat rund 25 Prozent ihres Personals (2020 nur noch 3.000 Beschäftigte gegenüber 3.900 in 2015) verloren, da Kernkraftwerke geschlossen wurden und kaum noch neue Genehmigungsanträge gestellt wurden.

Der Stundensatz schoss in schwindelerregende Höhen von etwa 300 US-Dollar. Eine erhebliche Belastung für laufende Kernkraftwerke und Neuzulassungen. Eine sich selbst verstärkende Abwärtsspirale hat eingesetzt. Dieses Modell funktioniert nur für konventionelle Reaktoren (Flotte aus Leichtwasserreaktoren in den USA) und finanzstarke Energieversorger, die Millionen vorfinanzieren können.

Gebühren als Innovationsbremse

Genehmigungsgebühren haben die gleiche Wirkung wie Pigou-Steuern. Es werden (vermeintliche) externe Kosten internalisiert. Typische Beispiele sind hierfür die Alkohol- oder Tabaksteuern. Ihr Aufkommen ist zwar für den Staatshaushalt gering, sie entfalten aber eine mächtige Lenkungswirkung durch die relative Verteuerung gegenüber anderen „Vergnügungen“.

So hat man durch überzogene Sicherheitsanforderungen bei der Kernenergie systematisch andere Energieformen bevorzugt und gefördert (z.B. fiktives Krebsrisiko durch Unglücke gegenüber tatsächlichem durch Abgase). Dies betrifft schon heutige Reaktoren: Bevor man ein Kernkraftwerk mit jahrelangem Genehmigungsverfahren kauft, kauft man lieber ein Gaskraftwerk von der Stange. Bevor man jedoch gar einen Flüssigsalzreaktor oder einen natriumgekühlten Reaktor mit unkalkulierbaren Genehmigungskosten kauft, nimmt man doch lieber einen zugelassenen Leichtwasserreaktor.

Um welche Dimensionen es dabei geht, zeigt das Verfahren für den Small Modular Reactor (SMR) von NuScale. Das Verfahren im engeren Sinne dauerte 3,5 Jahre, mit den erforderlichen Vorstudien rund 10 Jahre. Es sind dadurch über 500 Millionen Dollar Kosten und Gebühren angefallen. Wohlgemerkt, der NuScale-SMR ist „nur“ ein integrierter Druckwasserreaktor mit rund 70 MWel Leistung. Gerade in diesem Marktsegment kann sich keine Gemeinde eine solche Investition leisten. Ohne staatliche Anlauffinanzierung – die im Wesentlichen die staatlich verursachten Kosten abdeckt – wird es keinen Erstbesteller geben. In der guten, alten Zeit war das noch „geringfügig“ anders, weil die Energieversorger solche Kosten auf die Vielzahl ihrer Kunden umlegen konnten. Je kleiner der Reaktor, desto durchschlagender das Genehmigungsproblem. Daran sind bisher alle Projekte in Alaska gescheitert. Will man ernsthaft den Einsatz von Kleinreaktoren, muss man die Finanzierung der Genehmigungsverfahren ändern.

Legende von der subventionierten Kernenergie aufrechterhalten

Bei „innovativen“ Reaktorkonzepten ergibt sich für die NRC noch ein grundsätzliches Problem. Es müssen vorab ganz neue Fachabteilungen (z.B. für Flüssigsalze) aufgebaut werden. Die Grenze zur Forschung ist dabei gleitend. Sollen all diese Aktivitäten voll über Gebühren gedeckt werden, würde das zur Explosion der Stundensätze führen. Dabei ist das geltende Recht besonders hinderlich; da 90 Prozent der Ausgaben über Gebühren gedeckt werden müssen, müssten für jeden Dollar Zuschuss neun weitere Dollar über zusätzliche Gebühren eingetrieben werden.

Besonders irreführend ist, dass die Subventionen aus dem Advanced Reactor Demonstration Program (ARDP), die als Subventionen für neue Reaktorkonzepte gedacht sind, fast vollständig als Gebühren an die NRC fließen. So können wenigstens die „Atomkraftgegner“ ihre Legende von der subventionierten Kernenergie aufrechterhalten. Erschwerend kommt hinzu, dass der latente Personalmangel bei der NRC zu erheblichen Verzögerungen führt. Für junge Unternehmen kann das sehr schnell tödlich wirken, da Investoren wenig Verständnis für nicht eingehaltene Terminpläne haben.

Besonders deutlich zeigt sich die „Abneigung gegen Atomkraft“ im Vergleich zu den fossilen Energien. Sie unterliegen maßgeblich der Überwachung durch die Environmental Protection Agency (EPA), die nur relativ geringe Gebühren erhebt, da sie überwiegend aus Steuermitteln finanziert wird.

Blick über den Zaun

Da die Kerntechnik ein besonders ideologisiertes Gebiet ist, lohnt der Blick auf zwei andere, ebenfalls mit besonderen Risiken und Emotionen versehene Fachgebiete: die Luftfahrt und Medikamente. Bedenkenswert erscheint die Tatsache, dass in beiden Sektoren jährlich unzählige Tote und Verletzte ziemlich klaglos hingenommen werden. Wahrscheinlich liegt das an den auch von Laien unmittelbar erfahrbaren Vorteilen (Urlaubsflug, Krankheiten), während der Strom „aus der Steckdose kommt“. Irgendwelchen abstrakten Strahlenrisiken steht für den Laien kein greifbarer Nutzen gegenüber.

Die Federal Aviation Administration (FAA) ist für die Sicherheit der zivilen Luftfahrt in den USA verantwortlich. Sie ist ebenfalls durch Gebühren finanziert. Allerdings werden 85 bis 95 Prozent ihrer Ausgaben durch einen Treuhandfond abgedeckt. Dieser wird überwiegend durch Abgaben auf Flugtickets und Treibstoff gespeist. Die Gebühren sind also an der Nutzung orientiert. Durch das Fondsmodell ergibt sich die Möglichkeit, notwendige Ausgaben flexibel abzudecken. Dies hat sich bei der außerordentlich schnellen Einführung von Drohnen bewährt (Aufbau neuer Fachabteilungen, Neueinstellung von Fachleuten etc.). Für die Typenzulassung werden keine Gebühren erhoben. Dieses Modell fördert Innovationen und behindert sie nicht durch hohe Ausgaben in der Entwicklungsphase, sondern erhebt erst Gebühren bei erfolgreicher Anwendung.

Die Food and Drug Administration (FDA) ist seit 1927 für die Lebensmittel und Arzneimittelüberwachung zuständig. Bis 1992 wurde sie vollständig aus Steuermitteln finanziert. Ab 1992 wurden zusätzlich Gebühren eingeführt. Heute beträgt der Anteil der Gebühren über 40 Prozent. Allerdings sind die Ausgaben durch zusätzliche Aufgaben stetig angestiegen. Anders als bei der NRC wurden die Einnahmen nicht geringer (Abschaltung von Kernkraftwerken), sondern stetig angepasst. So wurde durch den Ausbau die Zeit für Zulassungen verkürzt und ausdrücklich die Neuzulassungen gefördert.

Kraftwerke dienen der „Daseinsfürsorge“

Zulassungs- und Überwachungsinstitutionen sollten möglichst unabhängig sein – ausdrücklich auch von der Politik. Deshalb ist eine Finanzierung durch Gebühren sinnvoll. Es sollte das Nutzerprinzip gelten. Nicht der „Erfinder“ von sicheren Reaktoren sollte bezahlen, sondern der Stromverbraucher. Die höhere Sicherheit kommt der gesamten Bevölkerung zugute. Deshalb muss eine ausgewogene Belastung der unterschiedlichen Energieträger (Windmühlen und Sonnenkollektoren) durch Gebühren gemäß ihrer Umweltbelastung und ihrer Versorgungssicherheit erfolgen.

Kraftwerke sind Teil der Infrastruktur und dienen der „Daseinsfürsorge“, genauso wie Brücken und Straßen. Innovationen bei Reaktoren sind sehr eng mit Forschung verknüpft. Will die Gesellschaft „sicherere“ Reaktoren, muss sie für die Kosten aufkommen. Sei es durch Subventionen in der Genehmigungsphase oder für die Prototypen.

Grundsätzlich ist die Frage einer Überregulierung zu klären. Warum kann man bei Autos, Flugzeugen, Schiffen etc. Prototypen bauen und braucht erst eine Zulassung, wenn man damit in den Verkauf geht? Das Risiko kann man heute sehr genau im Voraus abschätzen. Einfacher und genauer jedenfalls als bei jedem Impfstoff oder Medikament. Allerdings müsste man dafür die Ideologie der „Anti-Atomkraft-Bewegung“ aufgeben.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf nukeKlaus.net.

Foto: Bundesarchiv CC BY-SA 3.0 de via Wikimedia

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PALLA Manfred / 08.06.2021

+ + + URAN und THORIUM halten unseren Planeten “überhaupt” auf Temperatur und sorgen für entsprechende PLATTEN-Tektonik - es darf nicht zu viel oder zu wenig sein - also “sorgt” KERN-Energie für ein LEBEN-Tragendes RAUM-Vehikel - auch das Magnetfeld hängt damit zusammen ?!? - leider nur nebenbei vor Wochen auf DLF gehört - müsste man nochmal genauer “nachgucken” !?!  ;-)

H.Störk / 08.06.2021

lutzgerke / 08.06.2021 —-> “Und Uran ist auch nur begrenzt da. Würden alle Industrienationen auf Atomkraft setzen, wäre das Uran in 20 Jahren alle.” - falsch. Würden alle Industrienationen auf Kernkraft setzen, wäre Uran in 20 Jahren SO TEUER, daß sich die Aufarbeitung von “Atommüll” lohnen würde. Da steckt jetzt schon ungenutzter Brennstoff für über 200 Jahre drin. Atomstrom würde dadurch übrigens nicht teurer, das Uran macht nur 3% des Gesamtpreises aus. Wie bei Windrädern ist das Teuerste der Bau der Anlage.

H. Hoffmeister / 08.06.2021

Herr Humpich, Ihre Ausführungen zur “Todregulierung” der Kernenergie sind vollkommen richtig. Aber anders als Sie es darstellen, gilt das auch für die Medikamentenentwicklung, die Medizinprodukteentwicklung, die Agrarindustrie, die Chemieverfahrenstechnik etc pp. Ihr Versuch, diese Bereiche als minderreguliert darzustellen, um der Kernenergie die rechtmäßgen Chancen zu verschaffen, wird in diesem politmedialen Umfeld nur dazu führen, dass alle missliebigen Bereiche noch weiter stranguliert werden. In Europa können wir in allen relevanten Industriebereichen bereits von einem vollständigen “regulatory arrest” sprechen. Innovationen werden wir hier nicht mehr sehen.

Steffen Huebner / 08.06.2021

@Kurt Müller - ...und würden die Windradbetreiber beim Rückbau auch ihre 3000 Kubikmeter (!) Stahlbetonfundamente pro Windrad mit aus den Boden entfernen müssen, statt “nachhaltig” für die Folgegenerationen, unter Billigung der Umweltbehörde, nur die oberen 30… 40 cm zu entfernen um sie dann mit Erde zu bedecken (nach uns die Sinnflut) , dann wäre der Strompreis 80 Cent/ KWh.

Steffen Huebner / 08.06.2021

Vermutlich ist die Planwirtschaft in den kapitalistischen Nationalstaaten China und Russland nicht größer als in Deutschland. Dafür aber nicht auf rückwärtsgewandte Geldverbrennungsmaschinen, wie GenderGaga, Weltenrettung & Vogelschredder ausgerichtet , sondern auf naturwissenschaftlich- realökonomische Grundlagen und dem technischen Fortschritt - erstrebenswerte ökonomische Ziele auf machbarer wissenschaftlich- technischer Basis zur Absicherung militärischer Macht und zur Hebung des Lebensstandarts der eigenen Bevölkerung. Die wirtschaftliche Entwicklung der letzten vierzig Jahre ist atemberaubend. Und wenn man das weltweite Ranking der Hochbegabten pro Tausend Schülern in Asien mit denen in westlichen Staaten (Deutschland, EU & Nordamerika) vergleicht, dann ist der Westen hoffnungslos abgeschlagen. Das 21. Jahrhundert wird ein asiatisches sein und die Deutschen werden in 25 Jahren T- Shirts an asiatische Touristen verkaufen…

R. Krug / 08.06.2021

Ich erinnere nur an den Transrapid. Grün hat keine Ahnung von Technik.

Andreas Mertens / 08.06.2021

@Martin Thull Die Todesrate bei Tschernobyl liegt laut WHO (inklusive Spätfolgen) bei unter 3000-4000 (und auch die nur weil die kommunistische Führung des Unglück tagelang verschwiegen hat). Davon sind die meisten Liquidatoren und falschbehandelte (zu spät+ nicht evakuiert) Einwohner der (wg. Staatsgeheimnis) geschlossenen Stadt Pripyat. Nur NGO’s die von Panikmache und Falschzahlen leben, faseln von über einer Million Toten. Bei Fukushima liegt die Todesrate bei exakt einem Toten durch Strahlung (der Harakiri-Mitarbeiter, der nur in Gummistiefeln durch den radioaktiv überfluteten Reaktorkeller watete) , der Rest (die Zahl reicht von 130 bis 1600) ist durch die völlig unnötige und chaotische Evakuierung an Panikattacken/Herzversagen/Stürzen (sämtlich Betagte) verstorben. In der selben Zeit (post Tschernobyl) sind nachweisbar jährlich Hunderttausende an den Folgen fossiler Brennstoffe verstorben. Sie sollten nicht so oft der bildschirmfüllenden Allzweck-Grünen, Desaster-Claudia, (Roth) ihr Ohr leihen ... das verursacht nämlich garantiert Mutationen.

Frank Mertes / 08.06.2021

Man kann es drehen und wenden und schönschreiben, aber es ändert nichts daran, der Westen hat fertig, auch die USA. Durch linke Verblödung. Und in China und Russlands gibt es keine Planwirtschaft im eigentlichen Sinne mehr. Gegen die Überlegenheit der Chinesen weiß man sich oft nur durch Restriktionen sprich Wirtschaftskrieg zu helfen, wie das Beispiel Huawei zeigt.

Karl Dreher / 08.06.2021

Zuallererst wünsche ich mir (insbesondere ) für Deutschland und (natürlich auch) Europa endlich den dringend erforderlichen und fälligen Intelligenz- und Realitätssprung. Danach mögen gerne die - nach (auch meiner) Überzeugung nötigen Technologiesprünge stattfinden. Gegenwärtig überbieten sich Staat und (Staats-) Kirche mit Moralsprüngen - zum jeweils eigenen persönlichen Vorteil der Handelnden und ihrer Institutionen. Sie werden freundlich medial begleitet von öffentlich-rechtlich üppigst gespeisten “Qualitäts-“Medien. Diese wissen: Wessen Brot ich freß’, dessen Lied ich sing’. Auf der Strecke bleiben die Bürger und - fürchterlich - ihre Kinder und Kindeskinder!

Volker Voegele / 08.06.2021

Deutschland ist schlichtweg zum Weltmeister in der Blockade von Schlüssel-Technologien geworden. Raus aus der Industrie, rein in die Öko-Bürokratie.

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