Henryk M. Broder bittet die Achgut-Leser um Hilfe. Als wir vor sechs Jahren schon einmal mittels Werbe-Boykott finanziell in den Ruin getrieben werden sollten, haben uns die Spenden der Leser gerettet. Jetzt ist es wieder so weit.
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Achgut: Spendenaufruf
Habe heute schon ein, zwei Leserbriefe zu dem Thema geschrieben und jetzt, nachdem der alte Brägen unter Zuhilfenahme mehrerer Tassen Kaffee wieder rundläuft, kommt mir doch ein Verdacht: womöglich war der Zeitpunkt des Angriffes auf die Achse perfekt getimt. Man hatte abgewartet bis das Thema Ukrainekrieg die mehr oder weniger homogene Leserschaft spaltete und schlug dann zu. Ganz nach dem Motto: Divide and rule. Wobei das mit dem dividen Herr Broder fast im Alleingang erledigte. Nun brauchen die Angreifer nur noch zu rulen.
Überweisung ist raus ;-)
Russland hat berechtigte Interessen, und es wurden Fehler gemacht. Aber das ist Lichtjahre davon entfernt, einen Angriffskrieg inklusive Kriegsverbrechen zu legitimieren. Wir leben im 21. Jahrhundert. Unser Anspruch ist und muss sein, dass Krieg kein legitimes Mittel zur Durchsetzung politischer Ziele mehr ist. Deswegen müssen sich die Deutschen auch entscheiden, müsst Ihr euch entscheiden: Seid Ihr mit dem Westen und der Demokratie, oder mit der Autokratie und Despotie. Wie man an den Wahlergebnissen und den gewählten Personen in Deutschland sieht, ist die Mehrheit antidemokratisch und offen faschistisch, wie eh und je. Und die dazu gehören, sollen sich auch dazu bekennen, egal ob ihr Idol Adolf Hitler, Josef Stalin oder Wladimir Putin ist. Ich habe keine Ahnung, wieso manche offenbar von einem Juden, dessen Eltern KZ-Überlebende waren, erwarten, dass er in seinen Publikationen Verständnis für Hitler-, Stalin- oder Putin-Anhänger signalisiert. Ihr seid die Bösen, Leute. Wie Darth Vader und der Imperator. Man muss für Euch auch kein Verständnis haben. Es sollte Euch an die Ostfront im Jahr 1944 teleportieren. Oder nach Bucha, kurz vor dem russischen Einmarsch.
Spende ist raus. Was die Putinskis wert sind sieht man an den Kommentaren. Viele Worte, keine Spenden. Zur Compliance werde ich noch etwas schreiben, ist ein interessanter Ansatzpunkt, was die bei AUDI wohl noch nicht so ganz gerafft haben.
Nachstehendes Statement habe ich auf der Seite von VW bei facebook gepostet:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich fahre einen VW Touareg (vorige Fahrzeuge: Touareg, Phaeton). Mit diesen Fahrzeugen bin ich bisher sehr zufrieden. Künftig werde ich allerdings nur dann ein KfZ aus dem VW-Konzern kaufen, wenn VW die von der Konzerntochter Audi praktizierte cancel culture gegenüber der „Achse des Guten“ umgehend eliminiert. Andernfalls würde ich den Touareg durch einen BMW X5 – natürlich mit Verbrennermotor – ersetzen.
Mit freundlichen Grüßen
Jutta R.
Wie sagte unsere geliebte Kanzlerin dann immer so treffend? „Wir schaffen das!“ (Warum war das bei Covid-19 eigentlich nicht mehr ihr Motto? Schade eigentlich…)
@James Napier:„….Deswegen müssen sich die Deutschen auch entscheiden, müsst Ihr euch entscheiden: Seid Ihr mit dem Westen und der Demokratie, oder mit der Autokratie und Despotie.“ Der Begriff Demokratie wird zu sehr strapaziert. Den Westen mit Demokratie im eigentlichen Sinne im Zusammenhang zu sehen, ist in der heutigen Zeit eher Wunschdenken! Man sollte sich an weniger dehnbaren Begriffen orientieren, um einem wirklich „menschlichen Zusammenleben“ in Freiheit eine reale Chance zu geben. MfG