Viele spüren, dass mit den GGG-Regeln (geimpft, genesen, getestet) etwas nicht stimmt. Zu widersprüchlich sind Maßnahmen, Meldungen und Parolen. Hier der Versuch, etwas Ordnung in die Begriffe und dazugehörigen Fakten zu bringen.
Genesen
Ob ein Mensch sich mit SARS-CoV-2 infiziert hat, kann man durch Messung der Moleküle zweier Komponenten des Immunsystems bestimmen:
1. Durch Messung von spezifischen Antikörpern, die gegen SARS-CoV-2 gerichtet sind (humorale Immunität).
2. Durch Messung von T-Zell-Epitop-Rezeptoren, die sich spezifisch gegen SARS-CoV-2 richten (IFN-γ ELISPOT-Assay zum Nachweise der zellulären Immunität).
Dies sind die einzigen Methoden, mit denen sich eine durchgemachte Infektion nachweisen lässt, denn nur diese beiden Methoden zeigen an, dass das Immunsystem sich mit dem Erreger auseinandergesetzt hat, der Organismus daran genesen und somit immun ist. Der zweite Test, der derzeit nicht als Routinemethode verfügbar ist, ist laut einer wichtigen Studie sensitiver als die Bestimmung von Antikörpern. Wahrscheinlich sind derzeit fast alle Menschen in Deutschland im Sinne des zweiten Tests genesen, da die Quote Anfang 2019 (also ein Jahr vor der Ausrufung der “COVID-Pandemie” durch die WHO) bereits bei 80 Prozent lag: Wie die Arbeitsgruppe von Prof. J. Walz zeigen konnte, waren in 80 Prozent der Blutseren, die Anfang 2019 konserviert wurden, gegen SARS-CoV-2-Epitope gerichtete T-Zellen sehr deutlich nachweisbar.
Doch das RKI erkennt keine der beiden Methoden zum Nachweis des Status “genesen” an. Vielmehr ist laut RKI nur genesen, wer innerhalb der letzten sechs Monate einen positiven RT-PCR-Test gegen SARS-CoV-2 hatte und noch lebt. Doch zeigt so ein positiver Test gar nicht, ob man gegen das Virus immun ist. Es zeigt lediglich an, dass sich ein wenig Nukleinsäure des Virus auf der abgestrichenen Schleimhaut befand. Das kann auch der Fall sein, wenn man Viruspartikel eingeatmet hat, ohne dass es zu einer Infektion gekommen ist – dies ist meist bei Immunen der Fall, kann aber auch auftreten, wenn defekte Partikel nachgewiesen werden.
Vor allem aber wurde im jeweils letzten halben Jahr nur bei einem Bruchteil der immunen Menschen ein positiver PCR-Test durchgeführt. Das liegt einerseits daran, dass sich nur ein kleiner Teil aller Menschen testen lässt, und das auch nur unregelmäßig. Vor allem liegt es aber daran, dass ein gegen das Virus immuner Mensch das Virus schon auf der Schleimhaut abwehren kann und daher erst wieder Test-positiv werden kann, wenn das Virus so stark mutiert ist, dass er seine Immunität verliert.
Der PCR-Test ist als Instrument zum Nachweis der Genesung ungeeignet, er bildet wahrscheinlich weniger als 1 Prozent der Genesenen ab (Sensitivität kleiner 1 Prozent). Das RKI setzt den Test als Kriterium an, weil bei der Verwendung des Nachweises von Antikörpern oder T-Zell-Rezeptoren schon im letzten Herbst klar gewesen wäre, dass es keinen Sinn hat, zu impfen, da damals bereits die Herdenimmunität erreicht war. Es ist jedoch offensichtlich der politische Auftrag des RKI, eine nahezu vollständige Durchimpfung der Bevölkerung zu erreichen. Das wäre mit den medizinisch korrekten Kriterien nicht möglich.
Wenn die Regierung die COVID-Restriktionen, wie von einigen Politikern bereits gefordert (siehe unten), auf 2G ("genesen" oder "geimpft") umstellt, bedeutet dies angesichts der extrem geringen Sensitivität der RKI-Definition von "genesen", dass wir de facto 1G bekommen ("geimpft"). Ist das medizinisch sinnvoll?
Geimpft
Wer gegen SARS-CoV-2 geimpft ist, hat bei den heute zirkulierenden Virusvarianten eine kaum messbar geringere Chance, sich zu infizieren als ein Ungeimpfter, da die Impfung bereits gegen die im letzten Herbst zirkulierenden Varianten kaum wirksam war und gegen die heute vorhandenen Varianten mit Sicherheit nicht wirkt. Gegen das, wogegen sich die Massenangst richtet, den Tod an COVID, wirkt der Impfstoff auch bei den bis letzten Herbst zirkulierenden Varianten nicht. Man kann, wie auf achgut.com schon im Juni 2020 gezeigt wurde, nicht gegen den Tod impfen.
Es gibt dazu viele Behauptungen und retrospektive Beobachtungsstudien. Sie haben allesamt wissenschaftlich viel weniger Wert als die oben verlinkte Studie von Pfizer/BioNTech, doch selbst diese schwache Datenlage zeigt, dass die Impfstoffe keine Wirkung haben. Dies zeigen auch neue Untersuchungen des CDC. Leser, die sich die Studie ansehen, sollten sich klar machen, dass die berichtete, scheinbar recht gute Effektivität nur die relative Risikoreduktion für mittelschwere Verläufe abbildet. Die absolute Risikoreduktion liegt deutlich unter 1 Promille.
Es ist also medizinisch unsinnig, Geimpften gegenüber Ungeimpften den Zugang zum öffentlichen Leben zu erleichtern, da beide Gruppen dieselbe Chance haben, sich zu infizieren und die Infektion weiterzugeben.
Getestet
Wie schon erwähnt, drohen Politiker wie Karl Lauterbach oder Markus Söder nun bereits damit, aus GGG ein 2G zu machen und Tests als Voraussetzung für die Teilnahme am öffentlichen Leben nicht mehr anzuerkennen. Offensichtlich wollen sie den Impfdruck weiter erhöhen. Das ist medizinisch unsinnig, denn wer tagesaktuell mit dem hochsensitiven (aber nicht sehr spezifischen, es gibt immer wieder falsch-positive) Test negativ getestet ist, kann das Virus nicht weitergeben – selbst wenn er sich später am Tag infizierte, bräuchte es eine Zeit, bis er Symptome entwickelte und andere infizieren könnte. Der Test ist daher die sicherste Art, eine Infektiosität auszuschließen. Allerdings muss man sich dabei klar machen, dass jeder symptomfreie Mensch nicht infektiös ist, da bei Viren, die über die Atemwege verbreitet werden, nur symptomatische Patienten genug Viruslast in den Atemwegen haben, um andere beim Husten, Schniefen, Niesen oder Ausatmen zu infizieren. Daher ist die Testung symptomfreier Menschen unsinnig.
Warum GGG gar keinen Sinn ergibt
Doch viel wichtiger als diese Überlegungen ist die Einsicht, dass das Virus nicht gefährlicher ist als der gemeine Schnupfenerreger. Es hatte im letzten Herbst eine IFR (infection fatality rate) von 0,05 Prozent wie das Rhinovirus. Inzwischen dürfte dieser Wert durch die Aberntung (im Englischen harvesting effect) altersschwacher Menschen durch das Virus im letzten Winter weiter gefallen sein. Es müssen erst wieder genug Alte heranreifen, damit das Virus in ein bis zwei Jahren wieder mehr Opfer findet. Der Wert von 0,05 Prozent IFR wurde mit Hilfe von Daten ermittelt, die gemessen wurden, bevor die internationale Impfkampagne begonnen hatte. Er erklärt sich nur durch eine einzige Tatsache: die globale Herausbildung von Herdenimmunität bis zum Herbst 2020.
Gegen einen Erreger dieser niedrigen Gefährlichkeit, gegen den längst Herdenimmunität besteht, in der praktizierten Weise vorzugehen, ist unsinnig. Wir sollten dieses Ansinnen aufgeben.
Beitragsbild: Pixabay
Unter dem Stichwort open Petition Nürnberger Kodex fand ich zufällig eine Petition die gestartet wurde um die Regierenden aufzufordern sich an den Nürnberger Kodex zu halten. Leider wurde diese Petition zurückgezogen. In diesem Zusammenhang würde ich mir ganz allgemein eine Analyse wünschen, welche Petitionen überhaupt Gehör bei der deutschen Regierung fanden. Mein oberflächliches Stöbern führte meist zu grünen Vorschlägen und so ähnlichen Dingen wie das Abschaffen von Plastiklöffeln und so…. (Bittte prüfen… ) Nachdem ich nun wiederholt meist nur auf so was stoße frage ich mich ob die erfolgreichen Petitionen von den Regierenden vor der Genehmigung selbst in Auftrag gegeben wurden? Vielleicht als so eine Art Werbestrategie? Wundern würde es mich nicht. In Eigentümerversammlungen funktionnierte es ganz ähnlich. Die Verwaltung schlug höchst selten das dicke Geschäft vor sondern es wurde meist von jemanden in der Versammlung mit geneigtem Haupt und ernster MIene des Vorsitzenden aus den Rängen der Eigentümer unter denen sich ab und an auch ein paar Nichteigentümer fanden zur Kenntnis genommen und Diskussion gestellt. Was mich irgendwie an die Regierung erinnert. Die Vorschläge z.B. für ein ÖR Facebook auf dem Kirchentag bei einer zugeschalteten Kanzlerin erinnerten mich auch irgendwie an diese „Strategie“ wobei ich mich, als ich mir das einst auf You tube anschaute zusätzlich frage, was Dererlei eigentlich auf einem Kirchentag soll. Aber AGITPROP kennt keine Grenzen und nutzt jedes Pfarrhaus wie mir scheint, wie in der DDR auch……..
Hervorragender Artikel. Nur bei der Achse zu finden. Danke. Danke. Danke.
In Hamburg wird am 28. August die Impf-Apartheid (2G) eingeführt. So heute vom Senat unter Führung von Polit-Spezial-Arzt Peter Tschentscher beschlossen. Sein Hauptargument: Bei „Geimpften“ liegt die Inzidenz bei 5, während „Ungeimpfte“ eine Inzidenz von 80 aufweisen. Diesen Mann vom Fach und seine Genossen kann man nicht mehr ernst nehmen. Siehe auch norberthaering Punkt de. Unfassbar, was sich diese Menschenverächter trauen. Die Pharmalobby leistet im Verein mit den Global Playern ganze Arbeit.
@ Karla Kuhn / Harald Hotz – „“Ohne Arierausweis, keine Teilnahme am öffentlichen Leben!„ SOWEIT lassen es Merkel, Söder und Co nicht kommen,- “ Hallo, wir sind so weit – Gerade im Quzerlesen diverser Nachrichtenüberschrieten gelesen, daß die Hansestadt Hamburg, die politische Heimat des derzeit in der Demoskopengunst führenden Kanzlerkandidaten jetzt zum „2 G“ für die Teilhabe am Öffentlichen Leben übergeht. Steuern wir also auf den die Ausgrenzung markierenden „Nov. 1938“ zu? Oder eine Apartheit ala USA der
frühen 1960er, alt. Südafrika vor Mandela? Und das in einer Zeit, wo die selben politischen Kräfte, die die „Corona-Apartheit“ zu verantworten haben, angeblich gegen jede Diskriminierung sind, als gelebte Genderista, Fans der 69 Geschlechter plus x , BLM allerorten
oder auch Willkommenskultur auch für den letzten „Knacki“ vom anderen Ende der Welt, von denen „uns“ gerade einer quasi zurück geschenkt wurde mittels „Rettungsflug“ aus Afghanistan. Den aktuell von den selbst ernannten Eliten vorgelebten Irrsinn muß und will ich nicht mehr verstehen. Und diese völlig verquarsten Geister wollen im September wieder gewählt werden. Und sie werden von der „Herde der friedlich grasenden Rindviecher“ wiedergewählt. Schaurig. Anmerkeln möchte ich noch, daß vort einer „Impfpflicht“ selbige Eliten erst einmal öffentlich ihren Status an auf „Impfung“ beruhenden Antikörpern nachzuweisen hätten, um eine ähnliche Verars… wie seinerzeit mit Impfung gegen Schweinegrippe auszuschließen, wo selbige einen anderen und verträglicheren Stoff gespritzt bekamen, als der schnöde Pöbel. Bei denen übernehme ich die Spritze natürlich gerne auch selbst, gleichfalls mit jedem Haftungsschluß.
Rumänien hat niedrige Inzidenz und wenig Impfungen.
Die Leute wollen diese nicht. Deswegen verschenkt oder verkauft der Staat die Dosen an andere.
Es wurde grad ein Deal über 700.000 mir Irland abgeschlossen.
Irland eines der impfstärksten Länder Europas : Bereits 72 % erstimpfung.
Die Corona zahlen steigen dort rapide: Inzidenz 250
Das St vincent hospital in Dublin meldet eine besorgniserregende Zahl von Neueingelieferten Kranken
die doppelt geimpft sind.
@Hoffmann: „Die ganze Theater ist auf Befehl der Pharmaindustrie inszeniert. Mehr kann man dazu nicht sagen.“ Würde ich nicht so sehen. Die Pharma u. auch gewisse Medien sind die Kriegsgewinnler, in einem Krieg wo ich einzig die Expansionsgelüste Chinas wähne mit ein paar entscheidenden Erfüllungsgehilfen. (gekauft? erpresst?) aus verschiedenen Ländern. WEnn man es so betrachtet versteht man auch die „Hau Ruck“ Methode gewisser deutscher Einrichtungen (vermutlich auf Befehl und jenseits aller Plausibilität) welcher der wissenschaftliche Verstand zu weichen hat. Studieren Sie einfach nur die UN das hiflt. Deutschland scheint mir dabei ziemlich vorn. Man kann über die deutsche Kanzlerin denken wie man will, nur eines ist unverzeihlich: Dass jemand Kohls Mädchen und Kanzler werden kann ohne dass er seine DDR Akte offenlegen muss ist schon ein Ding, wenn jeder „Schuhputzer“ den lückenlosen CV präsentieren muss. Bei einem Kanzlerkandidaten mit diesem DDR Hintergrund wäre die umgekehrte Beweislast angezeigt auf Grund des Schadens den z.B. ein linientreuer Stasimitarbeiter anrichten kann. Viel Kontinuität haben die Allieerten auf Grund unseres Versagens nicht verhindert. Aber wenigstens gab es die Nürnberger Prozesse die mit dem Strang verhinderten dass wenigstens ein paar nicht ins Kanzleramt der BRD gelangten .
@ R. Abbe – Der kanadische Arzt Dr. Hoffe hat veröffentlicht, daß nach seinen Feststellungen 62 % nach Gabe der mRNA-Injektion erhöhte D-Dimere hätten, verursacht durch die Boten-RNA-Moleküle. Diese sorgen für raue Zellwände der Blutgefäße, was sich nicht
regenerieren würde, mögliche Folge – rechtsseitige Herzinsuffizienz infolge erhöhtem Gefäßwiderstand in der Lunge. Als Ursache der fast „normalen“ berichteten Nebenwirkungen „Kopfschmerz“, Übelkeit, Schwindel„ sieht er diese feinen Blutgerinsel. Die “Impfungen„ seien daher unverzüglich einzustellen. Diese öffentlichen Äußerungen kosteten ihn seinen Job in der Notaufnahme eines kanadischen Krankenhauses. Der Autor Sean Brooks erklärte jüngst unter Berufung u.a. auf den Virologen Dr. Robert Malone (Erfinder der RNA-Technologie), daß nahezu jeder nach der “Spritze„ diese Blutgerinsel entwickeln würde, nahzuweisen mit dem D-Dimer-Test. Im übrigen hat schon vor Monaten Prof. Bhakdi den “Impfwilligen zur Kontrolle der Wirkung vor und nach der „Spritze“ diese Blutuntersuchungen empfohlen. Wenn Ärzte hierzulande diese „Impfung“ empfehlen, sollten sie wenigstens so viel Verantwortungsgefühl ihren Patienten gegenüber haben, dem nachzukommen. Ansonsten sind sie für mich nichts anderes als monetär gesteuerte Unternehmer ohne Berufsethik.. Weitere Untersuchungen belegen das ADE-Phänomen (infektionsverstärkende Antikörper binden sich an die Oberfläche von Viren), wie auch daß das angeborene Immunsystem umgepolt wird und auf andere Erreger sodann nur eingeschränkt reagiert. Entsprechende Hinweise gibt es offenbar sogar vom Helmholtz-Institut, obwohl hierzulande niemand öffentlich darüber spricht. Würde vermutlich die gesponserten „Shopping-School-Burger-Lotterie-Impfaktionen“ stören, die auch fernab jeder Medizin-Ethik ablaufen.