Alexander Meschnig / 27.06.2018 / 12:00 / Foto: Kolforn / 10 / Seite ausdrucken

Geht der Kirche der Glaube aus?

In den letzten Jahren gab es, nicht nur in den Geisteswissenschaften, ein wiederentdecktes Interesse an Fragen des Glaubens und der Religion. Religionsgeschichtliche Themen waren nicht nur Gegenstand des 51. Historikertages 2016, sie beschäftigen auch etliche Exzellenzcluster an deutschen Universitäten. Religion bestimmt darüber hinaus wieder verstärkt die politische Debatte in einer Gesellschaft, die sich, insbesondere durch den Islam, mit Themen konfrontiert sieht, die kontrovers und emotional zugleich diskutiert werden: Kreuze im Klassenzimmer, Kopftuchverbote, die Frage der Zugehörigkeit des Islams zu Deutschland, insgesamt das Verhältnis von Staat und Religion.

Horst Dreier, einer der bekanntesten Juristen des Landes, hat vor diesem Hintergrund in seiner Schrift „Staat ohne Gott – Religion in der säkularen Moderne“ ein Plädoyer für den säkularen Staat vorgelegt. In der modernen Demokratie, so seine Grundthese, dürfe sich der Staat mit keiner bestimmten Religion identifizieren, auch nicht mit dem Christentum.

Der Publizist und – wie er sich selbst in der Einleitung zu seinem Buch nennt – Lutheraner, Klaus-Rüdiger Mai, will ebenfalls an der Differenz von Religion und Politik, obgleich in einem ganz anderen Sinn als Dreier, festhalten. In seinem als Streitschrift angelegten Essay „Geht der Kirche der Glaube aus?“ will er das Verhältnis zwischen Religion und Politik nicht auf das Verhältnis zwischen Kirche und Staat reduziert sehen. Denn die religiöse Sinngebung der eigenen Existenz, der Glaube, geht weit über die Tagespolitik hinaus. „Alles beginnt für den Menschen mit dem Glauben. Ohne Glauben vermag niemand zu leben, denn es bedarf klarer Gewissheiten, bevor zielorientiertes Handeln möglich ist.“ 

Die Begriffe der Staatslehre, und Mai zitiert hier aus der Politischen Theologie des verfemten Carl Schmitt, sind nichts anderes als säkularisierte theologische Begriffe, die Autorität Gottes beglaubigt das Gesetz. Für den französischen Soziologen Emile Durkheim (1858-1917) wiederum ist Religion ein System von Überzeugungen und Praktiken, die sich auf heilige, d.h. abgesonderte und verbotene Dinge beziehen. Die zentrale Kategorie jeder Religion ist das Heilige. Im Gegensatz dazu steht das Profane, das Vergängliche, dessen Ordnung immer vom Zerfall bedroht ist.

Das Politische ist in diesem Sinne stets nur ein zeitliches Artefakt, während das Heilige außerhalb der weltlichen Ordnung steht und die Zukunft überdauert. Jede Gesellschaft steht vor dem Dilemma, dass ihre Werte nicht aus sich selbst heraus letztbegründet werden können. Aus der Perspektive des Individuums muss Religion ein Sinnangebot machen, das die Begrenzung und Vergänglichkeit des eigenen Lebens aufhebt. 

Profanisierung des Glaubens durch politische Prämissen

An dieser Tatsache setzt Klaus-Rüdiger Mai an, verweist aber sogleich auf die aktuelle Profanisierung des Glaubens durch politische Prämissen, die moralisch aufgeladen sind. Die protestantische Kirche verhält sich zunehmend – aus Sorge, in einer säkularisierten Welt immer mehr an Akzeptanz einzubüßen – wie ein Verein oder eine Partei, indem sie den Zeitgeist – und das heißt für Mai, eine grün angehauchte linksliberale Ideologie – bedient. „Teile der verfassten Kirche verwechseln den Zeitgeist mit dem Heiligen Geist.“ Dadurch verliert die Kirche zunehmend ihre eigene Substanz: das Transzendente oder, in den Worten von Durkheim, das Heilige, Ewige, Überdauernde. Der heutige Glaube wird so mehr und mehr zu einer Art „Zivilreligion“:

„Die Politisierung der Heilszusage würde zu ihrer Verweltlichung führen. Eine komplett verweltlichte Heilszusage stellt einen Widerspruch in sich dar. (…) Diesen Transzendenzbezug verliert Kirche durch eine umfassende Politisierung, weil sie dadurch alleine auf diese Welt ausgerichtet ist.“

Der christliche Glaube wird von den Amtskirchen zunehmend so gedeutet, dass er den ideologischen Vorgaben und Vorstellungen der politisch-medialen Eliten entspricht. An die Stelle des Glaubens tritt die Gesinnung. Mai spitzt diese Transformation zu, indem er etwa im Kirchenasyl eine unzulässige Abwertung des Rechtsstaats sieht, der behandelt wird, als wäre er ein Unrechtsstaat. Denn heute gilt, so der Autor: „Moral sticht Recht.“ 

Dass die Zukunft des Christentums politisch sein wird, so etwa Ellen Ueberschär von der Böll-Stiftung, ist für Mai eine vollkommene Verkennung der eigentlichen Essenz der Kirche. Zudem verweist er mit Recht darauf, dass historische Phasen, in denen die Kirche der Politik Vorrang vor dem Glauben gab, katastrophal endeten. Kreuzzüge, Inquisition, die Rolle der Kirche im Dritten Reich. In all diesen Fällen sieht der Autor einen massiven Missbrauch des Evangeliums für politische Zwecke. 

Die heutige Situation ist dadurch gekennzeichnet, dass die Kirche zum verlässlichsten Apologeten der „Willkommenskultur“ und ihrer politischen Protagonisten geworden ist. Kirchentage, Kanzelpredigten und Parteireden der Grünen sind heute ununterscheidbar geworden. Die traditionelle, humanistische und philosophische Ausbildung an den theologischen Fakultäten wird nicht nur in den USA sondern auch in Deutschland immer mehr durch Zeitgeisthemen wie „Unterdrückung, Diskriminierung oder Rassismus“ ersetzt. Die Kirchen in Deutschland haben sich längst dem „Kampf gegen Rechts“ angeschlossen und sehen sich als wichtiges Bollwerk gegen den imaginierten Faschismus. Das bringt ihnen verlässlich Applaus und Wohlwollen von Regierungsseite, Erziehungsmedien und den politisch Korrekten. 

Gegensatz zu fast allen Positionen der evangelischen Kirche

Diese eindeutige Positionierung der Kirchen und ihrer Führungsfiguren geht so weit, dass etwa der Berliner Bischof Dröge in einem Interview im Tagesspiegel konstatiert: „Ich kann mir glaubwürdiges Christensein nicht in der AfD vorstellen.“ Demgegenüber stellt Mai klar, dass es keine christliche Pflicht gibt, einem moralischen Universalismus zu folgen, da es dabei nicht um eine Glaubensfrage, sondern um eine politische Frage geht. Damit steht er im Gegensatz zu fast allen Positionen der evangelischen Kirche in Deutschland. Mai plädiert in seiner Streitschrift explizit für den mündigen, kritischen Christen: 

„Er hat als Bürger sehr wohl das Recht, die Flüchtlingspolitik der Regierung Merkel zu kritisieren, es ist ihm gestattet, auf Dauer offene Grenzen für existenzgefährdend zu halten, und er darf durchaus die Ansicht vertreten, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört.“

Aussagen, die hierzulande wohl als Ketzerei und Abfall vom Glauben gelten, das Stigma der Unmenschlichkeit oder des Rechtspopulismus tragen. Tatsächlich ist der Kanon des Sagbaren in den letzten Jahren auch mit Hilfe der kirchlichen Repräsentanten in Deutschland immer mehr eingegrenzt worden. Für den Autor gehören große Teile der Kirche deshalb zu einem Establishment aus Politik, Medien und Kulturschaffenden, die die Öffentlichkeit dominieren, die aber, je mehr die Verwerfungen der Willkommenskultur sichtbar werden, sich nun in die Defensive gedrängt sehen. „Was wir erleben, ist der Kampf des Establishments gegen die Folgen des eigenen Versagens.“

Dem aktuellen Wohlfühlprotestantismus, der ohne Sünde auskommen will, da die Vorstellung der Sünde nicht in sein „postmodernes Justemilieu-Bewusstsein passt, in dem es nichts Disparates, nichts Paradoxes oder Anstößiges, keine Zumutung geben darf“, setzt Mai einen philosophisch-theologischen Begriff der Sünde entgegen, der unsere Unvollkommenheit und Endlichkeit in den Blick nimmt. Die Konzentration auf die sündhafte Disposition des Menschen und die Trennung der Auserwählten von den Verdammten ist in meinem Verständnis ein genuin protestantisches Anliegen.

Klaus-Rüdiger Mais Begriff der Sünde ist aber nicht identisch mit der „Schuld“, die wir aktuell, angesichts des Zuzugs der Elenden und Beladenen, in den Augen ihrer Apologeten endlich begleichen können. Heute ist aus der Sünde eine „Theologie der Viktimisierung“, die politisch korrekte Martyrologien produziert, geworden. In den herrschenden Narrationen der Flüchtlingsthematik wird die Vorstellung des Leidens Christi in einen Kontext verschoben, in dem der „Schutzsuchende“ zur Figur der Erlösung gemacht wird.

Das gilt auch für den Katholizismus. Wenn der Kölner Erzbischof Kardinal Rainer Maria Woelki die Fronleichnamsmesse an einem Flüchtlingsboot, das als Altar dient, feiert, dann wird in dieser Ikonographie symbolisch unsere Schuld und Verantwortung deutlich. Die christliche Erlösungsgeschichte findet so im Multikulturalismus ihren präzisen Ausdruck. Ethnische, religiöse und kulturelle Minderheiten stehen nun im Mittelpunkt einer ausufernden Antidiskriminierungs- und Anerkennungspolitik „eine Ideologie, so Mai, deren Ziel darin besteht, Politik für Minderheiten auf Kosten der Mehrheit zu machen.“

Entsprechungen der öffentlichen Buße heiliger Männer

Die „Sünde“ des normalen Bürgers besteht heute in „diskriminierendem Verhalten“, der Verweigerung der Willkommenskultur und der Absage an die propagierte Bereicherung des eigenen Lebens durch den ungeregelten Zuzug Hunderttausender aus tribalistischen, patriarchalen und gewaltaffinen Kulturen. Es ist nicht umsonst eine weit verbreitete Pflicht für deutsche Politiker, Medien- und Kirchenvertreter geworden, „rassistische Anteile“ der eigenen Bevölkerung lautstark medial anzuklagen, moderne Entsprechungen der öffentlichen Buße heiliger Männer in einer Welt, die als xenophob und zutiefst verdorben eingestuft wird. 

Die großen Amtskirchen in Deutschland haben seit Jahren mit einem massiven Mitgliederschwund zu tun. So verlor die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) von 1990 auf 2016 fast acht Millionen Mitglieder. In den USA schließen sich immer größere Teile der Protestanten fundamentalistischen oder evangelikalen Kirchen an, offensichtlich fürchten sie eine „Profanisierung ihres Glaubens“ und sehnen sich nach eindeutigen Sinnangeboten.

Auch Klaus-Rüdiger Mai verweist auf den Verlust der eigentlichen Essenz der Kirche: „Aus Furcht, dass die Kirche bedeutungslos werden könnte, macht sie sich klein, indem sie sich all dessen beraubt, was ihr Bedeutung verleiht. „Deshalb muss sie sich wieder auf ihre Kernaufgaben besinnen“, für den Autor: „Gottesdienst, Bibelstudium, Seelsorge, Diakonie, Bildung und Mission.“

Insbesondere der letzte Punkt trifft ein heikles Thema, da ja andere Religionen in politisch korrekter Manier in Deutschland nicht „diskriminiert“ werden dürfen. In einem Text zu „Reformation und Islam“ von 2016, den Mai exemplarisch zitiert, heißt es: Es stellt sich die Frage, „wie die darin zum Ausdruck gebrachte Exklusivität Jesu Christ in einer religiös pluralen Gesellschaft so benannt werden kann, dass sie im Dialog nicht als anmaßend oder überheblich wahrgenommen wird.“

Aus christlicher Mission wird Soumission

Die Idee, dass der eigene Glaube über einem anderen stehen könnte und dieser dadurch abgewertet wird, zeigt nur die Beliebigkeit des Eigenen im Namen eines moralischen Universalismus, der die Kirchen längst erreicht hat. Insbesondere im Verhältnis zum Islam zeigen sich seit längerem zahlreiche Unterwerfungsrituale kirchlicher Würdenträger. Aus christlicher Mission, so der Autor, wird Soumission (Unterwerfung). Die Folgen davon sind täglich im Umgang mit dem Islam zu sehen.

Für den französischen Schriftsteller Maurice Dantec ist aber einzig eine spirituelle Macht wie das Christentum dazu imstande, den Kampf mit einer anderen spirituellen Macht wie dem Islam aufzunehmen. Fraglich bleibt allerdings, wer für eine solche Re-Christianisierung Deutschlands sorgen sollte? Vor allem – und das zeigt Mai in aller Deutlichkeit – sind die Amtskirchen als eigentlich logischer Ausgangspunkt einer solchen Entwicklung längst weggefallen. Sie sind ein integraler Bestandteil des „bunten Deutschlands“ und einer der hartnäckigsten Verteidiger der Willkommenskultur, die in rein moralischen Kategorien verhandelt wird.

Dadurch wenden sich aber immer mehr einstige Mitglieder der Kirche von ihr ab, da sie sich nicht mehr mit den Positionen der Amtskirchen identifizieren können. Die Linke in Deutschland, wie auch die Kirchen, haben für Mai in der Übernahme eines naiven Multikulturalismus die soziale Frage vergessen und diejenigen aus den Augen verloren, die die Folgen dieser Politik im Wesentlichen (er)tragen müssen. Deshalb plädiert er zuallererst für eine realistische Position in der Flüchtlingsfrage, wenngleich er mit dieser Haltung in den Amtskirchen auf große Ablehnung stoßen wird: 

„Diese Möglichkeit darf sie nicht verspielen, indem sie aus einer romantischen Verirrung heraus, die im Überschwang moralistischer Überhöhung nicht mehr wahrgenommen wird, die Spaltung der Gesellschaft mit vorantreibt und so mutatatis mutandis auch zur Spaltung und Verzwergung der Kirche beiträgt.“

Mit seiner Streitschrift eröffnet Mai eine Diskussion, die in den Kirchen erst noch zu führen sein wird und die nur dann Sinn macht, „wenn sie von letzten und ersten Dinge menschlicher Existenz spricht und keine Rücksicht auf Applaus, Establishment und Mainstream nimmt.“ Es fällt zu diesem Zeitpunkt schwer, zu glauben, dass die momentanen Repräsentanten der Amtskirchen dazu in der Lage sein werden. Eines ist aber sicher: In einer mehr und mehr zerfallenden Gesellschaft muss und wird es wieder Identitätsangebote geben, die über das Profane hinausgehen. Wenn alle Gewissheiten schwinden, wird der Glaube, so die Hoffnung und die Prognose des Autors, „die letzte und dadurch die erste Gewissheit sein.“

Alle Zitate aus:

Klaus-Rüdiger Mai: Geht der Kirche der Glaube aus? Eine Streitschrift, Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig 2018

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Leserpost (10)
marianne lawitzki / 27.06.2018

Diese Erörterung spricht mir aus der Seele. Es ist zu hoffen, dass die Kirchen schnellstmöglich ihrem eigentlichen Auftrag wieder gerecht werden und sich nicht mehr in politischem Aktivismus verschleißen. Ihre Aufgabe ist es, die essentiellen Inhalte und das Mysterium des christlichen Glaubens zu vermitteln und die spirituelle Dimension dieser Religion den Menschen nahe zu bringen. In diesem Rahmen sollten auch die fundamentalen Unterschiede zu anderen Religionen in ihrer spirituellen Bedeutung verdeutlicht werden.

Anja Pyrek / 27.06.2018

Vor einigen Jahren ergab eine anonyme Umfrage unter deutschen Geistlichen beider Konfessionen, dass die Mehrheit der Befragten nicht an Gott glaubt.

Peer Munk / 27.06.2018

Ich finde es ehrlich gesagt etwas befremdlich, was hier auf der achse in letzter Zeit empfohlen wird als Antwort auf die steinzeitliche antiaufklärerische Ideologie vieler muslimischer Migranten - Jungen sollen sich in Faustkampf und Selbstverteidigung üben, statt so sinnloses Zeug zu praktizieren wie Blockflöte spielen oder musikalische Früherziehung Auch ein Heranwachsender soll wohl weniger Zeit über Mathebüchern verbringen und stattdessen Kampfsport betreiben. Falls noch Zeit bleibt für Lektüre, wird nun das Bibelstudium empfohlen. Im Zweifelsfall wird dann halt auf Voltaire verzichtet, und erst recht auf Darwin oder gar Richard Dawkins.

Karla Kuhn / 27.06.2018

Vielen Christen geht der Glaube aus, sie fühlen sich nicht mehr von den Kirchenoberen vertreten. Mich wundert sowie so, daß noch so viele Menschen der Kirche angehören. GOTT ist ÜBERALL, wenn man an ihn glaubt, auch ohne Kirche.

Gabriele Klein / 27.06.2018

Toller Artikel, der an jene,  in etwas anderem Kontext ,von Douglas Murray (1) aufgeworfene Frage anknüpft,  ob und inwieweit der Zerfall des Christentums (durch die Aufklärung bedingt) zur gegenwärtigen Selbstaufgabe Europas beitrug. Allerdings kann ich im Festhalten am Universalismus seitens des Christentums (im Gegensatz zu Mai kein Übel erkennen, sondern eher darin, etwas als Universalismus zu verkaufen was im Grunde keiner ist.  (Erinnert mich an den zeitgleich stattfindenden Versuch die Intoleranz durch die Hintertür der Toleranz einzuführen…... (siehe hierzu H. Broders Werk) ..oder, den Begriff Menschenschmuggler unter dem Begriff “Flüchtling"zu subsumieren   bzw. Schlepper unter dem für “Fluchthelfer”. Mir scheint daher die erste Priorität, die Begriffe zu klären und zu “säubern”. Und, je mehr ich das mache, umso weniger bleibt von der Flüchtlingspolitik von Frau Dr. Merkel übrig. Alles was ich erkennen kann ist einPakt mit der organisierten Kriminalität den übrigens auch all jene eingegangen sind die sich durch diese hierher transportieren ließen obwohl es grundsätzlich auch andere Wege gab und weiterhin gibt. Zur Beziehung zwischen Kirche und Staat :  Früher war der Staat der Arm der Kirche und heute ist es umgekehrt ,  Trennen lässt sich das Eine vom Andern leider nicht und, wenn wir ehrlich sind gab es diese Trennung im Grunde nie und es wird sie auch nie geben. Diese Aussage bedeutet aber noch lange keine Ökumene zwischen Wahlveranstaltung/Parteitag und Evangelischem bzw. Katholischem Kirchentag auf dem ein Obama oder Frau Dr. Merkel die Kanzel einnehmen.  Es bedeutet weiterhin nicht,, dass sich Kirchenoberhäupter mit Menschenhändlern in EIN Boot setzen müssen indem sie die ihnen von der Kriminalität zugespielte Rolle vor dem Hochaltar zelebrieren. .... (1) siehe THE STRANGE DEATH OF EUROPE Douglas Murray

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