Henryk M. Broder bittet die Achgut-Leser um Hilfe. Als wir vor sechs Jahren schon einmal mittels Werbe-Boykott finanziell in den Ruin getrieben werden sollten, haben uns die Spenden der Leser gerettet. Jetzt ist es wieder so weit.
Lesen Sie zum Thema bei Achgut bitte auch
Henryk M. Broder, Dirk Maxeiner, Fabian Nicolay: Und vom Anfang einer üblen Affäre
Fabian Nicolay: Feigheit als Markenkern
Redaktion: Ein Dank an die Leser: So retten sie Achgut.com
Joachim N. Steinhöfel: Achse versus Taboola – Anonyme Player gefährden Meinungsfreiheit
Kolja Zydatiss: Ausgestoßene der Woche: #AchAudi
Peter Grimm: Freier Wettbewerb um Werbebudgets?
Marcus Ermler: „Aktion Mensch“ knickt vor Twitter-Antisemiten ein
Achgut: Spendenaufruf
Vorschlag für eine zehnstufige POL-POT-SKALA zur Bewertung von Einschränkungen der Meinungsfreiheit
1. Politisch unkorrekte Meinungen (PUM) werden ignoriert.
2. Fakten und stichhaltige Argumente gegen die politisch korrekte Meinung (PKM) werden ignoriert.
3. Fakten und stichhaltige Argumente gegen die PKM werden geleugnet.
4. Menschen mit PUM und Argumenten gegen die PKM werden diffamiert und beschimpft.
5. Menschen mit PUM und Argumenten gegen die PKM werden aus Ämtern, Anstellungen und weiteren Positionen entlassen.
6. Menschen mit PUM und Argumenten gegen die PKM werden kriminalisiert und von Behörden verfolgt.
7. Menschen mit PUM und Argumenten gegen die PKM werden verhaftet, wegen angeblicher Delegitimierung des Staates angeklagt und bestraft.
8. Menschen mit PUM und Argumenten gegen die PKM oder ihr Eigentum werden von staatlich geförderten Banden physisch angegriffen.
9. Menschen mit PUM und Argumenten gegen die PKM werden physisch vernichtet.
10. Menschen, die aufgrund ihres Berufes, ihrer gesellschaftlichen Stellung und/oder sonstigen Zuordnungen im Verdacht stehen, Träger von PUM und Argumenten gegen die PKM zu sein, werden physisch vernichtet.
Das Vorgehen des VW-Konzerns gegen Achgut würde ich unter Pol-Pot-Grad 5 einordnen, weil es gegen die Ausübung der Berufstätigkeit gerichtet ist. Spende geht sofort raus.
So, mein allererster Leserbrief hier.
Auch ich bin absolut nicht einverstanden mit der Behandlung des Themas Ukraine-Krieg auf der Achse. Und ja, ich habe mich über so gut wie jeden Beitrag zu diesem Thema hier geärgert.
ABER: so gut wie alles andere hier auf diesem Portal ist nach wie vor genau so gut wie früher (und in den Augen sehr vieler Leser auch das Ukraine-Ding).
Wer immer nur das akzeptiert, was er selber denkt, der hat irgendwas Wesentliches nicht begriffen.
Und wenn die Achse Hilfe braucht, dann sollte es Ehrensache für JEDEN regelmäßigen Leser sein, das zu geben was er/sie sich leisten kann. Ob 2 Euro, 20 oder, vielleicht auch 200 – wenn jeder ein bisschen gibt, kommt hoffentlich genug zusammen!
Und zum Schluss an alle Autoren der Achse ein herzliches Dankeschön für Ihre Arbeit!
Bei allem Respekt, aber „der Deutsche“ scheint schon ein spezielles Händchen dafür zu haben, sich in überlebenswichtigen Dingen von einem einzelnen vermeintlichen Partner abhängig zu machen und dann aus allen Wolken zu fallen, wenn ihm dieser über Nacht den Gas-, äh, Werbehahn zudreht. Wie konnte Ihnen das passieren, obwohl gerade Ihnen hätte bewusst sein müssen, welches Klumpenrisiko Sie damit als kontroverses und oftmals angefeindetes Nicht-Mainstream-Medium auf der Existenz- und Einnahmenseite eingehen?
Ich verstehe dieses Anzeigesystem nicht. Wieso geht man nicht einfach zur nächsten Media-Agentur? Wieso gibt da auch nicht sowas wie Vertragslaufzeiten?
Warum gibt es eigentlich kein Gesetz, das es verbietet, den Tod Toter zu leugnen?
@Ilona Grimm --- Ein Ausschnitt aus einem Artikel von 2012 im Tagesspiegel:„Ex-RBB-Moderator Jebsen “Israel will Endlösung für Palästina„ – Um radikale Äußerungen verlegen war Ken Jebsen noch nie. Was der Moderator jedoch angesichts der Causa Grass in seiner Sendung zu sagen hatte, dürfte ihn endgültig in der Sparte “Verschwörungstheoretiker„ verorten. -
– Radiomoderator Ken Jebsen – bekannt für seine frühere Show Ken FM im RBB-Radio Fritz – hat in einem am Donnerstag online gestellten Beitrag Israel vorgeworfen, einen Massenmord an den Palästinensern zu begehen. In dem 57 Minuten langen Monolog mit dem Titel “Zionistischer Rassismus (jüngstes Opfer: Günter Grass)„ entwickelte Jebsen die These, dass radikale Zionisten sowohl die USA als auch die Massenmedien unterwandert hätten. “Es ist eine mediale Massenvernichtungswaffe, die hilft, dass wir seit über 40 Jahren die Fresse halten, wenn im Auftrage des Staates Israel Menschen in Massen vernichtet werden„, sagte Jebsen mit Bezug auf die Diskussion um Günter Grass‚ Gedicht „Was gesagt werden muss“. Die Kritik an Israel sei berechtigt, da der jüdische Staat systematisch die Palästinenser ausrotte, um „Platz für das auserwählte Volk zu schaffen“, meinte Jebsen. Er finde es außerdem seltsam, dass der Iran gezwungen werde, seine Unschuld im Atomdisput nachzuweisen, während Israel heimlich Atomwaffen entwickelt habe und sein Arsenal noch ausbaue. -
– Neben wütender Polemik gegen Israel hatte Jebsen für die Kritiker von Grass vor allem Verachtung übrig. Der Publizist Henryk M. Broder „hätte im Dritten Reich einen hervorragenden Lagerkommandanten abgegeben und würde heute in jedem israelischen Folterknast seinen Spaß haben“, sagte Jebsen. Hass sei der Antrieb für den „ Springer-Schergen“ Broder. (…)„ --- So oder so ähnlich redet dieser Islamfreund schon seit vielen Jahren.
Herr Napier, die Zahl der Angriffskriege des Westens ist in den letzten drei Jahrzehnten deutlich größer als bei den Russen. Wozu sollen wir uns genau entscheiden? Für wie blöde halten Sie uns?